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Veröffentlicht am 12.04.2025

Mit dem Feind in die Flitterwochen

The Unhoneymooners – Sie können sich nicht ausstehen und fliegen gemeinsam in die Flitterwochen
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Olive und ihre Zwillingsschwester könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Ami schon ihr ganzen Leben stets das Glück auf ihrer Seite hatte und es wunderbar für sie lief, hatte Olive beinahe nur Pech ...

Olive und ihre Zwillingsschwester könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Ami schon ihr ganzen Leben stets das Glück auf ihrer Seite hatte und es wunderbar für sie lief, hatte Olive beinahe nur Pech und erlebte einige Schlamassel. Und so hat Ami durch ihr Glück auch ihre gesamte Hochzeit samt Reise gesponsert bekommen. Aber am großen Tag läuft alles schief und als bis auf Olive und ihr Erzfeind Ethan alle Gäste und das Brautpaar krank werden, müssen die beiden die Flitterwochen für sie antreten, damit die Reise nicht verfällt.Ausgerechnet mit Ethan, mit dem es von Anfang an nur schlecht lief. Aber zu ihrer beiden Überraschung stellen sie fest, dass es gar nicht so schwer ist, so zu tun, als ob.

Meine Meinung:
Die Bücher von dem Autorinnenduo Christina Lauren lese ich zwar recht gerne, aber für mich ist jedes davon wie zwei Seiten einer Münze. Entweder ist es Top oder Flop und deswegen liegen sie recht lange auf meinem SuB und ich bin recht froh, dass es für mich ausgesucht wurde, ansonsten würde es immer noch da sein. Das Buch hatte zwar ein paar Längen, aber ich habe mich schon lange nicht mehr so gut amüsiert. Es war einfach zu herrlich, machte viel Spaß und die Chemie zwischen dem Paar stimmte von Anfang so sehr, dass micht selbst der recht vorhersehbare Ausagng kein Stück störte. Es gab einige Wendungen und ich fand es klasse, dass Lauren es immer wieder schaffte, mich zu überraschen und einigen Klischees und Kitsch ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

Am Anfang brauchte ich ein wenig um in das Buch zu kommen und musste mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnen, der mich dann aber schnell wieder in seinen Bann zog und mich so oft zum Lachen und Grinsen brachte. Die Ausgangsituation war ein wenig eklig, aber so herrlich drüber und schon bereits in den ersten Seiten feierte ich ihre Feindschaft mit ihm, die im Laufe der Geschichte auch gut erklärt wurde und bei der ich die Protagonisten nur zu gerne an den Ohren gezogen hätte.

Die Scharade von Olive und Ethan war einfach nur zu herrlich und es gab einige Situationen, die ich sehr gefeiert habe, weil sie sehr komisch, manchmal etwas peinlich wirkten und mich zum Grinsen brachten. Einige Zufälle, die ihnen passierten, wirkten zu gestellt, passten aber irgendwie auch echt super rein und trieben es so sehr auf die Spitze, dass es echt Spaß machte. Zudem gab es eine überraschende Tiefe, die ich nicht erwartet hätte und dem Geschehen so gut tat, da es schön die Balance hielt und man sehr viel über die Protagonisten erfuhr und sie so besser verstehen konnte. Der Slow-Burn war wunderbar slow und ich habe es geliebt, wie die beiden sich Stückchen für Stückchen näher kamen und ihre Beziehung so genügend Luft zum Atmen erhielt. Ich fand ihre Chemie wirklich klasse und fieberte trotz der gewissen Vorhersehbarkeit mit ihnen mit, weil es einige Wendungen und Überraschungen gab, die ihnen Steine in den Weg legten. Das Happy End war schön kitschig und rundete trotz des rasanten Tempos die Geschichte schön ab.

Es gab einige Nebenhandlungen, die mit der eigentlichen Geschichte verwoben wurden und ich fand es gut, dass sich das ganze Buch nicht nur um die "Flitterwochen" drehte, sondern auch darüber hinaus gedacht wurde. Zwar gab es dann ein paar Längen, aber die behandelten Themen waren spannend und ich fieberte mit Olive und Ethan mit, die zwei echt Sturböcke waren und gerade deswegen so gut zueinander passten. Die Storyline rund um Ami und ihren Mann Dane sorgte für interessantes Drama und machte mich durchaus ein wenig sprachlos, auch wenn es zu herrlich war. Auch die mit Olives Job und der Ex von Ethan mochte ich gerne, aber diese Zufälle wirkten doch etwas zu gewollt. Einerseits fand ich es sehr komisch, aber irgendwie wäre etwas weniger durchaus mehr gewesen.

Mit den Charakteren habe ich mich schnell wohl gefühlt, trotz gewisser Personen, denen ich zu gerne die Ohren lang ziehen würde. Es kamen einige Figuren vor, aber dennoch wirkte es nie zu überladen und vor allem Olives Familie schloss ich schnell in mein Herz, weil sie ein chaotischer, aber auch so liebenswerter Haufen war, der das Herz auf dem rechten Fleck hatte. Amis Mann Dane, sowie die Ex Sophie dagegen konnte ich nicht leiden, aber ihre Figuren waren dennoch sehr interessant.

Olive und Ethan hatten auf den ersten Blick nichts gemeinsam und stoßen sich wie zwei gleiche Pole eher sofort wieder ab, aber ihre Beziehung, die sich langsam entwickelte, fand ich sehr schön. Gerade wegen ihrer Unterschiede ergänzten sie sich im Laufe der Geschichte so gut und ihre Chemie war der Knaller. Sehr explosiv und absolut heiß. Olive hatte immer viel Pech und machte sich mitunter deswegen klein, was ich schade fand, weil sie sehr sympathisch war und ich ihr Chaos mochte. Es war schön, wie mutiger sie wurde und endlich mal für sich und ihre Träume einstand. Mit Ethan konnte ich zunächst nicht viel anfangen, weil er mir zu undurchsichtig wirkte, aber je mehr man über ihn und seine Vergangenheit, vor allem die mit Olive, erfuhr, desto besser verstand ich seinen Charakter. Er konnte sehr liebevoll und charmant sein, war aber auch ehrlich und recht direkt, was ich mochte.

Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit flog ich quasi durch die Seiten. Es hat viel Spaß gemacht und ich mochte die Balance aus Humor und Tiefe sehr gerne, weil es trotz einiger sehr schräger Momente nie zu albern wirkte, aber auch nie zu ernst, sodass eine schöne Harmonie herrschte. Die erotischen Szenen waren recht rar und es wurde sich vielmehr auf die Chemie zwischen dem Paar konzentriert, was mir gefiel.

Fazit:
Wie schon gesagt, entweder ist es Top oder Flop, aber dieses Buch ist eindeutig ein Higlight und mein neues Lieblingsbuch von dem Duo. Es hatte Längen und wirkte am Ende ein wenig zu gehetzt, brachte aber so viel Spaß und mich zum Lachen, Grinsen, Fremdschämen und riss mich sehr mit. Ich habe mich mit der Geschichte wohl gefühlt und fand die Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehung schön, was vor allem an ihrer Chemie lag, die sehr explosiv war. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2025

Eine andere Welt

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 01
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Eine geregelte Arbeit, eine handvoll Freunde und ihre Bücher. Mit über 30 Jahren ist Tsukina angekommen und fühlt sich wohl. Dementsprechend ist sie wenig begeistert, oder eher gar nicht, als "Gott" ihr ...

Eine geregelte Arbeit, eine handvoll Freunde und ihre Bücher. Mit über 30 Jahren ist Tsukina angekommen und fühlt sich wohl. Dementsprechend ist sie wenig begeistert, oder eher gar nicht, als "Gott" ihr keine Wahl lässt und sie als Erlöserin in eine andere Welt schickt. Aber er hatte noch nie so eine harte Verhandlungspartnerin wie sie und so erhält Tsukina als Gegenleistung magische Fähigkeiten, ein Buchcafé und ganz viel Ruhe. So weit so gut, aber dann kommt ein unerhoffter Besucher und ihre neue Welt gerät ziemlich ins Wanken.

Meine Meinung:
Ich liebe es, neue Reihen zu entdecken und der Titel dieser sprang mir beim Stöbern sofort ins Auge. Als Buchwurm zog es mich augenblicklich an und auch der Klappentext machte mich ziemlich neugierig als diesen Auftakt. Eine magische Welt, in der ich wie von Zauberhand mein eigenes Buchcafé einrichten und leiten kann ? Bücher über Bücher und vor allem: Ruhe ? Ich bin sowas von dabei und war sehr gespannt, wie sich Tsukina in der neuen Welt behaupten würde und ob sie am Ende ihre wohlverdiente Ruhe bekäme.

Der Manga bot nicht viel Vorlauf und fasste Tsukina als Person recht kurz zusammen. Dennoch konnte man sich einen guten ersten Eindruck von ihr machen und ich mochte diese ruhige Frau auf Anhbieb, da ich doch einige Gemeinsamkeiten zu ihr fand, nicht nur, was das Alter anging. Sie war definitiv sehr willensstark, wusste, was sie von Leben wollte und scheute sich auch nicht, dies bei "Gott" durchzusetzen. Mithilfe eines Talisman konnte sie ihr Café einrichten, wie es ihr beliebte und ich war schon ein wenig neugierig, weil ich sowas auch so gerne machen würde. Es war interessant, sie bei ihrer Ankunft und Entdeckung ihres neuen Lebens zu begeleiten und von mir aus hätte die Handlung ewig nur in dem Café spielen können, aber ich war auch ganz froh, als durch den Hauptmann Il und seinen Freund Beorc etwas frischer Wind reinkam, zumal er auch ein Bücherwurm war und ich beide Männer sympathisch fand. Die Chemie zwischen Il und Tsukina war von Anfang an spürbar und ich fand sie sehr niedlich zusammen.

Die Nebenhandlung mit der anderen Erlöserin wurde schön mit der Haupthandlung verknüpft und dieses Mädchen machte einen schier wahnsinnig mit ihrer verzogenen Art. Anstatt ihre Rolle zu erfüllen spielte sie nur Prinzesson und machte allen das Leben schwer. Die Gegensätze zwischen Tsukina und ihr waren immens und ich war sehr gespannt darauf, wie sie aufeinandertreffen, schießlich gab es zum Ende doch einen recht fiesen Cliffhanger, bei dem "Gott" seine Finger mit im Spiel hatte.

Der Zeichenstil gefiel mir sehr gut und gerade bei die Umgebung der aktuellen Szene wurde stets sehr detailliert gezeichnet. Die Mimik der Charaktere ließ immer gut erkennen, was sie fühlten und dachten, wurden aber nie zu genau, was ich super fand.

Fazit:
Ein richtig toller und cozy Einstieg in eine schöne Reihe, die von ihrer Atmosphäre und den mehr oder weniger sympathischen Charakteren lebt. Sie ist trotz gewisser Wendungen und Nebenhandlungen recht ruhig, aber gerade das gefiel mir sehr. Die Idee, ein Buchcafé in einer anderen, magischen Welt zu besitzen, ist fantastisch und wurde sehr schön umgesetzt, was man gerade an den Zeichnungen des Cafés sehen konnte. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2025

Eine zweite Chance

Aus der Zaubergilde verstoßen - Mein Neuanfang als königliche Hofmagierin 01
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Obwohl die Magierin Noel alles tut und rund um die Uhr schuftet, wird sie aus der Zaubergilde ausgeschlossen. Angeblich seien ihre Fähigkeiten zu schwach, dabei liebt sie die Magie doch über alles. Völlig ...

Obwohl die Magierin Noel alles tut und rund um die Uhr schuftet, wird sie aus der Zaubergilde ausgeschlossen. Angeblich seien ihre Fähigkeiten zu schwach, dabei liebt sie die Magie doch über alles. Völlig am Boden trifft sie auf ihren alten Studienkollegen und ehemaligen Rivalen Luke, der sie mit an den königlichen Hof mit nimmt. Dort arbeitet er als königlicher Hofmagier und sie bekommt die Chance, auch einer zu werden. Aber ist Noel auch wirklich begabt genug, um sich mit den stärksten ihrer Zunft zu messen ?

Meine Meinung:
Beim Stöbern in meiner Leihbücherei wurde mir dieser Manga von einer Mitarbeiterin, die genau wie ich sehr gerne Mangas liest, empfohlen und ich war sehr gespannt auf diesen Auftakt. Der Klappentext klang vielversprechend und auch der erste Blick auf den Zeichenstil machte mich neugierig. Insgesamt ist es wirklich ein sehr schöner Manga, der sympathische Figuren, schöne Gegner, eigenwillige Magie und einen guten Zeichenstil bot und Lust auf die weiteren Teile macht.

Der Anfang war durch die vielen Sprünge und Wechsel der Szenen leicht chaotisch, aber ich kam dennoch gut in die Geschichte rein und fand es erschreckend, wie Noel und ihre Kollegen in ihrer Gilde behandelt wurden. Die Zustände waren absolut nicht zumutbar und machten mich ziemlich wütend. Da bot der Job von Luke die erhoffte Chance und ich war gespannt, wie sich Noel an dem könglichen Hof schlagen würde, der doch auch allerhand Gegner, Intrigen und Schwierigkeiten bot. Sie war absolut "vefressen" und besaß so gut wie kein Selbstbewusstsein, aber in ihrem Inneren steckte Mut und eine Stärke, mit der sie selber nicht gerechnet hätte. Es kamen viele Informationen zu den Rängen der Magier, ihren Aufgaben und dem Königreich selbst, aber es war nie zu viel und wurde durch Zeichnungen gut erklärt. Besonders spannend fand ich ihr Duell mit Gawain, der eine besondere Prüfung auf Lager hatte.

Während Noel ziemlich viel Energie hatte und kaum zu bändigen war, bot Luke mit seiner ruhigen und durchdachten Art wie ein guten Gegenpool. In Rückblenden erfuhr man, wie sie sich kennenlernten und nach einer gewissen Feindschaft Freunde wurden. Die Chemie zwischen ihnen stimmte vom ersten Moment an und ich fand es zu herrlich, wie sie sich kabbelten. Das Ende hatte einen recht fiesen Cliffhanger, der aber sehr gut reinpasste und Lust auf die weiteren Teile macht.

Der Zeichenstil ist an manchen Stellen recht einfach gehalten und gerade die Mimik der Figuren geriet etwas oberflächlich, aber ich hatte keine Probleme damit zu erkennen, was sie fühlten und dachten. Die Übergänge wurden etwas schöner ausgearbeitet und die Welt gut veranschaulicht.

Fazit:
Ein sehr schöner Auftakt, der von seinen Figuren und der magischen Welt, in der er spielt, lebt. Der Zeichenstil ist etwas einfacher geraten, machte aber dennoch Spaß und wirkte an ein paar Stellen herrlich drüber. Noel war eine recht chaotische, aber entschlossene junge Frau, die ohne Ende essen konnte und tief in sich sehr mutig und stark war. Sie und Luke ergänzten sich toll und ich mochte seine ruhige und nachdenkliche Art als Gegenpool zu der sehr aufgeweckten Magierin, die noch einiges zu lernen hatte, aber endlich ihre Fähikgeiten entdecken durfte. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Etwas wenig Sport

The Rule Book – Liebe kennt keine Regeln
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Nora hatte ihr Ziel immer fest vor Augen und opferte dafür im College sogar die Beziehung zu Derek. Aber so, wie es das Schicksal will, wird er ihr erster Klient als Sportagentin und der erfolgreiche Footballstar ...

Nora hatte ihr Ziel immer fest vor Augen und opferte dafür im College sogar die Beziehung zu Derek. Aber so, wie es das Schicksal will, wird er ihr erster Klient als Sportagentin und der erfolgreiche Footballstar will nichts mehr mit ihr zu tun haben, was für Nora zum Problem werden könnte. Als muss sie nach seinen Regeln spielen, die Dinge in Gang setzen, mit denen beide nicht rechneten und am Ende wachen sie nach einer ausgelassenen Nacht verheiratet auf. Damit dies nicht in einem Skandal endet, müssen sie jetzt doch zusammenarbeiten.

Meine Meinung:
Eigentlich stand ein Buch von Sarah Adams nicht mehr auf meiner Leseliste, dennoch zog es mich in der Buchhandlung immer wieder an. Ich blieb standhaft, aber da ich es als Überraschungsbuch bei einer Verlosung gewann, war es für mich das Zeichen, dass ich der Autorin noch mal eine Chance geben sollte. Der zweite Band der Reihe gefiel mir zwar besser als The Cheat Sheet, allerdings hatte es mit den gleichen Schwächen wie der Vorgänger zu kämpfen und der Geschichte ging gerade zum Ende hin ziemlich die Luft aus, zumal es für eine Sportromance recht wenig Sport beinhaltete, was ich schade fand.

Für ein paar gemütliche Lesestunden ist es sehr gut geeignet und es gab ein paar Stellen, die mich ziemlich zum Lachen und Grinsen brachten, was vor allem an den Kollegen von Derek lag, deren Teamgefühl ich wieder einmal sehr liebte. Die Chaos-Bande hatte es definitiv faustdick hinter den Ohren und lockerte die recht eingefahrene Haupthandlung immer wieder auf. Denn die hatte mit vielen Längen und wenig Spannung zu kämpfen und ich musste das Buch immer mal wieder zur Seite legen, weil es nie so wirklich schaffte, mich zu fesseln, vor allem emotional nicht. Ich hatte kein Problem damit, dass man am Anfang schon wusste, wie es ausgehen würde, es war nur schade, dass relativ wenig damit gemacht wurde und ich das Gefühl hatte, dass einfach nur die üblichen Punkte abgehakt wurden, die man generell bei Second-Chance findet. Da fehlten mir die Emotionen, die schon erwähnte Spannung und die Chemie zwischen dem Paar, auch wenn diese durchaus vorhanden war. Mir war das Gesamtpaket aber zu wenig und trotz fehlender Erwartungen war es schade, dass nicht mehr aus der Storyline gemacht wurde.

Es gab viel hin und her, Drama, Missverständnisse und das große Happy End, aber es fehlte der gewisse Charme. Zwar ließ es sich flüssig lesen und bot einen gewissen Humor, aber mir wirkte es zu glatt. Leider fand ich zu den Charakteren nur bedingt einen Draht, die trotz ihrer Hintergrundgeschichten nicht wirklich vielschichtig wirkten oder Tiefe aufwiesen. Ich meine, für das Genre passten sie gut rein, aber im Grunde könnten sie auch die Figuren aus dem Vorgänger sein, da sehe ich keine Unterschiede. Nora war die taffe und doch auch zarte Geschäftsfrau und Derek der ebenso taffe und doch auch gefühlvolle Sportler. Sie boten keine wirkliche Wandlung oder Überraschung und das war auch okay für mich. Die Nebencharaktere mochte ich ganz gerne, vor allem Dereks Teamkameraden.

Wenn ich eine Sportromance lese, möchte ich schon, dass es einen gewissen Anteil Sport beinhaltet, aber hier war es eindeutig zu wenig und verdient diese Bezeichnung eigentlich gar nicht. Klar, es wurden gewisse Begriffe aus der Sportwelt und dem Football genannt, der Leser bekam einen kleinen Einblick in Noras Arbeit, nur um das Thema selbst drehte es sich nur ganz, ganz dicht am Rand, nicht mehr. Und das fand ich wieder einmal recht enttäuschend, da hätte man echt mehr machen können und es gibt genügend Bücher, die eine tolle Balance aus Sport und Romance hinbekommen haben.

Fazit:
Danke, dass ich der Autorin nochmal eine Chance geben konnte, schließlich sagt ein Buch nicht alles aus, aber leider hat auch der zweite Teil der Reihe bestätigt, dass sie einfach nichts für mich ist. Die Geschichte an sich ist in Ordnung, bot ein paar interessante und gute Momente und mir gefielen die Nebencharaktere, aber es konnte mich nicht packen oder emotional erreichen. Mir fehlte eine gewisse Tiefe, Spannung und es zog sich an einigen Stellen zu sehr. Zu Nora und Derek fand ich nie wirklich einen Draht, auch wenn beide so ganz ok waren. Für mich war´s das mit den Büchern von Sarah Adams und ich werde einen Schlussstrich ziehen. Von mir gibt es:

3 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Was für ein Kampfteufel !

One Piece 28
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Nach den letzten Ereignissen heißt es nun kämpfen ! Viper und Ruffy, Robin und Yama, Yama und Genbo...Auf der Insel hat die Strohhutbande eindeutig viel zu tun, um ihr Leben zu retten und den Schatz zu ...

Nach den letzten Ereignissen heißt es nun kämpfen ! Viper und Ruffy, Robin und Yama, Yama und Genbo...Auf der Insel hat die Strohhutbande eindeutig viel zu tun, um ihr Leben zu retten und den Schatz zu finden. Denn abgesehen von ihren Kämpfen sind da auch noch die Konflikte zwischen Enel und dem Ritter, den Shura und den Priestern, deren fiese Fähigkeiten für einige Probleme sorgen und ziemlich gefährlich werden. Aber auch getrennt sind Ruffy und Co, eine starke Einheit, auch wenn ihnen die Dial-Waffen der Himmelsbewohner ziemlich gefährlich werden !

Meine Meinung:
Was für eine Spannung, was für Wendungen und was für skurrile Ideen, die manchmal etwas hektisch wirkten, aber so viel Spaß machten und einem keine Minute Pause gönnten. Nach den letzten Ereignissen und den Prüfungen dieser bekloppten Priester wurde es für Ruffy und seine Band ziemlich eng auf Enels Insel, die allerlei Geheimnisse barg und ziemlich tükisch werden konnte. Die Strohhutbande war auf der ganzen Insel verstreut und musste ihre eigenen Kämpfe zwischen denen der Shura, Enel und seinen Priestern austragen und es war ungewiss, wie es sind entwickeln würde, da die Dial-Waffen der Himmelsmenschen echt krass und vor allem saugefährlich, wenn nicht sogar tödlich waren.

Ich fand es sehr spannend, mehr in diese Himmelswelt einzutauchen, viele neue Informationen über ihre Bewohner, deren Konflikte und Spannungen zu erfahren, da vor allem ihre Waffen echt heftig waren. Die Kämpfe, von denen es reichlich gab, mochte ich sehr gerne, weil sie mich fesselten und ich mit den Figuren mitbangte, egal, ob nun gut oder böse, wobei das bei manchen auch noch nicht so klar ist. Manchmal wirkte es dadurch etwas unübersichtlich, aber dennoch blieb es von Anfang bis Ende sehr packend. Man lernte mehr über Enels Fähigkeiten, die mich zum Teil überraschten, zum Teil nicht, sowie die Beziehungen unter den Himmelsmenschen, die definitiv nicht einfach waren. Zwischendurch gab es kleinere Erklärungen, die ich super fand und der Humor traf genau meinen Geschmack.

All diese skurrilen Ideen passten so klasse in diesen Arc und machten sehr viel Spaß. Meine Highlights waren Gedatsu, der nicht unbedingt der klügste Priester war und bei dieser Szene mit Chopper habe ich Tränen gelacht, weil es so herrlich absurd und so viel Spaß machte. Dieser Mann machte mich einfach nur fertig ! Das Ende war heftig und macht nun viel Lust auf den weiteren Band.

Den Zeichenstil liebte ich von Anfang bis Ende und er machte auch dank der Gesichtsentgleisungen mancher Charaktere richtig viel Spaß. Manchmal wirkte es sehr absurd, aber gerade das liebte ich so daran und die Wesen waren ein Highlight.

Fazit:
Klar, es hat seine kleineren Längen und wirkte durch die vielen Schauplätze und Kämpfe recht unübersichtlich, machte aber gerade durch die skurrilen Ideen und den besonderen Humor so viel Spaß. Es wurde teils so herrlich absurd, was ich sehr liebte und ich fand es spannend, mehr über diese besonderen Waffen, sowie über diese Insel und ihre Bewohner zu erfahren. Nach dem Ende bin ich sehr auf den weiteren Verlauf gespannt. Von mir gibt es:

4,5 von 5 Sterne

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