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Veröffentlicht am 27.02.2026

Des Widerspenstigen Zähmung

Endlose Nacht
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Jospehine hat keine Ahnung, wer sie wirklich ist, woher sie und ihr kleiner Bruder kommen und was sie eigentlich ist. Als er entführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen und sie weiß nicht wohin mit ...

Jospehine hat keine Ahnung, wer sie wirklich ist, woher sie und ihr kleiner Bruder kommen und was sie eigentlich ist. Als er entführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen und sie weiß nicht wohin mit ihrer Wut. Bei einem ihrer nächtlichen Streifzüge als eine Art Rächerin durch die Straßen trifft sie auf den Assasine Rune, der sie mit seinem Talent als Bogenschütze fasziniert. Der Dunkelfeyhde allerdings sieht in ihr nur ein Hindernis seiner Mission. Und doch kommt auch er nicht von ihr los und sie geraten in einen Kampf zwischen Leidenschaft und absoluter Treue.

Meine Meinung:
Als ich vor ein paar Jahren "Endlose Nacht" las, war ich nicht wirklich von der Geschichte begeistert. Sie zog sich zu sehr und ich fand schwer rein. Daher war ich bei diesem re-read sehr gespannt darauf, ob und wie weit sich meine Meinung ändern würde. Zwar hatte es einige Längen und beinhaltete zu viele erotische Szenen, unterhielt mich dank des Paars und dem spannenden Finale aber echt gut. Insgesamt gefiel es mir viel besser als beim ersten Mal und brachte mich des öfteren zum Grinsen oder Lachen.

Der Anfang las sich ein wenig holprig und ich brauchte eine Weile, um in die Geschichte reinzufinden, auch wenn das Schicksal von Josephine, die eigentlich nur Jo genannt wurde, und ihrem Bruder interessant war. Da sie keinerlei Erinnerungen an ihre Vergangenheit besaß, fragte ich mich, was sie war und was mit ihrem Bruder und ihr zuvor geschah, dass sie nichts mehr wusste. Der Zeitsprung danach viel recht lange aus, passte aber gut und die Überleitung gefiel mir.

Insgesamt verlief die Geschichte recht ruhig, besaß zunächst wenig Handlung und konzentrierte sich stark auf die Anziehung zwischen Jo und Rune, die recht explosiv, voller kleiner Machtkämpfe und schön greifbar war. Die Dialoge machten Spaß und es war klasse, wie sie ihm immer wieder Paroli bot und sich nichts gefallen ließ. Dabei besaßen beide auch weichere Seiten und waren sich recht ähnlich, weshalb es auch so gut zwischen ihnen passte.

Zwischendurch gab es kleinere Längen, die ich insgesamt nicht schlimm fand, nur zog es sich manchmal ein wenig zu sehr. Dafür entschädigten die Wendungen, die alles ein wenig auflockerten und spannender machten. Gerade die unbekannte Dimension, die Morior und neue Bedrohungen wirkten sehr interessant und es war toll, dass Cole neue Wesen einführte und ihre Welt im Hintergrund weiterausbaute. Es tauchten alte Bekannte auf und besonders auf ein bestimmtes Wiedersehen freute mich sehr, da ich diesen Charakter in den vorherigen Bänden richtig toll fand. Das Ende wirkte ein wenig abgehackt und es wäre schön gewesen, wenn es ein wenig runder geworden wäre, so fand ich es aber niedlich.

Mit den Charakteren wurde ich schnell warm, weil ich mich auch ein wenig mit Jo´s kratzbürstiger Art identifizierte. Dabei war dies nur ein Schutzschild, um durchzukommen und immer wieder blitzte auch ihre verletzliche und fürsorgliche Art auf. Gerade die Liebe zu ihrem kleinen Bruder und ihr Schmerz, sowie ihre Einsamkeit waren immer wieder sehr spürbar. Und da tat ihr Rune mehr als gut und sie ihm. Beide ähnelten sich auf eine gewisse Weise und ihre Machtkämpfe waren zu herrlich. Genau wie Jo konnte er ein richtiger Sturkopf sein und betäubte seine Gefühle. Manchmal war er ein richtiger Idiot und machte mich einfach nur fertig. Seine Veränderungen passierten langsam und in einem guten Tempo.

Der Schreibstil gefiel mir auch dieses Mal wieder richtig gut. Es hatte zwar Längen, machte aber Spaß und las sich weitesgehend dennoch flüssig. Der Humor war genau meins und besaß einen gewissen Charme. Nur die erotischen Szenen waren einfach zu viele und weniger wären mehr gewesen.

Fazit:
Der 14. Band der Immortals After Dark Reihe, wenn man nach der deutschen Reihenfolge geht, unterhielt mich beim re-read richtig gut. Die Chemie zwischen dem Paar stimmte und die Machtkämpfe machten Spaß. Es tauchten neue Welten und Wesen auf, die auch die Hintergrundgeschichte ein wenig pushten. Einzig die reichlich vorhandene Erotik war mir ein wenig zu viel. Die Szenen wirkten sinnlich, wurden aber zu viel eingestezt. Das Ende gefiel mir sehr gut, hätte aber durchaus ein paar mehr Seiten vertragen können. Dennoch fand ich es auch niedlich.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Es weihnachtet sehr ?

Wintergeister
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Weihnachten; das Fest der Liebe, Geschenke, Santa und Besinnlichkeit. Tja, bei diesen Kurzegeschichten sieht das ein wenig anders aus. Sechs hochgelobte Autorinnen und Autoren zeige eine andere Seite und ...

Weihnachten; das Fest der Liebe, Geschenke, Santa und Besinnlichkeit. Tja, bei diesen Kurzegeschichten sieht das ein wenig anders aus. Sechs hochgelobte Autorinnen und Autoren zeige eine andere Seite und beleben die Tradition, sich zur kalten Jahreszeit Spukgeschichten zu erzählen, neu. So dürfen natürlich nicht der Krampus, Geisterbeschwörungen oder Sagen fehlen, die nicht mehr unbedingt im heutigen Bewusstsein stecken.

Meine Meinung:
Eigentlich lese ich sehr gerne Kurzgeschichten, aber nachdem mich die letzten Sammlungen damit recht enttäuschten, wollte ich diese noch auf dem SuB lassen. Da hatte allerdings eine meiner Lieblingsbuchhänderlin etwas dagegen und sie machte mich auf "Wintergeister" richtig neugierig. Ich ging ohne jegliche Erwartungen ran und wurde sehr positiv überrascht. Zwar überzeugte mich nicht jede Geschichte gänzlich und manche hatten Potenzial für mehr, aber ich habe seit Jahren nicht mehr so eine gute Zusammenstellung gelesen. Die Atmosphäre war durchweg unheimlich, auf seine eigene Art und Weise weihnachtlich und bescherte mir des öfteren eine ziemliche Gänsehaut, was ich echt liebte.

Schon die erste Geschichte von Bridget Collins zog mich völlig in seine Bann. Zwar brauchte ich zunächst ein paar Seiten, um mich in Der steinerne Dämon reinzufinden, aber es las sich dann richtig spannend, wirkte beklemmend und Traum und Wirklichkeit verschwammen irgendwann so sehr, dass ich wie die Hauptfigur nie wusste, was nun real war. Der Stil las sich flüssig und war schön bildhaft. Mit der zweiten Geschichte von Andrew Michael Harley brauchte ich ein wenig länger, um damit warm zu werden, weil es sich zunächst recht zog. Dafür entschädigte aber das heftige Ende, sowie die Traumabewältigung von Morgen, die nur angedeutet wurde, es aber in sich hatte. Das offene Ende war schaurig und obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin, passte es gut rein.

Ada Lark von Jess Kid bot eine tolle Atmosphäre, spielte schön mit den Eindrücken und gerade die Szenen in der Nacht bescherten mir eine unwohlige Stimmung. Die dritte Geschichte überzeugte durch den bildhaften Schreibstil und das viktorianische Setting passte einfach perfekt zu dem Thema. Nur das Ende erschloss sich mir nicht und ich fand es zu verwirrend. Zudem wurde das vorhandene Potenzial etwas verschwendet und es wirkte etwas gehetzt. Die vierte Geschichte von Catriona Ward war leider die schwächste und passte irgendwie nicht richtig hier mit rein. Jenkins machte einfach keine Freude, auch wenn es gute Momente besaß und sich schön flüssig lesen ließ. Dennoch muss ich sagen, dass es es mir zu schräg wirkte und ich alle Figuren durchweg unsympathisch fand. Es fehlte mir diese gewisse Gruselstimmung und ich wurde nie wirklich warm damit.

Dagegen konnte ich mit Der Witwenweg von Susan Stokes-Chapman wesentlich mehr anfangen. Die fünfte Geschichte begeisterte mich mit einer hervorragend unheimlichen Stimmung, einem beklemmenden Schreibstil und richtig tollen Wendungen, die ich absolut nciht gesehen hätte. Die Autorin schaffte es sofort, mich in die viktorianische Zeit zu entführen und ich durfte sogar ein wenig über ein vergangenes Handwerk lernen. Das Ende war ein Highlight und generell ist diese Geschichte mein absoluter Favorit von allen sechs. Die letzte Geschichte von Laura Purcell bildete mit Das Lied von Glocken und Ketten einen schön runden Abschluss. Ich war sehr gespannt, ob sich wenigstens eine der Geschichten sich um Krampus, den Gegenpart vom Nikolaus drehen würde und ich wurde hier nicht enttäuscht. Es begann relativ harmlos, schraubte sich dann aber immer weiter hoch und gipfelte im absoluten Horror, was ich geliebt habe. Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und bot eine schön schaurige Atmosphäre.

Fazit:
Selten habe ich so eine gute Sammlung wie diese hier gelesen. Zwar gab es zwei Geschichten, die mich nicht gänzlich überzeugten, aber ingesamt bin ich sehr begeistert. Die schön schaurige Stimmung sorgte für einige Gänsehaut und Beklemmungen, waren aber auf ihre eigene Art und Weise auch weihnachtlich und machten einfach Spaß.

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Loid und seine "Vehrerinnen"

Spy x Family – Band 9
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Jetzt geht es um alles oder nichts. Der Kampf gegen die zahllosen Auftragskiller bringt Yor an die Grenzen ihrer Kräfte und auch ihre Schutzpersonen sind noch nicht außer Gefahr. Doch damit nicht genug; ...

Jetzt geht es um alles oder nichts. Der Kampf gegen die zahllosen Auftragskiller bringt Yor an die Grenzen ihrer Kräfte und auch ihre Schutzpersonen sind noch nicht außer Gefahr. Doch damit nicht genug; auf dem Schiff wurde eine Bombe platziert, die jeden Moment hochgehen könnte ! Wie sollen Yor, Loid und Anya sich um alles kümmern, ohne ihre Geheimnisse preizugeben ?

Meine Meinung:
Was war das bitte für ein Cliffhanger ?! Nach dem Ende von Band acht war ich sehr gespannt darauf, wie es weitergeht und es war toll, dass die Geschichte sofort daran anknüpfte, sodass man gleich wieder im Geschehen war. Zwar wirkte dieser Band durch die vielen Missionen etwas zerstückelt und es war nach der Kreuzfahrt eindeutig die Luft raus, aber gerade der Kampf zwischen Yor und den Killern war zeichnerisch ein absoluter Augenschmaus, dass ich darüber hinwegsehen kann.

Die besten Parts waren der Kampf zwischen den Killern und der Urlaub der Familie Forger auf dem Festland. Der Abschied von Yor und dem Baby war absolut zuckersüß und mir gefiel es, wie sie auf dieser Mission über sich hinaus wuchs und mehr über sich selbst lernte. Die Forgers kamen sich bei ihrem Ausflug näher und es machte Spaß, wenn Yor mal wieder ihre Kräfte ein wenig überschätzte. Leider war danach ziemlich die Luft raus, und auch, wenn mich die weiteren Missionen gut unterhielten, wirkte es ein wenig zu chaotisch. Die Übergänge wurden nicht gut ausgearbeitet und irgendwie fand ich in manche Missionen zunächst nicht gleich rein. Insgesamt hat es aber Spaß gemacht, was vor allem an Becky und Franky lag, deren Geschichten einfach zu wild waren und mich so zum Lachen brachten. Nun shippe ich Franky und Fiona schon ein wenig; ich meine, die hatten doch eine gewisse Chemie, oder ? Die letzte Mission war nicht wirklich meins, aber durch das Ende bin ich nun sehr auf den nächsten Teil gespannt.

Der Zeichenstil gefiel mir sehr gut und machte Spaß. Nicht nur, weil die Actionszenen toll in Szene gesetzt wurden, sondern auch die Mimik und Gefühle der Charaktere schön greifbar waren. Vor allem der Endkampf waren visuell einfach ein richtiger Augenschmaus.

Fazit:
Der Part auf dem Schiff war vor allem zeichnerisch absolut spannend und der Urlaubstag der Familie Forger machte Spaß. Zwar gefiel mir die Missionen danach zum größten Teil, aber dennoch war etwas die Luft raus, was ziemlich spürbar war. Franky und Becky waren meine absoluten Highlights und die Schwärmerei der jungen Dame war einfach zu wild. Der nächste Teil verspricht sehr interessant zu werden und ich bin schon sehr gespannt.

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Family Vacation

Spy x Family – Band 8
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Es geht für die Forgers auf Kreuzfahrt ! Naja eigentlich wollte Yor aufgrund ihres Nebenberufes alleine reisen, aber dank eines glücklichen "Zufalls" kommen nun auch Loid und Anya mit. Und natürlich jagt ...

Es geht für die Forgers auf Kreuzfahrt ! Naja eigentlich wollte Yor aufgrund ihres Nebenberufes alleine reisen, aber dank eines glücklichen "Zufalls" kommen nun auch Loid und Anya mit. Und natürlich jagt ein Ereignisdas nächste, sodass sie nicht nur umso mehr auf die Wahrung ihres Geheimnisses achten müssen, sondern auch darum, am Leben zu bleiben. Na dann, Petri heil !

Meine Meinung:
Die Forgers verreisen und natürlich geht es chaotisch zu. Während Yor umso mehr darauf achten muss, dass ihre Tätigkeit als Auftragsmörderin nicht auffliegt und ihr Auftrag in Gefahr geärt, plagt sich Loid mit den Anforderungen eines "coolen" Vaters herum und Anya sprint quasi im Dreieck, damit alles schön geheim bleibt.

Der achte Band der Manga-Reihe ist für mich zwar kein absolutes Highlight, da gibt es einfach welche, die mich mehr unterhielten, aber dennoch war es echt herrlich. Trotz gewisser Längen ging es teils Schlag auf Schlag zu und gerade Anyas Spagat zwischen Loid und Yor brachte mich so oft zum Lachen, während der arme Loid mir doch ein wenig Leid tat. Ich meine, diese Sache mit dem "coolen" Vater war so wild, während ich bei Barnaby und seiner Sichelkröte vor Lachen heulen musste.

Man erfuhr einiges aus Yors Beruf als Auftragskillerin und es war interessant, auch mal Kollegen von ihr kennen zu lernen. Vor allem Matthew beeindruckte mich und seine Fähigkeiten waren der hammer. Dadurch, dass die Gefahr überall lauerte, baute sich kontinuierlich eine gewisse Spannung auf. Die Kämpfe waren unterhaltsam und wurden gerade zeichnerisch richtig toll in Szene gesetzt. Aber es gab auch mal ruhige Momente, wo die Figuren über sich und ihr Leben nachdenken durften, was gut rein passte. Der Band endete mit einem Cliffhanger und es wäre ratsam, schon den nächsten parat zu halten, weil es doch ein wenig fies war.

Der Zeichenstil gefiel mir sehr gut und machte Spaß. Nicht nur, weil die Actionszenen toll in Szene gesetzt wurden, sondern auch die Mimik und Gefühle der Charaktere schön greifbar waren.

Fazit:
Der achte Band mag ein paar Längen haben und ich mag die Vorgänger ein klein wenig mehr, aber das Setting war interessant und bot immer wieder Abwechslung. Die Charaktere durften sich auch mal hinterfragen und gerade durch Anya blieb es richtig unterhaltsam. Mein Highlight waren definitiv die Kämpfe, die richtig toll in Szene gesetzt wurden.

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Leseproben, mehr nicht

Meet Me Under the Mistletoe
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Adventskalender mal anders. Jeden Tag bis zum Heiligabend gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder generell um diese gewisse ...

Adventskalender mal anders. Jeden Tag bis zum Heiligabend gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder generell um diese gewisse Zeit im Dezember drehen. Und zum Silvester gibt es sogar einen Bonus.

Meine Meinung:
Selbst als Erwachsene liebe ich Adventskalender einfach. Auch als über 30-jährige brauche ich zumindest einen und bei all den vorweihnachtlichen Stress, den ich auf der Arbeit habe, versüßen sie mir ein wenig den Tag, egal in welcher Form. Ich liebe Überraschungen und so ein buchiger Kalender hörte sich sehr spannend an, da er auch die Möglichkeit bot, neue Autoren und Autorinnen für sich zu entdecken. Zeitgleich mit diesem habe ich noch einen weiteren von everlove gelesen und bei beiden fällt mein Urteil recht ähnlich aus. Die Idee dahinter finde ich sehr schön, aber die Umsetzung ließ ziemlich zu wünschen übrig. Zwar gab es Geschichten, die mir recht gut gefielen, aber die meisten ließen mich eher frustriert zurück. Sie wirkten abgehackt, zu gehetzt und das vorhandene Potenzial wurde kaum genutzt. Manche hätten sich als ein ganzes Buch bestimmt sehr gut entfalten können, so wirkten sie eher, als würde man sich zu enge Kleidung anziehen: es geht, passt aber nicht wirklich. Gerade bei den Geschichten von Antonia Wesseling, Zara Reed und Regina Meissner war dies so schade, weil die Ideen dahinter mir sehr zusagten.

Aber es gab auch welche, wo die vorhandenen Seiten nahezu perfekt genutzt wurden. Die Geschichten von Christina Kaspar, Alessia Gold und Isabell Linn begeisterten mich. Da wurde nicht nur das Thema Weihanchten schön umgesetzt, auch wirkten sie rund und machten Spaß. Die Chemie zwischen den Paaren stimmte und ich konnte mich richtig schön in dem Setting verlieren. Von diesen Autoren möchte ich gerne mehr lesen. Manche Türchen waren richtig niedlich und zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

Allerdings muss ich auch sagen, dass es Beiträge gab, die mir gar nicht gefielen, aber es war durchaus gut, weil ich manche Autoren, von denen ich mal Bücher lesen wollte, für mich eher streichen kann. Sarah Saxx mochte ich früher sehr gerne, aber mein Geschmack hat sich mit der Zeit einfach geändert und sie sagt mir nicht mehr wirklich zu. Das merkte ich erneut bei ihrem Beitrag, der wie nach Schema F wirkte und keinen Spaß machte. Die Geschichte von Anna Knopf hatte leider gar nichts mit dem Thema zu tun und die von Jennifer Wiley zog mich sogar ziemlich runter. Bei so einem Buch passte sie gar nicht rein, auch wenn ich die Idee ansich gut fand.

Fazit:
So oder so ließen sich die Geschichten meistens sehr flott lesen und ich hatte immer einen buchigen Snack für meine kurze Pause. Dennoch werde ich in Zukunft keine Bücher dieser Art mehr zulegen, da sie mir zu wenig bieten und eher wie eine Werbung wirkten. Natürlich kann man keine langen und ausgereiften Geschichten erwarten, aber durch ein anderes Buch habe ich gesehen, dass es durchaus richtig gut funktionieren kann, nur nicht auf diese Weise. Deswegen ist es das letzte Mal, dass ich so ein Buch gelesen habe und ich kann leider keine Empfehlung aussprechen. Von mir gibt es kanppe:

3 von 5 Sterne

Geschichten + jeweilige Bewertung:

1. Ada Baily - Snow, Steam and Molecules 2/5

2. Beril Kehribar - The darkest Winter 1/5

3. Lin Rina - Lebkuchenküsse 5/5

4. Antonia Wesseling - What the winter won´t say 2/5

5. Kristin Maciver - Once upon an Irish Winter 5/5

6. Liza Grimm - Mein Wintergeist 4/5

7. Steffi Kuhlmann - Catching Feelings 5/5

8. Jennifer Wiley - A second chapter with you 2/5

9. Noah Stoffers - Winterwald 3/5

10. Sarah Saxx - Weihnachtszauber unter dem Mistelzweig 1/5

11. Christina Kaspar - Say it with Flowers 5/5

12. Christian Handel - Silberne Träne 4/5

13. Zara Reed - No Risk, No Fun 3/5

14. Regina Meissner - Der goldene Totenkopf 2/5

15. Justine Prust - Wo die Winternacht uns begegnet 2/5

16. Anna Knopf - Vielleicht 2/5

17. Inka Lindberg - Happy Birthday to me 3/5

18. Nina Bilinszki - Sliding into my heart 4/5

19. Maike Voss - Winterwinds and angel wings 3/5

20. Isabell Lin - Secrets under the christmas tree 5/5

21. Alessia Gold - Shorthander ins Herz 5/5

22. Eleanor Bardilac - Dein winterstilles Sommerherz 2/5

23. Janine Ukena - Wie ein Schneesturm Weihnachten rettet 3/5

24.Valentina Fast - It happened on Christmas Eve 4/5

31. Basma Hallak - New Year, old mistakes 3/5

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