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Veröffentlicht am 26.12.2025

Von Kindheit an verbunden

Dunkles Schicksal
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Die Vrekener und die Sorceri sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet, aber als sich Lanthe und Thronos als Kinder begegnen hält es sie nicht davon ab, dennoch zarte Bande miteinander zu knüpfen. Doch ...

Die Vrekener und die Sorceri sind seit Ewigkeiten miteinander verfeindet, aber als sich Lanthe und Thronos als Kinder begegnen hält es sie nicht davon ab, dennoch zarte Bande miteinander zu knüpfen. Doch nach einer tödlichen Familienfehde werden sie erbitterte Feinde und sinnen jeweils auf Rache. Aber als das Schicksal seinen Lauf nimmt und sie sich in einer gefährlichen Welt aufeinander verlassen müssen, brodelt das Verlangen zwischen ihnen auf.

Meine Meinung:
Auf diese Geschichte habe ich mich bei meinem re-read der "Immortals After Dark" Reihe schon gefreut, weil ich Lanthe seit ihrem ersten Auftritt in Sabines und Rydstorms Lovestory sehr gerne mochte und gerade nach den Ereignissen auf der Insel war ich echt gespannt. Damals mochte ich sie zwar durchaus ganz gerne, empfand sie aber auch als recht langatmig und etwas schwach, sodass sie mir nicht zu positiv in Erinnerung blieb. Und das Schöne bei solchen re-reads ist es ja, dass man bekannte Bücher nochmals ganz neu erleben kann: entweder sagen sie einem nicht mehr so zu oder sie können einen überraschen und hier trifft das letztere sehr gut zu. Zwar finde ich immer noch, dass es einige Längen besitzt und das Ende kommt viel zu abrupt, aber mir gefiel der 13. Band um Längen besser als vor einigen Jahren.

Die Geschichte begann mit dem Kennenlernen von Lanthe und Thronos und vom ersten Moment an spürte man, dass die beiden sofort eine gewisse Verbindung zueinander hatten. Ich fand es so süß, wie er in ihr selbstverständlich seine Gefährtin sah, während es sowas bei den Sorceri nicht gab und sie ihm demensprechend Paroli bot. Danach machte es einen ziemlichen Sprung von 500 Jahren und die Handlung setzte sich auf der Insel fort, wo Lahnte von Thronos entführt wurde und sie in einer Dämonenebende landeten, die nicht nur sehr gefährlich war, sondern auf der sie sich immer näher kamen, egal, wie sehr sich die beiden dagegen sträubten. Es entwickelte sich sehr langsam, nicht nur, was die Liebesgeschichte anging, sondern auch dem Verlauf der Handlung, die insgesamt ein wenig dünn ausfiel. Aber das machte mir nicht viel aus, weil die Chemie zwischen den Figuren echt klasse war und durch das recht sparsame Aufgebot von Charakteren wurde sich auch stark auf Lanthe und Thronos konzentriert, deren Beziehung mehr als kompliziert war. Einzig Sabine, Rydstorm und ein gewisser Meeresgott erhielten ein wenig Raum, aber nicht zu sehr.

Stück für Stück erfuhr man mehr über ihre gemeinsame Geschichte, wie sie zu Feinden wurden und was danach mit ihnen geschah. Beide hatten ihre Wunden, Schwächen und hackten sich sehr oft die Köpfe ein, was ich oft zu herrlich fand und obwohl es sich teilweise wirklich sehr stark zog, fand ich es spannend, sie bei ihrer Reise zu begleiten. Ich hätte mir nur gerne gewünscht, dass mehr Schauplätze und etwas mehr Handlung vorgekommen wäre, da es doch ein paar Stellen gab, die sich ziemlich zogen. Aber es fesselte mich aufgrund der Chemie zwischen ihnen, die ich teilweise schmerzhaft fand, aber richtig schön spürbar und die langsame Entwicklung, die immer wieder Rückschritte hatte, wirkte authentisch.

In diesem Band durfte man endlich wieder neue Orte in der Welt von Cole entdecken und durch die Vrekener und die Sorceri gab es zwei spannende Völker, die nicht unterschiedlicher sein könnten und ich fand ihre Gebräuche, Eigenarten und Merkmale sehr interessant. Dadurch gab es immer wieder viele Konflikte zwischen dem Paar, die ich an ein paar Stellen durchaus etwas ermüdend fand, da es sich zeitweilig im Kreis drehte, aber mir gefiel es auch, dass es nach einem Streit nicht gleich erledigt war, sondern sich eben langsam entwickelte und Zeit brauchte, gerade was die inneren Wunden von Lanthe und Thronos anging, die ich als Charaktere super fand.

Beide hatten einige Päckchen zu tragen und durch ihre Fehde war es von Anfang schwierig zwischen ihnen. Sie konnten solche Sturköpfe sein und passten perfekt zueinander, denn nicht nur die Chemie stimmte, auch waren sie sich ähnlicher, als es ihnen lieb war und ich fand die Streitgespräche zwischen ihnen zwar auch schmerzhaft, aber vor allem zu herrlich. Lanthe mochte ich bereits vorher schon gerne, aber hier noch mehr. Sie war taff, definitiv nicht auf den Mund gefallen und wusste was sie wollte, ohne sich dafür zu schämen. Ich finde, dass sie sich von den weiblichen Charakteren aus den Vorgängern definitiv abhob und eine selbstbewusste Frau war, die auch eine sensible Seite in sich trug. Thronos dagegen hatte echt Schwierigkeiten sich auszudrücken und handelte anstatt vorher zu denken, aber wie Lanthe es so treffend ausdrückte, besaß er eine raue Schale, die nur seinen weichen Kern verdecken sollte. Eigentlich war er sensibel, schüchtern und fürsorglich, ohne erdrückend zu sein. Sein Problem war eben nur seine Schwierigkeiten in Kommunikation, was für einige Konflikte sorgte. Ihre Liebesgeschichte war ein auf und ab und auch wenn beide sich teils wie Idioten benahmen, fieberte ich mit ihnen mit, weil man merkte, dass sie sich wunderbar ergänzen konnten und zueinander gehörten.

Das Tempo war die ersten Dreiviertel überwiegend langsam, aber in den letzten Seiten überschlug es sich etwas zu sehr und das Ende geriet zu abrupt. Hier hätte die Geschichte definitiv noch zumindest ein, zwei Kapitel gebraucht um runder zu wirken. So hatte ich das Gefühl, dass es recht getzt wirkte und Cole mittendrin aufgehört hatte. Es war zwar ganz süß, besaß aber Potenzial für mehr. Dennoch mochte ich den Stil sehr gerne und flog trotz der Längen nur so durch die Seiten, weil es einfach seinen gewissen Charme hatte und Spaß machte.

Fazit:
Ein re-read, der mir nun viel besser gefiel als damals und meine Sicht ein wenig änderte. Die Kabbelein machten Spaß, die Chemie stimmte und und es wurde sich sehr schön auf die gemeinsame Geschichte von Thronos und Lanthe konzentriert wurde, die nicht nur eine schwierige Vergangenheit besaß, sondern ein auf und ab war, das sich manchmal zu sehr im Kreis drehte, aber dennoch auch passte. Mir gefiel es sehr, neue Bereiche aus dieser Welt und deren Wesen kennenzulernen und endlich wurden auch mal die Sorceri wieder mehr ins Licht gerückt, die ich immer schon gerne mochte, wobei ich die Vrekener auch interessant fand. Zum Ende hin zog die Autorin das Tempo ein wenig zu sehr an und es fühlte sich an, als sei sie mittendrin unterbrochen worden, aber es war niedlich und passte für mich. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2025

Schöne Idee, die nur mäßig funktioniert

Christmas in My Heart
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Adventskalender mal anders. Jeden Tag gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder diese gewisse Zeit im Dezember drehen.

Meine ...

Adventskalender mal anders. Jeden Tag gibt es eine neue Kurzgeschichte von einem anderen Autor oder einer Autorin, die sich um Weihnachten, den Advent oder diese gewisse Zeit im Dezember drehen.

Meine Meinung:
In meinem Leben hatte ich schon einige Adventskalender: Mit Süßigkeiten, Spielzeug oder kleinen Gutscheinen, aber in buchiger Form noch nie und nachdem "Christmas In My Heart" gut ein Jahr auf meinem SuB lag, war es dieses Jahr auf jeden Fall endlich Zeit dafür. Ich lese sehr gerne Kurzgeschichten und war sehr gespannt darauf, neue Autoren, vielleicht auch Genre entdecken zu können und mir den Advent versüßen zu lassen. Es gab Geschichten, die mir richtig gut gefallen haben, aber insgesamt ist es einfach kein Mix, der für mich funktionierte. Einige Geschichten wirkten so gehetzt, dass sie keinerlei Spaß machten, andere wiederum wirkten abgehackt und bei den meisten dachte ich mir nur, dass hier ganz viel Potenzial verschenkt wurde. Dafür, dass im Titel Christmas steht, drehte es sich allerdings kaum um das Weihnachtsfest, die Adventszeit oder den Winter. Und wenn, wurde es leider nur kurz abgeschnitten, aber ich bekam nie ein richtiges Gefühl dafür und obwohl sich um das Fest der Liebe drehen sollte, kam nie diese gewisse Stimmung auf.

Allerdings gab es durchaus ein paar Geschichten, die ich sehr klasse fand, egal, ob sie nun zum Thema passten oder nicht und man kann schon sagen, dass diese Sammlung durchaus dafür geeignet ist, neue Autoren kennenzulernen oder mal welche auszuprobieren, bei denen man vorher nicht so sicher war, ob sie einem zusagen. So weiß ich nun, dass ich ein, zwei von der Liste streichen kann, weil ihre Beiträge leider nicht meins waren. So oder so kam ich immer flott durch den jeweiligen Kalendertag und hatte einen kleinen Lesesnack für die Pause. Zeitgleich habe ich ein weiteres Adventskalenderbuch gelesen und werde mir auch keine weiteren mehr zulegen, da sie mir einfach zu wenig bieten und eher wie eine Werbung für die Autoren wirken. Das ist so an sich nicht verkehrt und mir war klar, dass ich keine ausgreiften Romane erhalte, aber für den Preis habe ich etwas anderes erwartet und wie schon erwähnt, war es schade, dass mir einige Geschichten eben nicht zusagten. Es gab welche, die sich eher wie eine Leseprobe lasen und mich richtig verwirrten. Aber die, die ich mochte, gingen mir teils sehr unter die Haut oder ins Herz und gerade "Der erste Schnee" von Nicole Knoblauch oder "The Wishing Tree" von Marie Weis blieben mir im Gedächtnis. Von diesen Autoren würde ich gerne mehr lesen und ihre Geschichten machten Spaß. Daher fand ich es auch sehr schade, dass mir überwiegend die meisten nicht wirklich zusagten.

3 von 5 Sterne

Geschichten + jeweilige Sternewertung:

1. Bianka Behrend - The Fairytale of Glenbeigh 3/5

2. Nicole Koblauch - Der erste Schnee 5/5

3. Christian Handel - Von Trollen, Katzen und Büchern 4/5

4. Sophai Chase - Love Hurts 4/5

5. Allie Well - Coming Home 3/5

6. Kira Licht - Heartbeat to Heartbeat 1/5

7. Ana Woods - The Love We Feel 2/5

8. Kathinka Engel - Love is Mad 2/5

9. Anna Dietrich - Hochzeit auf Schloss Moritzburg 4/5

10. Marie Weis - The Wishing Tree 5/5

11. Yvonne Westphal - Weihnachtsmänner in Beach Shorts - 4/5

12. Jennifer Adams - Strasbourg mon amour 4,5/5

13. Katelyn Erikson - Lichtermeer an Gefühlen 4/5

14. Linda Schipp - Actually Love 2/5

15. Justine Prust - Claus, can you hear me ? 1/5

16. Nina Schilling - Sommer, Sonne...Weihnachten ! 4/5

17. Andreas Suchanek - Ein Julbock zum Verlieben 3/5

18. Anna Augustin - The Holiday Train 3/5

19. Franka Neubauer - A second chance under the Christmas Stars 4/5

20. Andreas Dutter - My Big Sweet Greek Christmas 1/5

21. Mareike Allnach - A Whisper of Christmas Magie 2/5

22. Stefanie Santer - 1:100.000 3/5

23. Julia Pauss - Snowed in Love 3/5

24. Laura Labas - Il babbo natale segreto 2/5

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2025

Wenn man zuviel möchte

Maybe this is how it starts
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Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch ...

Auch nach der Geschichte mit ihrem Ex-Freund glaubt Millie an die Liebe und Romantik. Sie hat eine Mission und will die Frau finden, in die sich ihre ältere Freundin Rose vor gut 80 Jahren verliebte. Doch durch eine Panne ist sie gezwungen mit dem zynischen Schriftsteller Hollis weiterzureisen, der mit der Liebe nichts am Hut hat. Aber da hat das Schicksal andere Pläne und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, ihren Zielen näher kommen, desto mehr beginnt er an seinen Überzeugungen zu zweifeln.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durchs Stöbern aufmerksam geworden und vor allem der Klappentext machte mich sehr neugierig darauf. Das Cover sprach micht ehrlich gesagt nicht besondern an, aber zumindest finde ich die Szene passend. Es ist schon eine Weile her, dass ich die Geschichte beendet habe und selbst jetzt weiß ich immer noch nicht so recht, wie ich sie beurteilen soll. Das Potenzial war auf jeden Fall vorhanden und es gab interessante und toll ausgearbeitete Momente, leider fand ich die Figuren oft sehr anstrengend und die beiden Liebesgeschichten haben sich immer wieder selbst im Weg gestanden, sodass keine davon mich wirklich mitreißen konnte, da sie zu abgehackt wirkten.

Schon zu Beginn hatte ich gewisse Schwierigkeiten. Es wurde aus der Ich-Perspektive von Millie geschrieben, die den Leser oft direkt ansprach. Das war einfach nicht meins und es störte mich immer wieder aufs Neue. Generell wurde ich mit dieser Figur kaum warm, was ich schade fand, da ich sie auf den ersten Seiten durchaus mochte. Im Laufe der Geschichte empfand ich sie dann immer anstrengender. Vor allem bei der permanenten Erwähnung von Hollis´ Attraktivität und der Sache mit ihrer Vergangenheit musste ich irgendwann die Augen verdrehen. Zwar konnte ich verstehen, dass diese Sache sie stark prägte, nur wurde es einfach so oft erwähnt, dass es teils wie Seitenfüller wirkte. Hollis mochte ich ein wenig mehr, nur wirkte er so furchtbar blass und seine Dramen interessierten mich kaum, weil sie viel zu schnell runtergebrochen wurden und kaum Raum erhielten.

Der Roadtrip besaß richtig gute Momente und stellenweise hatte ich sogar Spaß mit der Geschichte. Leider wurde das durch den Wechsel zwischen den beiden Liebesgeschichten wieder zunichte gemacht. Beide besaßen Potenzial, waren an sich interessant, aber die harten Cuts rissen mich jedes Mal komplett raus. Die Geschichte von Rose und Elsie nahm mich sehr mit und ehrlich gesagt hätte ich lieber ein ganzes Buch mit ihnen gelesen, da die Chemie zwischen den beiden Frauen schön greifbar war und fesselte. Im Gegensatz zu der von Hollis und Millie, bei denen ich bis zum Schluss nicht so recht verstand, was sie aneinander fand. Sie passten nicht zusammen und die Sprünge in ihrer Beziehung wirkten nicht schön ausgearbeitet. Richtig störend waren aber die erotischen Szenen, die viel zu häufig vorkamen und wenig sinnlich wirkten. Sie waren eher Seitenfüller und manchmal las ich sie auch eher quer, weil es mich langweilte.

Mit dem Schreibstil wurde ich nie richtig warm. Es gab Passagen, die sich schön flüssig lesen ließen, aber die Wechsel rissen mich jedes Mal raus. Oft stockte es dann auch und die Erotik wurde zu viel eingesetzt, zumal die Chemie zwischen Millie und Hollis kaum vorhanden war. Emotionen erreichten mich nur selten.

Fazit:
Das Buch besaß viel Potenzial und die beiden Liebesgeschichten hatten richtig gute Momente, aber leider harmonierten sie gar nicht miteinander, was mitunter an den Wechseln lag, die mich jedes Mal raus rissen. Die Charaktere fand ich anfangs durchaus sympathisch, nur hielt das nicht lang an und vor allem mit Millie fremdelte ich die meiste Zeit, die von der Schönheit von Hollis geradezu besessen wirkte. Mich konnte die Geschichte nur bedingt überzeugen und langweilte mich meist.

3 von 5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2025

Eine wichtige Mission

Spy x Family – Band 6
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Fiona und Loid alias Nightfall und Twillight erhalten einen wichtigen Auftrag, von dem einiges abhängt. Es existieren brisante Papiere, die den Frieden zwischen Ost und West bedrohen und um an diese zu ...

Fiona und Loid alias Nightfall und Twillight erhalten einen wichtigen Auftrag, von dem einiges abhängt. Es existieren brisante Papiere, die den Frieden zwischen Ost und West bedrohen und um an diese zu gelangen müssen die beiden bei einem gefährlichen Underground-Tennisturnier teilnehmen. Und Loid macht eine Begegnung, auf die er lange gehofft hat.

Meine Meinung:
Zwar sage ich das praktisch bei jedem Band, aber dieser Teil war absolut wild und machte mich stellenweise fertig. Es war so schön drüber und machte richtig Spaß, was vor allem an Fiona lag. Ja, ihre Bessenheit von Loid war durchaus nervig, aber irgendwie habe ich das auch total gefeiert. Das Tennisspiel nahm viel Raum ein und hätte gerne etwas kürzer ausfallen dürfen, aber das machten die irren Einfälle und vor allem die Begegnung zwischen Nightfall und Yor am Ende absolut wieder gut, zumal ich die Boni so geliebt habe.

Die Mission trat in diesem Band eher zurück und wurde erst zum Ende hin wieder aufgegriffen. Das Tennisspiel war etwas lang, machte aber Spaß und die Zeichnungen sahen teils richtig irre aus. Fiona übertrieb es gerne und Loid tat mir doch auch ein wenig Lied, aber immerhin hatte die Frau ordentlich Power und steckte ihre Energie dann auch richtig rein. Es wurde schön absurd und irgendwie mochte ich die Campbell-Geschwister gerne, mit ihnen wurde es definitiv nicht langweilig. Durch die vielen Missionen und Wechsel wirkte es etwas zerstückelt, aber das störte mich insgesamt doch recht wenig. Nach den letzten Seiten bin ich nun auf die weiteren Bände gespannt.

Der Zeichenstil gefiel mir sehr gut und machte Spaß. Nicht nur, weil die Actionszenen toll in Szene gesetzt wurden, sondern auch die Mimik und Gefühle der Charaktere schön greifbar waren. Der Humor war zu herrlich und vor allem Yor und Fiona waren zu heiß.

Fazit:
Dieser Band machte richtig Spaß. Es wirkte durch die vielen Missionen etwas zerteilt, aber das störte mich wenig. Fiona übertrieb es so herrlich und Yor machte mich mit ihren Unsicherheiten fertig. Die Operation Stryx nachm erst in den letzten Seiten wieder Fahrt auf, aber nun bin ich richtig neugierig auf die weiteren Bände.

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Schön bildhafter Schreibstil, aber...

Das kleine Weingut in Frankreich
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Nach einigen Rückschlägen in ihrem Leben braucht die Eventmanagerin Hattie neue Inspiration und will in Frankreich auf einem Weingut die Hochzeit ihrer Cousine organisieren. Aber schon von ersten Moment ...

Nach einigen Rückschlägen in ihrem Leben braucht die Eventmanagerin Hattie neue Inspiration und will in Frankreich auf einem Weingut die Hochzeit ihrer Cousine organisieren. Aber schon von ersten Moment an stellen sich ihr Schwierigkeiten in den Weg, mit denen sie nicht gerechnet hätte. So leicht gibt sie nicht auf, auch wenn Luc, der Sohn der Winzerfamilie, eine ziemliche Anziehung auf sie auswirkt.

Meine Meinung:
Eigentlich breche ich Bücher nicht ab, weil sie mich meistens dann doch begeistern können oder mich zumindest gut unterhalten und ich möchte immer eine faire Chance geben, aber manchmal geht es einfach nicht anders. So auch bei "Das kleine Weingut in Frankreich" von Julie Caplan, auf deren Reihe ich schon länger sehr gespannt war. Den zehnten Teil habe ich geschenkt bekommen und da die Bücher wohl unabhängig voneinander lesbar sein sollen, wollte ich sie mal probieren. Der Klappentext machte mich sehr neugierig auf das Geschehen und er versprach eine absolut Wohlfühllekture. Der bildhafte Schreibstil ließ Frankreich und das Gut vor meinem inneren Augen lebendig werden und machte durchaus Freude, aber ich bin einfach nie mit den Figuren oder dem Geschehen warm geworden und brauchte für knapp 200 Seiten beinahe zwei Wochen, sodass ich es dann schließlich abbrach.

Zu Anfang lernte man die Hauptfigur Hattie kennen, die nach Rückschlägen ihr altes Leben hinter sich gelassen hat und neu beginnen will. Sie möchte nun auf einem Weingut in Frankreich die Hochzeit ihrer Cousine Gabriella organisieren und freut sich bereits darauf. Aber schon von vom ersten Moment an wartet ein Problem nach dem nächsten auf sie und fordert ihr Können heraus. Eigentlich bot das Setting viele interessante Möglichkeiten, aber ich schaffte es nie wirklich, in die Geschichte reinzukommen oder mit den Figuren warm zu werden. Es zog sich für mich ziemlich und meistens schaffte ich nur recht wenig zu lesen, weil es mir keinen Spaß machte. Zwar hieß es auch von der Autorin, dass man die Bände unabhängig voneinander lesen und quereinsteigen könne, aber ich hatte das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlte und ich fand einfach keinen Draht zu Hattie und Luc, die durchaus eine gewisse Chemie besaßen, aber bei denen mich einiges störte.

So wurde permanent die Attraktivität von Luc erwähnt, vor allem seine Bauchmuskeln waren wohl der Wahnsinn, oder wie sehr er sich von ihr angezogen fühlte. Das stört mich eingentlich nicht, aber hier wurde es alle paar Seiten beschrieben und frustrierte mich dann auch, weil ansonsten kaum etwas geschah. In den guten 200 Seiten, die ich las, passierte relativ wenig und die Handlung kam kaum voran, außer, dass eine unnötige Dreiecksbeziehung angedeutet wurde und mich schlussendlich dazu bewegte, das Buch abzubrechen. Und dabei gab es so viele interessante Ideen wie die mit der Doppelbelegung oder den Plänen von Luc für das Weingut, die ich schon gerne weiterverfolgt hätte, aber es langweilte mich einfach.

Den Schreibstil fand ich in gewissen Zügen schön, weil er sehr bildhaft war und ich gedanklich wunderbar nach Frankreich reisen durfte. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen und fand es toll, wie gerade die die Umgebung, das Weingut oder auch einzelne Räume beschrieben wurden. Dennoch muss ich auch sagen, dass es eine Schwäche war, weil permanent die jeweilige Attraktivität der beiden Hauptfiguren erwähnt wurde und das störte mich nach recht schnell.

Fazit:
Ich wollte das Buch wirklich mögen, weil gerade die Beschreibungen des Weinguts und der Umgebung ein Traum waren, aber es konnte mich einfach nicht fesseln. Weder mit den Figuren, noch der Handlung oder den Wendungen wurde ich warm. Es gab interessante Momente, aber nach gut 200 Seiten war für mich Schluss, da ich mich dann eigentlich nur noch durchquälte und darin keinen Sinn sah. Für mich ist diese Reihe einfach nichts und ich werde sie nicht weiterverfolgen.

2 von 5 Sterne

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