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Veröffentlicht am 29.06.2025

Absolute Zeitverschwendung

I Do Hate You
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Delaney würde alles tun, damit ihre beste Freundin Emma die Traumhochzeit bekommt, die sie sich ausgemalt hat. Auch wenn es dazu zählt, dass sie sich um deren Bruder Theo kümmern muss, damit er keinen ...

Delaney würde alles tun, damit ihre beste Freundin Emma die Traumhochzeit bekommt, die sie sich ausgemalt hat. Auch wenn es dazu zählt, dass sie sich um deren Bruder Theo kümmern muss, damit er keinen Blödsinn macht und alles stört. Das wäre an sich auch kein Problem, aber leider sind Theo und sie Feinde, die nicht unterschiedlicher sein könnten und sich permanent in die Haare bekommen. Zu allem Überfluss müssen die beiden sich auch noch ein Zimmer teilen, aber dies bietet auch neue Möglichkeiten und so sieht sie immer mehr hinter seine Fassade und kommt ihm näher als gedacht.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch war es im Grunde Liebe auf den ersten Blick, auch wenn das Cover sogar etwas zu eintönig ist. Aber mir gefallen die floralen Muster und der Klappentext klang so toll, dass ich mich richtig auf das Buch freute, auch wenn es zunächst eine Weile auf dem SuB lag, bis mein Bauch mir dazu riet. Der Anfang gefiel mir trotz gewisser, sehr absurder, Momente richtig gut und ich konnte viel lachen. Allerdings flachte es nach relativ kurzer Zeit immer mehr ab, bis ich kurz davor war, es abzubrechen, weil es sich nur noch um Geschlechtsverkehr, sowie die permantete Erwähnung von gewissen Körperteilen drehte und in eine richtig schlechte Telenovela abrutschte.

Und dabei fing es so gut an. Klar, es war von der ersten Seite an richtig turbulent und schräg, brachte aber gerade deswegen viel Spaß. Man lernte die Figuren kennen und durfte schon einmal einen ersten Blick auf die immerwährende Feindschaft von Delaney und Theo werfen, die mir zu dem Zeitpunkt noch super gefiel. Aber danach passierte eigentlich gar nichts und es drehte sich nur noch im Kreis. Anstatt spannender Emotionen, Konflikte, die sich interessant entwickeln und einer packenden Liebesgeschichte reihte sich eine belanglose Szene an die nächste und wirkte oft so dermaßen kindisch und absurd, dass es mich richtig frustrierte. Zwar gab es interessante Stellen, aber mit denen wurde kaum etwas gemacht und dieses große Geheimnis von Theo wurde ja selbst von der Autorin vor dem Start der Geschichte in ihrer Einleitung enthüllt, sodass da keine Überraschung mehr war, zumal die schon die ersten Hinweise mehr als deutlich waren. Richtig genervt hat mich aber die Erotik, die hier so dermaßen Überhand nahm, dass es schon beinahe pornografisch war. Da glühten Hoden und Geschlechtsorgane jubelten, während Delaney sein Fleischgewehr umschmeichelte. Und ja, genau diese Begriffe wurde so gedruckt. Manchmal konnte ich nicht mehr vor lachen, weil es so absurd und bescheuert wirkte und ich mich fragte, ob das alles wirklich ernst gemeint war oder doch eine Art Parodie auf das ganze Genre darstellen sollte.

Hier passte nun mal absolut gar nichts zusammen; weder die nicht existierende Handlung, noch die anstrengenden Figuren, die sehr hohl und flach wirkten, sowie der schlechte Schreibstil, der oft aus so kurzen Sätzen bestand, die nur ein Wort enthielten. Das mag ab und zu ja mal passen, aber hier kam es in einer Art vor, die schlichtweg traurig war. Zumal ich zu gerne auch eine Strichliste für das Wort "Fuck" gemacht hätte, das in einer Anzahl verwendet wurde, bei der ich irgendwann nur die Augen verdrehte. Das war weder sinnlich, noch spannend oder lustig und wirkte eher unangenehm. Spannung, Emotionen oder Humor kam nicht vor und die Versuche wirkten sehr verkrampft und zu gestellt. So leider auch bei den Figuren, die ich nicht leiden konnte.

Laney und Theo hatten keinerlei Chemie und ich verstand nicht, was sie an ihm fand, zumal die Veränderung ihrer Gefühle für ihn nicht erklärt wurde und sie ihn in dem einen Moment noch hasste für das, was er ihr früher antat und dann war es die große Liebe ? Passte einfach nicht. Und dabei boten beide eigentlich genug Stoff für interessante Figuren. Laney wollte immer nur ihren Eltern gefallen und steckte ihre Wünsche und Träume weit zurück, während Theo beweisen wollte, dass er mehr als ein Chaot ist und eine liebenswerte und fürsorgliche Art besitzt. Bei beiden blitzte dies auch immer mal wieder auf und ich hatte die Hoffnung, dass sie mir doch noch sympathisch werden könnten, aber dann flachte es wieder sehr ab und sie wirkten unauthentisch. Theo verhielt sich sehr kindisch, überdreht und viele seiner Aktionen riefen in mir eher Fremdscham als Belustigung hervor. Ihre Liebesgeschichte las sich langweilig, was zu vorhersehbar und ich fieberte kein Stück mit, zumal diese telenovelartigen Wendungen trotz ihres gewissen Unterhaltungswert absolut schlecht waren. Und auch die anderen Figuren mochte ich nicht, weil sie zu drüber wirkten. Sie blieben mir auch nicht im Gedächtnis, was ich nicht schade finde.

Fazit:
Das könnte mein Flop des Jahres werden und ich habe schon lange nicht mehr eine Geschichte gelesen, die mich so sehr frustrierte wie diese. Hier passte einfach gar nichts zusammen und aus dem Potenzial wurde absolut nichts gemacht. Ich hatte von Anfang an keine riesen Erwartungen und wollte einfach nur gut unterhalten werden, aber die zu erotiklastige und im Grunde nicht vorhandene Handlung, sowie die flachen und oftmals anstrengenden Charaktere und der Schreibstil, der manchmal richtig unangenehm wirkte, brachten keinen Spaß. Zwar hatte ich zwischendurch immer mal wieder die Hoffnung, dass es sich fangen würde, weil es Szenen gab, die richtig gut funktionierten, aber diese wurden meiste durch die permanente Erwähnung von Geschlechtsteilen oder einer unerotischen Erotikszene wieder zunichts gemacht. Das war absolut nichts und ich werde ich Zukunft auch lieber die Finger von dieser Autorin lassen, dieses Buch hat mir gereicht. Von mir gibt es knappe:

0,5 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Schräg, aber auch interessant

Verliebt in die Nacht 01
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Mit 17 Jahren hat man vermutlich noch keine großen Pläne was Heiraten und das Gründen einer Familie betrifft, aber Yoru muss sich zumindest mit dem ersten Punkt auseinandersetzen, als sie nach dem Tod ...

Mit 17 Jahren hat man vermutlich noch keine großen Pläne was Heiraten und das Gründen einer Familie betrifft, aber Yoru muss sich zumindest mit dem ersten Punkt auseinandersetzen, als sie nach dem Tod ihres geliebten Großvaters das Familienanwesen erbt. Denn kurz darauf erscheint der 10 Jahre ältere Anwalt Akito vor ihrer Tür, der ihr eine Heirat vorschlägt, um sie vor ihren gierigen Verwandten zu bewahren, zumal es auch der letzte Wille ihres Großvaters war, dass die beiden zueinanderfinden. Aber kann sie ihm wriklich trauen ?

Meine Meinung:
Durch eine Empfehlung meines Lieblings-Mangaladen bin ich auf diese Reihe aufmerksam geworden. Das Cover reizte mich nicht wirklich, dafür klang der Inhalt schön mysteriös, sowie interessant und bot tolle Möglichkeiten. Die Geschichte hatte gewisse Längen und wirkte wie so ein typischer erster Band, aber irgendwie hatte es auch etwas, was mir richtig gut gefiel. Es war stellenweise so verrückt und absolut schräg, was ich herrlich fand und ich habe schon länger nicht mehr so einen turbulenten Einstieg gelesen, der mich manchmal auch etwas fertig machte.

Der Anfang war etwas schwierig, weil ich eine gewisse Zeit brauchte, um mit den ganzen Figuren und der Handlung warm zu werden, bei der viele lose Enden präsentiert wurden, wodurch es etwas chaotisch wirkte. Ich hatte allerlei Fragen und war manchmal sehr verwirrt, weil nichts einen wirklich Sinn zu ergeben schien und durch das Auftauchen von diesem mysteriösen Wesen drohte es auch leicht zu kippen. Akito verhielt sich absolut merkwürdig und ich fragte mich, was er für ein Schauspiel er trieb, warum er so über ihren Großvater und sie sprach und was echt war und nicht. Dennoch konnte es eine gewisse Balance halten und der Humor traf oft genau meinen Geschmack. Jedenfalls habe ich viel gelacht, was in erster Linie an diesem Wesen Tama lag, das nicht alles Tassen im Schrank hatte und sich um solche Dinge wie Jungfräulichkeit sorgte ! Vieles war nur Schein und es war schwer zu erkennen, was real war. Manchmal fand ich das etwas anstrengend, aber es wirkte auch interessant und spannend.

Die Figuren mochte ich gerne und gerade Tama und die Haushälterin waren spannend und so schön drüber. Mit Akito konnte ich noch nicht viel anfangen, weil ich ihn absolut nicht durchschauen konnte und dieses hin und her in seinem Verhalten anstrengend wirkte. Dennoch würde ich gerne wissen, wer er wirklich ist und wie er sich verändern kann. Yoru war die Naivität in Person und hat noch eine Menge zu lernen, vor allem, was Gefühle angeht. Sie war mir zu leichtgläubig und ich fand keinen wirklichen Draht zu ihr. Dennoch würde mich auch bei ihr interessieren, in wie weit sie sich verändern kann.

Der Zeichenstil gefiel mir sehr gut und trotz gewisser Verwirrungen waren die Emotionen in der jeweiligen Situation gut erkennbar. Die Firguren wurden schön gezeichnet und die Entgleisungen passten gut rein, gerade bei Tama.

Fazit:
Einer der schrägsten Auftakte, die ich je gelesen habe, aber es hatte auch das gewisse Extra, was mir gut gefiel. Es hatte seine Längen und war manchmal zu schräg, machte aber Lust auf mehr und ich freue mich schon darauf, mehr in dieses Geflecht aus Lügen, Fragen und Rätsel einzutauchen. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Betrug

Promise Cinderella 02
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Hayame leidet immer noch sehr stark unter der Trennung von ihrem Mann und seinem Betrug. Also macht Issei es ihr zur Aufgabe, das Verhalten ihres Mannes zu dokumentieren, damit sie Schmerzensgeld verlangen ...

Hayame leidet immer noch sehr stark unter der Trennung von ihrem Mann und seinem Betrug. Also macht Issei es ihr zur Aufgabe, das Verhalten ihres Mannes zu dokumentieren, damit sie Schmerzensgeld verlangen und so weiter ihre Schulden abbezahlen kann. Da sie auf dem Papier noch verheiratet sind, macht dieser sich des Ehebruchs strafbar und soll laut dem vorlauten Jungen kriegen, was er verdient. Aber die Konfrontation mit Masahiro verläuft anders, als Hayama dachte.

Meine Meinung:
Nach dem tollen Auftakt war ich sehr gespannt, ob sich das Niveau halten kann oder diese Reihe dann doch nichts für mich ist. Aber zum Glück konnte es sich sogar noch steigern und fesselte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte war ingesamt eher ruhiger, haute mich dafür aber emotional umso mehr um. Das auf und ab der Gefühle, die Verletzbarkeit der Charaktere und eine Ehe, die vor ihren Scherben stand, sorgten immer wieder für heftige Wendungen und ganz viel Schmerz, der greifbar war. Ich hatte viel Freude mit dieser Fortsetzung und bin sehr gespannt, was da noch alles kommt, denn hier scheint vieles möglich zu sein.

Es drehte sich nicht nur um die Erpressung und verletzte Gefühle, auch die Ehe allgemein von Masahiro und Hayame stand im Mittelpunkt. Wie lernten sich die beiden kennen, wie konnte es soweit kommen, dass er sie betrog ? In kleinen Rückblenden erfuhr man grob die Umstände und wie sie als Ehepaar funktionierten. Das war teilweise recht schmerzhaft und ging mir unter die Haut, wenn man den Verfall ihrer Beziehung und das Ende dieser mitverfolgt. Dabei entwickelt sich aber auch die "Beziehung" zwischen Issei und Hayame weiter, die immer noch sehr wackelig und kaum vorhanden war.

Das Spiel der beiden ging weiter, aber das emotionale Ungleichgewicht bei dem Schüler trat stärker hervor, was zu ein paar recht heftigen Szenen führte, wobei auch Hayame wieder kräftig austeilte. Die beiden hatten irgendwie eine tolle Chemie und ich liebte es, wenn sie sich mal wieder stritten und ihr Kräftemessen fortführten. Hayame hatte es defintiv nicht leicht; nicht nur, was ihre Scheidung und die finanziellen Probleme anging, aber sie gab nie auf und kämpfte manchmal ein wenig zu stark, aber ich fand das auch bewunderswert. Neue Figuren tauchten auf und durch Isseis älteren Bruder Seigo gab es neue Rätsel. Mein Highlight belibt aber die Großmutter der beiden Brüder, die es echt faustdick hinter den Ohren hatte und die Familie mit eiserner Hand führte.

Mit dem Zeichenstil musste ich zunächst ein wenig warm werden und fand ihn etwas einfacher gehalten. Irgendwie mochte ich das aber auch sehr gerne, zumal die Emotionen und Gesichtsausdrücke so auch besser rüberkamen.

Fazit:
Eine starke Fortsetzung, die auch etwas gesetzter wirkte und den Figuren Raum zum Atmen ließ. Man lernte Issei und Hayame ein wenig besser kennen und es war toll, wie ihre Beziehung zu ihrem Ehemann stärker ins Licht gerückt wurde, wobei natürlich auch ihr Spiel mit Issei nicht zu kurz kam. Das emotionale hin und her zwischen den Figuren; ihre Wut, Schmerz und Trauer waren sehr greifbar und gingen mir teils unter die Haut. Dabei kam aber auch der Humor nicht zu kurz und gerade durch die Großmutter kam es zu ein paar sehr unterhaltsamen Szenen. Nach dem Ende bin ich sehr gespannt, wie es weitergeht und von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2025

Geheimnisse

Flammen der Begierde
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Garreth lebt als Prinz der Lykae ein ausschweifendes Leben, bis er auf die Walküre Lucia trifft und in ihr seine Gefährtin erkennt. Doch die Jägerin hat ihre Geheimnisse, die ein Zusammenkommen mit dem ...

Garreth lebt als Prinz der Lykae ein ausschweifendes Leben, bis er auf die Walküre Lucia trifft und in ihr seine Gefährtin erkennt. Doch die Jägerin hat ihre Geheimnisse, die ein Zusammenkommen mit dem Werwolf unmöglich machen, egal, wie sehr sie sich auch nach ihm verzerrt. Aber wenn ein Lykae erst einmal seine Frau gefunden hat, tut er alles, um sie für sich zu gewinnen, auch, wenn es bedeutet, sich mit tödlichen Wesen und der Natur des Amazonas anlegen zu müssen.

Meine Meinung:
Zurzeit mache ich einen re-re-read der "Immortals After Dark" Reihe und eigentlich habe ich alle Teile noch zumindest im Kern gut in Erinnerung. Allerdings trifft dies nicht auf den achten Band zu, von dem ich beinahe alles komplett vergessen habe, nur der Handlungsort blieb mir noch im Gedächtnis, weshalb ich sehr gespannt war, ob ich mich während des Lesens noch an etwas erinnern würde und vor allem, wie es mir gefällt. Insgesamt ist ein ein toller Teil, der gerade mit seiner mystischen Lokation und den Mythen rund um den Amazonas und Inkas punkten kann, aber es zog sich oft und irgendwie fehlte mir etwas Handlung.

Dennoch fing es wirklich sehr vielversprechend mit der Vorgeschichte von Lucia an, in der auch ihre beste Freundin Regin eine wichtige Rolle spielte. Man erfuhr grob, wie sie zu den Skadi kam, aber es blieb noch sehr viel offen und ich hatte einige Fragen, auf deren Beantwortung ich sehr gespannt war. Die Geschichte setzte mitunter vor dem ersten Band an, als Lachlain noch verschwunden blieb und entwickelte sich im Grunde parallel mit den weiteren Bänden fort, da immer wieder Zeutsprünge eingesetzt wurden, die mir ein wenig den Einstieg erschwerten. Es las sich interessant und ich mochte die Figuren sehr gerne, aber irgendwie fand ich nicht so wirklich rein. Dies änderte sich erst, als die Reise auf dem Amazonas fortgesetzt wurde und die Geschichte einen zentrale Handlungsort erhielt. Zwar verlief es weiterhin etwas schleppend, aber durch die mysteriösen Vorkommnisse, den fragwürdigen Charakteren auf dem Boot und der angestauten Leidenschaft zwischen Lucia und Garreth wurde es sehr interessant und spannend. Ich liebte die mysteriöse Atmosphäre sehr und konnte mich völlig in die Welt einfinden, in der riesige Kalmare, komische Zwillinge und ein Gott nicht nur für einige Gefahren sorgten, sondern auch immer wieder tolle Wendungen herbeiführten, die mich fesselten.

Zum Showdown zog mir Cole zu sehr das Tempo an und man hätte diese Situation gerne ein wenig eher aufbauen können, dennoch fand ich es sehr spannend und ich fieberte mit dem Paar bis zum Schluss mit, da es vor einigen Hürden gestellt wurde, die umunwundbar erschienen. Die Chemie zwischen ihnen stimmte von Anfang an und trotz gewisser Unterschiede passten sich für mich sehr gut zusammen. Die Wortgefechte machten Spaß und es war auch erfrischend, dass der Lykae trotz seiner chauvinistischen Art auch andere Seiten zu bieten hatte und sich ein wenig von den anderen männlichen Charakteren abhob. So wurde ihm mehr Tiefe gegönnt und es gefiel mir, dass er viel über sein Verhalten nachdachte und dennoch zu seinem Charakter stand, ohne sie domninieren zu wollen. Zumal Lucia ihm das auch gar nicht hätte durchgehen lassen. Zwar war sie auch recht taff, bot ihren Gegnern immer die Stirn, wirkte aber auch sehr rastlos, ängstlich und sehnte sich nur nach Zuneigung. Ihre Wandlung gefiel mir gut, zumal sie dann auch sich selbst zur Ruhe kommen ließ, ohne ihr Ziel aus den Augen zu verlieren. Die Liebesgeschichte wurde sehr langsam erzählt, aber mir gefiel das sehr gut. Ich mochte die Anziehugn zwischen den beiden und die erotischen Szenen überwiegten nicht und wurden sinnlich beschrieben. Der Epilog macht viel Lust auf den nächsten Teil und endlich bewegt sich die Reihe auf einen größeren Höhepunkt zu, auf den ich wieder sehr gespannt bin.

Insgesamt gefiel mir der Schreibstil auch besser als im Vorgänger. Zwar hatte es seine gewissen Längen und hätte gerne straffer erzählt werden dürfen, aber es machte Spaß und ich liebte diesen gewissen Humor und diesen Trash-Faktor, auch wenn dieser weniger ausgeprägt war. Aber dank Regin gab es in der Hinsicht genug zum Schmunzeln und Lachen.

Fazit:
Der achte Band hatte seine gewissen Längen und schöpfte nicht sein ganzes Potenzial aus, unterhielt aber vor allem wegen der tollen Location, dem schönen Mysterie-Flair und der Chemie zwischen dem Paar sehr gut. Es kamen weniger Wesen als zuvor vor, aber die, die auftauchten, wurden toll in Szene gesetzt und ich liebte es, wie Cole auch mal Legenden von den Inkas mit einwob. Ich hatte definitiv meinen Spaß und bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Ihr Auftritt, Zauberer

Check Me Up! 02
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Nach dem Tod eines Patienten ist Nanase völlig aus der Bahn und hat Schwierigkeiten, sich auf ihren Job zu konzentrieren. Aber Dr. Tendo braucht sie aufmerksam und wendet eine recht eigenwillige Therapie ...

Nach dem Tod eines Patienten ist Nanase völlig aus der Bahn und hat Schwierigkeiten, sich auf ihren Job zu konzentrieren. Aber Dr. Tendo braucht sie aufmerksam und wendet eine recht eigenwillige Therapie an, die zwar ihre Trauer stoppt, ihr Gefühlschaos aber umso mehr wieder anheizt. Und als Nanase dank Alkohol bei der Abschiedsfeier eines Kollegen das eine oder andere Geheimnis ausplaudert, gerät er ganz schön ins Schwitzen.

Meine Meinung:
Diese Reihe macht richtig Spaß und nach dem tollen Einstieg war ich sehr gespannt, wie es weitergeht und vor allem, wie es sich zwischen Nanase und ihrem Doktor entwickelt, der seinem Spitznamen "Dämonenkönig" mehr als gerecht wird. Es war gewohnt turbulent, wirkte aber ein wenig gefestigter als im Vorgänger, was mir gut gefiel. So wurde sich mehr auf die Entwicklung der Beziehung zwischen den Figuren konzentriert und dank dem charismatischen Dr. Kisugi alias "Mac Sexy" bekam ich richtig tolle Grey´s Antaomy Vibes, die ich sehr geliebt habe.

Die Geschichte setzte beinahe nahtlos an den ersten Band an und schon der Einstieg machte viel Spaß. Die Träume von Nanase waren sehr wild und ich war gespannt darauf, wie sich ihre, nicht wirklich existierende, Liebesgeschichte zu Dr. Tendo entwickeln würde, die ja vor allerlei Hürden stand. Zumal die Gute ein kleines Problem mit Alkohol hatte und dann auch gerne mal ihre Geheimnisse ausplauderte, wenn sie zu tief ins Glas schaute. Es war einfach absolut verrückt, turbulent und machte Spaß, weil manche Situationen etwas peinlich wirkten und ich nicht in ihrer Haut stecken wollte.

Man erfuhr ein wenig mehr über die Figuren, ihre Vergangenheit, Wünsche und ihren Werdegang, was interessant war. Aber es gab nicht zu viel Neues und die Entwicklung der Geschichte stand im Vordergrund, die durch das Auftauchen von Kendos altem Kommilitonen frischen Wind erhielt. Dr. Kisugi war ein echtes Schlitzohr und wusste, wie er mit seinen Mitmenschen umzugehen hatte, vor allen mit dem weiblichen Personal. Da passte sein Spitzname "der Zauberer" echt gut und es gab einige Situationen, die viel Spaß machten, gerade wegen der Rivalität der beiden Ärzte. Aber er hatte es auch faustdick hinter den Ohren und sein Schweigegeld, das er von Nanase verlangte, irritierte mich etwas, auch wenn er es gut meinte.

Die Beziehung zwischen Dr. Tendo und Nanase entwickelte sich ein gutes Stück weiter, trotz der Hindernisse zwischen ihnen. Die beiden kamen sich ziemlich nahe und es wurde richtig heiß, ich habe die Vibes zwischen ihnen geliebt. Aber natürlich kamen auch wieder Eifersucht, Missverständnisse und Geheimnisse auf und ich hätte sie am liebsten geschüttelt. Das Ende besitzt einen fiesen Cliffhanger und man sollte am besten den nächsten Band bereit halten.

Der Zeichenstil wirkten manchmal etwas einfach, aber das passte gut in das Setting und ich fühlte mich wohl damit. Die Emotionen waren klar erkennbar und wichtige Szenen wurden schön detailliert gezeichnet.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, die mir etwas mehr gefiel als der Auftakt. Die Geschichte wirkte ein wenig gesetzter, bot tolle Wendungen, neue Geheimnisse und die mehr oder weniger vorhandene Beziehung zwischen Nanase und Dr. Tendo entwickelte sich weiter. Durch das Auftauchen eines alten Kommilitonen kam frischer Wind auf und man erfuhr mehr über die Vergangenheit der Figuren. Von mir gibt es:

5 von 5 Sterne

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