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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2024

Leider fand ich das Buch enttäuschend

Kein Land in Sicht
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Eine Frau wacht in einer Kabine eines Kreuzfahrtschiffes auf und hat keine Ahnung, wer sie ist, warum sie dort ist, und was passiert ist. Wieso kann sie sich nicht erinnern? Warum kommt ihr der Name auf ...

Eine Frau wacht in einer Kabine eines Kreuzfahrtschiffes auf und hat keine Ahnung, wer sie ist, warum sie dort ist, und was passiert ist. Wieso kann sie sich nicht erinnern? Warum kommt ihr der Name auf ihrem Perso so fremd vor? Und was macht sie überhaupt auf einem Kreuzfahrtschiff? Sie würde niemals freiwillig einen Fuß auf ein Kreuzfahrtschiff setzen!
Stephanie – wie sie laut ihres Persos heißt – macht sich auf die Suche nach Antworten und erledigt nebenher ihren Job als Animateurin. Sie ahnt nicht, dass die Sache, in die sie da hineingeraten ist, um ein Vielfaches größer ist, als sie sich vorstellen kann.


Die Grundidee, dass die Protagonisten ohne Erinnerungen in einer Kabine eines Kreuzfahrtschiffes aufwacht und herausfinden muss, was passiert ist, fand ich sehr interessant, allerdings hatte ich einen anderen Herangehendweg erwartet.

Für mich zog sich das Buch leider gerade am Anfang sehr. Normalerweise würde ich Spannung erwarten, nachdem die Protagonistin erwacht ist, Panik sogar, weil sie sich nicht erinnern kann, aber sie bleibt ruhig und schluckt mehr oder weniger die Erklärung ihrer Mitbewohnerin, sie habe einfach zu viel getrunken. Filmriss schön und gut, aber dabei vergisst niemand komplett, wer er ist.
Im weiteren Verlauf der Handlung wird es durch die kursiven Einschübe interessanter und auch schnell klar, was hier wirklich abgeht. Das ist erschreckend und wirklich schlimm, aber jegliche aufkeimende Spannung wurde direkt wieder durch Stephanie erstickt.

Stephanie, die eigentlich Sarah Peters heißt, war mir leider nicht sympathisch. Für mich gab es auch keine richtigen Ermittlungen. Sie irrt auf dem Schiff umher, spielt manchmal halbherzig die Angestellte, dann wieder nicht, stellt manchmal Fragen und lässt sich gern mit nichtssagenden Antworten abspeisen.


Fazit: Für den Leser ist schon sehr früh klar, was passiert ist und warum, ebenso, wie was vor sich geht. Da fehlte es leider komplett an Überraschungen. Die Ermittlungen fand ich unglaubwürdig, verwirrend und sprunghaft. Für mich klaffen da gewaltige Logiklücken drin.

Für mich kam leider keine Spannung auf. Die Handlung zog sich und ich empfand sie als sehr zäh.

Auch die Protagonistin hat mich enttäuscht. Ich konnte ihre Handlungen so oft nicht nachvollziehen und sympathisch war sie mir auch nicht.

Insgesamt fand ich die Handlung unbefriedigend, ebenso wie das Ergebnis am Ende. Die Idee war gut, aber die Umsetzung leider nicht meins.

Ich kann dem Buch leider nur 1 Stern geben, es hat mich echt enttäuscht.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Mir fehlte es leider komplett an Spannung

Fractal Noise
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Seit dem Tod seiner Frau ist der Xenobiologe Alex nur noch ein Schatten seiner selbst. Er wird vollkommen von seiner Trauer vereinnahmt und das sorgt dafür, dass er bei einem Teil der Crew der Adamura ...

Seit dem Tod seiner Frau ist der Xenobiologe Alex nur noch ein Schatten seiner selbst. Er wird vollkommen von seiner Trauer vereinnahmt und das sorgt dafür, dass er bei einem Teil der Crew der Adamura aneckt. Er gibt Berichte zu spät ab, kommt mit seiner Forschung nicht hinterher und ist alles andere als gesellig. Als die Crew jedoch eine riesige kreisförmige Grube auf dem unbewohnten Planeten Talos VII entdeckt, ist ihnen schnell klar, dass diese nicht auf natürlichem Wege entstanden sein kann. Ist das der Beweis für außerirdisches Leben auf Talos VII? Die Crew will die Grube erforschen und Alex will unbedingt Teil der Expeditionscrew werden.


Ich muss vornewegschicken, dass mich das Buch leider sehr enttäuscht hat. Ich wollte mal wieder ein gutes Science-Fiction-Buch lesen, aber in diesem Buch ging es mehr um Glaubensfragen, Alex’ Trauer und die sehr genaue Beschreibung des sehr kargen Planeten, als um die Themen, die ich interessant gefunden hätte.

Die Grundidee fand ich sehr interessant mit der mysteriösen Grube und den Mutmaßungen der Crew dazu. Natürlich wollte ich wissen, was es damit auf sich hatte. Aber die Handlung selbst fand ich leider enttäuschend.

Was gut rüberkommt, ist Alex’ Trauer. Sie dominiert im Buch und zieht einen mit runter. Sie ist geradezu greifbar und wird glaubhaft dargestellt. Allerdings zählt sie zu den Dingen, die extreme Längen hervorrufen. Seine Trauer wird irgendwann ermüdend, genauso wie die ewigen Glaubensfragen, die zwar teilweise echt tiefschürfend sind, aber mir einfach zu viel und zu präsent waren.

Die Reise zu der Grube zog sich leider sehr und war von vielen Wiederholungen geprägt. Unter den Mitgliedern der Expeditionscrew herrscht Missgunst und Streit, was leider auch ermüdend wirkt.


Fazit: Die Idee an sich fand ich sehr interessant mit der mysteriösen Grube, die Umsetzung war aber absolut nicht meins. Mir fehlte leider komplett die Spannung. Für mich zog sich das Buch wie Kaugummi.
Die ewige Trauer von Alex zog mich runter und dämpfte alles irgendwie. Die Glaubensfragen waren mir zu viele und zu dominant im Buch. Ich fand das Buch allgemein zu schwermütig und zu wenig spannend.
Stellenweise hat mich Alex mit seiner Trauer definitiv berührt, aber ich wollte ein Science-Fiction-Buch lesen und hatte einfach etwas ganz anderes erwartet, zumal mich auch das Ende enttäuschte.

Leider kann ich dem Buch nur 1 Stern geben. Es war leider gar nicht meins.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

Leider war das Buch nicht meins

Two Hearts, One Lie
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Isla liebt ihren Job als Mountain Guide, für sie könnte es keinen besseren Job geben. Leider haben aber Corona, der Brexit und die wirtschaftlich angespannte Lage ihrem Chef und seinem Business stark zugesetzt. ...

Isla liebt ihren Job als Mountain Guide, für sie könnte es keinen besseren Job geben. Leider haben aber Corona, der Brexit und die wirtschaftlich angespannte Lage ihrem Chef und seinem Business stark zugesetzt. Aus diesem Grund will er in diesem Jahr mit ihrem größten Konkurrenten zusammenarbeiten. Sie wollen sich die Touren und Kurse teilen und damit hoffentlich ihre beiden Geschäfte am Laufen halten. Das Problem? Isla soll Leon zusammenarbeiten, dem Leon, den sie seit Schulzeiten abgrundtief hasst, weil sie ihm nie verziehen hat, was er ihr angetan hat.
Bald schon häufen sich merkwürdige Vorkommnisse rund um Islas Arbeitsstelle und auch Leons Hotel bleibt nicht verschont. Hat es jemand auf sie abgesehen?


Ich liebe Schottland und ein Buch, das in den Highlands spielt, reizt mich darum ganz besonders. Das Cover ist ein Traum und hat mich dazu gebracht, das Buch unbedingt lesen zu wollen.

Mir waren weder Isla noch Leon unsympathisch, aber richtig an sie rangekommen bin ich leider auch nicht. Isla hasst Leon total und er mag es, sie zu ärgern. Dadurch gingen mir beide ab und an auf die Nerven, aber was mich vor allem gestört hat, ist, dass Isla Leon „wegen der Sache damals zu Schulzeiten“ hasst, aber was das für eine Sache ist, erfährt man erst recht spät. Ich kann verstehen, dass das für sie heftig war, vor allem wegen der Folgen, aber gleichzeitig hat sie mir auch überreagiert. Da ergab für mich einiges keinen Sinn. Mir war dieser Teil nicht gut genug durchdacht. Für mich gab es da zu viele Logiklücken.

Ich konnte das Verhalten von Isla und Leon oft nicht nachvollziehen. Mir ging vieles zu schnell mit ihnen und ich konnte die Liebesgeschichte, die sich entwickeln sollte, leider nicht fühlen.

Der Spannungsteil war da deutlich interessanter, allerdings hatte ich auch hier Probleme die Motive nachzuvollziehen, die hinter den Attacken steckten, also warum genau diese Attacken, etc.


Fazit: Leider konnte ich einiges in diesem Buch nicht nachvollziehen. Ich fand die Charaktere nicht unsympathisch, aber wirklich angekommen bin ich in diesem Buch leider bis zum Ende nicht. Ich konnte die Liebesgeschichte nicht fühlen und die Gründe für den „Enemies“-Teil konnte ich auch nicht nachvollziehen. Da gab es für mich zu viele Logiklücken, bzw. nicht genug Kommunikation.
Die Kommunikation zwischen den Protagonisten ist sowieso so eine Sache für sich.

Insgesamt war das Buch leider nicht meins. Ich fand es nicht schlecht, aber begeistern konnte es mich auch nicht. Von mir bekommt es 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Es hat was, aber mich konnte es nicht ganz packen

Das Buch der neuen Anfänge
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Alles, was Jo will, ist ein langweiliges, normales Leben. Sie will einen Ehemann und Kinder und einen Job, der ihr gefällt. Das ist doch eigentlich wirklich nicht zu viel verlangt, oder? Scheinbar aber ...

Alles, was Jo will, ist ein langweiliges, normales Leben. Sie will einen Ehemann und Kinder und einen Job, der ihr gefällt. Das ist doch eigentlich wirklich nicht zu viel verlangt, oder? Scheinbar aber schon, denn jetzt hat Jo gar nichts davon, abgesehen von einem Uni-Abschluss. Nachdem ihr langjähriger Freund wegen einer ihrer Kolleginnen mit ihr schlussgemacht hat, hat Jo den Boden unter den Füßen verloren und ist kurzerhand nach London gezogen, um den Schreibwarenladen ihres Onkels zu übernehmen.
Der Laden schreibt schon lange keine schwarzen Zahlen mehr und Jo steckt all ihre Energie hinein, um ihn wieder zu dem zu machen, was er in ihrer Kindheit war: ein Ort voller Wunder und ein Mittelpunkt des Viertels. Aber kann das gelingen, wenn heut zu Tage kaum noch jemand Schreibwaren kauft?


Ich hatte meine Probleme mit Jo und dem Buch warm zu werden. Ich vermute, dass die extrem kurzen Kapitel mit daran schuld sind. Sie waren immer so schnell vorbei und schon sprang man wieder ein Stück in der Handlung voran und musste sich wieder neu orientieren.

Was toll rüberkam, war Jos Liebe zu Schreibwaren und dem Laden. Sie gibt sich alle Mühe, ihm zu altem Glanz zu verhelfen und ihre Kunden glücklich zu machen. Das ist nicht immer einfach, denn einige von ihnen brauchen mehr, als bloß einen Füller oder ein Notizbuch.

Mir gefiel sehr, wie sich eine kleine Gruppe formierte, rund um Jo und ein paar ihrer Kunden, die sich gegenseitig unterstützten und fast eine kleine Familie wurden. Das machte das Lesen schön und gab dem Buch so eine gewisse cosy Atmosphäre.

Manchmal muss man über die Possen ihrer Kundschaft lachen, manchmal möchte man fast verzweifeln, aber immer lernt Jo etwas dazu.


Fazit: Insgesamt plätschert die Geschichte so vor sich hin. Ab und an bekommt man was zu lachen, manchmal einen tieferen Einblick in das Leben eines Kunden. Man spürt die Liebe zu Schreibwaren, aber an Jo kam ich trotzdem nie so ganz heran. Auch blieb mir manches zu offen – ich hätte einige Fragen gehabt, aber keine davon wird beantwortet.

Immer wieder lag eine gewisse Melancholie über der Geschichte, die es mir auch nicht leichter gemacht hat, dran zu bleiben.

Mich hat das Buch leider nicht richtig gepackt. Ich wurde mit den Charakteren nur bedingt warm. Aber ich fand es süß, wie Jo ihren Platz im Laden fand und wie sich Freundschaften entwickeln und sie einander unterstützen. Das Ende kam mir jedoch etwas zu abrupt.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Leider ging mir hinsichtlich der Liebesgeschichte einiges zu schnell

Serpent Queen 1. In Power She Rises
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Ihr ganzes Leben lang wollte Cahira in die Fußstapfen ihres legendären Vaters treten und Teil der königlichen Garde werden. Jetzt hat sie es geschafft, als ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Ihr ganzes Leben lang wollte Cahira in die Fußstapfen ihres legendären Vaters treten und Teil der königlichen Garde werden. Jetzt hat sie es geschafft, als erste Frau überhaupt. Doch schon bald muss sie feststellen, dass die Realität wenig mit ihren Vorstellungen gemein hat. Ja, sie will die Königsfamilie schützen, aber sie wird dem Thronerben zugeteilt, Atlas, der ein grausamer, egoistischer Mistkerl ist. Als es zu einem Attentat kommt, gelingt es Cahira zwar Atlas zu retten, aber seine Eltern überleben nicht. Blind vor Wut verurteilt Atlas Cahira und ihre Kollegen zum Tod. Sie wird in eine Schlangengrube geworfen, wo sie ein schreckliches und extrem schmerzhaftes Ende erwartet – bloß kommt es nicht dazu. Anstatt zu sterben, entsteigt Cahira der Grube mit einem Seelentier, einer Schlange, und ist jetzt mächtiger als alle anderen im Land, die ihre Seelentiere längt verloren haben und sie nur noch für einen Mythos halten. Cahira will nur noch eins: Rache!


Man steigt direkt in die Geschichte ein und wird von ihr regelrecht verschluckt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen.

Cahira ist eine starke Protagonistin. Sie hat für ihren Platz in der königlichen Garde gekämpft und alle Prüfungen mit Bravour bestanden, noch dazu als erste Frau überhaupt. Doch viele ihrer Kollegen sehen in ihr eben keine Kollegin, sondern „nur“ eine Frau. Sie nehmen sie nicht ernst und machen sich über sie lustig.
Auch Atlas ist alles andere als begeistert, dass ihm ausgerechnet eine Frau als neuer Leibwächter zur Seite gestellt wird und gibt sich alle Mühe, Cahira das Leben so schwer wie möglich zu machen. Er ist gemein und grausam zu ihr und wird sogar übergriffig. Allein ihr Training rettet sie.

Cahira lebt für ihren Beruf, ihre Berufung, könnte man schon fast sagen, denn sie wollte nie etwas anderes. Sie will in die Fußstapfen ihres Vaters treten und ihn stolz machen, obwohl er schon lange tot ist. Doch ihr Glaube in diese Berufung wird schwer erschüttert, als Atlas sie unschuldig zu einem grausamen Tod verurteilen lässt und sich seine Wut zusätzlich auch noch auf alle anderen Wächter ausdehnt, die an diesem Tag, egal wo im Palast, Dienst hatten, darunter auch Cahiras bester Freund.
Diese Erschütterung kann man so gut nachvollziehen, ebenso wie Cahiras Wut. Sie hat jedes Recht wütend zu sein und man kann ebenso sehr gut nachvollziehen, dass sie Atlas hasst.

Im weiteren Verlauf ändern sich die Dinge mehrmals dramatisch und es kommt zu einer Enemies-to-Lovers-Romanze, die zwar schön beschrieben wurde, mir aber zu plötzlich kam. Er hat sich nur ein paar Mal oben ohne gezeigt und sie verguckt sich in ihn? Ja, er zeigt sich auch von einer anderen Seite, aber ich kann trotzdem nicht verstehen, wie sie alles andere, was vorher war, einfach beiseiteschieben kann.


Fazit: Ich fand das Buch sehr interessant und spannend. Ich mochte Cahira direkt und konnte ihre Gefühle und Emotionen bis zu einem gewissen Punkt sehr gut nachvollziehen. Ab diesem Punkt jedoch, als die Liebesgeschichte dazukam, ging mir einiges zu schnell. Ich konnte ihr da nicht folgen.
Zwischendrin wurde es auch mehrmals spannend und man erfuhr deutlich mehr über diese Welt. Das Ende kam mir allerdings zu schnell und der Cliffhanger zu abrupt. Einiges wurde übersprungen, was ich schade fand. Ich wäre da gern dabei gewesen.

Der Cliffhanger macht mir allerdings wenig Lust aufs Weiterlesen, was ich schade fand.

Von mir bekommt das Buch ganz, ganz knappe 3,5 Sterne.

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