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Veröffentlicht am 06.05.2017

Rezepte auch für Ausdauersport

Strongfood – Das Kochbuch
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Strongfoods - Wer Muskeln will, muss richtig essen.
Von Ingo Froböse, der Autor ist bekannt aus verschiedenen Auftritten im Fernsehen.
Die Rezepte wurden von Heike Lemberger zusammengestellt.
Von diesem ...

Strongfoods - Wer Muskeln will, muss richtig essen.
Von Ingo Froböse, der Autor ist bekannt aus verschiedenen Auftritten im Fernsehen.
Die Rezepte wurden von Heike Lemberger zusammengestellt.
Von diesem Kochbuch war ich angenehm überrascht.Das Cover empfinde ich allerdings als Nichtssagend und spricht mich nicht an. Außerdem unterschlägt der Titel den Ausdauersportaspekt.
Die Rezepte sind relativ einfach zuzubereiten und teilweise auch für Nichtsportler geeignet. .Jedenfalls bekam ich bei einigen Gerichten großen Appetit, obwohl ich nicht der Sportler in der Familie bin.
Besonders hervorstellen möchte ich, dass die Rezepte immer für eine Person sind, da entfällt das lästige Umrechnen. Die Zutaten sind meist gut zu bekommen. Der Rezeptteil ist aufgeteilt in Vor dem Training, Nach dem Training, Rekonvalenzphase, Schnelle Snacks für Zwischendurch und Ernährung an trainingsfreien Tagen.
Nun zum technischen und praktischen Teil, im Buch wird der zuerst behandelt. Man lernt Grundlagenwissen über die allgemeine Energiebereitstellung. Für Ausdauersport z.B. der unterschiedlichen Bedeutung von Kohlenhydraten und Fetten und man bekommt Tipps wie man dieses theoretische Wissen im Training und bei Wettkämpfen einsetzt und die im Rezeptteil entsprechend einsortierten Rezepte unterstützen einen dabei.

Veröffentlicht am 06.05.2017

witziger Roman, harmlos, aber unterhaltsam.

Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger
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Billy the Beast - Ein Traum von einem Tiger - ist ein ganz witziger Roman, harmlos, aber unterhaltsam.
Der 16jährige Bert wiegt über 100 Kg, das beeinflusst sein Leben bzw. bringt ihn in eine Außenseitersituation. ...

Billy the Beast - Ein Traum von einem Tiger - ist ein ganz witziger Roman, harmlos, aber unterhaltsam.
Der 16jährige Bert wiegt über 100 Kg, das beeinflusst sein Leben bzw. bringt ihn in eine Außenseitersituation. Als er Maskottchen im Tigerkostüm bei einer Eishockeymannschaft wird, ändert das sein Leben. Von der im Klappentext angekündigten Liebesgeschichte ist wenig zu spüren, außer gegen Ende, aber das macht nichts. Was den Roman aus dem Mittemaß herausholt ist die schwierige Familiensituation, unter der Bert leidet. Seine Mutter ist alleinerziehend und etwas unstet, sein Vater ein Egoist.

Obwohl der Roman nicht direkt als Jugendbuch ausgezeichnet ist, erfüllt die Regeln des Genres komplett. Ein jugendlicher, selbstironischer Icherzähler funktioniert fast immer.
Und der Autor hat das konseque
nt und mit Wortwitz gestaltet. Dazu gehört auch der Einsatz von "Wer wird Millionär-Fragen" und ähnlichen Anspielungen. Nur die zu häufigen Wiederholungen von einigen anfangs amüsanten Passagen nutzen sich mit der Zeit ab.

Man darf gespannt sein, was Jörg Menke-Peitzmeyer noch schreiben wird.

Veröffentlicht am 18.04.2017

Verzwickte Familie

Wünsche, die uns tragen
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Wünsche, die uns tragen ist ein positiver Roman über ganz normale Menschen, die schweres ertragen müssen. Der kleine Jake ist sehr krank und benötigt dringend eine neue Niere. Seine Eltern, Beth und Richard ...

Wünsche, die uns tragen ist ein positiver Roman über ganz normale Menschen, die schweres ertragen müssen. Der kleine Jake ist sehr krank und benötigt dringend eine neue Niere. Seine Eltern, Beth und Richard sind verzweifelt, denn sie kommen als Spender leider nicht in Frage. Beth versucht mehr über ihren unbekannten Vater herauszufinden, ihre Mutter Mary hatte sie alleine aufgezogen und ist vor kurzen verstorben. Doch vielleicht kommt der unbekannte Mann als Spender in Frage, wenn man ihn nur findet. Diese Situation verleiht dem Buch, das ansonsten undramatisch geschrieben ist, Spannung. 
Mitr Rückblenden in die Vergangenheit und vielen weiteren Figuren wird die damalige Situation dem Leser allmählich klarer. Das hat die Autorin geschickt geschildert. Man erfährt mehr über Mary, wieso sie Beth damals alleine großziehen musste und über die Verwicklungen mit weiteren Figuren, die überwiegend sympathisch sind. Zwischenzeitlich ist die Handlung ganz schön verzweigt und man muss als Leserin aufpassen, alles mitzubekommen, insbesondere die Familienzugehörigkeiten der Leute kann ganz schön verzwickt sein. Doch mit der Zeit findet man sich zurecht. 
Der Roman ist trotz des schweren Themas Balsam für die Seele und ich habe ihn gerne gelesen. Vielen Dank an den begeisterten Leser, der mir das Buch so empfohlen und geliehen hat. Fünf Sterne sind angemessen und die gebe ich gerne!

Veröffentlicht am 14.04.2017

Florries Weg

Die zwei Leben der Florence Grace
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Tracy Rees Prosa ist typisch englisch! Die Reise der Amy Snow habe ich bereits gelesen, fand es jedoch etwas langweilig. Trotzdem wollte ich der Autorin mit Die zwei Leben der Florence Grace noch einmal ...

Tracy Rees Prosa ist typisch englisch! Die Reise der Amy Snow habe ich bereits gelesen, fand es jedoch etwas langweilig. Trotzdem wollte ich der Autorin mit Die zwei Leben der Florence Grace noch einmal eine Chance geben. Auch diesmal fehlte mir Spannung, aber dennoch konnte man den Roman ganz gut lesen, obwohl sich die 460 Seiten in der Mitte etwas zogen.
Die Passagen am Anfang hatten mich nicht so überzeugt, aber wie Florrie sich entwickelte, hat mir gut gefallen. Sie ist gezwungen sich zu verändern, da sie als fünfzehnjährige verwaist zur Familie ihres Großvaters muss, die zwar reich aber kalt sind. Florrie muss Tiefen und Höhen überstehen, bis sie sich angepasst hat.
Dachte ich anfangs noch, sie würde sich zwischen den Grace-Männern Turlington und Sanderson entscheiden müssen, ist ihre Zuneigung zu einem der Männer doch klar. Doch der Roman ist nicht kitschig. Sie schafft es im Verlaufe des Romans zu einer freien Persönlichkeit zu werden. Sie brauchte dazu keinen Mann. Sanderson ist sympathisch, doch Turlingtin ist ein Säufer und lebensuntüchtig. Florence erkennt das schnell.

Man kann das Buch schnell lesen, kritisch ist anzumerken, dass es relativ wenig Überraschungen in der Handlung gibt.

Ich vergleiche den warmen und ruhigen Erzählton von Tracy Rees mit den von Lucinda Riley, doch bei ihr ist der Fokus klar auf der historischen Zeitebene. Sie beschreibt das 19.Jahrhundert angemessen. Für einfache Leute war das Leben damals hart, vielleicht waren die etablierten deswegen so egoistisch.

Meine Wertung in Sternen: 3 und ein halber! Ich runde dann auf!

Veröffentlicht am 14.04.2017

Früher und Heute

Aimées geheimer Wunsch
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Es fängt 1891 an, Aimee wird von ihrem Vater verheiratet, sie stickt einen schönen Kragen für ihre Hochzeit. Der Vater war sehr dominant. 

Den Anfang der Geschichte fand ich zunächst ganz interessant. 
Das ...


Es fängt 1891 an, Aimee wird von ihrem Vater verheiratet, sie stickt einen schönen Kragen für ihre Hochzeit. Der Vater war sehr dominant. 

Den Anfang der Geschichte fand ich zunächst ganz interessant. 
Das es zwischen Aimee und Maggie so viele Figuren gab, die den Perlenkragen besaßen, war etwas zu viel und zu ausufernd beschrieben. Die alle hätten erwähnt werden können, aber nicht in dem Maße. Nur die Geschichte von Aimee war am Anfang und dann musste man warten, bis man mal wieder etwas von ihr hört. 

Dann findet in der Gegenwart die Auktionatorin Maggie ihn. 
Maggie ist verheiratet und hat eine Tochter. 

Maggies Geschichte ist ganz gut, sie hat Glück mit ihrem Mann, z.B. das er sich viel um die Kinder kümmert. Maggie hingegen denkt viel an ihre Arbeit und vernachlässigt die Tochter. 
Die Gewissensbisse wenn sie ihre Tochter zurücklassen muss, kann ich gut nachvollziehen. 

Das Cover spricht mich an und solche Romane, die teils historisch sind, lese ich eigentlich ganz gern. 

Fazit: Das Buch war nicht schlecht, aber leider auch nicht wirklich etwas besonderes. Es hat mich nicht so richtig gepackt