Unterhaltsame Story mit einigen Logikfehlern.
Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.In „Let‘s Split up“ begleiten wir eine Gruppe von Teenagern bei den Ermittlungen rund um den Tod des beliebtesten Pärchens der örtlichen Highschool. Angeblich sind diese einem rachsüchtigen Ghul aus einer ...
In „Let‘s Split up“ begleiten wir eine Gruppe von Teenagern bei den Ermittlungen rund um den Tod des beliebtesten Pärchens der örtlichen Highschool. Angeblich sind diese einem rachsüchtigen Ghul aus einer Legende zum Opfer gefallen, die sich seit vielen Jahren in der Kleinstadt Sanera erzählt wird 👻
Dabei ermitteln sie auch in einem alten Herrenhaus und was machen sie dort?
Richtig! Sie teilen sich auf.
Sollte man das machen?
Nein!
Ob das gut geht, müsst ihr selbst herausfinden 😉
Wer Scooby Doo liebt, der sollte sich dieses Buch definitiv genauer anschauen, denn ich habe mich beim Lesen auf jeden Fall sehr gut unterhalten gefühlt. Es hat eine flüssigen Schreibstil in den verschiedenen POVs der Teenager. Besonders gut hat mir außerdem die Repräsentation von Diversität gefallen 🌈
Kritisch anmerken muss ich, dass das Alkoholproblem eines Elternteils zum Teil total verharmlost wurde und ein völlig falsches Bild von Sucht suggeriert hat. Gerade in einem Jugendbuch wie diesem liegt eigentlich großes Potenzial für niedrigschwellige Aufklärung zu diesem Thema.
Außerdem waren in dem Buch leider einige Logikfehler zu finden. Im Klappentext steht bspw., dass jemand vor hunderten von Jahren in dem alten Herrenhaus ermordet worden wäre, obwohl im Buch von einer wesentlich kürzeren Zeitspanne gesprochen wird. Auch das Verhalten der Charaktere war manchmal nicht ganz glaubwürdig und nachvollziehbar 😵💫
Insgesamt hat es mir aber großen Spaß gemacht mit @dierotefuchsin im Buddyread zu rätseln, wer das Pärchen umgebracht hat und ob etwas „Übernatürliches“ dahinter steckt 🕵🏻♀️