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Veröffentlicht am 29.01.2026

Eine magische Schule, tödliche Prüfungen und gut gehütete Familiengeheimnisse 🤫

The Ordeals
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Um auf der Killmarth Akademie aufgenommen zu werden, muss Sophia De Winter die sogenannten „Ordeals“ überleben. Tödliche Prüfungen, die nicht nur ihr magisches Können auf eine harte Probe stellen sollen.

Durch ...

Um auf der Killmarth Akademie aufgenommen zu werden, muss Sophia De Winter die sogenannten „Ordeals“ überleben. Tödliche Prüfungen, die nicht nur ihr magisches Können auf eine harte Probe stellen sollen.

Durch Zufall findet sie in dem gutaussehenden Alden Locke einen Partner, der ihre Überlebenschancen steigern soll.
Aber kann sie ihm wirklich vertrauen? 🤨

Plötzlich werden auch außerhalb der Ordeals tote Studierende gefunden.
Wer versucht hier die Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen? 🔪

Das Akadamie-Setting, die unterschiedlichen Prüfungen und der Suspense Anteil haben mir wirklich gut gefallen. Auch, wenn ich mir eine Karte der Schule/des Geländes gewünscht hätte, konnte ich mir sehr gut vorstellen, dort durch die alten, steinernen Gänge zu schleichen und in verbotenen Winkeln Geheimnisse zu lüften. 🏰

Die Magiewirkenden sind entweder Botaniker, Maskierer, Alchemisten oder Illusionisten. Das war sehr kreativ und es hat richtig Spaß gemacht nach und nach zu entdecken, wozu die einzelnen Magiewirkenden fähig sind.

Der Plot konnte mich insgesamt jedoch nicht vollkommen überzeugen, weil er sich teilweise sehr konstruiert und andererseits recht vorhersehbar angefühlt hat.
Die Wankelmütigkeit der Protagonistin bezog sich nur auf Alden, nicht aber auf andere Personen - das ergab für mich wenig Sinn.
Besonders gestört hat mich allerdings, dass von der Schulleitung mehrere Regeln aufgestellt, jedoch nicht ein einziges Mal konsequent verfolgt wurden 🤦🏻‍♀️

Insgesamt war es eine unterhaltsame und spannende Geschichte, die ich jedoch nicht weiter verfolgen werde.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Gegen das Vergessen 🕯️

Aus der Hölle zurück
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Dieses Buch hat eine ganz besondere Bedeutung für mich.
2014 habe ich während meines Studiums eine mehrtägige Exkursion nach Katowice, Ausschwitz (Oświęcim) und Krakau (Kraków) gemacht, wobei ich auch ...

Dieses Buch hat eine ganz besondere Bedeutung für mich.
2014 habe ich während meines Studiums eine mehrtägige Exkursion nach Katowice, Ausschwitz (Oświęcim) und Krakau (Kraków) gemacht, wobei ich auch die Ehre hatte, Tadeusz Sobolewicz persönlich zu treffen.

Dieses Erlebnis werde ich bis zum Ende meines Lebens nicht mehr vergessen.
Ich kann JEDEM Menschen raten, einmal in seinem Leben nach Ausschwitz zu reisen.
Es ist einfach unfassbar, was man da heute noch sieht, erfährt und spürt 🙏🏻

Das Buch beschreibt das Erleben des damals 16-jährigen Tadeusz Sobolewicz, dessen Schicksal jede andere Person (auch heute!) treffen könnte.
Es beschreibt die Willkür und Grausamkeit der die Menschen damals in den verschiedenen Konzentrationslagern ausgesetzt waren sehr eindrücklich aus der Ich-Perspektive.

Sein Vater verstirbt 1942 im KZ Ausschwitz.
Im Angesicht der allgegenwärtigen Präsenz des Todes, schwankte Tadeusz während seiner verschiedenen Stationen (Ausschwitz, Buchenwald, Leipzig, Mülsen, Flossenbürg & Regensburg) immer wieder zwischen Hoffnung und abgestumpfter Gleichgültigkeit.

Heimliche Kulturprogramme der Häftlinge, gegenseitige Unterstützung und der Glaube an die Menschlichkeit sorgten dafür, dass er durchhielt.
Er wollte leben! 🙏🏻

Was dieser Mann neben der Grausamkeit im KZ alles durchgestanden hat (unter anderem schwerste Verbrennungen, mehrere Typhusinfektionen etc.) und wie oft er nur um Haaresbreite dem Tod entkommen konnte, ist einfach unbegreiflich.

➡️ Nie wieder ist Jetzt! 🚨

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Interessantes Magiesystem mit vorhersehbarem Plot 🧪

House of Blight
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Edira ist eine Threadmenderin.
Unter Einsatz ihrer eigenen Lebensenergie kann sie wie eine der drei Moiren (Beeinflussung der Lebensfasern) fast jede Krankheit heilen.
Bis auf die mysteriöse, faulige Seuche, ...

Edira ist eine Threadmenderin.
Unter Einsatz ihrer eigenen Lebensenergie kann sie wie eine der drei Moiren (Beeinflussung der Lebensfasern) fast jede Krankheit heilen.
Bis auf die mysteriöse, faulige Seuche, die ihre Heimatstadt Willowfell und ganz Glaes seit vielen Jahren heimsucht (diese kann man sich ein bisschen wie bei „The Last of Us“ vorstellen 🤢).
Auch Ediras Eltern sind der Seuche zum Opfer gefallen und nun haben sich auch noch ihre beiden Brüder infiziert!

Das Magiesystem hat mir wirklich gut gefallen und das verwunschene Anwesen mit seiner düsteren Atmosphäre war eine tolle Kulisse. Willowfell wirkte wie ein kleines Städtchen aus dem viktorianischen Zeitalter.
Es war jedoch kein Buch, dass mich von Seite 1 an so stark gefesselt hat, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.
Der Plot war für mich insgesamt relativ vorhersehbar und kam auch erst am Ende so richtig in Fahrt.

Positiv hervorheben möchte ich allerdings, dass es der Autorin wunderbar gelungen ist, queere Liebe in dieser Geschichte ganz selbstverständlich einzuweben.
Besonders süß war Ywena - eine kleine Motte und die Gefährtin von Edira. Und ein kleiner, goldener Käfer hat ebenfalls eine ganz besondere Rolle 🪲

Dass körperliche Gewalt an mehreren Stellen verharmlost wurde und als legitime Reaktion auf Provokation, Frustration oder Wut dargestellt wurde, war für mich leider ein echter Dämpfer.
Bei den fayeähnlichen „Evers“ kann ich es mir noch durch ihre wilden, ungezügelten Züge erklären, die ihrem natürlichen Wesen entsprechen.
Bei der Hauptprotagonistin hat mich dies leider sehr gestört.

Wer im Bezug auf ekelige Beschreibungen zart besaitet ist, für den ist dieses Buch vermutlich nicht das Richtige.

Es sind zum Ende hin noch einige Fragen offen geblieben, die hoffentlich ab dem 19.01.2027 in Band 2 „Manor of Decay“ beantwortet werden 👀

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Was ein wilder (Wellen-) Ritt! 🌊

Metal Slinger – Dunkle Verheißung
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Metal Slinger war ein Buch, bei dem ich mehrfach zurückgeblättert habe.
„Wie war das noch mal?“
„Was hat die Person in der Situation nochmal genau gesagt?“
Nicht unbedingt, weil ich es nicht verstanden ...

Metal Slinger war ein Buch, bei dem ich mehrfach zurückgeblättert habe.
„Wie war das noch mal?“
„Was hat die Person in der Situation nochmal genau gesagt?“
Nicht unbedingt, weil ich es nicht verstanden habe, sondern weil ich dauerhaft das Gefühl hatte, dass jedes noch so kleine Detail entscheidend sein könnte 🔍

Wer die klassischen, aktuell beliebtesten Romantasy-Tropes sucht, kann hier sehr viele Häkchen setzen - sie kommen fast alle vor ✔️🤭

Das Worldbuilding ist nicht überladen, besitzt dennoch ein paar außergewöhnliche Elemente.
Das Volk der Alaha lebt bspw. in einem Baum-Hain auf dem offenen Meer, wobei ihre 🛖 mit Hängebrücken und Plateaus verbunden sind.
Liebe @rachelschneiderauthor können wir im nächsten Band bitte bitte eine Weltkarte bekommen? 🥺🌎

Zu Acker als MMC habe ich eine sehr gespaltene Meinung. Einerseits handelt er an einigen Stellen ziemlich übergriffig und egoistisch, andererseits haut er dann solche Sprüche raus:

„Sobald wir im Palast sind schlafe ich, wo immer du willst. Ob auf dem Boden, im Dreck oder in deinem Bett, ich werde da sein, wenn du mich willst.“ (S. 301) 🥵

Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin, ob sich viele Zusammenhänge erst in den späteren Bänden offenbaren, oder ob es einige Logik-Lücken enthält.

Ich höre oft, dass die Ich-Perspektive in Büchern bevorzugt wird. Mir persönlich ist das meistens nicht so wichtig. Bei diesem Buch bin ich aber absolut überzeugt davon, dass es in der Erzähl-Perspektive stärker gewirkt hätte.

Den Plott-Twist habe ich so nicht kommen sehen und stehe ihm mit gemischten Gefühlen gegenüber.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Re-Read bei diesem Buch auch ganz spannend sein könnte…

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Eine romantisch-winterliche Schnitzeljagd mit geheimnisvollen Briefen 💌

Mistletoe Letters
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Olivia ist eine wahnsinnig sympathische Protagonistin. Sie ist tierlieb, witzig, tollpatschig, vegan und seid sie ein Teenager ist unsterblich in Yash verliebt. Blöd nur, dass es sich dabei um den Freund ...

Olivia ist eine wahnsinnig sympathische Protagonistin. Sie ist tierlieb, witzig, tollpatschig, vegan und seid sie ein Teenager ist unsterblich in Yash verliebt. Blöd nur, dass es sich dabei um den Freund ihrer Schwester handelt 🤭

Freunde, ich sag euch ehrlich, als ich diese Prämisse gelesen habe war ich unsicher, ob ich darüber lesen möchte. Denn eine Geschichte wo der Freund der Schwester ausgespannte wird - darauf hatte ich gar keine Lust. Aber lasst euch gesagt sein:
Am Ende seid ihr auch moralisch gesehen fine mit der Story - das verspreche ich euch! 🤞🏻

Die englische Smalltown „Granbury“ und ihre Einwohner habe ich sofort ins Herz geschlossen. Lea (und Jonas) haben es einfach drauf, Orte zu erschaffen, die sich absolut echt anfühlen und in die man am liebsten direkt ziehen würde 💕

Auch der Hund „Pudding“ 🐕 und das Olivias Auto „Roast Beef“ sind eine tolle Ergänzung zu dieser herzerwärmenden Geschichte 🚗

Huch! Am Ende wurde es dann auf einmal ziemlich derbe spicy. Das hat mich irgendwie ziemlich überrascht, weil die Geschichte bis dahin recht cute und unschuldig war. Für mich hat es nicht ganz so gut zum Rest gepasst.

Da das Buch über 24 Kapitel verfügt, ließ es sich wunderbar als Adventskalender lesen. Kleine Empfehlung für 2026 😉

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