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Veröffentlicht am 22.07.2020

Eine leichte Geschichte, die viel Wärme ins Herz und die Ostsee nach Hause bringt.

Gut Schwansee - Deine Liebe in meinem Herzen
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Leni kommt eigentlich nach Gut Schwansee, um sich Möbel zum restaurieren anzuschauen. Ihr Start dort ist nicht besonders gut, da sie auf der Fahrt dort hin ein Reh anfährt, das auch noch vom Sohn des Gutsbesitzer, ...

Leni kommt eigentlich nach Gut Schwansee, um sich Möbel zum restaurieren anzuschauen. Ihr Start dort ist nicht besonders gut, da sie auf der Fahrt dort hin ein Reh anfährt, das auch noch vom Sohn des Gutsbesitzer, Nathan, erschossen wird, um es von seinen Leiden zu erlösen. Als sie jedoch dann auf dem Gutshof ankommt, verliebt sie sich gleich in diesen.
Wieder zuhause stellt sie fest, dass ihr Freund Jannik sie auf mehreren Ebenen betrogen hat und fährt so kurzer Hand wieder zum Gutshof zurück, um sich dort eine Auszeit zu nehmen und die noch vorhandenen Möbel zu restaurieren. Und Nathan kommt sie dabei auch gleich näher ...

Hach, ich kann es nicht anders sagen. Dieser Roman ist romantisch, idyllisch, magisch und harmonisch. Gut Schwansee strahlt Wärme und Liebe aus. Außerdem geht es ganz viel um Neuanfang und altes loslassen. Denn alle Figuren haben so ihre Erfahrungen, die sie, um etwas neues anfangen zu können, loslassen müssen.
Schon das Cover lädt zum träumen ein. Besonder toll finde ich, dass Gut Schwansee auf einen wirklich existierenden Gutshof basiert. Erzählt wird aus Lenis und Nathans Sicht. Mir gefällt auch gut der Bezug zum reiten und das einbauen von Fachbegriffen und das reiten lernen. Die Nebenstränge passen gut und kleine Geheimnisse gibt es nicht zu viele und werden auch nicht zu aufgebauscht.

Was mir bei Lenis und Janniks Beziehung auffällt, ist, dass Leni sehr über sich bestimmen lässt und wenig selbst tut. So manches mal wollte ich ihr sagen: "Jetzt hau doch mal auf den Tisch", was sie dann am Ende ja auch tut. So gab es aber auch zwischen Leni und Nathan Misstrauensumstände, die mir insgesamt zu viel waren. Insgesamt ist aber alles recht "heile Welt", was ich aber nicht schlimm finde, sondern im Gegenteil echt angenehm.

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Veröffentlicht am 18.07.2020

Eine schöne romantische Weihnachtsgeschichte

Das Weihnachtscafé in Manhattan
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Iona hat zusammen mit ihren Freundinnen Cici und Harley das Candied Apple Cafe eröffnet. Mads ist Leiter einer Hottelgruppe und möchte mit dem Cafe zusammenarbeiten. Außerdem hat er letztes Jahr nach langem ...

Iona hat zusammen mit ihren Freundinnen Cici und Harley das Candied Apple Cafe eröffnet. Mads ist Leiter einer Hottelgruppe und möchte mit dem Cafe zusammenarbeiten. Außerdem hat er letztes Jahr nach langem Krebsleiden seine Frau verloren. Seine Tochter Sophia glaubt seitdem nicht mehr an den Weihnachtsmann. Nun steht das erste Weihnachtsfest ohne seine Frau vor der Tür.
Als Iona den Besprechungstermin mit Mads absagt, entscheidet er sich kurzer Hand mit seiner Tochter im Cafe vorbei zu schauen. Er ist sofort Feuer und Flamme, auch Iona kann die Anziehung nicht leugnen, zudem versteht sie sich mit seiner Tochter Sophia auf Anhieb. Aber kann Mads sich guten Gewissens auf eine neue Beziehung einlassen? Und ist Iona überhaupt Beziehungsfähig?

Ein typischer, kitschiger Weihnachtsroman mit natürlich mehreren hin und her und einen Hauch Erotik. Wie es ausgeht, ist absehbar, dennoch ein schönes Buch für die Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 18.07.2020

Ein toller tiefgründiger Jugendroman

Schau mir in die Augen, Audrey
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Audrey hat etwas schlimmes in der Schule erlebt, warum sie zur Zeit zuhause ist und erst im Sommer die Schule wechseln wird. Zudem hat sie Probleme damit anderen Menschen in die Augen zu sehen und trägt ...

Audrey hat etwas schlimmes in der Schule erlebt, warum sie zur Zeit zuhause ist und erst im Sommer die Schule wechseln wird. Zudem hat sie Probleme damit anderen Menschen in die Augen zu sehen und trägt deswegen immer eine Sonnenbrille. Sie ist aber nicht die einzige verrückte in ihrer Familie, denn ihr Bruder ist Computerspielsüchtig, ihre Mutter eine fast schon hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ist manchmal mehr in seiner Welt als im Familiengeschehen.
Damit Audrey sich langsam an das "in die Augen schauen" rantasten kann, schlägt ihre Therapeuten vor, dass sie mit einer Kamera andere interviewen und filmen soll. Zunächst mit vertrauten Personen, aber auch mit "fremden" Personen. Und so kommt sie auch den Freund ihres Bruders, Linus, immer etwas näher und er versucht sie zu knacken.

Das Buch ist für mich ein typischer Jugendroman und hat mich an die Silber-Reihe von Kerstin Gier erinnert. Was ich positiv finde und keineswegs schlecht. Zudem mag ich den Schreibstil, da das Buch so geschrieben ist, als würde Audrey es uns selbst erzählen, und auch die Vermittlung der gefilmten Szenen fand ich sehr ansprechend.

Sehr spannend fand ich hier den Fokus auf die Angststörung und die Therapie, genauso Audrey dabei zu beobachten, wie sie sich wandelt.

Schade fand ich, dass nicht alle Geschichten zu ende erzählt wurden und am Ende ging es mir zu schnell bzw. fand ich die finale Wandlung von Audrey auf Grund ihrer Erkrankung unglaubwürdig/zu viel des Guten.

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Veröffentlicht am 27.06.2020

Ein schöner Abschluss der Reihe

Smaragdgrün
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Dieser Teil ist das Finale der Trilogie und beschäftigt sich einerseits mit Herzschmerz und andererseits mit der Frage, was hat der Graf eigentlich vor. Es wird etwas aufgedeckt, was ich mir im ersten ...

Dieser Teil ist das Finale der Trilogie und beschäftigt sich einerseits mit Herzschmerz und andererseits mit der Frage, was hat der Graf eigentlich vor. Es wird etwas aufgedeckt, was ich mir im ersten Teil schon gedacht habe, aber es kommt auch etwas raus, womit wahrscheinlich keiner gerechnet hat.

Es ist eigentlich verblüffend, dass die gesamte Geschichte der Trilogie nur ca. über zwei Wochen geht. In der kurzen Zeit passiert doch sehr viel. An manchen Stellen wurde es mir zu viel rosarote Brille. Geschichten, die über die ganze Trilogie aufgebauten wurden, enden dafür letztlich irgendwie mau bzw, das Ende bekommt in meinen Augen zu wenig Raum. Gwen und Gideon bekommen mehr Raum und Dynamik, wenn auch mit etwas viel hin und her. Aber dieser Teil ist für mich der Teil der Trilogie, den ich am ehesten als Liebesroman einordnen würde.

Was mir gut gefallen hat, ist, dass der Epilog von Saphirblau in den Prolog hier im Buch übergeht. Einige Figuren aus den vorigen Teilen, die mir gefielen, tauchten wieder auf. Das Buch ist am Anfang eher düster und auch die Kapitellänge des gesamten Buches ist länger als in den vorigen Teil, was es etwas schwerer macht, aber nach hinten raus wieder ähnlich wie der erste Teil wird. Alle Geschichten bzgl. Zeitsprünge wurden aufgeklärt, aber Geschichten aus der Gegenwart bleiben zum Teil offen.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir die Trilogie gut gefallen hat, auch wenn es hier da Punkte gab, die mir nicht gefielen. Die Cover aller drei Bücher sind ein Traum und das Ende hat mich letztlich doch überrascht. Und ich bin mir sicher, dass die Liebe, die durch alle Zeiten geht, nicht nur, oder vielleicht auch ganz und gar, die Liebe meint, die zwischen Gwen und Gideon entsteht.

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Veröffentlicht am 24.06.2020

Schwerer und düsterer als der erste Teil

Saphirblau
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Ich finde eigentlich die Klappentexte der Bücher sehr irreführend. Denn für mich ist die Hauptgeschichte der Bücher überhaupt nicht die Liebesgeschichte zwischen Gideon und Gwen. Auch, dass Gwen grade ...

Ich finde eigentlich die Klappentexte der Bücher sehr irreführend. Denn für mich ist die Hauptgeschichte der Bücher überhaupt nicht die Liebesgeschichte zwischen Gideon und Gwen. Auch, dass Gwen grade frisch verliebt ist, finde ich etwas übertrieben. Sie und Gideon haben sich zuletzt angenähert, aber mehr auch nicht. In diesem Teil geht es doch sehr viel darum, warum ein Chronograf geklaut wurde und dass Gwen ihren Pflichten als Zeitreisende nachkommt. Die "Ermittlungen" finde ich jedoch sehr spannend, wenn auch in der zweiten Hälfte etwas kurz geraten.
Was ich auch spannend finde, ist der Aspekt, dass sie in der Vergangenheit manchmal ihren eigenen Taten begegnen, die sie erst in der Zukunft in dieser Vergangenheit tun werden. Wer jetzt denkt: WAS? Ja, es wurde doch mit der Zeit etwas kompliziert, wer was wann gemacht hat. Aber vor allem die Aufdeckung dazu haben mir gut gefallen.
Die Geschichte geht, abgesehen vom Prolog, nahtlos weiter, als würde man nur ein weiteres Kapitel aufschlagen. Das gefiel mir sehr gut.
Am Ende kommt es dann endlich zu etwas mehr Liebe und schwups ist es auch schon wieder vorbei.

Wie bereits erwähnt, zieht sich das Buch in der zweiten Hälfte sehr in die Länge, ist schwerer als der Erste und hat mir weniger Momente zum schmunzeln gebracht wie der Erste. Zudem dachte ich, es geht in diesem Teil primär um eine bestimmte Person, da der Titel mit den Edelsteinen darauf hinweißt. Am Ende gibt es dann noch einen wichtigen Hinweiß, warum einer der Chronografen gestohlen wurden. Das reißt es für mich nochmal rum.

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