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Down-1994

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2026

Gute Idee, aber verwirrende Umsetzung

Böser, böser Wolf
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Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und ist wirklich gelungen. Ich liebe die rote Schrift mit den Rosen außen herum und natürlich Rotkäppchen. Sehr cool finde ich auch, dass beim Wolf eine Art Blutspur ...

Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und ist wirklich gelungen. Ich liebe die rote Schrift mit den Rosen außen herum und natürlich Rotkäppchen. Sehr cool finde ich auch, dass beim Wolf eine Art Blutspur zu sehen ist – das passt perfekt zu einem Thriller.

Ich habe das Buch aufgrund der Leseprobe und des Klappentextes lesen wollen. Der Anfang des Buches und der erste Teil sind auch wirklich gut geschrieben. Ich konnte den Handlungssträngen sehr gut folgen. Eine Frage bleibt dabei immer im Gedächtnis: Was ist mit der früheren Freundin von Lyla passiert? Allison ist seit Jahren verschwunden und das Verbrechen konnte nie aufgeklärt werden.

Sehr gut gefallen haben mir auch die Gedichte vom Mörder. Sie bleiben einem im Gedächtnis.

In der zweiten Hälfte des Buches wird alles immer mysteriöser. Ich mag Fantasie, aber dann kommen immer wieder Sätze, dass Personen nicht echt sind und der Fantasie der Autorin entsprungen sind. Irgendwann hat man dann das Gefühl: Welche Personen sind denn jetzt wirklich echt und existieren? Das war teilweise ziemlich verwirrend und ich konnte manche Passagen nicht mehr richtig nachvollziehen.

Die letzten Seiten des Buches fand ich jedoch wieder sehr gut. Sie geben der Geschichte einen gewissen Abschluss.

Insgesamt fand ich das Buch nicht schlecht. Ich würde es aber wahrscheinlich nicht noch einmal lesen, da ich manche Teile einfach nicht richtig verstanden habe.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Zwischen Grausamkeit und Hoffnung

The Poet Empress
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Bei diesem Buch hat mich eher der Klappentext als das Cover überzeugt. Nachdem ich ihn gelesen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Als Prinz Terren nach Konkubinen sucht, weiß Yin Wei, dass sie ...

Bei diesem Buch hat mich eher der Klappentext als das Cover überzeugt. Nachdem ich ihn gelesen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Als Prinz Terren nach Konkubinen sucht, weiß Yin Wei, dass sie diese Chance ergreifen muss. Sie möchte ihrer Familie helfen, die Hungersnot zu überleben. Obwohl viel Schlechtes über Terren berichtet wird und er angeblich vor Gewalt und Folter nicht zurückschreckt, entscheidet sie sich, ihrem Dorf und ihrer Familie zu helfen. Sie nimmt alles in Kauf, um die zu retten, die sie liebt. Sie ist eine unglaublich starke Protagonistin. Trotz Intrigen, Misstrauen und Verachtung kämpft sie sich durch und verdient meiner Meinung nach einen Platz im Palast.

Ich finde es toll, dass man im Laufe der Geschichte die Brüder Terren und Maro immer besser kennenlernt. Beide wollen unbedingt Kaiser werden. Nach und nach versteht man ihre Beweggründe und warum sie so sind, wie sie sind.

Das Buch ist unglaublich emotional und berührt einen sehr. Das Ende ist überraschend und kam völlig unerwartet – aber genau solche Wendungen liebe ich.

Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Viele witzige Charaktere und tolle Illustrationen

Die schlimmste Klasse der Welt (Band 6) – Helden und Legenden
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Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Die vielen unterschiedlichen Charaktere und ihre lustigen Gesichtsausdrücke machen sofort neugierig auf die Geschichte. Besonders schön fand ich auch, dass auf ...

Das Cover finde ich wirklich sehr gelungen. Die vielen unterschiedlichen Charaktere und ihre lustigen Gesichtsausdrücke machen sofort neugierig auf die Geschichte. Besonders schön fand ich auch, dass auf den ersten Seiten bereits ein Klassenfoto der „schlimmsten Klasse der Welt“ zu sehen ist. Die einzelnen Figuren sind sehr detailreich dargestellt, sodass man sich schnell ein Bild von den Charakteren machen kann.

Ich mag die Reihe rund um die schlimmste Klasse der Welt sehr, allerdings gibt es meiner Meinung nach stärkere Bände. In diesem Buch hat mir ein wenig der rote Faden gefehlt. Schulkater Bürste erzählt zwar zu jedem Kind eine eigene kleine Geschichte, aber die einzelnen Episoden bauen nicht wirklich aufeinander auf. Stattdessen lernt man die verschiedenen Kinder nach und nach besser kennen.

Trotzdem gibt es viele lustige Momente und einiges zum Schmunzeln. Besonders gut gefallen haben mir die Illustrationen und die Kommentare von Schulkater Bürste, der natürlich über alle bestens Bescheid weiß. Der Schreibstil ist sehr kindgerecht und leicht verständlich. Außerdem sind die Kapitel angenehm kurz, sodass Kinder das Buch gut in Etappen lesen können und zwischendurch problemlos eine Pause einlegen können.

Insgesamt ein unterhaltsames Buch mit vielen witzigen Figuren, auch wenn es für mich nicht ganz an die besten Bände der Reihe heranreicht.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Ein künstlerisches Cover, aber keine eindringliche Geschichte

Krieg in unseren Herzen
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Ich bin vor allem durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es deutet das Thema Krieg deutlich an, ist dabei aber sehr künstlerisch gestaltet und wirkt weder plump noch brutal. Diese gelungene ...

Ich bin vor allem durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es deutet das Thema Krieg deutlich an, ist dabei aber sehr künstlerisch gestaltet und wirkt weder plump noch brutal. Diese gelungene Gestaltung hat meine Neugier geweckt. Besonders angesprochen hat mich zudem der grundsätzliche Gedanke hinter der Geschichte: Ich wollte besser verstehen, warum Menschen ihr Land verlassen müssen, was sie auf der Flucht erleben und welchen Gefahren sie ausgesetzt sind. Deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Leider konnte mich die Geschichte beim Lesen nicht wirklich fesseln. Zwar werden viele unterschiedliche Schicksale erzählt, was grundsätzlich interessant ist, doch hatte ich oft den Eindruck, dass vieles nur oberflächlich angerissen wird. Der häufige Wechsel der Erzählerperspektive machte es für mich zusätzlich anstrengend, der Handlung zu folgen. Dadurch fiel es mir schwer, eine tiefere Verbindung zu den Figuren aufzubauen.

Im Nachhinein fällt es mir sogar schwer, die Geschichte zusammenhängend wiederzugeben, weil mir etwas gefehlt hat, das nachhaltig im Gedächtnis bleibt oder emotional berührt. Ich denke, das Buch hätte mir besser gefallen, wenn es sich stärker auf einen Hauptcharakter konzentriert hätte, statt so viele Lebenswege parallel zu erzählen. Insgesamt wirkte die Erzählung dadurch eher überladen als eindringlich.

Ich werde das Buch wahrscheinlich kein zweites Mal lesen, da es mich emotional nicht erreichen konnte.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Eine Geschichte, die mitreißt

No One to Save me
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Mich hat in erster Linie das Cover angesprochen. Besonders die Hände mit den Tätowierungen haben es mir angetan – sie wirken unglaublich künstlerisch und geheimnisvoll und haben sofort meine Neugier geweckt. ...

Mich hat in erster Linie das Cover angesprochen. Besonders die Hände mit den Tätowierungen haben es mir angetan – sie wirken unglaublich künstlerisch und geheimnisvoll und haben sofort meine Neugier geweckt. Allein dadurch hatte das Buch schon meine Aufmerksamkeit.

Die Geschichte selbst hat mich dann von Anfang an vollkommen in ihren Bann gezogen. Ich finde Tänzerinnen generell faszinierend – diese Anmut, mit der sie sich über die Bühne bewegen, hat für mich etwas Magisches. Genau dieses Gefühl wurde in den entsprechenden Szenen sehr bildhaft beschrieben. Ich konnte mir die Bewegungen, die Atmosphäre und die Emotionen richtig gut vorstellen, fast so, als würde ich selbst im Publikum sitzen.

Reverie ist eine starke Protagonistin, die versucht, aus jeder noch so aussichtslosen Situation das Beste zu machen. Besonders beeindruckt hat mich ihr Überlebenswille und ihre Entschlossenheit, ihr Leben zu retten, egal wie schwierig die Umstände sind. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Bei Caelan wusste ich von Anfang an nicht so recht, was ich von ihm halten soll – und genau das hat ihn für mich so interessant gemacht. Die Begegnung mit Reverie bringt ihn völlig aus dem Gleichgewicht und lässt ihn zunehmend an den Befehlen seines Bosses zweifeln. Der innere Zwiespalt, dem Caelan ausgesetzt ist, wurde sehr überzeugend und glaubwürdig dargestellt. Lange Zeit war unklar, auf welcher Seite er wirklich steht, was die Spannung zusätzlich erhöht hat.

Beide Hauptcharaktere habe ich sehr ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist so fesselnd geschrieben, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht, und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen und lässt Raum für eine Fortsetzung. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht, und freue mich schon darauf.

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