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Veröffentlicht am 17.03.2025

dystopische Trilogie

Lichterloh - Stadt unter Ruß
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Das Buch ist als Auftakt einer dystopischen Trilogie gelungen, als allein stehendes Werk würde es mir jedoch nur bedingt gefallen.

Zum Beginn der Lektüre, ist es mir noch schwer gefallen in den Lesefluss ...

Das Buch ist als Auftakt einer dystopischen Trilogie gelungen, als allein stehendes Werk würde es mir jedoch nur bedingt gefallen.

Zum Beginn der Lektüre, ist es mir noch schwer gefallen in den Lesefluss zu kommen. Ich bin nicht exakt sicher, woran dies gelegen hat - vermute aber, dass es das Alter (und die Reife) der Charaktere war. Wenngleich kein eindeutiges Alter benannt wurde, so wirkten sie auf mich zum Teil doch noch recht jung und v.a. naiv. So habe ich beim Lesen doch das ein oder andere Mal den Kopf geschüttelt.
Dies hat sich durchaus auch durch das gesamt Buch gezogen, wenngleich der Auslöser dafür später nicht mehr Cleo (der Hauptcharakter), sondern ihre Kontrahenten waren. Hier gab es doch die ein oder andere gemeine Situation.
Im weiteren Verlauf lies sich die Geschichte gut lesen und hat mich am Ende doch noch richtig gefesselt.
Jedoch muss ich sagen, dass das Buch für mich wirklich nur einen Auftakt zur Reihe darstellt. Am Ende gibt es einen fiesen Cliff Hänger, der auf einen Spannungsanstieg für den zweiten Teil hoffen lässt. Ohne diesen bleibt das Buch für mich in Ordnung und gut zu lesen, aber richtig spannend war es nicht.
4 Sterne gebe ich trotzdem, da ich glaube, dass jüngere Lesende noch mehr Vergnügen haben würden, als ich.

Abschließend möchte ich noch auf die Qualität des Buches selbst eingehen. Leider haben sich schon auf den ersten 50 Seiten, Buchseiten am Buchrücken angefangen zu lösen. Das fand ich sehr schade und ist für mich ein deutlicher Qualitätsmangel. Normalerweise lese ich Bücher vorsichtig, sodass keine Leserillen entstehen (die finde ich im Regal einfach unansehnlich). Dies war hied jedoch nicht möglich.
Gäbe es halbe Sterne würde ich aufgrundessen noch einen weiteren halben Stern abziehen.

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Veröffentlicht am 16.11.2024

Niedlich, witzig, kurzweilig

Idefix und die Unbeugsamen 07
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Wieder ein neues Heft in der Reihe Idefix und die Unbeugsamen.
In typischer Manier dreht es sich hier um die Abenteuer von Idefix und seinen Freunden.
Dieses Mal sind es sogar gleich drei voneinander unabhängige ...

Wieder ein neues Heft in der Reihe Idefix und die Unbeugsamen.
In typischer Manier dreht es sich hier um die Abenteuer von Idefix und seinen Freunden.
Dieses Mal sind es sogar gleich drei voneinander unabhängige und in sich geschlossene, kurze Geschichten. Dabei sind die Zeichnungen in gewohnter Weise niedlich und witzig zugleich, ebenso die Handlung und die Charaktere.
Besonders gefällt mir dabei der genau richtig dosierte Humor. Wirkliche Spannung kommt nicht auf, finde ich in einem Comic allerdings auch eher zweitrangig und stellt für mich somit keinen wirklichen Kritikpunkt dar.
Hingegen hat mich persönlich die Unterteilung in drei einzelne Geschichten nur bedingt gefallen. Somal der Untertitel des Heftes insgesamt auch nur zu der ersten Geschichte passt. Persönlich hätte ich eine einzelne Geschichte, mit entsprechend mehr Tiefe (wie es im vorherigen Heft der Fall war) präferiert. In allen drei Geschichten bleiben mir sowohl die Charaktere, als auch die Handlung selbst insgesamt zu flach und oberflächlich. Ich glaube, da hätte es noch mehr Potenzial gegeben.
Dennoch sind alle Geschichten für sich unterhaltsam und eine nette Kleinigkeit für zwischendurch.
Daher insgesamt 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Anfangs zäh, dann nimmt es Fahrt auf

Burning Crown
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Das Cover von Burning Crown ist zweifelsohne toll und ein echter Blickfang.
Auch der Rückentext lässt eine magische Welt mitsamt Drachen vermuten, was definitiv eine vielversprechende Kombination ist.
Die ...


Das Cover von Burning Crown ist zweifelsohne toll und ein echter Blickfang.
Auch der Rückentext lässt eine magische Welt mitsamt Drachen vermuten, was definitiv eine vielversprechende Kombination ist.
Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Hauptfiguren Yessa und Cassim erzählt. Teilweise werden Situationen zweimal beleuchtet, jeweils aus Sicht beider Protagonisten.
Die Rahmenhandlung wird angenehm simpel gehalten und ist wie die beiden Hauptfiguren greifbar und schnell verständlich. Grundlegend geht es um verfeindete Fraktionen im Krieg miteinander. Yessa und Cassim dienen in der Armee der einen Seite, wobei sie zu den privilegierten Reitern gehört und er zu den Drachen, welche die Fähigkeit besitzen, zwischen Menschen- und Drachengestalt zu wechseln. Im Laufe der Handlung kommen sich beide näher, teils durch Zufall, teils durch eigene Entscheidung. Auch das Schicksal hält die ein oder andere Wendung für die beiden bereits.
Anfang hat sich die Handlung für mich eher zäh angefühlt und war mit wenig Fortschritt verbunden. Auch findet ein weiter Teil der Erzählung auf der Gefühlsebene der beiden Hauptcharaktere statt, was ich als langwierig empfunden habe. Hier hätte ich mir eine schneller fortlaufende Handlung gewünscht, anstatt der Erklärungen, wie sich jeder Charakter in jeder Situation fühlt. Schlussendlich nahm die Handlung doch noch Fahrt auf und hält die ein oder andere Wendung parat, was mich insgesamt zu einer positiven Bewertung bringt.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Ein Buch für Pferdenärrinnen

Lia und Lea im Ponyglück – Silberpferde in Not
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Dieses Buch für Kinder und junge Teenies reißt wohl jeden Pferdefan und vor allem natürlich Fans der beiden Influencerinnen Lea und Lia in den Bann.
Dabei ist der Schreibstil der Autorin kindgerecht in ...

Dieses Buch für Kinder und junge Teenies reißt wohl jeden Pferdefan und vor allem natürlich Fans der beiden Influencerinnen Lea und Lia in den Bann.
Dabei ist der Schreibstil der Autorin kindgerecht in einfacher Sprache. Zeitgleich mangelt es aber nicht an bildlichen Vorstellungen, auch für ältere Lesende.
Die Zeichnungen zwischendrin sind liebevoll und lockern die Geschichte auf. Ebenso die integrierten Grafiken bei Chatverläufen oder Gedankenblasen.
Die Handlung selbst ist interessant und hat einen netten Plottwist. Das Ende kommt dabei für mich persönlich jedoch etwas plötzlich.
Sehr gelungen finde ich auch die Rätsel nach jedem Kapitel. Wobei insbesondere die Quizfragen für echte Pferdenärrinnen vermutlich zu einfach sind.
Mich persönlich stören die Hinweise am Ende eines Kapitels, wo man weiterlesen kann, wenn man wissen will, wie es weitergeht. Finde ich etwas unnütz, da die Geschichte eigentlich chronologisch verläuft und man ansonsten etwas überspringt und sich dann wundern könnte.
Ansonsten gefällt mir auch die haptische Qualität des Buches sehr gut.

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Veröffentlicht am 24.08.2024

Brisantes Thema

Partikel
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In typischer Manier befasst sich Harlander mit einem aktuellen und höchst brisanten Thema. Wie schon im vorherigen Thriller geht es um ein Umweltthema, welches diesmal die Menschheit, und dabei jede einzelne ...

In typischer Manier befasst sich Harlander mit einem aktuellen und höchst brisanten Thema. Wie schon im vorherigen Thriller geht es um ein Umweltthema, welches diesmal die Menschheit, und dabei jede einzelne Person individuell, betrifft: Mikroplastik.
Dabei gelingt es dem Autor auch in diesem Thriller das von ihm sinnhaft und nachvollziehbar recherchierte Thema in eine spannende und durchaus verzwickte Storyline zu verwandeln, die sich dieses mal wirklich erst GANZ am Ende der Lektüre, nach einem Plottwist (der wohl bemerkt ein bisschen vorhersehbar war), auflöst. Hierbei geht es, wie auch in vorherigen Werken des Autors, wieder um politische und finanzielle Macht Einzelner, die dabei wortwörtlich über Leichen und (Umwelt-)Katastrophen gehen.
Ergänzend zu der Hauptgeschichte, geht es auch hier mit Nelson Carius Alleingang weiter, um das Rätsel seiner Familie zu lösen (mehr soll hier nicht verraten werden). Wer die vorherigen Bücher bereits gelesen hat, weiß worum es geht. Aber auch wenn nicht, tut dies der Gesamthandlung keinen Abbruch, da diese Exkurse nur einen sehr geringen Teil des Buches ausmachen. Ein sehr deutlicher Cliffhänger am Ende lässt erahnen, dass es sich mit „Mikroplastik“ nicht um das letzte Buch dieser Harlander Reihe handeln wird.
Für mich passt das Buch insgesamt gut in die Reihe und entspricht dem für Harlander typischen Stil. Dennoch war die Lektüre für mich stellenweise etwas langwierig und hat mich nicht immer so mitgenommen, wie seine ersten Thriller.