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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2019

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NGS möchte außergewöhnliche Erlebnisse in anderen Körpern ermöglichen, dass diese Körper aber gar nicht wissen, dass sie einen Gast beherbergen, ist den Verantwortlichen egal. Nachdem Noras vorheriger, ...

NGS möchte außergewöhnliche Erlebnisse in anderen Körpern ermöglichen, dass diese Körper aber gar nicht wissen, dass sie einen Gast beherbergen, ist den Verantwortlichen egal. Nachdem Noras vorheriger, lebenslustiger Link Selbstmord begangen hat, muss sie sich nun noch mehr in ihre Arbeit stürzen, um NGS zu beweisen, dass sie ihren Platz im Konzern verdient hat. Alex ist ihr neuer Auftrag und sie muss sich mit ihm synchronisieren, um ihn als Link für NGS zu testen. Doch Alex fällt nicht auf ihre, bis ins kleinste Detail durchdachte, Strategie rein und entdeckt die wahre Nora. Nora kommt in einen Konflikt und stellt mehr Fragen als sie sollte und entdeckt immer mehr Ungereimtheiten. Doch soll sie wirklich ihre Karriere für einen Mann riskieren, den sie so gut wie gar nicht kennt?

Am Anfang weiß man überhaupt nicht, um was es geht, erst nach und nach versteht man Nora und ihre Arbeit etwas besser. Sie scheint eine hochintelligente Frau zu sein, doch in manchen Situationen ist sie viel zu naiv, das machte für mich nicht viel Sinn. Mir hat auch ein bisschen das „Drumherum“ gefehlt. Es geht immer nur um Noras Arbeit, über ihr Umfeld, ihre Freunde und Familie erfährt man so gut wie gar nichts. Das Konzept rund um NGS ist zwar interessant, aber bei der Umsetzung konnte es mich nicht ganz mitreißen. Wer den Anfang übersteht, wir ein rasantes Ende erleben, doch bis dahin ist es ein langatmiger Weg. Obwohl die Idee gut ist, gibt es spannendere Dystopien.

Veröffentlicht am 01.10.2019

Atemberaubend gut

Die letzte Königin - Das schlafende Feuer
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Der Anfang ist etwas schleppend und man braucht einige Seiten, um die ganzen Chraktere, Götter und deren Religion einzuordnen, aber dann taucht man in eine faszinierende, fantasievolle Welt ein, die einen ...

Der Anfang ist etwas schleppend und man braucht einige Seiten, um die ganzen Chraktere, Götter und deren Religion einzuordnen, aber dann taucht man in eine faszinierende, fantasievolle Welt ein, die einen komplett verzaubert. Kalinda ist eine interessante Protagonistin, die genau wie wir eine neue Welt entdeckt und ihre neue Rolle annimmt, ohne überheblich zu werden. Sie bleibt natürlich und das mach sie sympathisch. Auch die anderen Charakte wurden ihrer Rolle gerecht und passen gut in die Geschichte. Liebe, Kampf, Magie und Spannung finden hier gleichmäßig ihren Platz und der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, ich konnte mir die farbenfrohen Gewänder und die Umgeben quasi bildlich vorstellen. Die verborgene Macht von Kalinda hat mich etwas überrascht, denn sie kam in Vorfeld in keinster Weise zur Sprache, umso spannender wurde es in der zweiten Hälfte des Buches. Ich hoffe, dass aus ihrem inneren Funken im zweiten Band noch ein großes Feuer wird, das Ende von Band eins verspricht auf jeden Fall eine gefährliche und abenteurreiche Reise.

Veröffentlicht am 24.09.2019

Heimat im Glas

Heimat im Glas
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In diesem Buch findet man wohl so gut wie alles, was man einmachen kann. Pesto, Öl, Gelee, Likör… Von herzhaft bis süß ist alles dabei. Beim Lesen musste ich ständig an meine Oma denken, die jedes Jahr ...

In diesem Buch findet man wohl so gut wie alles, was man einmachen kann. Pesto, Öl, Gelee, Likör… Von herzhaft bis süß ist alles dabei. Beim Lesen musste ich ständig an meine Oma denken, die jedes Jahr tagelang in der Küche steht und Marmelade für die ganze Familie einkocht. Der Titel „Heimat im Glas“ passt wirklich perfekt. Nach dem Vorwort gibt es zuerst eine kleine Einführung in die verschiedenen Möglichkeiten des Haltbarmachens, dann eine kurze, aber ausführliche Erklärung zu „Wie stellt man Säfte her?“ und anschließend einige Worte über die Grundausstattung. Die Rezepte sind nach Jahreszeiten eingeteilt, da ja nicht alle Zutaten immer verfügbar sind. In den vier Kapiteln gibt es einige Zutaten, die als Hauptthema fungieren und nach denen sich die meisten Rezepte richten. Man bekommt zu jeder dieser Zutaten eine kleine Einführung, in der man deren Ursprung und Wirkung kennenlernt, sowie Tipps, wo diese zu finden sind und wie man sie am besten erntet. Sollte man also keinen Garten haben, kann man vieles durch diese Tipps auch in der Natur finden. Die Rezepte an sich sind klar formuliert und leicht zu verstehen. Es steht auch immer dabei, welche Größe die Gläser haben sollten und wie viele man für die angegeben Zutaten benötigt. Hinweise zur Haltbarkeit sind auch immer dabei. Die Fotos im Buch sind sehr ansprechend und machen Lust auf „Heimat im Glas“. Dieses Buch weckt das verstaubte Thema „Einmachen“ mit anregenden Rezepten und interessanten Zusatzinfos wieder auf.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Für Grillfans ein Muss

Grillen für Foodies & Friends
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Nichts geht übers Grillen! Bei uns zuhause wird sogar noch im Winter gegrillt, denn der Geschmack von gegrilltem Essen ist einfach einzigartig. Doch irgendwie legt man ja doch immer dasselbe auf den Grill ...

Nichts geht übers Grillen! Bei uns zuhause wird sogar noch im Winter gegrillt, denn der Geschmack von gegrilltem Essen ist einfach einzigartig. Doch irgendwie legt man ja doch immer dasselbe auf den Grill und es fehlt die Abwechslung. Als ich dieses Buch gesehen habe, war klar, dass ich unbedingt die vielen Rezepte darin ausprobieren möchte. Wir haben zwar keinen Gaskugelgrill, doch mit unserem klassischen Holzkohlegrill haben die meisten Rezepte auch so gut funktioniert.

Als Einleitung wird man in die Sicherheit und Hygiene am Grill und in die Warenkunde eingeführt. Außerdem gibt es eine kleine Grillberatung, um den für sich perfekten Grill zu finden, und eine Übersicht des benötigten Zubehörs. Die Rezepte sind in verschiedene Kategorien eingeteilt: Auf die Hand, Stückweise, Großes Grillen, Eat green, I-Tüpfchelen und Süßes. Es ist also von allem etwas dabei, obwohl ich mir vielleicht noch ein oder zwei süße Rezepte mehr gewünscht hätte. Die Rezepte sind alle sehr ansprechend durch die Bilder dargestellt, verständlich geschrieben und leicht umzusetzen. Nicht nur durch die Auswahl an einfachen und doch ungewöhnlichen Rezepten sondern auch durch die Aufmachung macht das Buch einen hochwertigen Eindruck. Für Grillfans, die nicht nur die klassische Currywurst wollen, ein absolutes Muss!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Am Anfang zäh, dann richtig spannend

The Walking Dead
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Im ersten Teil begleiten wir Philip Blake, seine Tochter Penny, seinen Bruder Brian sowie ihre Begleiter auf deren Weg im Kampf gegen die Plage und erfahren wie der berühmte „Governor“ nach Woodbury gekommen ...

Im ersten Teil begleiten wir Philip Blake, seine Tochter Penny, seinen Bruder Brian sowie ihre Begleiter auf deren Weg im Kampf gegen die Plage und erfahren wie der berühmte „Governor“ nach Woodbury gekommen ist. Man merkt im Laufe der Geschichte ganz gut, dass jeder seine ganz eigene Art hat, mit der Seuche umzugehen und dass Menschen sich in Ausnahmesituationen und Lebensgefahr drastisch ändern können und es manchmal schwerer ist, sein eigenes Gewissen am Leben zu halten als alles andere.

Im zweiten Teil lernen wir Lilly kennen, die mit allem ziemlich überfordert ist und sich an allem und jeden klammert, um sich selbst zu schützen. Menschen kommen zusammen, bilden eine Gruppe, trennen sich wieder, sichere Orte werden gefährlich, die Zombies lassen jeden Tag wie ein ganzes Leben wirken. Lilly hat es schwer, mit dieser Situation klar zu kommen und ihre Panik wird ihr und den Anderen in vielen Situationen bald zum Verhängnis. Als sie nach einer langen Reise in Woodbury ankommt und den Governor kennenlernt, muss sie lernen, dass es manchmal vielleicht besser ist, ihre Angst und ihr Gewissen hinter sich zu lassen, denn nur so kann sie überleben.

Das Buch umfasst ca. 860 Seiten, man hat also viel vor. Da ich in der Serie noch nicht so weit bin, kann ich die Geschichte nicht damit vergleichen und keine Parallelen oder Unterschiede feststellen. Der erste Band hat sich manchmal echt etwas gezogen und vor allem am Anfang passiert nicht so viel. Man muss an einigen Stellen wirklich Durchhaltevermögen aufbringen. Ich fand die Veränderungen der Persönlichkeiten im Laufe der Geschichte am interessantesten und finde, dass diese sehr glaubhaft dargestellt wurden. Der zweite Teil hat mir dafür besser gefallen, es passiert deutlich mehr und die verschiedenen Charaktere sind spannender. Jeder hat seine eigene Geschichte und man erfährt viel mehr Hintergründe. Die Geschichte dreht sich nicht nur um die Gruppe oder den Hauptcharakter, sondern jeder einzelne geht seinen eigenen Weg, in der Gruppe, aber auch alleine. Die Szenen mit den Zombies waren immer richtig spannend und sehr detailliert geschrieben und natürlich das Highlight. Brutal ehrlich, spannend und actiongeladen, wer die langgezogenen Passagen am Anfang übersteht, wird belohnt. Man muss die Serie nicht kennen, um dieses Buch zu mögen.