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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2026

Blieb hinter meinen Erwartungen zurück

Selling Dreams
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„Selling Dreams“ von April Dawson ist ein New Adult Roman und handelt von der Immobilienmaklerin Marissa, die sich auf einen Konkurrenzkampf mit Calder Bevyn, einem ihrer größten Konkurrenten einlässt. ...

„Selling Dreams“ von April Dawson ist ein New Adult Roman und handelt von der Immobilienmaklerin Marissa, die sich auf einen Konkurrenzkampf mit Calder Bevyn, einem ihrer größten Konkurrenten einlässt. Während die beiden versuchen sich gegenseitig zu überbieten, kommen sie sich immer näher und können ihre Gefühle füreinander bald nicht mehr leugnen.

Für mich war es das erste Buch von April Dawson, daher war ich auch gespannt auf ihren Schreibstil und ihre Art Geschichten zu erzählen.
Das Setting der Geschichte gefällt mir sehr gut; man kann sich sofort in die Umgebung hineindenken und sich die Atmosphäre in New York und den Luxuswohnungen vorstellen. Den Schreibstil von April Dawson finde ich angenehm zu lesen – alles ist leicht verständlich und die Beschreibungen sind treffend. Auch das Wechseln der Erzählperspektiven finde ich gelungen, da man sich so gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen kann. Auch optisch gefallen mir Buch und Farbschnitt sehr gut.
Die Protagonisten und auch die anderen Charaktere gefallen mir sehr. Man hatte die meisten Figuren schon nach wenigen Seiten lieb gewonnen und insbesondere die Geschwister von Calder und Marissas Familie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Die Einbindung der Figuren, die in den Folgebänden die Protagonisten sein werden, ist April Dawson in meinen Augen gut gelungen.

Die Idee der Geschichte an sich gefällt mir und es ist eine Story, wie man sie nicht schon mehrfach in verschiedenen Varianten gelesen hat. Die Umsetzung der Story ließ aber leider zu wünschen übrig. Einige Ereignisse folgten für mich viel zu schnell aufeinander, waren in meinen Augen nicht so gut dargestellt oder zu schnell abgeschlossen, was es für mich an manchen Stellen schwer gemacht hat dem Geschehen zu folgen und mit den Figuren mitzufühlen. Auch ergaben manche Probleme für mich wenig Sinn, z.B. die Problematik mit Calder und Adric und ihren Positionen innerhalb des Unternehmens, und erweckten den Eindruck künstlich aufgebauscht worden zu sein, damit es besser in den Plot passt. Das finde ich schade, denn dies hat meinen Leseeindruck maßgeblich verschlechtert.

Alles in allem finde ich die Idee hinter der Geschichte, die Protagonisten und auch das Setting wirklich gelungen, allerdings gefällt mir die Umsetzung nicht so ganz. Ich bin zwar gespannt, wie die Geschichte von Gideon und Adric weitergeht, aber ob ich deren Bücher tatsächlich lesen werde, weiß ich noch nicht sicher, da es einfach einige Dinge gab, die mich in diesem Buch massiv gestört haben.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Emotionale Young Adult Sports-Romance mit winterlichen Vibes

Rival Darling
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Die Young-Adult Sports-Romance „Rival Darling” von Alexandra Moody handelt von Violet, die gezwungenermaßen zu ihrem Onkel zieht und sich dort in den Eishockey-Spieler Jeremy verliebt. Als die Beziehung ...

Die Young-Adult Sports-Romance „Rival Darling” von Alexandra Moody handelt von Violet, die gezwungenermaßen zu ihrem Onkel zieht und sich dort in den Eishockey-Spieler Jeremy verliebt. Als die Beziehung der beiden zerbricht, versucht Jeremy alles, um Violet für sich zurückzugewinnen. Diese geht jedoch eine Fake-Beziehung mit Jeremys größtem Rivalen Reed Darling ein, um Jeremy ein für alle Mal klar zu machen, dass Schluss zwischen ihnen ist. Doch schon bald weiß Violet nicht mehr, welche Gefühle echt sind und welche gespielt…..
Dieses Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Auch optisch ist es sehr snaprechend. Ich finde das Cover sehr gelungen, insbesondere die beiden Personen auf dem Cover, die etwas hervorstehen. Der Farbschnitt gefällt mir mit dem passenden Farbverlauf und den Motiven sehr. Ich mochte die Storyline, den Schreibstil und die Charaktere sehr gerne. Stellenweise ist es mir jedoch schwer gefallen mich in die Personen hineinzuversetzen oder ihre Handlungen nachzuvollziehen. Meine eigene Schulzeit ist mittlerweile schon ein paar Jahre her, weshalb es mir an einigen Stellen schwerfiel mich komplett in das Setting hineinzuversetzen. Daher erschienen mir auch die Charaktere an einigen Stellen eher unreif. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte an sich gut gefallen; ich konnte zwar die Handlung an einigen Stellen vorhersehen, was der Geschichte aber in meinen Augen keinen Abbruch getan hat. Auch die Charaktere sind mir innerhalb kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen. Insbesondere die Familie von Reed fand ich unglaublich sympathisch und der Zusammenhalt zwischen den Geschwistern hat mich echt berührt. Ich bin schon gespannt, wie es im nächsten Band der Reihe mit Paige und Reeds Bruder weitergeht. Auch die Umsetzung des Fake Dating Tropes hat mir sehr gut gefallen.
An einigen Stellen hätte ich mir mehr Einblicke in Violets Vergangenheit und die Situation mit ihrer Mutter gewünscht. Es wurde zwar immer wieder angesprochen, aber es gab nie Details dazu – das finde ich persönlich sehr schade und hätte ich mir anders gewünscht, damit ich Violet und ihre Gedanken und Gefühle besser nachvollziehen könnte.
Alles in allem hat mir das Buch aber ziemlich gut gefallen. Ich mochte die Storyline & die Tropes, den Schreibstil und die Charaktere sehr gerne. Ich hätte mir zwar an der ein oder anderen Stelle mehr Details gewünscht, das hat der Geschichte an sich aber keinen Abbruch getan. Ich kann das Buch daher nur weiterempfehlen und würde auch den nächsten Band der Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Sports-Romance mit Schwächen

One On One
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“One on One” von Jaime Harlow fand ich insgesamt ganz okay. Die Geschichte war nett, ich habe allerdings sehr lange gebraucht bis ich wirklich „drin“ war. Auch die Emotionen sind für mich als Leser zu ...

“One on One” von Jaime Harlow fand ich insgesamt ganz okay. Die Geschichte war nett, ich habe allerdings sehr lange gebraucht bis ich wirklich „drin“ war. Auch die Emotionen sind für mich als Leser zu kurz gekommen und ich konnte mich bis zum Schluss nicht so richtig in die Figuren und Situationen hineinfühlen, was ich sehr schade finde. Auch den zeitlichen Verlauf der Geschichte habe ich häufig nicht nachvollziehen können. Es kam häufig vor, dass zwischen zwei Abschnitten ein längerer Zeitraum lag, was aber nicht deutlich war. Wenn dann mal eine Jahreszeit oder ein Monat erwähnt wurde, war ich häufig überrascht, dass in der Geschichte schon so ein großer Zeitraum vergangen ist.
Den Protagonisten Ben fand ich zunächst wahnsinnig unsympathisch und habe seine Handlungen als unhöflich teilweise respektlos empfunden. Im Verlauf der Geschichte ist er mir aber immer mehr ans Herz gewachsen. Bei Protagonistin Annie hingegen bin ich zwiegespalten. In manchen Situationen konnte ich ihre Gedanken und Handlungen gut nachvollziehen oder hatte Mitgefühl für sie, während ich sie in anderen Situationen nicht verstanden habe oder sie als anstrengend und schwierig empfunden habe. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Kapitel aus den wechselnden Perspektiven der Protagonisten gewünscht, weil das die Einblicke in die Gedanken und Gefühle beider Protagonisten vereinfacht und man als Leser so leichter eine Bindung zu beiden Protagonisten aufbauen kann.
Sports-Romance ist eigentlich nicht mein bevorzugter Trope, aber diese Geschichte hat mir im Hinblick auf die Sport-Thematik gut gefallen. Ich fand das Thema Basketball ganz interessant und es war ein zentrales Thema während der gesamten Handlung. Für mich als Basketball-Laie waren jedoch einige Stellen mit Basketball spezifischen Fachbegriffen etwas verwirrend und überfordernd. Das kenne ich aus anderen Sports-Romance anders; da werden die Szenen so beschrieben, dass es auch Laien gut und einfach verstehen können.
Alles in allem eine nette Sports-Romance mit mehr oder weniger überzeugenden Protagonisten; ich hätte mir jedoch an einigen Stellen genauere und konsistentere Zeitangaben und mehr Emotionen bei mir als Leser gewünscht.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Ein großartiges Buch!

Love Sick
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In „Love Sick“ von Deidra Duncan geht es um die junge Assistenzärztin Grace, die in Texas ihre Facharztausbildung zur Gynäkologin an einem Krankenhaus mit renommiertem Programm beginnt. Doch gleich zu ...

In „Love Sick“ von Deidra Duncan geht es um die junge Assistenzärztin Grace, die in Texas ihre Facharztausbildung zur Gynäkologin an einem Krankenhaus mit renommiertem Programm beginnt. Doch gleich zu Beginn macht ein fieses Gerücht über sie die Runde und erschwert ihr den Start. Insbesondere der Überbringer dieses Gerüchts, ihr neuer Kollege Julian, verärgert Grace enorm. Als die beiden schließlich gemeinsam lernen, kommen sie sich immer näher und merken, dass da mehr zwischen ihnen ist als Abneigung.

Ich habe alles an diesem Buch geliebt; das Setting, die Charaktere, die Achterbahn der Gefühle, die Grey’s Anatomy Vibes…
Angefangen beim wunderschönen Cover mit dem dazu passenden Farbschnitt über den Schreibstil bis hin zur Geschichte hat mich dieses Buch absolut überzeugt. Ich bin großer Fan der Serie Grey`s Anatomy und war daher sehr gespannt auf dieses Buch und was soll ich sagen? Es hat meine Erwartungen übertroffen! Es war ein absolutes Wechselbad der Gefühle, ich habe gelacht, geweint und mitgelitten und es war keine Sekunde langweilig. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Die Charaktere, insbesondere Julian und Grace, habe ich von Beginn an ins Herz geschlossen und fand auch die ganze Freundesgruppe super. Auch wenn es im Buch immer wieder um medizinische Dinge geht, sind sie auch für Laien leicht verständlich und man hat keine Mühe dem Geschehen zu folgen.
Insbesondere das Wörterbuch zu Beginn des Buches hat mir sehr gut gefallen, da es nicht nur die neutrale Definition, sondern auch eine aus Sicht der Fachärzte in Ausbildung enthält, was ich sehr kreativ und unterhaltsam finde.

Alles in allem ist dieses Buch für mich ein echtes Highlight und ein Must-Read für alle Grey’s Anatomy Fans!

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Enemies to Lovers College-Romance

Der letzte erste Blick
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„Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosivoni ist der erste Band ihrer Firsts-Reihe und handelt von Emery, die nach einem furchtbaren letzten Jahr an der Highschool weit weg von zu Hause in West Virginia ...

„Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosivoni ist der erste Band ihrer Firsts-Reihe und handelt von Emery, die nach einem furchtbaren letzten Jahr an der Highschool weit weg von zu Hause in West Virginia ihr Studium beginnt. Doch sie hat dort nicht nur mit einem nervigen Mitbewohner, sondern auch mit dessen Freund Dylan, dessen Anblick ihr Herz schneller schlagen lässt, zu kämpfen. Doch eigentlich hatte Emery sich geschworen sich nie wieder auf Männer wie Dylan einzulassen…

Für mich war es das erste Buch, das ich von Bianca Iosivoni gelesen habe und daher war ich sehr gespannt. Der Schreibstil ist toll; er ist einfach verständlich, flüssig zu lesen und man kann sich sehr leicht in die Figuren und Szenen hineinversetzen. Auch das Cover der Neuauflage gefällt mir besser als das der Originalausgabe, auch wenn ich Cover mit Menschen eigentlich überhaupt nicht mag. Dass die Geschichte aus wechselnden Perspektiven von Emery und Dylan erzählt wird, hat mir sehr gut gefallen, denn so wird das Verständnis für den jeweiligen Protagonisten vertieft. Insbesondere Emery macht eine schöne Entwicklung von einer skeptischen und aggressiven zu einer selbstbewussten jungen Frau durch – das hat mir sehr gut gefallen. Dylan mit seiner positiven und selbstlosen Art war mir von Anfang an sympathisch. Die vielen verschiedenen Nebencharaktere haben mich zu Beginn sehr verwirrt und ich habe einige Zeit gebraucht bis ich alle auseinanderhalten konnte, das hatte ich bisher so noch bei keinem anderen Buch. Manche Szenen fand ich etwas zu kurz oder einfach merkwürdig und insbesondere am Ende haben sich die Ereignisse für mich überschlagen – da hätte ich mir weniger Ereignisse und mehr Gespräche und Emotionen gewünscht. Ich musste zwar bei manchen Szenen lachen, im Gesamten kamen bei mir bei diesem Buch aber leider nicht die großen Gefühle auf – das finde ich sehr schade.

Insgesamt ist „Der letzte erste Blick“ von Bianca Iosivoni eine nette College-Romance, die Liebe, Freundschaft und persönliche Herausforderungen gut miteinander kombiniert. Ich konnte mich aber bis zum Ende des Buches nicht mit der Protagonistin Emery identifizieren und fand manche ihrer Handlungen schwierig nachzuvollziehen. Manche Handlungsstränge waren mir zu kurz und ergaben für mich in der gesamten Handlung wenig Sinn. Im Vergleich zu anderen Büchern, die ich schon gelesen habe, bleibt mir dieses aber leider nicht so sehr in Erinnerung und ich habe auch nicht den Drang es unbedingt noch einmal lesen oder direkt alle Folgebände kaufen und lesen zu wollen.

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