Blieb hinter meinen Erwartungen zurück
Selling Dreams„Selling Dreams“ von April Dawson ist ein New Adult Roman und handelt von der Immobilienmaklerin Marissa, die sich auf einen Konkurrenzkampf mit Calder Bevyn, einem ihrer größten Konkurrenten einlässt. ...
„Selling Dreams“ von April Dawson ist ein New Adult Roman und handelt von der Immobilienmaklerin Marissa, die sich auf einen Konkurrenzkampf mit Calder Bevyn, einem ihrer größten Konkurrenten einlässt. Während die beiden versuchen sich gegenseitig zu überbieten, kommen sie sich immer näher und können ihre Gefühle füreinander bald nicht mehr leugnen.
Für mich war es das erste Buch von April Dawson, daher war ich auch gespannt auf ihren Schreibstil und ihre Art Geschichten zu erzählen.
Das Setting der Geschichte gefällt mir sehr gut; man kann sich sofort in die Umgebung hineindenken und sich die Atmosphäre in New York und den Luxuswohnungen vorstellen. Den Schreibstil von April Dawson finde ich angenehm zu lesen – alles ist leicht verständlich und die Beschreibungen sind treffend. Auch das Wechseln der Erzählperspektiven finde ich gelungen, da man sich so gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen kann. Auch optisch gefallen mir Buch und Farbschnitt sehr gut.
Die Protagonisten und auch die anderen Charaktere gefallen mir sehr. Man hatte die meisten Figuren schon nach wenigen Seiten lieb gewonnen und insbesondere die Geschwister von Calder und Marissas Familie sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Die Einbindung der Figuren, die in den Folgebänden die Protagonisten sein werden, ist April Dawson in meinen Augen gut gelungen.
Die Idee der Geschichte an sich gefällt mir und es ist eine Story, wie man sie nicht schon mehrfach in verschiedenen Varianten gelesen hat. Die Umsetzung der Story ließ aber leider zu wünschen übrig. Einige Ereignisse folgten für mich viel zu schnell aufeinander, waren in meinen Augen nicht so gut dargestellt oder zu schnell abgeschlossen, was es für mich an manchen Stellen schwer gemacht hat dem Geschehen zu folgen und mit den Figuren mitzufühlen. Auch ergaben manche Probleme für mich wenig Sinn, z.B. die Problematik mit Calder und Adric und ihren Positionen innerhalb des Unternehmens, und erweckten den Eindruck künstlich aufgebauscht worden zu sein, damit es besser in den Plot passt. Das finde ich schade, denn dies hat meinen Leseeindruck maßgeblich verschlechtert.
Alles in allem finde ich die Idee hinter der Geschichte, die Protagonisten und auch das Setting wirklich gelungen, allerdings gefällt mir die Umsetzung nicht so ganz. Ich bin zwar gespannt, wie die Geschichte von Gideon und Adric weitergeht, aber ob ich deren Bücher tatsächlich lesen werde, weiß ich noch nicht sicher, da es einfach einige Dinge gab, die mich in diesem Buch massiv gestört haben.