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Veröffentlicht am 10.05.2021

Unglaublich spannend

Amokspiel
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Sebastian Fitzek und Simon Jäger - ein Paar, dass man nicht mehr trennen sollte. Der zweite Psychothriller von Fitzek gelesen von Matt Damons deutscher Synchronstimme begeisterte uns auch wieder von Anfang ...

Sebastian Fitzek und Simon Jäger - ein Paar, dass man nicht mehr trennen sollte. Der zweite Psychothriller von Fitzek gelesen von Matt Damons deutscher Synchronstimme begeisterte uns auch wieder von Anfang bis Ende - mit kleinen Abstrichen.
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„𝙳𝚒𝚎 𝙺𝚛𝚒𝚖𝚒𝚗𝚊𝚕𝚙𝚜𝚢𝚌𝚑𝚘𝚕𝚘𝚐𝚒𝚗 𝙸𝚛𝚊 𝚜𝚝𝚎𝚑𝚝 𝚔𝚞𝚛𝚣 𝚟𝚘𝚛 𝚒𝚑𝚛𝚎𝚖 𝚂𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝𝚖𝚘𝚛𝚍. 𝙳𝚘𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚜𝚒𝚎 𝚣𝚞 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖 𝙶𝚎𝚒𝚜𝚎𝚕𝚍𝚛𝚊𝚖𝚊 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚁𝚊𝚍𝚒𝚘𝚜𝚎𝚗𝚍𝚎𝚛 𝚐𝚎𝚛𝚞𝚏𝚎𝚗: 𝙴𝚒𝚗 𝙿𝚜𝚢𝚌𝚑𝚘𝚙𝚊𝚝𝚑 𝚛𝚞𝚏𝚝 𝚋𝚎𝚒 𝚕𝚊𝚞𝚏𝚎𝚗𝚍𝚎𝚛 𝚂𝚎𝚗𝚍𝚞𝚗𝚐 𝚠𝚊𝚑𝚕𝚕𝚘𝚜 𝙼𝚎𝚗𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚊𝚗. 𝙼𝚎𝚕𝚍𝚎𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚒𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚋𝚎𝚜𝚝𝚒𝚖𝚖𝚝𝚎𝚗 𝙿𝚊𝚛𝚘𝚕𝚎, 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙶𝚎𝚒𝚜𝚎𝚕 𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚘𝚜𝚜𝚎𝚗. 𝙳𝚎𝚛 𝙼𝚊𝚗𝚗 𝚏𝚘𝚛𝚍𝚎𝚛𝚝, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚅𝚎𝚛𝚕𝚘𝚋𝚝𝚎 𝚒𝚗𝚜 𝚂𝚝𝚞𝚍𝚒𝚘 𝚔𝚘𝚖𝚖𝚝. 𝙳𝚘𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎 𝚒𝚜𝚝 𝚝𝚘𝚝. 𝙸𝚛𝚊 𝚋𝚎𝚐𝚒𝚗𝚗𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚅𝚎𝚛𝚑𝚊𝚗𝚍𝚕𝚞𝚗𝚐, 𝚋𝚎𝚒 𝚍𝚎𝚛 𝚒𝚑𝚛 𝙼𝚒𝚕𝚕𝚒𝚘𝚗𝚎𝚗 𝙼𝚎𝚗𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚣𝚞𝚑𝚘𝚎𝚛𝚎𝚗.“
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Der Schreibstil war wie gewohnt spannend, denn Fitzek versteht es einfach seiner Story das gewisse Etwas zu geben. Die Idee eines live übertragenem Amoklaufs in einem Radiosender fand ich ziemlich genial und die Wendungen kamen größtenteils unerwartet.
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Ira Samin als weibliche Protagonistin war mir an manchen Stellen etwas unsympathisch und zu sehr mit ihren Selbstmordgedanken beschäftigt, auch als sich das Blatt wendete. Trotzdem war sie ein guter Gegenpart zu Jan May - dem Amokläufer, der seine tote Verlobte wiedersehen und somit eine große Verschwörung aufdecken möchte.
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Am interessantesten empfand ich tatsächlich die Nebenstory rund um Iras Tochter Sarah, da sie zu gleichen Teilen für absolute Schocker und wahnsinniges Mitgefühl sorgte.
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Schlussendlich wieder eine Leseempfehlung von mir, aber definitiv ein bisschen schwächer als Sebastian Fitzeks erstes Buch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2021

Starker Start für einen Autor

Die Therapie
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Sebastian Fitzek gehört für mich ganz klar zu den Großen. Bereits vor ca. 10 Jahren hat er mich mit „Der Seelenbrecher“ (mein erstes Buch von ihm) in seinen Bann gezogen und es folgten viele weitere tolle ...

Sebastian Fitzek gehört für mich ganz klar zu den Großen. Bereits vor ca. 10 Jahren hat er mich mit „Der Seelenbrecher“ (mein erstes Buch von ihm) in seinen Bann gezogen und es folgten viele weitere tolle Bücher. Ich las sie so wie sie mir in die Hände fielen und wurde bisher nicht einmal enttäuscht.
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Nun habe ich mir überlegt, gemeinsam mit meinem Partner, der keinen einzigen Fitzek kannte, alle Bücher in chronologischer Reihenfolge zu rereaden bzw. teilweise als Hörbücher zu hören. Denn sind wir mal ehrlich Simon Jäger alias Heath Ledger darf gerne in unserem Wohnzimmer reden.
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Begonnen haben wir also mit dem 2006 erschienen Werk „Die Therapie“ und Fitzek landete damit gleich einen Volltreffer. Das Buch kannte ich tatsächlich noch gar nicht und war hellauf begeistert.
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„𝙺𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚉𝚎𝚞𝚐𝚎𝚗, 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚂𝚙𝚞𝚛𝚎𝚗, 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙻𝚎𝚒𝚌𝚑𝚎. 𝙹𝚘𝚜𝚢, 𝚍𝚒𝚎 𝚣𝚠𝚘𝚎𝚕𝚏𝚓𝚊𝚎𝚑𝚛𝚒𝚐𝚎 𝚃𝚘𝚌𝚑𝚝𝚎𝚛 𝚍𝚎𝚜 𝚋𝚎𝚔𝚊𝚗𝚗𝚝𝚎𝚗 𝙿𝚜𝚢𝚌𝚑𝚒𝚊𝚝𝚎𝚛𝚜 𝚅𝚒𝚔𝚝𝚘𝚛 𝙻𝚊𝚛𝚎𝚗𝚣, 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚗𝚍𝚎𝚝 𝚞𝚗𝚝𝚎𝚛 𝚖𝚢𝚜𝚝𝚎𝚛𝚒𝚘𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚄𝚖𝚜𝚝𝚊𝚎𝚗𝚍𝚎𝚗. 𝙸𝚑𝚛 𝚂𝚌𝚑𝚒𝚌𝚔𝚜𝚊𝚕 𝚋𝚕𝚎𝚒𝚋𝚝 𝚞𝚗𝚐𝚎𝚔𝚕𝚊𝚎𝚛𝚝. 𝚅𝚒𝚎𝚛 𝙹𝚊𝚑𝚛𝚎 𝚜𝚙𝚊𝚎𝚝𝚎𝚛: 𝙳𝚎𝚛 𝚝𝚛𝚊𝚞𝚎𝚛𝚗𝚍𝚎 𝚅𝚒𝚔𝚝𝚘𝚛 𝚑𝚊𝚝 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗 𝚊𝚋𝚐𝚎𝚕𝚎𝚐𝚎𝚗𝚎𝚜 𝙵𝚎𝚛𝚒𝚎𝚗𝚑𝚊𝚞𝚜 𝚣𝚞𝚛𝚞𝚎𝚌𝚔𝚐𝚎𝚣𝚘𝚐𝚎𝚗. 𝙳𝚘𝚌𝚑 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚜𝚌𝚑𝚘𝚎𝚗𝚎 𝚄𝚗𝚋𝚎𝚔𝚊𝚗𝚗𝚝𝚎 𝚜𝚙ü𝚛𝚝 𝚒𝚑𝚗 𝚍𝚘𝚛𝚝 𝚊𝚞𝚏. 𝚂𝚒𝚎 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚟𝚘𝚗 𝚆𝚊𝚑𝚗𝚟𝚘𝚛𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚞𝚗𝚐𝚎𝚗 𝚐𝚎𝚚𝚞𝚊𝚎𝚕𝚝. 𝙳𝚊𝚛𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚎𝚒𝚗𝚝 𝚒𝚑𝚛 𝚒𝚖𝚖𝚎𝚛 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗 𝚔𝚕𝚎𝚒𝚗𝚎𝚜 𝙼𝚊𝚎𝚍𝚌𝚑𝚎𝚗, 𝚍𝚊𝚜 𝚎𝚋𝚎𝚗𝚜𝚘 𝚜𝚙𝚞𝚛𝚕𝚘𝚜 𝚟𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚗𝚍𝚎𝚝 𝚠𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚜𝚝 𝙹𝚘𝚜𝚢. 𝚅𝚒𝚔𝚝𝚘𝚛 𝚋𝚎𝚐𝚒𝚗𝚗𝚝 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝚃𝚑𝚎𝚛𝚊𝚙𝚒𝚎, 𝚍𝚒𝚎 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚣𝚞𝚖 𝚍𝚛𝚊𝚖𝚊𝚝𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚅𝚎𝚛𝚑𝚘𝚎𝚛 𝚠𝚒𝚛𝚍 …“
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Von der ersten Minute an eine spannende und vor allem fesselnde Story, die den Leser auf so viele Weisen schocken kann. Viktor Larenz verlor mit seiner Tochter alles. Sein Kind, seinen Job, seine Frau, seinen Lebensmut und doch klammert er sich noch an einen winzigen Strohhalm, dass Josy wieder auftaucht. Während er seine Einsamkeit in seinem Ferienhaus auskosten will, erscheint ihm eine Unbekannte: Anna Spiegel. Sie ist schizophren und möchte von ihm behandelt werden - doch was Viktor herausfindet ist so schockierend, dass einem ab und an die Luft wegbleibt. Denn Anna Spiegel ist nicht die, für die sie sich ausgibt.
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Wer bereits ein Buch des Autors gelesen hat, weiß, dass schnelle Wendungen genauso dazugehören wie schockierende Auflösungen. Fitzek versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen und das bewies er schon mit seinem ersten Werk. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart war weder verwirrend noch störend, eher hilfreich um ein paar Aspekte der Geschichte besser zu verstehen. „Die Therapie“ ist ein Psychothriller und demnach nichts für schwache Nerven. Eine absolute Leseempfehlung oder eben Hörempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2021

Mal ganz anders

Disney – Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
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An die Disneyfans, habt ihr euch auch schon gefragt, wie die Disney Bösewichte eigentlich dazu geworden sind? Die Disney Villains Reihe vom Carlsen Verlag beschäftigt sich genau mit dieser Frage angefangen ...

An die Disneyfans, habt ihr euch auch schon gefragt, wie die Disney Bösewichte eigentlich dazu geworden sind? Die Disney Villains Reihe vom Carlsen Verlag beschäftigt sich genau mit dieser Frage angefangen bei Schneewittchens Stiefmutter.

Die Böse Königin war eine wunderschöne und herzensgute Frau, eine liebende Mutter und eine gute Königin bis das Schicksal ihr die große Liebe nahm und sie in ein dunkles Loch fiel.

Das Buch thematisiert nicht nur die Märchenwelt rund um Schneechen und den Hof an dem sie aufwuchs. Verlust, körperlicher und seelischer Missbrauch in der Kindheit und daraus resultierende Langzeitfolgen werden angesprochen. Man beginnt mit der ach so Bösen Königin zu sympathisieren, versteht ihren Frust und ihre Ängste bis zu einem bestimmten Grad und möchte sie gerne das ein oder andere Mal kräftig schütteln, damit sie wieder aufwacht.

Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, da die Schrift relativ groß ist. Außerdem ist der Schreibstil einfach und gut verständlich, wie man es bei einem Kinder- und Jugendbuch erwartet. Die Geschichte besticht nicht mit anhaltender Spannung, ist aber durchaus wegen seiner tiefgründigen Gedanken lesenswert.

Einzig der rasche Umschwung von liebender Frau und Mutter zu durchtriebener und von Neid zerfressender Hexe hat mir nicht so gut gefallen. Da hätte ich mir noch ein paar mehr Sätze bzw. Seiten gewünscht.

Was man noch wissen sollte: Die Buchreihe baut aufeinander auf. Man merkt schon in diesem ersten Band, dass andere Personen aus bereits erschienene Teilen erwähnt werden, so zum Beispiel Maleficent (nicht namentlich) und die drei Schwestern, welche als Cousinen des Königs fungieren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2021

Auf nach Christchurch

Der siebte Tod
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Gelesen habe ich das Buch bereits vor vielen Jahren, kann mich aber immer noch sehr gut an die Handlung erinnern, denn es war sehr lange Zeit mein absolut liebster Thriller.

„Mein Name ist Joe. Ich bin ...

Gelesen habe ich das Buch bereits vor vielen Jahren, kann mich aber immer noch sehr gut an die Handlung erinnern, denn es war sehr lange Zeit mein absolut liebster Thriller.

„Mein Name ist Joe. Ich bin ein netter Kerl. Aber manchmal bringe ich Frauen um.“

Joe, der Protagonist, scheint wahrlich der nette Kerl von nebenan zu sein. Er arbeitet als Putzkraft bei der Polizei und kümmert sich liebevoll um seine beiden Fische. Außerdem besucht er regelmäßig seine Mutter. Ein ganz normaler Typ, wären da nicht seine anderen Tätigkeiten.

Joe ist Serienmörder und ihm werden sieben Morde zugeschrieben. Er weiß, dass er nur sechs Morde selbst getätigt hat und nun ist er auf Rache aus. Sein Ziel: Trittbrettfahrer finden und ihm die restlichen sechs Morde ebenfalls in die Schuhe schieben.

Mit viel schwarzem Humor ist dieser Thriller von der ersten bis zur letzten Seite nicht mur spannend, sondern auch unglaublich unterhaltsam. Die Story wird meist aus Joes Ich-Perspektive erzählt, was dem Ganzen nochmal etwas mehr Charme gibt. Denn man taucht tief in seine Gedankenwelt ein, die für einen Außenstehenden doch sehr suspekt wirkt. Es ist einfach eine erfrischende Abwechslung einen Thriller zu lesen, in dem man nicht die Polizei, sondern den Täter begleitet.

Eine absolute Leseempfehlung von mir, die ja nun selbst von Sarkasmus und Ironie lebt - so wie Joe (vor allem im Umgang mit seiner Mutter).

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 02.03.2021

Unglaublich schön

Weil ich Layken liebe
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Das zweite Buch, welches ich nach „Verity“ von der Autorin gelesen habe, war für mich eine absolut positive Überraschung. Ich war fasziniert und gerührt, wie es Frau Hoover geschafft hat ein absolutes ...

Das zweite Buch, welches ich nach „Verity“ von der Autorin gelesen habe, war für mich eine absolut positive Überraschung. Ich war fasziniert und gerührt, wie es Frau Hoover geschafft hat ein absolutes Klischee auf eine so emotionale Art niederzuschreiben und dabei das Thema Verlust ebenfalls authentisch an den Leser zu bringen.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Layken erzählt, die nach dem Unfalltod ihres Vaters mit ihrem kleinen Bruder und ihrer Mutter von Texas nach Michigan ziehen muss. Der Neustart beginnt trotz ihrer Zweifel traumhaft und findet nach drei Tagen ein jähes Ende - oder doch nicht?

Hoover hat mit Layken und Will - den beiden Protagonisten der Trilogie - ein Paar erschaffen, dass mit vielen Hürden umgehen muss und dabei hatte ihre Geschichte Tiefgang. Ich mochte beide Charaktere sehr gerne und empfand ihre Beziehung trotz der Schwierigkeiten als sehr harmonisch.

Auch die Nebencharaktere haben mich restlos überzeugt und vor allem Laykens Mum habe ich in mein Herz geschlossen. Ihre Entscheidungen waren für mich als Mutter absolut nachvollziehbar und ich habe allein wegen ihr wahnsinnig viele Tränen beim Lesen verloren.

Der Schreibstil war sehr angenehm und Charaktere und Orte bildlich beschrieben. In meinen Augen sehr gelungen - und für mich völlig neu - war die Verwendung von Poetry Slam. Lange Zeit konnte ich damit nichts anfangen, aber nachdem ich einen besucht und dann auch noch dieses Buch gelesen hatte, war ich total begeistert. Viele der Texte haben mich extrem berührt und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Letztendlich kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen, vor allem weil einfach sehr ernste und wichtige Themen angesprochen werden. Eine wunderbare Liebesgeschichte mit Momenten in denen man den ein oder anderen Charakter in dem einen Moment schütteln und im nächsten umarmen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere