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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2019

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Age of Trinity - Das Licht des Ozeans
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Nachdem Bowen Knight am Ende des ersten Buches der Age of Trinity Reihe Opfer eines Anschlages geworden ist, kommt er nun Mitten in der BlackSea Gemeinschaft wieder zu sich. Hier lernt er die Gestaltwandlerin ...

Nachdem Bowen Knight am Ende des ersten Buches der Age of Trinity Reihe Opfer eines Anschlages geworden ist, kommt er nun Mitten in der BlackSea Gemeinschaft wieder zu sich. Hier lernt er die Gestaltwandlerin Kaia kennen und lieben…

Im letzten Band stand die neue Welt und ihre Probleme, nachdem Silentium gefallen ist, im Mittelpunkt des Buches. Die Liebesgeschichte ist dabei für mein Gefühl etwas zu kurz gekommen. Das ist in diesem Band wieder ganz anders, hier steht die Liebesgeschichte zwischen Bowen Knight und Kaia Luna im Vordergrund des Geschehens. Und das ist in meinen Augen auch die Stärke dieses Buches. Denn diese Liebesgeschichte ist einfach wunderschön.

Das Buch hat allerdings auch zwei kleine Minuspunkte. Zum einen gab es unter der BlackSea Gemeinschaft zu viele Verräter. Das passt nicht zu dem was, Nalini Singh uns in den letzten 16 Bänden über die Gestaltwandler und ihren Zusammenhalt gelehrt hat. Zum anderen hat das Buch die eine oder andere Länge. Bei 524 Seiten hätte das Buch locker ein wenig gestrafft werden können. Denn es passiert ja nicht so viel, sodass wirklich so viele Seiten für die Geschichte benötigt werden.

Aber insgesamt war Das Licht des Ozeans ein tolles Buch und hat eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Gestaltwandler-Reihe.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Tolles Buch!

Sturmwächter
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Da seine Mutter krank ist, muss Fionn mit seiner Schwester Tara zu seinem Großvater auf die Insel Arranmore. Er will gar nicht – bis er herausfindet, dass es auf der Insel jede Menge Geheimnisse zu entdecken ...

Da seine Mutter krank ist, muss Fionn mit seiner Schwester Tara zu seinem Großvater auf die Insel Arranmore. Er will gar nicht – bis er herausfindet, dass es auf der Insel jede Menge Geheimnisse zu entdecken gibt und die Insel Magie verbirgt…
Schon das Cover des Buches finde ich klasse: Ein Junge steht mit einer Kerze in der Hand alleine am Ufer. Der Himmel wird verdeckt von lauter Vögeln…

Zu Beginn des Buches geht mir Fionn mit seiner quengeligen Art und Weise ziemlich auf die Nerven. Doch das legt sich schnell und im Laufe des Buches macht er eine gewaltige Entwicklung durch und wird zum Helden der Geschichte.

Das Buch hat mich sehr schnell mit seiner Atmosphäre eingefangen. Das liegt bestimmt auch daran, dass mir die Idee, wie die Magie des Sturmwächters funktioniert und wie Fionn seine Abenteuer bestehen muss, unglaublich gut gefallen hat. Davon hätte ich noch viel mehr lesen können. Dazu kommt, dass die Beziehung von Fionn zu seinem Opa herzzerreißend schön ist. Die gegenseitige Liebe und Fürsorge sind immer wieder zum Vorschein gekommen.

Überhaupt ist eines der zentralen Themen des Buches die Familie. Das andere ist Angst und Mut.

Das Buch ist unterhaltsam, spannend und ich fand es einfach toll. Hoffentlich dauert es nun nicht zu lange bis Teil 2 erscheint, sonst besteht die Gefahr, dass die Reihe in den vielen Büchern, die erscheinen untergeht. Auf jeden Fall habe ich mir fest vorgenommen, Teil 2 zu lesen!

Veröffentlicht am 28.01.2019

Ein poetisches Buch, das viel Raum für die eigenen Gedanken lässt

Agathe
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Ein 71-jähriger Psychiater will in Kürze seine Praxis aufgeben. Er zählt nur noch seine Stunden herunter, wann er endlich in den Ruhestand gehen kann. Da tritt eine beharrliche Patientin in sein Leben ...

Ein 71-jähriger Psychiater will in Kürze seine Praxis aufgeben. Er zählt nur noch seine Stunden herunter, wann er endlich in den Ruhestand gehen kann. Da tritt eine beharrliche Patientin in sein Leben – Agathe…

Dieses Buch ist eine Einladung. Eine Einladung, sich auf das Buch einzulassen, das so klein, zierlich und dünn wirkt und es doch faustdick hinter den Ohren hat.

Mit poetischen, zum Teil schon fast philosophischen Sätzen hat die Autorin ein kleines Juwel geschaffen, das es zu lesen lohnt. Es kommt so harmlos daher und kaum hat man angefangen, es zu lesen, fängt man auch schon an, sich auseinanderzusetzen. Auseinanderzusetzen mit dem Buch, mit dem Leben allgemein, mit sich selbst. Und das auch noch, nachdem man das Buch bereits beendet hat. Und daher auch meine Ansicht, dass das Buch eine Einladung ist – eine Einladung sich einzulassen: auf das Buch, das Leben und sich selbst.

Wenn man sich als Leser dann anschaut, wer die Autorin Anne Cathrine Bomann ist, dann wundert einen das auch gar nicht. Denn sie selber ist Psychologin und ihr Freund Philosoph. Also erstaunt es nicht, dass sie so einen philosophischen Roman geschaffen hat, der sich mit den psychologischen Fragen des Lebens – z. B. dem Alt werden und der Einsamkeit – beschäftigt. In der heutigen Zeit verwundert es wohl nur, wie poetisch sie das macht.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Spannend vom ersten Kapitel bis zum Schluss

Pheromon 3: Sie jagen dich
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Im Jahr 2018 versuchen die fünf jugendlichen Hunter weiterhin, sich dem Einfluss von HFP zu entziehen. Währenddessen kämpft Giovanella im Jahr 2118 für den Erhalt der Menschheit auf der Erde.

Ich war ...

Im Jahr 2018 versuchen die fünf jugendlichen Hunter weiterhin, sich dem Einfluss von HFP zu entziehen. Währenddessen kämpft Giovanella im Jahr 2118 für den Erhalt der Menschheit auf der Erde.

Ich war sehr gespannt auf das Finale der Pheromon-Trilogie und hatte Band 3 daher vorbestellt, damit ich es sofort lesen kann. Die beiden Autoren liefern mit dem Abschluss der Reihe ein Buch, das von Anfang an spannend ist und diese Spannung auch während des gesamten Buches halten kann. Daher habe ich das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Zum Teil liegt das sicherlich auch an den tollen Figuren, die mir im Laufe der Lektüre sehr ans Herz gewachsen sind – allen voran Jake. Aber auch daran, dass die Autoren immer wieder gute Ideen haben, mit denen sie die Handlung vorantreiben und schließlich zu einem runden Abschluss bringen.

Zwei Dinge haben mir nicht ganz so gut gefallen. Doch da ich hier niemandem den Lesespaß nehmen möchte, indem ich spoilere, werde ich nicht verraten, worum es geht. Ich hätte mir zwei Entwicklungen anders vorstellen können, die am Ergebnis nichts geändert hätten.

Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen und war für mich sehr stimmig. Es war das erste Mal, dass ich etwas sowohl von Rainer Wekwerth als auch von Thariot gelesen habe. Ich gehe jedoch davon aus, dass es nicht das letzte Mal war.

Veröffentlicht am 28.01.2019

Interessante Idee

Die Unsterblichen
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Die vier Geschwister Varya, Karla, David und Simon erfahren als Kinder von einer Wahrsagerin unter vier Augen den Tag ihres Todes. Dieses Wissen beeinflusst jeden von ihnen ein Leben lang…

Ich war sehr ...

Die vier Geschwister Varya, Karla, David und Simon erfahren als Kinder von einer Wahrsagerin unter vier Augen den Tag ihres Todes. Dieses Wissen beeinflusst jeden von ihnen ein Leben lang…

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich die Idee so interessant fand. Der Anfang, als die vier Geschwister noch eine Einheit gebildet haben, hat mich an Bücher wie Sleepers von Lorenzo Carcaterra oder Kim Novak badete nie im See von Genezareth von Hakan Nesser erinnert. Doch von diesem Gemeinschaftsgefühl ist im späteren Verlauf nichts mehr übrig geblieben.

Alle vier Geschwister können das Wissen um ihren Todestag, ganz egal wie nah oder fern er ist, nie wieder abschütteln. Der Besuch bei der Wahrsagerin verfolgt sie ihr gesamtes Leben lang. Die einen leben ihr Leben schnell und exzessiv, die anderen wiederum erstarren in Leblosigkeit.

Ich fand es faszinierend, jeden einzelnen auf seinem Weg zu begleiten. Die eine Person ist mir näher gegangen, die andere konnte mich gar nicht berühren. Spannend fand ich jedoch alle vier Lebenswege – sowie die Idee, ein Buch darüber zu schreiben, was passieren kann, wenn wir wissen, wann wir sterben werden.