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Veröffentlicht am 26.12.2025

Familiendrama in der Division Street

Leuchtfeuer
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Dieses Buch wurde mir im letzten Jahr von einer Bloggerin, der ich aufmerksam folge, empfohlen. Nun habe ich es endlich gelesen. Die Bewertungen sind ja auch durchaus positiv.

Ich muss vorweg sagen, dass ...

Dieses Buch wurde mir im letzten Jahr von einer Bloggerin, der ich aufmerksam folge, empfohlen. Nun habe ich es endlich gelesen. Die Bewertungen sind ja auch durchaus positiv.

Ich muss vorweg sagen, dass ich es sehr gut geschrieben fand, auch wenn hier immer aus Sicht des auktorialen Erzählers geschildert wurde. Ich persönlich hätte es gut gefunden, wenn einer der Charaktere eine Ich-Perspektive bekommen hätte.

Es geht hier um die Familie Wilf: Vater Ben (Arzt), seine Frau Mimi, die Tochter Sarah (17 Jahre bei Start der Erzählung) und Sohn Theo (15 Jahre zu Beginn der Geschichte).

Sarah und Theo sitzen mit Theos Freundin Misty im Auto und bauen einen Unfall. Theo fährt und Sarah nimmt die Schuld auf sich. Die Wahrheit wird nie enthüllt und die Familie lebt mit der Lüge.

Fortan sind die Kapitel in einzelne Daten unterteilt, die mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit spielen, allerdings zu immer unterschiedlichen Daten, was ich etwas verwirrend fand. Manchmal gab es verschiedene Tage im selben Jahr, aber zwischendurch war die Gegenwart wieder aktuell. Nach und nach findet der Leser heraus, dass jeder einzelne der Familie Wilf den Verlust des Mädchens bei dem Autounfall und die Lüge, die damit einherging, nicht verkraftet hat. Jeder bekommt andere Probleme und im Grunde ist die Familie zerrüttet.

Auf der anderen Straßenseite ziehen die Shenkmans ein. Die Frau Alice ist schwanger und bekommt ihr Kind zu früh. Durch einen Zufall ist der Arzt Ben vor Ort und entbindet den Sohn von Alice Shenkman. Fortan sind die Familien irgendwie miteinander verbunden.

Mehr will ich gar nicht sagen, um nicht zu spoilern, aber: Wirklich positiv fand ich den Schreibstil - es war dramatisch, leicht poetisch, tief grübelnd und jeder einzelne Charakter hat wirklich Bedeutung bekommen und war für den Leser absolut realistisch.

Was mich dazu veranlasst, dennoch "nur" 3 Sterne zu geben, ist, dass ich nicht verstehe, wozu anfangs das junge Mädchen sterben musste. Es spielt lediglich für die Entwicklung der Familienmitglieder eine Rolle, wobei bei Sarah schon vorher Anzeichen dafür existierten. Familie Shenkman hat nichts damit zu tun. Und auch, wenn beide Familien sich durch zwei schicksalshafte Ereignisse verbunden fühlen, sind sie dennoch nicht die ganze Zeit zusammen und die Distanziertheit ist für mich greifbarer gewesen als die Verbundenheit. Die Freundschaft zwischen Ben und Waldo fand ich eigentlich am schönsten in der Geschichte. Allein daraus hätte man vielleicht auch eine eigenständige Geschichte machen können.

Theo, der am Anfang ja das Auto fuhr, hatte für mich am wenigsten Charakter. Da kam für mich zu wenig rüber, obwohl er doch eigentlich im Zentrum der Geschichte hätte stehen müssen.

Ich glaube, viele Leser stören sich nicht daran, dass es keinen Zusammenhang vom Beginn der Geschichte und dem Verlauf gibt, aber ich fand es total fragwürdig.

Dennoch würde ich aber auch wieder ein Buch von der Autorin lesen, da ich es wirklich gut geschrieben fand und sie es versteht mit Wörtern Bilder in unserer Vorstellung zu malen.

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Alle Prinzessinnen gegen Rania

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 5): Märchenkrone
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Nachdem dank des vorherigen Teils alle Prinzessinnen bis auf Penelopè wieder zurück nach Brahmenien gelangt sind und den Fluch gebrochen haben, war man doch gespannt was nun im letzten Teil passiert. Ranias ...

Nachdem dank des vorherigen Teils alle Prinzessinnen bis auf Penelopè wieder zurück nach Brahmenien gelangt sind und den Fluch gebrochen haben, war man doch gespannt was nun im letzten Teil passiert. Ranias Flüche waren gebrochen, aber die böse Hexe war noch nicht besiegt.

Genau darum geht es in diesem Band. Denn der Hexe haben die Flüche nicht gereicht sie will die Prinzessinnen tot sehen.

So werden auch hier wieder die Mädchen in verschiedene Länder gebracht und müssen Aufgaben lösen .Auch hier erhalten die Mädchen wieder Hilfe von ihrer toten Mutter.

Das besondere an diesem Teil ist, dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Prinzessin geschrieben wurde. Wir werden also wieder mit Estelle, der ältesten der Schwestern und der zukünftigen Königin konfrontiert, ebenso wie mit der skeptischen und etwas kühlen Tatjana, dem Nesthäkchen Valyra, der schönen Araballa und sogar auch mit der rothaarigen Penelopè.

In diesem Teil verliebt sich Valyra, Tatjana muss über sich und ihrer Zorn hinauswachsen, Penelopè muss ihren Schwestern helfen und Estelle und Arabella erfahren alles über Ranias Vergangenheit und wie so geworden ist wie sie ist.

Das Zusammenspiel hat mir hier gut gefallen. Es war schön alle Prinzessinnen in einer Geschichte vereint zu haben und auch, wie sie sich nach und nach im Laufe der Story finden und zusammenarbeiten müssen. Schon seit dem 2. Teil ist Tatjana mein absoluter Favorit zwischen ihnen. Ja, sie ist jähzornig, skeptisch und wirkt manchmal vielleicht gemein, aber ich finde sie hat den stärksten Charakter von allen.

In allen Büchern ist es aber so, dass ich manches unlogisch fand und der Geschichte immer kleine Dämpfer verpasst wurden, sodass die gesamte Reihe sich zwar gut lesen lässt, weil es leicht geschrieben ist, aber letztlich konnten mich die Bücher nicht hundertprozentig überzeugen. Am besten geschrieben war für mich Band 4.

In diesem Teil ist es auch so, dass man zwar gerade ein Kapitel über Estelle liest, es aber in dem Part kaum oder gar nicht um sie ging. Das war aus meiner Sicht schlecht umgesetzt. Auch fehlt es Arabella nach wie vor an Persönlichkeit. Sie konnte ich mir zwar optisch vorstellen, aber was macht sie als Mensch aus? Was sind ihre charakterlichen Eigenschaften?

Zwischenzeitlich spricht Rania einen Zauber über die Mädchen, gegen den Estelle sich wehren kann. Da erwartet man, dass das etwas bedeutet, sie sich Rania entgegenstellen, sie vielleicht sogar stoppen kann, doch es war einfach nur unnütz und hatte für den weiteren Verlauf der Geschichte keinerlei Bedeutung. Solche Details stören mich bereits seit dem ersten Buch. Auch hat Rania immer große Töne gespuckt und die Mädchen gequält, aber auch nie die Gelegenheit genutzt sie zu töten, wenn es doch das ist was sie wollte. Ich fands auch komisch, dass sie sich nie bei dem König hat blicken lassen.

Alles in allem ist es eine nette Märchenadaption, aber es sind viele kleine Logikfehler enthalten, die zur Verwirrung führen und es fehlt den Büchern an Tiefgang.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Eine Wendung im vorletzten Akt

Royal 5: Eine Hochzeit aus Brokat
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Es geht immer wieder auf und ab in der Reihe. Dieser Teil war für mich wieder etwas stärker als beispielsweise Band 3.

In diesem Teil muss Tanja heilen und das nicht nur körperlich sondern auch seelisch. ...

Es geht immer wieder auf und ab in der Reihe. Dieser Teil war für mich wieder etwas stärker als beispielsweise Band 3.

In diesem Teil muss Tanja heilen und das nicht nur körperlich sondern auch seelisch. Sie hat Angst vor Philip und kann sich nicht erklären wieso. Außerdem weiß sie immer noch nicht wer sie angegriffen hat und warum. Sie ist schnell schreckhaft und ängstlicher als vorher. Zwar geht sie nach wie vor mit Henry zum Training, aber man merkt ihr die Veränderung doch sehr an.

In diesem Teil muss Philip endlich eine Entscheidung treffen, denn nur noch Tanja und Charlotte sind im Rennen. Er gesteht Tanja seine Liebe, da kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen oder?

Endlich weiht er sie auch in die Geheimnisse um Viterra ein. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Und ich war froh, dass die Prinzessinnenwahl endlich vorbei ist und man mal was anderes zu hören/lesen bekommt, denn nach wie vor finde ich, dass man den ganzen Wettkampf hätte kürzen können. Tanjas Gedanken und Gefühle und das ewige Hin und Her um sie und Philip haben mehr Seiten, wenn nicht gar Bände gezogen als nötig wären.

Die Wendung nach dem Wettkampf gefiel mir sehr, auch wie Henry, Fernand und Claire weiterhin eingebaut wurden. Endlich steht hier auch eine kleine Traumhochzeit an.

Ich hoffe wirklich sehr, dass der sechste Band es krachen lässt. Denn seit dem ersten Teil will ich wissen, wer Viterra angreift und warum. Auch die Königsfamilie hat immer noch so viele Geheimnisse, die der Leser/Hörer endlich gelüftet wissen will.

Dass Tanjas Familie hier wieder eingebaut wurde, fand ich ebenfalls sehr positiv. Generell war dieser Teil wieder etwas spannender, deshalb bin ich sehr optimistisch eingestimmt für das Finale.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

New Adult mit Fantasy-Elementen

A Curse Unbroken
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In "A curse unbroken" begleiten wir Gemma Stone, eine junge Schauspielstudentin, die u. a. weiße Magie praktiziert und ihre Künste auf Insta und Tik Tok zur Schau stellt. Sie wohnt mit ihrem Bruder zusammen, ...

In "A curse unbroken" begleiten wir Gemma Stone, eine junge Schauspielstudentin, die u. a. weiße Magie praktiziert und ihre Künste auf Insta und Tik Tok zur Schau stellt. Sie wohnt mit ihrem Bruder zusammen, der sich bei jedem Vollmond in eine Katze verwandelt - klar soweit.

Der User "Dark Duke" fordert sie zu einer Kartenlegung heraus und sie lernt ihn auch persönlich kennen. Anfangs wirkt er unsympathisch, doch in Wirklichkeit braucht er ihre Hilfe, da auf ihm ein Blutfluch lastet, den er von seinem eigenen Vater bekommen hat.

Ab da verstricken sich die Ereignisse. Wer ist der wahre Bösewicht und wer muss beschützt werden? Gemma steht Darren immer bei, schnell merken sie, dass sie mehr füreinander empfinden und kommen sich auch näher.

Für ein New Adult Roman ist es ein etwas dickeres Buch. Viele Personen tauchen hier auf, was mir gut gefallen hat. Beispielsweise ist Gemma in einem Online-Hexenzirkel, mit dem sie sich immer mal wieder austauscht. Überhaupt thematisiert das Buch weiße und schwarze Magie, Tarotkartenlegen und die Wirkung von Edelsteinen und Heilkräutern. Alles verpackt in der Welt von Social Media wohl bemerkt. Das alles fand ich aber sehr positiv. Zwar ist es ein Fantasy-Buch und es tauchen auch extremere Zauber auf, die das Genre zulassen, jedoch sind Tarotkarten und mit Energie aufgeladene Edelsteine auch in unserer Welt und auch heutzutage nicht unüblich.

Es ist eine wirklich nette Geschichte, die man lesen bzw. hören kann. Mir hat jedoch der deepe Teil gefehlt. Es war nicht emotional, nicht zum Zerreißen spannend, nicht spektakulär, sondern eben nett.

Ich mochte Darren auch nicht besonders. Am Anfang fand ich seine Fixierung auf Gemmas Outfits total drüber und sehr unrealistisch. Es wurde zwar im Verlauf der Geschichte besser, aber so ganz wurde ich mit ihm nicht warm.

Ich finde es aber sehr mutig ein Buch mit diesen Themen zu schreiben. Sicher war viel Recherche dafür notwendig.

Immer mal wieder tauchen Tagebucheinträge von Darren auf, das hat mir auch gefallen. Noch besser hätte ich es gefunden, wenn die Kapitel immer im Wechsel zwischen Gemma und Darren gewesen wären.

Was ich auch seltsam fand: Gemma studiert Schauspiel, das fand jedoch in der Geschichte eigentlich keine Bedeutung. Man hat sie immer als Hexe gesehen, die ja auch auf den Social Media-Kanälen erfolgreich ist. Das Studium ging eigentlich total unter in der Geschichte.

Es ist ein nettes Buch für zwischendurch, aber ich würde mich nicht mit den Fortsetzungen befassen.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Eine Liebe in Kriegszeiten

Zwei Leben: Das Versprechen
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Was für ein Buch. Es ist sehr gut geschrieben, sehr bewegend.

In der Geschichte sind die Kapitel aus zwei verschiedenen Perspektiven zu zwei unterschiedlichen Zeiten geschrieben. Wir haben einmal die ...

Was für ein Buch. Es ist sehr gut geschrieben, sehr bewegend.

In der Geschichte sind die Kapitel aus zwei verschiedenen Perspektiven zu zwei unterschiedlichen Zeiten geschrieben. Wir haben einmal die Gegenwart: Juna in 2014 und die Vergangenheit: Esther in 1942. Die Schlüsselfigur in beiden Zeiten ist Vincent Molen. Juna wird im 2014 als ehrenamtlicher Buddy zugeteilt und erfährt durch seine Erzählungen, dass er 1942 während seiner alten Arbeitsstelle eine Frau namens Esther kennen und lieben lernte. Eine Jüdin, deren Familie deportiert wird und eines Tages soll es sie selbst treffen, doch Vincent versteckt sie.

Wir begleiten hier einen jungen und einen alten Mann, eine Jüdin, die sich versteckte. Sie hat Freunde, die ihr versuchen zu helfen und es ist schrecklich zu lesen, was die Menschen damals erleiden mussten. Mir kamen beim Lesen die Tränen, denn es ist eine sehr bewegende Geschichte.

Man sieht die Personen deutlich vor sich und fühlt mit ihnen mit. Man wird in eine Zeit zurückversetzt, in der die Menschen viel Leid ertragen mussten.

Mir gefiel auch das Verhältnis, das Juna zu ihrem Bruder hat.

Ich habe mit Vincent und Esther mit gefiebert. Es ist eine schöne, schmerzhafte Geschichte, die ehrlich über den Weltkrieg erzählt und nichts beschönigt. Sehr guter Schreibstil.

Das einzige, das ich bemängeln würde, ist die simple Aufmachung des Buches. Es ist offenbar ein Amazon-Druck. Absätze und Schriftart hätten fürs Auge anders sein können, aber das ändert natürlich nichts am Inhalt.

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