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Veröffentlicht am 30.09.2018

Unabhänigkeit und Liebe

Der Mut zur Freiheit
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Dies war mein erstes Buch von Katja Maybach und die Autorin hat es von der ersten Seite an geschafft mich zu fesseln und mich in die Geschichte von Margarita, Valentina und Olivia hineinzuziehen. Aber ...

Dies war mein erstes Buch von Katja Maybach und die Autorin hat es von der ersten Seite an geschafft mich zu fesseln und mich in die Geschichte von Margarita, Valentina und Olivia hineinzuziehen. Aber der Reihe nach.
Das Cover des Buches mochte ich von Anfang an, eine Frau, die auf Zehenspitzen steht und an einer Balustrade hinunterschaut, was sich dort verbirgt bleibt dem Betrachter vorenthalten. Der Klappentext macht dann aber auf jeden Fall Lust gleich los zu lesen, bisher habe ich selten Romane gelesen, die in Spanien zur Zeit der Franco-Diktatur spielen, umso neugieriger war ich.
Es geht aber nicht nur um das Franco-Regime, sondern vor allen Dingen um die Liebe, um die Liebe dreier Frauen, die ihren ganz eigenen Weg suchen. Margarita, die Großmutter, musste ihr Heimatdorf verlassen, da sie unverheiratet schwanger geworden war, ihr eigener Vater jagte sie aus dem Haus. Heute ist sie stolze Besitzerin mehrerer Wäschesalons. Ihre Tochter Valentina verliebt sich Hals über Kopf in einen liierten Mann und bleibt ebenfalls nach seiner überstürzten Abreise schwanger zurück. Olivia, ihre Tochter, kämpft leidenschaftlich für die Rechte und den Schutz von Tieren, sie engagiert sich z.B. gegen den Stierkampf. Was sie nicht weiß, sie verliebt sich in einen Stierkämpfer und auf einmal steht ihre ganze Karriere als Tänzerin auf dem Spiel. Es gibt vieles was die drei Frauen verbindet, vor allen Dingen ist es die Liebe und der Mut ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie haben den Mut zur Freiheit, ohne sich von einem Mann oder einer Familie etwas sagen zulassen. Sicherlich gibt es viele Parallelen und Muster, die sich in dem Roman wiederholen, aber ich denke dies gibt es wirklich in einigen Familien.
Der Roman wird aus den drei Perspektiven der Frauen erzählt, dies hat den Vorteil, dass die drei uns als Leserinnen sehr nah sind und wir uns gut mit ihnen identifizieren können. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, zwar bleiben einige spanische Wörter unerklärt, dies tut dem Verständnis des Romans aber keinen Abbruch. Ich habe dieses Buch innerhalb von nur zwei Tagen gelesen und es hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ein kleines Muss für alle Frauen, die gerne Romane über starke, unabhängige Frauen lesen. Ein sehr berührender Frauenroman, der gleichzeitig auch noch wunderbar unterhält. Vielen Dank an die Verlagsgruppe Droemer Knaur für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Der blühende Tulpenhandel

Tulpengold
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Ich liebe die Romane von Eva Völler, aka Charlotte Thomas, sie haben in mir damals das Fieber für die historischen Romane ausgelöst. Mit „Die Madonna von Murano“ fing für mich damals alles an und auch ...

Ich liebe die Romane von Eva Völler, aka Charlotte Thomas, sie haben in mir damals das Fieber für die historischen Romane ausgelöst. Mit „Die Madonna von Murano“ fing für mich damals alles an und auch dieses Buch habe ich nicht bereut. Allein schon das Cover finde ich wunderschön, es ist sehr schlicht gehalten und wirkt nicht überladen. Die Farbgebung gibt dem Cover etwas Edles.
Der Klappentext macht Lust auf mehr, man möchte am liebsten anfangen zu ermitteln, wer und was hinter den Morden steckt. Dies tut Pieter, der Lehrjunge, von Rembrandt für uns. Pieter ist nicht nur ein außergewöhnliches Talent, nein er ist auch für seine Zeit ein Sonderling, heute würde man sagen er leidet unter dem Asperger-Syndrom, denn zum einen fällt es im schwer mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, sowie Gestik und Mimik richtig einzuordnen, zum anderen hat er eine große Schwäche für die Mathematik und versucht so z.B. den Tulpenhandel in mathematische Formeln zu packen. Im Mittelpunkt neben Pieter stehen der Meister Rembrandt und seine Frau Saskia. Auch Rembrandt beteiligt sich an den Tulpenspekulationen, die zur Zeit in aller Munde sind, er hofft so seiner Frau Saskia endlich das ersehnte Haus kaufen zu können.
In dem Roman geht es in erster Linie neben den Tulpenzwiebelspekulationen um die Aufklärung der Morde. Zwar bekommt man auch einen Eindruck, welches Leben die Maler zu dieser Zeit geführt haben, dies ist aber nachrangig angesiedelt. Der Roman wird chronologisch ohne Rückblenden erzählt. Pieter ist die zentrale Figur des Romans, aus seiner Sich wird der Roman geschildert. Die mathematischen Berechnungen waren für mich nur im Ansatz nachvollziehbar, viel wichtiger ist aber die Logik des Kriminalfalls und hier beweist die Autorin ihr vollstes Können, geschickt führt sie ihre Leser in die Irre und präsentiert zu Schluss einen logischen und doch überraschenden Mörder. Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, allerdings sei erwähnt, dass beschreibende Passagen die Überhand haben, wer kurze knackige Dialoge sucht, ist hier falsch. Wobei einige Wortwechsel von Pieter mit anderen Nebenfiguren mich das eine oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht haben.
Zum Schluss finden wir ein Nachwort, in dem die Autorin die Hintergründe des Romans darlegt.
Ein spannender historischer Roman, welchen ich sehr gerne an allen Leserinnen und Leser weiterempfehle, die Tulpenblase oder auch das Tulpenfieber gilt als der erste „Börsencrash“ in der Weltgeschichte und beschreibt daher ein wichtiges Kapitel europäischer Geschichte.
Vielen Dank an Eva Völler für die gelungene Unterhaltung, an NetGalley Deutschland und dem Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

Veröffentlicht am 24.09.2018

Küste und Liebe

Drei Schwestern am Meer
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Anne Barns legt nach, auf „Apfelkuchen am Meer“ folgt nun der neue Erfolgsroman, auch hier gilt nicht nur Kalorien für die Hüfte, sondern auch fürs Herz.
Das Cover passt perfekt und hat einen guten Wiedererkennungswert ...

Anne Barns legt nach, auf „Apfelkuchen am Meer“ folgt nun der neue Erfolgsroman, auch hier gilt nicht nur Kalorien für die Hüfte, sondern auch fürs Herz.
Das Cover passt perfekt und hat einen guten Wiedererkennungswert zu dem ersten Buch von Anne Barns im Mira Taschenbuch Verlag. Es geht in diesem Roman nicht nur um die Familie und die Liebe, sondern auch um ein Geheimnis, welches die drei Schwestern Katharina, genannt Rina, Pia und Jana aufdecken wollen. Wie bei Anne Barns üblich, geht es auch um das Kochen und Backen, viele tolle Rezepte finden sich wieder einmal im Anhang des Buches.
Die drei Schwestern könnten von ihrem Charakter nicht unterschiedlicher sein, sie ergänzen sich gegenseitig und bereichern so den Roman ungemein. Es ist das Schicksal, welches die drei zusammengeschweißt hat, ihre Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen und seitdem sind sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen. Als es dieser nach dem Zusammenbruch schlecht geht, ist für alle drei klar, dass sie ihrer Oma etwas zurückgeben wollen.
Aber die drei Schwestern haben aktuell auch Pech in der Liebe, Mr. Right will so gar nicht an die Tür von einer der dreien klopfen.
Der Roman wird chronologisch aus der Sicht von Rina (Ich-Erzählerin) erzählt. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Rückblenden, die aus der Sicht der Oma erzählt werden, es sind Träume, die sie während der Bewusstlosigkeit hat.
Wie schon bei „Apfelkuchen am Meer“ fliegt man nur durch die Seiten, innerhalb von wenigen Stunden ist dieses Buch gelesen, es macht einfach ungeheuren Spaß die drei Mädels durch das Buch zu begleiten. Auch logisch lässt der Roman seine Leser nicht auf der Strecke, das Handeln der Protagonisten ist zu jeder Zeit durch Erklärungen nachvollziehbar.
Ein wunderbarer Unterhaltungsroman, nicht nur die perfekte Urlaubslektüre, sondern auch ein wundervoller Roman mit dem man dem Alltag entfliehen kann. Sicherlich keine große Literatur, aber manchmal braucht man doch auch einfach nur ein Buch, bei dem man alles um sich herum vergessen kann und das sich dazu noch so wunderbar lesen lässt, wie ein leckeres Stück Apfelkuchen schmeckt.
Ein toller Frauenroman, den ich allen Leserinnen gerne ans Herz lege, die gerne ihrem Alltag entfliehen möchten. Feiert das Leben, mit allem was es auch bietet!
Ich bedanke mit bei NetGalleyDE und dem HarperCollins Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

Veröffentlicht am 21.09.2018

Ein spannendes und aufwühlendes Buch

Die geliehene Schuld
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Claire Winter konnte mich auch mit ihrem dritten Roman wieder vollends überzeugen. Sie gehört definitiv zu den Autorinnen und Autoren, die es schaffen mich von der ersten Seite an zu fesseln.
Das Cover ...

Claire Winter konnte mich auch mit ihrem dritten Roman wieder vollends überzeugen. Sie gehört definitiv zu den Autorinnen und Autoren, die es schaffen mich von der ersten Seite an zu fesseln.
Das Cover des Romans mag ich sehr, eine Mischung aus Schwarz-Weiß-Fotografie und Fotomontage. Irgendwie spricht mich der türkise Farbton an. Der Klappentext bzw. die Kurzbeschreibung machen direkt Lust auf mehr. Es ist vom ersten Augenblick an klar, dass es um die Schatten des zweiten Weltkrieges geht bzw. um den Wiederaufbau in den verschiedenen Besatzungszonen.
Im Fokus stehen vier junge Menschen, Vera und Jonathan sind Journalisten. Kurz bevor Jonathan stirbt schafft er es seine Notizen an seine gute Freundin und Kollegin Vera zu schicken. Sie interessiert sich natürlich für das, an was ihr Freund und Kollege zuletzt gearbeitet hatte, bevor er umgebracht worden ist. Marie ist eine junge Sekretärin, die im Stab Adenauers arbeitet, sie beschäftigt die Vergangenheit ihres Vaters. Sie möchte wissen, welche Rolle ihr Vater in der NS-Zeit gespielt hat, doch sie hat das Gefühl, dass ihre Familie ihr etwas verschweigt und damit liegt sie richtig. Sie tritt eine Lawine los, die nicht nur ihr Leben für immer verändern wird. Lina ist eine Jüdin, die als Kind rechtzeitig außer Landes geschafft worden ist, sie wohnt den Prozessen in Nürnberg bei, um zu erfahren, was mit den Menschen passiert, die größtenteils ihre Familie ausgerottet haben.
Es geht in diesem Roman um Wahrheit und Lüge, um Schuld und Vergebung, sowie um die Schatten der Vergangenheit bzw. den Mut einen Neuanfang zu starten. Doch die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich schwierig, es gibt zu viele, die einfach nur vergessen wollen. Zuerst mag der Roman etwas verwirrend erscheinen, doch dies legt sich schnell. Man bekommt ein Gefühl für die vielen unterschiedlichen Personen, sie nehmen uns mit in ihre Perspektive und geben uns so einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den verschiedenen Geheimdiensten. Der Schreibstil ist rasant, die vielen kurzen Kapitel und Szenenwechsel tragen zu einem sehr hohen Tempo bei. Es macht einfach unglaublich viel Spaß sich mit Vera und Marie auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Doch es gibt auch die Szenen die beklemmend sind, die unter die Haut gehen. Ich musste dann den Roman kurz zur Seite legen, um über das Gelesene nachzudenken.
Der Roman ist sowohl für Frauen und Männer geschrieben worden, man sollte allerdings ein Interesse an der unmittelbaren Nachkriegszeit haben und sich ein klein wenig auskennen, um die verschiedenen Verbindungen herstellen zu können.
Ein wahrlich hochspannender, dramatischer und emotionaler Roman, der soweit ich es beurteilen kann auch gut recherchiert ist. Eine Karte, ein Personenverzeichnis, so wie ein ausführliches Nachwort zu Wahrheit und Fiktion runden dieses Buch ab,
Ich bedanke mich sehr bei Claire Winter und dem Diana Verlag in der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

Veröffentlicht am 14.09.2018

Hervorragend

Das Weingut. In stürmischen Zeiten
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Ein herausragender Roman, der hoffentlich noch viele Nachfolger haben wird. Allein schon das Cover ist eine Augenweide, stilvoll und elegant. Das Setting zwischen Herrenhaus und Weinreben ist wundervoll ...

Ein herausragender Roman, der hoffentlich noch viele Nachfolger haben wird. Allein schon das Cover ist eine Augenweide, stilvoll und elegant. Das Setting zwischen Herrenhaus und Weinreben ist wundervoll getroffen. Die Farbgebung ist im Gesamten sehr ansprechend, auch der Klappentext macht Lust auf mehr. Es geht um Familie, Liebe, Standesunterschiede, den deutsch-französischen Krieg und den nackten Kampf ums Überleben. Alles das, was die Zeit um 1870 ausmacht, packt Marie Lacrosse in ihren Roman und nimmt so uns Leser mit auf eine einzigartige Reise, die unter die Haut geht.
Im Mittelpunkt des Romans stehen das Dienstmädchen Irene und der junge Erbe Franz Gerban. Aus ihrer beider Sicht wird auch der Roman abwechselnd in zwei Strängen erzählt. Irene ist ein Waisenkind, welches in einem Heim aufwächst. Franz der sowohl die deutsche, als auch die französische Staatsbürgerschaft hat, aufgrund der Herkunft seiner französischen Mutter, wächst hingegen recht behütet auf und begeistert sich leidenschaftlich für die Ideale der französischen Revolution. Dies führt zum einen zu Spannungen mit seinem Vater, aber auch mit seinen Lehrern, sodass er der Schule verwiesen wird und so lernt er zur Strafe das harte Leben der Weinbauern in den Feldern kennen.
Irene hingegen muss sich in die Hierarchie der Dienstboten einfügen und sieht sich den Angriffen und Schikanen von Mathilde, Franz Schwester, ausgesetzt. Wilhelm Gerban, der Patriarch der Familie führt eine harte Hand gegen seinen Sohn, der seiner Meinung nach von seiner Frau Pauline zu sehr verzärtelt erzogen wurde. Pauline kann sich nicht gegen ihren Mann wehren da sie Laudanumabhägig ist und die meiste Zeit nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte ist.
Die verbotene Liebe, die sich zwischen Franz und Irene anbahnt, steht von Beginn an unter keinem guten Stern, denn Irenes Herkunft und Familiengeheimnisse erschweren es den beiden Liebenden zu einander zu finden.
Der Roman ist chronologisch aufgebaut und wird mitreißend erzählt. Besonders die Szenen im Krieg gehen unter die Haut und verursachen beim Leser eine Beklemmung in der Magengegend. Die Autorin beschönigt nichts, sie zeigt uns das wahre Leben im Krieg. Insgesamt fällt wieder einmal auf, wie gut der Roman sowohl strukturiert ist, als auch die Personen in ihrem Charakter und Handeln überzeugen.
Sehr gut gelungen finde ich, dass nicht nur die Hauptfiguren eine einwandfreie und überzeugende Darstellung seitens der Autorin bekommen haben, sondern auch, dass die „kleinen Figuren“ wie Marianne, die erst zum Ende des Romans hin eine Rolle spielt, so liebevoll und authentisch von der Autorin gezeichnet werden. Mit Marianne würde ich sehr gerne mal einen kleinen Plausch halten.
Insgesamt wirkt keine Szene unglaubwürdig oder aufgesetzt, man hat beim Lesen das Gefühl: Ja, so könnte es gewesen sein. Auch die Sprache des Romans ist angemessen und zudem führt sie zu einem recht hohen Lesetempo, ebenso die ständigen Wechsel der Erzählstränge. Die unterschiedlichen Perspektiven haben mir keine Probleme bereitet, da Zeit- und Ortsangaben zu Kapitelbeginn und zu Beginn eines neuen Abschnitts eine sehr gute Orientierung geben.
Ein wirklich wundervoller Roman, der eine gute gesellschaftskritische Studie in der Mitte des 19. Jahrhunderts darstellt. Karten, ein Personenverzeichnis, ein Glossar, Quellen und ein ausführliches Nachwort runden den hervorragenden Eindruck des Romans ab.
Diesen Roman empfehle ich sehr gerne weiter, er ist ein unbedingtes Muss für die Fans von Gesellschafts- und historischen Romanen. Sowohl Männer als auch Frauen werden an diesem Roman ihren Spaß haben und gerne zu dem Buch greifen, da dieser Roman viele Identifikationspunkte mit den Protagonisten bietet.
Ein wirklich großartiger Auftakt zu einer neuen Familiensaga, ich jedenfalls kann den zweiten Teil kaum erwarten. Eine kleine Kostprobe aus dem zweiten Teil findet sich übrigens auch im Anhang des Buches.
Ich bedanke mich sehr bei Marie Lacrosse für diese wundervollen und einzigartigen Lesestunden, sowie beim Goldmann Verlag in der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.