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Veröffentlicht am 11.11.2018

spannender Krimi mit Humor und ein heikles Thema

Das Extrawurscht-Manöver
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Inhalt:

Sven Schäfer ist Privatdetektiv,weil er momentan nicht bei der Polizei arbeiten darf und er noch durch das Wiederaufnahme-Verfahren muss.
Von Rebecca Tronthoff bekommt er den Auftrag,ihre Freundin ...

Inhalt:

Sven Schäfer ist Privatdetektiv,weil er momentan nicht bei der Polizei arbeiten darf und er noch durch das Wiederaufnahme-Verfahren muss.
Von Rebecca Tronthoff bekommt er den Auftrag,ihre Freundin und Geschäftskollegin Iris Gulden zu finden,da diese verschwunden ist.

Elsa Dorn ist bei der Sitte und dort wird eine neue Arbeitsgruppe zu einem heiklen Thema gegründet,Unterstützung bekommt sie von einem Kollegen aus Holland,der für Europol tätig ist.

Das Highlight in dem Buch ist ein Mops.

Meinung:

Elsa und Sven kommen sehr authentisch rüber,der Kriminaldirektor ist nach vielen Jahren im Job total abgestumpft und das wird auch sehr gut beschrieben.

Elsas Mutter ist etwas speziell,sie versucht ihre Tochter,trotz vorhandenem Partner,zu verkuppeln,weil sie mit der Männerwahl ihrer Tochter nicht zufrieden ist.Manchmal muss man doch sehr schmunzeln,weil sie partout nicht aufgeben will mit dem verkuppeln.

Der Spannungsbogen ist konstant und fesselt den Leser bis zum Schluss an dieses Buch,denn erst dann erfährt man,wer der bzw. die wahren Täter sind.

Elsa ist zum Glück nicht abgestumpft und zeigt sogar Gefühle bei dem Anblick sehr grausamer Bilder,dass macht sie sehr sympathisch.


Es wird die ein oder andere falsche Spur gelegt,damit der Leser nicht sofort auf den Täter kommt,man fiebert bis zum Schluss mit und hofft,dass Elsa und Sven,die zusammen an dem Fall arbeiten,diesen aufklären können.


Das Cover macht den Eindruck,dass man hier einen Krimi a la Rita Falk bekommt,dies ist jedoch nicht der Fall und man sollte auch keine allzu schwachen Nerven haben.

Es gibt die ein oder andere überraschende Wendung,die den Krimi sehr interessant macht.

Zum Schluss überschlagen sich die Ereignisse nochmal so richtig.

Fazit:

Ein absolut gelungener Krimi,jedoch nichts für schwache Nerven,auch wenn Humor vorhanden ist.

Veröffentlicht am 16.03.2019

spannender fiktiver Roman

Allee unserer Träume
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Die junge Ilse hat eine Vision,sie will die Stadt,die in Trümmern liegt,wieder aufbauen.Sie nutzt die Chance und macht beim Wettbewerb für den Bau von Arbeiterpalästen in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin ...

Die junge Ilse hat eine Vision,sie will die Stadt,die in Trümmern liegt,wieder aufbauen.Sie nutzt die Chance und macht beim Wettbewerb für den Bau von Arbeiterpalästen in der Karl-Marx-Allee in Ostberlin mit.
Sie kann es kaum glauben,als ihre Pläne ausgewählt werden,jedoch fängt damit erst das Drama an,denn ihr Mann gibt diese Pläne als seine eigenen aus und erpresst Ilse mit einem Geheimnis aus der Vergangenheit.
Ilse will dies nicht einfach so hinnehmen und fängt an zu kämpfen...

Durch den angenehm flüssigen Schreibstil hat man einen sehr guten Einstieg ins Geschehen.
Das Buch ist in mehrere Zeitabschnitte eingeteilt,die das verfolgen der Handlung erleichtern.

Durch die konstante Spannung musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen.

Die Charakter kommen authentisch rüber,auch wenn alles nur Fiktion ist.

Das Ende kam mir leider etwas zu zügig,trotzdem eine spannende Geschichte,die sich so zugetragen haben könnte.

Veröffentlicht am 16.03.2019

spannender zweiter Fall

Der Hunger der Lebenden
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Echo der Toten fand ich schon gut und musste den zweiten Fall von Friederike Matheé auch unbedingt lesen.
Selbst wenn man den Vorgänger nicht kennt,kommt man sehr gut in die Geschichte rein,der Schreibstil ...

Echo der Toten fand ich schon gut und musste den zweiten Fall von Friederike Matheé auch unbedingt lesen.
Selbst wenn man den Vorgänger nicht kennt,kommt man sehr gut in die Geschichte rein,der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und spannend.

Inhalt:
Im Juni 1947,einem sehr großen Sommer,ermittelt Friederike in einem Mordfall an einer ehemaligen Kollegin.
Richard Davies ist auch wieder mit am Start bei diesem Fall,doch die Geschehnisse aus der Vergangenheit,die der Fall mit sich bringt,betreffen Friederike schmerzlich und bedrohen ihr gutes Verhältnis zu Richard.

Die Charaktere sind teilweise wieder sehr authentisch,Friederike ist mir nach wie vor sehr sympathisch.
Beate Sauer hat für dieses Buch wieder sehr gut recherchiert,bei bei diesem Buch ist allerdings das Personenregister am Ende des Buches,was mir persönlich sehr gut gefällt.
Im Nachwort klärt die Autorin noch einige offene Fragen,sodass ich als Leser sehr zufrieden gestellt wurde.

Nach zwei sehr guten Büchern von Beate Sauer,hoffe ich auf einen dritten Fall und ein Wiedersehen von Friederike und Richard.

Veröffentlicht am 16.03.2019

realitätsnahe Zukunft?

Die Mauer
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Joseph Kavanagh beginnt seinen Dienst auf der Mauer in Großbritannien.Vorraussichtlich dauert dieser Dienst zwei Jahre,wenn nichts dazwischen kommt,denn wer versagt,wird dem Meer ausgeliefert und quasi ...

Joseph Kavanagh beginnt seinen Dienst auf der Mauer in Großbritannien.Vorraussichtlich dauert dieser Dienst zwei Jahre,wenn nichts dazwischen kommt,denn wer versagt,wird dem Meer ausgeliefert und quasi zum Tode verurteilt.

Die Geschichte wird aus Sicht von Joseph erzählt und man wird direkt ins Geschehen geworfen,eine Vorgeschichte gibt es nicht,die Mauer ist schon da.

Der Charakter Joseph würde nicht wirklich gut ausgearbeitet,genauso wie die anderen Personen,Hifa,Mary etc.

Gelungen ist allerdings die Darstellung der Kälte,die dort herrscht.

Die Idee an sich ist sehr gut,jedoch wurde sie nicht komplett umgesetzt.Viele Fragen bleiben offen,was sehr schade ist.Ich hatte zum Schluss noch gehofft,dass es vielleicht ein paar Erklärungen gibt,leider Fehlanzeige.

Das Buch ist spannend und der Schreibstil ist flüssig aber man hätte wesentlich mehr rausholen können.

Veröffentlicht am 16.03.2019

sehr langatmig und ohne Spannung

Niemals ohne sie
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In dem Buch geht es um die Cardinals mit ganzen einundzwanzig Kindern.
Der Vater und ist Erzsucher,die Mutter steht den ganzen Tag am Herd.
Die Kinder scheinen sich um sich selbst zu kümmern.

Ich hatte ...

In dem Buch geht es um die Cardinals mit ganzen einundzwanzig Kindern.
Der Vater und ist Erzsucher,die Mutter steht den ganzen Tag am Herd.
Die Kinder scheinen sich um sich selbst zu kümmern.

Ich hatte mich eigentlich sehr auf dieses Buch gefreut,weil ich auf eine tolle Familiengeschichte gehofft habe.
Stattdessen habe ich ein Buch bekommen,dass mich eigentlich von Anfang an gelangweilt hat.
Alles kommt total trocken erzählt rüber.Man kommt nicht wirklich in die Geschichte rein,weil immer wieder zwischen richtigen Namen und Spitznamen gewechselt wird.
Leider habe ich vergeblich ein Personenregister gesucht,dies hätte hier definitiv Sinn gemacht.

Alles in allem von ich sehr enttäuscht von dem Buch und habe es auch irgendwann mittendrin abgebrochen.

Vielleicht nehme es irgendwann nochmal zur Hand und beende es,weil es sonst nicht meine Art ist ein Buch abzubrechen.