Lesenswert und spannend,
Die PapierschöpferinSofias Vater kommt in Venedig ums Leben bevor er vor den Dogen und den Rat treten kann. Er hat ein weitreichende Pläne für seine Papiermühle erdacht und braucht eine Erlaubnis sie umzusetzen.
Sofia wartet ...
Sofias Vater kommt in Venedig ums Leben bevor er vor den Dogen und den Rat treten kann. Er hat ein weitreichende Pläne für seine Papiermühle erdacht und braucht eine Erlaubnis sie umzusetzen.
Sofia wartet zuhause mit ihren Geschwistern und Knechten auf den Vater und hält die Papiermühle in Gang. Der Tod belastet sie und etliche Konkurrenten wollen ihr schaden. Ihr neuer Vormund ist Frater Sebastiano vom nahe gelegenen Kloster. Zusammen mit ihm und dem Novizen Gianlucca bricht sie nach Augsburg auf, um neue Gesellen für die Papiermühle zu finden.
Die Reise ist interessant beschrieben: Die Fuggers sind bereits wohlhabende Kaufleute, aber noch nicht auf dem Zenit angekommen. Barchent wurde gerade entwickelt, Bücher kommen auf und für sie brauchen Drucker geeignetes Papier. Hier kommt Sofie ins Spiel, aber es geht auch um verschiedene Lebensarten.
Geschickt verknüpft Thaler Fiktives mit neuen Entdeckungen und Entwicklungen, bringt es in eine gute Geschichte hinein. Lesenswert und spannend, eine kurzweilige Liebesgeschichte mischt ein wenig auf ohne schnulzig zu werden.