Der "richtige" Mann entpuppt sich ebenfalls als Red Flag
The Night We MetAlso irgendwie war das nichts mit diesem Buch und mir. Abby Jimenez gilt für mich als eine meiner Instant Buy-Autorinnen. Ich kaufe also jedes Buch von ihr. Leider hat mich dieses nicht so überzeugt (das ...
Also irgendwie war das nichts mit diesem Buch und mir. Abby Jimenez gilt für mich als eine meiner Instant Buy-Autorinnen. Ich kaufe also jedes Buch von ihr. Leider hat mich dieses nicht so überzeugt (das erste Buch aus der Reihe fand ich auch schon nicht so toll aber das sei mal dahingestellt). Aber nun zum Buch:
Schreibstil und Cover gefallen mir (wie immer) hervorragend! Bei dem Trope "love triangle" war ich schon skeptisch, jedoch dachte ich mir: "Wenn Abby es schreibt, wird es schon gut.". Und es war gut, don't get me wrong. Aber irgendwie auch nicht. Für mich waren alle Charaktere irgendwie problematisch. Angefangen mit Larissa, die einen Haufen Schulden von ihrem Vater aufgebürdet bekommt und so beschäftigt mit ihrem Leben ist, dass sie einfach aus Bequemlichkeit mit einem uuuuultraproblematischen Typen zusammen bleibt. Was uns zu Mike führt: Mike hat irgendwie das volle Programm an psychischen Dingen mit bekommen, aber keins davon wird so richtig genannt. Er schreit nur so nach ADHS, bipolarer Störung, Imposter Syndrom und Depression. Und auch wenn ich weiß, dass psychische Erkrankungen einen Menschen nicht ausmachen, konnte ich hier nicht anders, als Mike nicht zu mögen. Er ist so kopflos, ignorant und selbstbezogen, dass ich im Strahl kotzen wollte. Die. Ganze. Zeit. Und dann ist da noch Chris. Chris ist ein wirklich lieber Kerl und er tut mir die meiste Zeit einfach nur leid, dass er in jemanden verliebt ist, den er (vermeindlich) nicht haben kann. Diese Gefühle werden aber immer mehr zu Obsession. Noch nie in meinem Leben habe ich ein Buch gelesen, wo eine Nussallergie so eine große Rolle spielt. Er kauft für 700€ einen EpiPen.Er räumt um 4 Uhr nachts ihr Auto vom Schnee frei. Einfach so. Sorry, aber da kann mir niemand erzählen, dass das nicht zumindest ein klitzekleinesbisschen creepy ist.
Das Pacing fand ich über das gesamte Buch hinweg ganz gut. Es wurde sehr deutlich, dass Larissa und Mike eigentlich keine gute Grundlage haben und Larissa und Chris sehr gut zusammenpassen würden. Am Ende ging mir alles etwas zu schnell und ich hätte mir etwas mehr Selbstreflexion gewünscht.
Schlussendlich hat mich das Buch aber gut unterhalten und ich hab es gerne gelesen. Nicht jedes Buch kann ein Banger sein.