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Veröffentlicht am 24.11.2021

Ein so schöner Roman!

Aufbruch in ein neues Leben
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Der Roman „Aufbruch in ein neues Leben“ von Linda Winterberg erzählt von drei völlig unterschiedlichen jungen Frauen, die 1917 eine Ausbildung zur Hebamme beginnen. Edith, Luise und Margot kommen aus ganz ...

Der Roman „Aufbruch in ein neues Leben“ von Linda Winterberg erzählt von drei völlig unterschiedlichen jungen Frauen, die 1917 eine Ausbildung zur Hebamme beginnen. Edith, Luise und Margot kommen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Edith, die aus einer wohlhabenden Familie kommt und sich ihren Traum von einer Hebammenausbildung erfüllen möchte obwohl ihre Eltern dagegen sind. Margot stammt aus ärmlichen Verhältnissen und kann sich nur schwer von zu Hause abwenden. Luise, die nach der Ausbildung als Hebamme in ihrem Heimatdorf arbeiten möchte. Die drei verbindet schnell eine tiefe Freundschaft und so unterstützen sie sich gegenseitig in ihrer Ausbildung aber auch bei jedem Zweifel, in jeder Notlage sind sie füreinander da, mitten im ersten Weltkrieg, zwischen Hoffnung, Angst, Hungersnot und Armut.

Der Roman hat nich sofort begeistert! Er ist flüssig geschrieben und hat genau das erfüllt, worauf ich bei jedem Roman hoffe: Ich konnte mir alles bildlich vorstellen, genau das liebe ich so sehr am lesen! Schnell ist man mittendrin im Leben von Edith, Luise und Margot, man hofft und bangt mit ihnen. Man erfährt auch viel über die damalige Arbeit der Hebammen und Säuglingspflege und allgemein das Leben mitten im ersten Weltkrieg.
Auch das Cover ist sehr schön gestaltet und hat mich im Buchladen sofort angesprochen, denn es zeigt gleich, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2020

Eine Botschaft hat der Roman auf jeden Fall in meinen Augen

Die Glasschwestern
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Der Roman „Die Glasschwestern“ von Franziska Hauser erzählt über zwei Zwillingsschwestern, die am gleichen Tag einen schweren Schicksalsschlag erleiden. Beide leben ihre Leben bis dahin auf ganz unterschiedliche ...

Der Roman „Die Glasschwestern“ von Franziska Hauser erzählt über zwei Zwillingsschwestern, die am gleichen Tag einen schweren Schicksalsschlag erleiden. Beide leben ihre Leben bis dahin auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Dunja lebt mit ihren Kindern in der Stadt, Saphie führt ein Hotel auf dem Land, wo die Schwestern aufgewachsen sind. Nach dem Verlust ihrer Männer zieht Dunja zu Saphie in das Hotel und versucht einen neuen Lebensabschnitt anzufangen.

Ich habe tatsächlich mehr Spannung in dem ganzen Buch erwartet. Die Tatsache, dass die Schwestern an der Deutsch-Deutschen Grenze aufgewachsen sind, hat mich auf einen Roman neugierig gemacht, der ein bisschen mehr von der Vergangenheit erzählt und das diese eine größere Rolle spielen würde.
Am Anfang fing es ja noch interessant an, beide Männer sterben am gleichen Tag, das kann doch kein Zufall sein!? Dunja geht daraufhin in ihren Heimatort zurück, ja da musste doch etwas aus der Vergangenheit kommen, was den Schwestern entweder Steine in den Weg legt, ein Familiengeheimnis entlüftet oder ähnliches. Dann wurde es ein wenig langatmig meiner Meinung nach weil mir einfach die Spannung fehlte und auch von der Handlung her wurde es etwas uninteressanter. Es ist einfach nicht wirklich etwas passiert, was mich als Leser neugierig gemacht hat.
Der Fluchttunnel kam dann noch ins Gespräch und meine Neugier war endlich wieder geweckt! Doch leider wurde aus dem Ereignis aus der Vergangenheit der Familie nicht viel erzählt. Das Thema war hin und wieder am Rande zu lesen und verlief nachher im Sand. Da hätte ich mir gewünscht, dass das Thema ein bisschen mehr in den Vordergrund gerückt wäre.

Die Charaktere haben mich nicht so begeistern können. Dunja fand ich etwas langweilig, sie ordnete sich ständig unter und man bekam auch einfach keine Nähe zu den Charakteren. Saphie fand ich tatsächlich später noch am interessantesten.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man kann der Geschichte gut folgen und auch die jeweiligen Überschriften bei den Kapiteln fand ich klasse! Auch das Cover sieht ansprechend aus und durch das Cover bekam ich auch Interesse an dem Roman. Es wirkt ruhig und auch wieder spannend, ein wenig mystisch finde ich.

Auch wenn mich der Roman leider nicht ganz überzeugen konnte, zeigt er dennoch, dass es nie zu spät ist, etwas neues anzufangen.

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Veröffentlicht am 18.08.2019

Nicht so spannend wie erwartet...

Als wir im Regen tanzten
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Berlin 1928. Die Schauspielerin Recha und ihr Ehemann Willi sind Berlins Traumpaar. Doch zehn Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges werden die Zeiten schwieriger. Die Nationalsozialisten werden immer ...

Berlin 1928. Die Schauspielerin Recha und ihr Ehemann Willi sind Berlins Traumpaar. Doch zehn Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges werden die Zeiten schwieriger. Die Nationalsozialisten werden immer präsenter. Recha bekommt dies nicht nur als Schauspielerin zu spüren. Als Jüdin bekommt sie immer weniger Rollenangebote und auch Willi kann nur sehr schwer als Regisseur für Stummfilme wieder Fuß fassen. Es beginnt ein Kampf um die Liebe zwischen Recha und Willi aber auch um die berufliche Zukunft.

Der Roman „Als wir im Regen tanzten“ von Michaela Saalfeld hat mich leider nicht so angesprochen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Vorspann war wirklich klasse und hat mich vom ersten Moment an neugierig auf die Geschichte um Recha und Willi gemacht. Doch die ersten Kapitel waren sehr undurchsichtig, da viele Nebencharaktere auftauchten und auch Namen genannt wurden, die ich nicht zuordnen konnte. Dadurch war es am Anfang nicht so flüssig zu lesen und auch die Spannung auf die Geschichte nahm ab.

Im zweiten Abschnitt empfand ich das Lesen jedoch wesentlich flüssiger und es kam bei mir doch wieder mehr Neugierde auf, wie es weitergehen würde. Die Geschichte um Felice und ihre Familie fand ich interessant, allerdings hat es zu viel Raum eingenommen und verlief auch teilweise unlogisch.

Ich hatte mich sehr dafür interessiert, wie es mit Recha in dieser schwierigen Zeit weiter gehen wird, aber leider kam sie meiner Meinung nach zu kurz. Auch das sie und Willi nie wirklich miteinander gesprochen haben, hat mich nach einigen Kapiteln dann doch gestört.
Willi wurde dann zwar im letzten Abschnitt ein wenig präsenter, aber auch das hat mich nicht mehr abgeholt, da es auch hier teilweise unlogisch verlief und auch nicht mehr spannend wurde.

Die Erwartungen, die ich an den Roman von Michaela Saalfeld hatte, sind leider nicht ganz erfüllt wurden. Zu wenig Recha, zu unlogische Handlungen.

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Veröffentlicht am 27.07.2019

Die letzten sieben Monate im Leben von Anne - für mich eine Pflichtlektüre

Anne Frank
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Nachdem ich das „Tagebuch der Anne Frank“ gelesen habe, musste ich dieses Buch sofort im Anschluss dazu lesen.

Wir erfahren hier etwas über die letzten sieben Monate im Leben von Anne, dass nur von den ...

Nachdem ich das „Tagebuch der Anne Frank“ gelesen habe, musste ich dieses Buch sofort im Anschluss dazu lesen.

Wir erfahren hier etwas über die letzten sieben Monate im Leben von Anne, dass nur von den Menschen erzählt werden konnte, die Anne dort erlebt haben und die überlebt haben. Sieben Frauen haben dem Autor, Willy Lindwer, ihre Geschichte erzählt und somit auch wohl das letzte Kapitel zu Annes Tagebuch und zu ihrem viel zu kurzem Leben. Sie sind Anne teilweise schon im Durchgangslager Westerbork begegnet, einige erst in den Konzentrationslagern Ausschwitz-Birkenau und Bergen-Belsen.

Aber nicht nur über die Begegnungen mit Anne Frank wird erzählt, sondern auch die persönlichen Geschichten der sieben Frauen bekommen hier ihren Platz. So erzählen sie von ihrer Deportation bis hin zur Befreiung. Dazwischen immer wieder die Begegnungen mit Anne.

Durch die persönliche Geschichte der jeweiligen Frauen bekommt man noch einmal einen ganz anderen Einblick in diese grausame Zeit. Mich hat dieses Buch auf jeden Fall sehr berührt.

Das Buch liest sich sehr flüssig und es gibt vom Autor zu jeder der sieben Frauen eine kleine Einleitung, woher sie kommen, wie das erste Gespräch zwischen ihnen und dem Autor war, wie sie auf ihn gewirkt haben und wann sie Anne getroffen haben.

Für mich gehört dieses Buch genau so zur Pflichtlektüre wie auch „Das Tagebuch der Anne Frank“.

Veröffentlicht am 20.07.2019

Sehr berührend

Tagebuch
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Anne Frank lebt mit ihrer älteren Schwester Margot und ihren Eltern in Amsterdam. An ihrem dreizehnten Geburtstag, im Juni 1942, bekommt Anne ein Tagebuch geschenkt. Oft fühlt sich Anne nicht richtig verstanden. ...

Anne Frank lebt mit ihrer älteren Schwester Margot und ihren Eltern in Amsterdam. An ihrem dreizehnten Geburtstag, im Juni 1942, bekommt Anne ein Tagebuch geschenkt. Oft fühlt sich Anne nicht richtig verstanden. Sie hat zwar viele Freundinnen aber wie sie in ihrem Tagebuch schreibt, keine, mit der sie über all das sprechen kann, was sie bewegt. Somit wird ihr Tagebuch zu ihrer besten Freundin, der sie alles anvertraut. Als die jüdische Familie einen Aufruf der SS bekommt, entscheiden sie sich zu verstecken, um dem Arbeitslager zu entkommen. Von dem Zeitpunkt an schreibt Anne über das Leben im Hinterhaus, über die vier weiteren Personen, die zusammen mit der Familie Frank in dem kleinen Versteck leben, über Pläne und Träume nach dem Krieg sowie über all die Hoffnungen, die diese acht Personen in sich tragen.

Das „Tagebuch der Anne Frank“ stand schon lange auf meiner Liste der Bücher, die ich unbedingt lesen möchte. Durch das von Anne selbst geschriebene Tagebuch erfährt man sehr viel über das junge Mädchen, dessen Jugend von den Nazis bestimmt war. Auch bekommt man als Leser einen Einblick in das Leben im Hinterhaus, die Schwierigkeiten, die entstehen, wenn man mit insgesamt acht Personen auf engsten Raum lebt und immer die Angst vor der Gestapo da ist.

Anne hat, selbst in dieser schrecklichen Zeit, ganz typische Mädchenträume und -gedanken. Sie schreibt über Jungs und über ihren Berufswunsch. Sie möchte eine berühmte Schriftstellerin und Journalistin werden. Eines Tages wird im Radio bekannt gegeben, dass nach dem Krieg Tagebücher aus dieser Zeit veröffentlicht werden sollen. Daraufhin beschließt Anne, dass ihr Tagebuch dazu gehören soll, mit dem Titel „Das Hinterhaus“.

Es hat mich sehr berührt, dass Anne und auch die weiteren sieben Bewohner des Hinterhauses, trotz der schwierigen Situation und des anhaltenden Krieges immer wieder optimistisch in die Zukunft geguckt haben.

Ich bin der Meinung, dass man das Tagebuch der Anne Frank auf jeden Fall gelesen haben muss. Diese Zeit darf nicht vergessen werden und dieses Buch ist ein wichtiges Dokument unserer Geschichte.