Cover-Bild Aufbruch in ein neues Leben

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.07.2019
  • ISBN: 9783746635460
Linda Winterberg

Aufbruch in ein neues Leben

Die Hebammen-Saga
Das Licht der Welt.

Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit – als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit. In einer Zeit, in der die Welt im Kriegs-Chaos versinkt, ist die Sehnsucht nach Frieden genauso groß wie das Elend, mit dem die drei Frauen täglich konfrontiert sind. Aber sie geben nicht auf, denn sie wissen, dass sie jeden Tag aufs Neue die Chance haben, Leben zu schenken …

Die große Hebammen-Saga: historisch fundiert, atmosphärisch und voller liebenswerter Figuren.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 52 Regalen.
  • 29 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 4 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2019

Interessanter Auftakt einer Hebammensaga, 3 Freundinnen aus verschiedenen Schichten, Lesempfehlung

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Dieses Buch ist der Auftakt einer Hebammensaga auf 326 Ebookseiten aus dem Aufbauverlag.
Der spannende Klappentext und das ansprechende Cover haben mich neugierig gemacht.
Der Buchtitel und das Buchcover ...

Dieses Buch ist der Auftakt einer Hebammensaga auf 326 Ebookseiten aus dem Aufbauverlag.
Der spannende Klappentext und das ansprechende Cover haben mich neugierig gemacht.
Der Buchtitel und das Buchcover ist sehr passend zur Handlung gewählt.
Der Schreibstil ist gut verständlich, unterhaltsam und auch nachvollziehbar.

Wir begleiten 3 Mädchen aus unterschiedlichen Schichten mit verschiedenen Gründen zu einer Ausbildung zur Hebamme.
Es sind symphatische Mädchen mit abweichenden Lebenswegen die es hier unter ein Dach zusammenführt.
Luise Mertens macht ihre Ausbildung um in ihrem Heimatdorf ihrer Oma als gelernte Hebamme zur Seite zu stehen.
Margot Bach hat diese Chance ergriffen um ihrer armen Umgebung zu entfliehen obwohl sie Zuhause dringends gebraucht wird.
Und schliesslich Edith Stern eine Jüdin aus einer wohlhabenen Kaufmannsfamilie die einen Sinn in ihrem Leben sucht und daher gegen den Willen ihrer Familie diese Ausbildung beginnt.
Die Freundschaften werden innig beschrieben und trotzdem bekommt jeder Charakter seinen eigenen Raum zur Entfaltung.
Auch die anderen Charaktere sind farbig gezeichnet, glaubhaft und wichtig für den Verlauf der Geschichte.

Die Kriegswirren des 1. Weltkrieges werden authentisch erzählt und fügen sich gut in die Handlung um das Hebammenhandwerk ein.
Die Geburten und die Nachsorge sind interessant und glaubhaft beschrieben.
Unvorhersehbare Schicksalsschläge und Wendungen machen den Plot dramatisch, spannend und interessant.
Man bleibt dran und fiebert mit den Mädchen mit.

Ich vergebe für 5 Sterne für Aufbruch in ein neues Leben. Unbedingt möchte ich die Saga weiterverfolgen und die nächsten Teile lesen.

Veröffentlicht am 24.08.2019

Zu oberflächlich

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Die drei jungen Frauen Luise, Margot und Edith beginnen 1917 in Berlin ihre Ausbildung zur Hebamme. Ihre Herkunft ist sehr unterschiedlich, doch alle drei sind sehr motiviert zu dieser Arbeit. Sie finden ...

Die drei jungen Frauen Luise, Margot und Edith beginnen 1917 in Berlin ihre Ausbildung zur Hebamme. Ihre Herkunft ist sehr unterschiedlich, doch alle drei sind sehr motiviert zu dieser Arbeit. Sie finden sich als gute Freundinnen, die sich gegenseitig in ihrer Ausbildung und ihrem Alltag unterstützen. Dies ist nicht immer leicht in Zeiten des Krieges, wenn die Nachrichten über gefallene Ehemänner und Brüder das Leben dominieren und der Alltag von Krankheiten und Hunger überschattet ist.

Wie die Autorin Linda Winterberg (Nicole Steyer) im Nachwort zu diesem ersten Band der Hebammen-Saga erzählt, ist der Beginn der Hebammen-Schule in Berlin 1917 historische Grundlage für diese Geschichte. Es ist interessant zu erfahren, wie diese drei Frauen sich zusammenfinden in einer unruhigen Zeit und dabei unbeirrt ihr Ziel verfolgen, den Beruf der Hebamme zu lernen. Sehr gerne hätte ich noch mehr über die historischen Hintergründe jener Zeit gelesen, doch oftmals hatte ich das Gefühl, dass diese eher blass blieben. So sympathisch ich die drei Frauen fand, mir fehlte die Tiefe dieser Personen, und je mehr der Roman fortschritt, umso mehr vermisste ich ihre konstante Eingebundenheit in die Zeit der letzten Kriegsmonate. Die Hebammenschule kommt mir doch sehr abgehoben vom Rest der Gesellschaft vor, so wenig ist da z.B. von Mangel zu lesen. Sehr schwierig fand ich die teils sehr verschachtelten Sätze zu lesen, zum Glück dominierte jedoch ein eher flüssiger Schreibstil.

Obwohl ich das Thema des Buches sehr interessant fand, fehlte mir insgesamt die Tiefe der Geschichte, meines Erachtens blieb zuviel an der Oberfläche. Vielleicht werde ich dem zweiten Band der Geschichte noch eine Chance geben, wirklich überzeugt hat mich dieser Roman nicht.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Leben und Leid im ersten Weltkrieg

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Mit "Aufbruch in ein neues Leben" hat Linda Winterberg den ersten Teil einer historischen Trilogie vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen drei junge Frauen in Berlin, die sehr unterschiedlich sind: da ist erstmal ...

Mit "Aufbruch in ein neues Leben" hat Linda Winterberg den ersten Teil einer historischen Trilogie vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen drei junge Frauen in Berlin, die sehr unterschiedlich sind: da ist erstmal Luise, die ihre Heimat in Ostpreußen verlässt und als Dorfhebamme arbeiten möchte wie ihre Oma, Margot, welche auch eine Ausbildung als Hebamme beginnt um ihre alleinerziehende Mutter finanziell zu helfen und Edith, die rechste von dne Dreien, die gegen den Willen der Eltern die Ausbildung zur Hebamme beginnt.
Die Zeit mitten im ersten Weltkrieg ist hart und die Chancen stehen niedrig, dass die drei Frauen ihr Glück finden können. Dennoch wollen sie vor allem eins: für das Gute kämpfen und ihren Beitrag für die hilfslose Nation leisten. Auch wenn sie aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten stammen, verstehen sie sich gut und helfen einander. Ein emotionales Buch über die Freundschaft und das Leben, und wie die Schicksale oft miteinander verbunden sind. Der Autorin gelingt es, den Leser zu fesseln und ihn bildhaft in eine schwere Zeit zurückzuversetzen. Einzig das Ende fand ich sehr traurig und hat mich mit einem Schmerz gelassen. Ansonsten sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Guter Serienauftakt

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Die Handlung des Buches spielt ab 1917 in Berlin. Wir begleiten drei sehr unterschiedliche Frauen während ihrer Ausbildung zur Hebamme. Sie kommen aus ganz verschiedenen Milieus aber werden nach kurzer ...

Die Handlung des Buches spielt ab 1917 in Berlin. Wir begleiten drei sehr unterschiedliche Frauen während ihrer Ausbildung zur Hebamme. Sie kommen aus ganz verschiedenen Milieus aber werden nach kurzer Zeit gute Freundinnen. Es war interessant ihre Entwicklung zu verfolgen. Jede hatte auch mit Schicksalsschlägen zu kämpfen, die sie gemeinsam bewältigt haben. Auch ist es der Autorin gut gelungen, die herrschenden Verhältnisse zu schildern. Der Hunger, die Enge und Verzweiflung waren greifbar. Die Hebammen haben aber dagegen angekämpft und haben versucht, den Frauen wieder Hoffnung zu geben. Im Nachwort erfahren wir, das dass Grundgerüst des Buches auf wahren Ereignissen beruht.

Mir hat das Buch gefallen. Ich warte auf den nächsten Teil, denn ich möchte gern erfahren, wie es mit Luise, Margot und Edith weitergeht.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Die Hebammen-Saga

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Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Aufbau Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ...

Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Aufbau Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

Das Buch beginnt im Juli 1917 in Berlin und konnte mich bereits nach den ersten Seiten in seinen Bann ziehen. Der Schreibstil von Linda Winterberg ist flüssig, ruhig und leicht verständlich. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Protagonistinnen, was ich als sehr angenehmen empfunden habe, denn so konnte ich ihre Gedankengänge und Handlungen verstehen und nachvollziehen. Die Schilderungen im Bezug auf die Frauen und die Versorgung der Familien innerhalb des ersten Weltkrieges habe ich oft als schockierend empfunden. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, die Erzählungen rund um die einzelnen Geburten wirkten aneinandergereiht und als zu schnell abgetan, jede Geburt, selbst Zwillingsgeburten funktionierten rasch und reibungslos. Orte innerhalb von Berlin und den Klinikalltag schilderte die Autorin detailliert und bildlich aber nicht zu ausschweifend, sodass ich oft das Gefühl hatte, selbst durch die Gänge der Hebammenschule zu gehen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

Luise, Margot und Edith werden als 3 starke junge Frauen beschrieben, von denen jede ihr Päckchen auf eine völlig verschiedene Art und Weise zu tragen hat, doch zeigt dieses Buch wie wichtig Zusammenhalt, Freundschaft und Hilfsbereitschaft ist.
Nebencharaktere und Namen gab es durch die vielen Frauen und Kinder einige, aber diese wurden authentisch und fließend mit eingebracht, sodass ich hier nie durcheinander kam.

Das Cover wirkt eher schlicht, aber weckt das Interesse auf den Inhalt. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

Mein Fazit:

Eine gelungene Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat über Freundschaft, Mut und die schockierenden Zustände innerhalb des ersten Weltkrieges.
Ich freue mich auf die weiteren Bände dieser Reihe.

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.