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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2018

Eine herzergreifende und emotionale Fortsetzung

Die Frauen der Kamelien-Insel
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Sylvia und Mael haben geheiratet. Dann verkaufen sie auch noch die Kamelie Sylviana für sehr viel Geld, so das Sylvia ihr Projekt, ein Besucherzentrum, verwirklichen kann. Eigentlich sollten die beiden ...

Sylvia und Mael haben geheiratet. Dann verkaufen sie auch noch die Kamelie Sylviana für sehr viel Geld, so das Sylvia ihr Projekt, ein Besucherzentrum, verwirklichen kann. Eigentlich sollten die beiden glücklich sein, doch am Horizont ziehen dunkle Wolken heran. Zum einen ist der Käufer der Kamelie Sir James, der im 1. Teil die Kamelieninsel kaufen wollte. Was hat er vor? Zum anderen steht plötzlich Maels große Liebe mit ihrem Sohn für der Tür und behauptet, das Mael der Vater ist.

Dieses Buch hat mich emotional ziemlich mitgenommen. Zum einen ist da der kleine Noah. Als sein Vater erfährt, das er nicht der leibliche Vater ist, bricht er den Kontakt ab. Und auch die Mutter kümmert seine seelische Verfassung nicht. Stellenweise bin ich wirlich wütend über diesen Umgang mit dem Kind geworden. Zum Glück nimmt sich dann der alte Pierrick seiner an.

Zum anderen ist da Mael. Er ist völlig geblendet davon, das er Vater ist und ihn verlässt jegliche Vernunft. Er lässt seine Exfreundin auf der Insel wohnen ohne Rücksicht auf Solenn und Sylvia zu nehmen. Vor allem von Sylvia erwartet er zu viel Verständnis. Ich hätte ihn so manches Mal schütteln können.

Alles in allem ist diese Fortsetzung wirklich gelungen - spannend und emotional. Nur das Inselfeeling vom 1. Teil hat mir etwas gefehlt. Daher kam es für mich nicht ganz an diesen heran und bekommt daher im Vergleich dazu nur 4,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 22.04.2019

Eine nette Sommergeschichte

Mit James auf Sylt
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Die 43jährige Jana steht plötzlich ohne Job und Freund da. Da bittet ihre hochschwangere Schwester sie, deren Neufundländer James für 2 Monate zu hüten. Dafür soll sie mit ihm in deren Ferienhaus auf Sylt. ...

Die 43jährige Jana steht plötzlich ohne Job und Freund da. Da bittet ihre hochschwangere Schwester sie, deren Neufundländer James für 2 Monate zu hüten. Dafür soll sie mit ihm in deren Ferienhaus auf Sylt. Eigentlich ist Jana von der Idee nicht sehr angetan, da sie Hunde nicht wirklich mag. Aber da sie ihrer Schwester nichts ausschlagen kann und sowieso über ihr weiteres Leben nachdenken muss, tut sie ihr notgedrungen diesen Gefallen.

Als Hundelieberhaberin habe ich mich über einen amüsanten Roman gefreut. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht wirklich ergreifen. Jana ist eine nette Person und James ein knuffiger Hund. Es gabe auch viele Szenen zum Schmunzeln und Lachen. Doch selbst für mich war manches einfach zu ausschweifend erzählt. Und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht wirklich in ihren Bann ziehen, da mir das Ganze zu oberflächlich war.

Eine nette Geschichte, wenn man sich einfach nur ein bisschen entspannen möchte.

Veröffentlicht am 14.04.2019

Eine gefühlsvolle Geschichte

Wo mein Herz schlägt
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Claire hat ein neues Herz bekommen. Und seitdem lässt sie der Gedanke nicht mehr los, das sie sich bei der Familie des Spenders bedanken möchte. Grant ist der große Bruder des Spenders, und er kommt nicht ...

Claire hat ein neues Herz bekommen. Und seitdem lässt sie der Gedanke nicht mehr los, das sie sich bei der Familie des Spenders bedanken möchte. Grant ist der große Bruder des Spenders, und er kommt nicht über den Verlust hinweg. Er bricht sein Leben als Pilot ab und lebt wieder auf der Insel seiner Kindheit, um den Traum seines Bruder zu leben. Doch die Pension ist nunmal nicht sein Traum, dazu die Trauer. Er igelt sich immer mehr ein und wird ein griesgrämiger Mensch. Doch dann steht eines Tages Claire vor ihm und fängt an seine Mauern einzureißen. Doch Claire findet nicht den Mut, zu sagen warum sie eigentlich da ist - aus Angst vor Zurückweisung, nachdem sie Grant und seine Schwägerin Scarlet kennengelernt hat. Wird das auf Dauer gutgehen?

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Ich kann nicht mal genau sagen warum. Die Charaktere sind nett, vor allem Claire. Der Schreibstil ist flüssig und die Thematik äußerst interessant. Doch etwa ab der Hälfte des Buches hatte mich die Geschichte dann gepackt. Sie ist sehr emotional, herzzerreißend - Tränen sind hier garantiert. Und auch nachdenklich. Sie zeigt auf wie wertvoll das Leben doch ist und das man eigentlich jeden Tag geniessen sollte - man weiß nie was morgen kommt ...

Veröffentlicht am 09.04.2019

Eine wunderschöne Geschichte zum Träumen

Honigduft und Meeresbrise
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Anna ist völlig gefangen in ihrer Trauer um ihre beste Freundin Mona, die vor einem halben Jahr bei einem Unfall verstorben ist. Auch ihre Beziehung zu ihrem Freund Jens stellt sie in Frage, da sie sich ...

Anna ist völlig gefangen in ihrer Trauer um ihre beste Freundin Mona, die vor einem halben Jahr bei einem Unfall verstorben ist. Auch ihre Beziehung zu ihrem Freund Jens stellt sie in Frage, da sie sich alleine gelassen fühlt. In ihrem Urlaub sucht sie Zuflucht bei ihrer Oma, zu der sie ein sehr enges Verhältnis hat. Als dann ein lange verschollener Brief auftaucht, der an Annas Uroma gerichtet ist, tauchen viele Fragen zur Familiengeschichte auf. Anna und ihre Oma machen sich spontan auf nach Ahrenshoop, um dem Geheimnis um den Brief und ihrer Familie auf die Spur zu kommen.

Gewohnt schaffte es die Autorin, mich sofort in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Die Beschreibungen der Landschaft, der Charaktere und deren Tätigkeiten sind so ausführlich, das man als Leser das Gefühl hat, man wäre dabei. Noch dazu sind die Charaktere so, das man sich wohl fühlt und am liebsten alle persönlich kennenlernen würde.

In dem Buch kommt ein schwermütiges Thema vor, das einen allerdings nicht erdrückt. Die Trauer um Mona und den Opa, der auch erst verstorben ist und der Umgang damit. Dazu viele Lebensweisheiten. Und natürlich kommt auch das Thema Liebe, Freundschaft und Familie nicht zu kurz. Spannend fand ich die Nachforschungen wegen des Briefes.

Dies ist ein Buch zum Lachen und Weinen. Einmal entspannt zurücklehnen und sich entführen lassen. Mit Bedauern habe ich das Buch geschlossen und verabschiede mich nun von Anna und ihrer tollen Oma.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Eine nette Geschichte, die dahinplätschert

Das kleine Café im Gutshaus
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Lara hat mit ihrem Freund auf Malta gelebt und wäre dort auch gerne geblieben. Doch nach der plötzlichen Trennung kehrt sie zurück nach Schottland, um ihre Wunden zu lecken. Um Geld zu verdienen, beginnt ...

Lara hat mit ihrem Freund auf Malta gelebt und wäre dort auch gerne geblieben. Doch nach der plötzlichen Trennung kehrt sie zurück nach Schottland, um ihre Wunden zu lecken. Um Geld zu verdienen, beginnt sie im Café der mürrischen Kitty zu arbeiten. Sie versucht immer wieder mit ihrer Backleidenschaft neuen Schwung in das altbackene Café zu bekommen, doch wird stets brüsk von ihrer Chefin zurückgewiesen. Doch eines Tages taucht ein alter Lord auf. Sie freundet sich mit ihm an und bekommt durch ihn die Chance auf ein eigenes Café - was dessen Enkel gar nicht gefällt ...

Die Geschichte hat vielversprechend angefangen. Lara ist eine sehr sympathische junge Frau, der Schreibstil ist flüssig. Man kann sich als Leser alles gut vorstellen und bei Laras Backkreationen läuft einem buchstäblich das Wasser im Mund zusammen. Doch die Geschichte plätschert so vor sich hin. Zwar auf keine unangenehme und langweilige Art und Weise, aber so, das ich es mir eigentlich egal war, ob ich zum Lesen komme oder nicht. Das Buch konnte ich leicht aus der Hand legen. Lediglich Laras Mutter hat ein bisschen Bewegung in die Geschichte gebracht.

Daher vergebe ich 3,5 Sterne, da der Schreibstil zwar angenehm war, mich aber nicht richtig packen konnte.