„Aurora“ beschreibt eine globale Katastrophe in Form eines Sonnensturms; der fast das ganze Stromnetz der Erde lahm legt. Ein spannendes Szenario um einen möglichen, immerzu drohenden Super-Gau.
Die Geschichte ...
„Aurora“ beschreibt eine globale Katastrophe in Form eines Sonnensturms; der fast das ganze Stromnetz der Erde lahm legt. Ein spannendes Szenario um einen möglichen, immerzu drohenden Super-Gau.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzähl. Hauptsächlich von Aubrey’s Sicht, die selbst in dem Weltuntergangsszenario mit ihrem pubertierenden Stiefsohn, Glückspiel- und trinksüchtigen Exmann und ihren superreichen und für (fast) jegliche Katastrophe gewappneten Bruder kämpfen muss.
Ein spannendes Katastrophendrama, dass zu unterhalten weiß. Mir hat es sehr gut gefallen.
"Milli und das Lied des Drachen" hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine Geschichte über ein starkes Mädchen in einer sehr fantasievollen Welt.
Milli lebt mit ihrer Mutter seit Beginn ihres Lebens ...
"Milli und das Lied des Drachen" hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine Geschichte über ein starkes Mädchen in einer sehr fantasievollen Welt.
Milli lebt mit ihrer Mutter seit Beginn ihres Lebens als absolut eingespieltes Team. Der Vater hatte die Familie verlassen und war nie großes Thema.
Doch wenn dann plötzlich ein Elfenjunge auftaucht und einen Brief von ihrem Vater überreicht, ihr erklärt das sie mit einen Drachen zusammenarbeiten muss um ein Ei zu retten, stützt sie sich Hals über Kopf in das Abenteuer.
Sehr gelungen fand ich die Darstellung der Feen. (Ich will nicht Spoilern, aber Tinker Bell ist da weit davon entfernt). Auch die komplexe Bindung zu den Drachen war sehr interessant. Ein wirklich schönes Kinder-/Jugendbuch, das mich bestens unterhalten hat.
Mit einem weinenden Auge habe ich auf der letzten Seite Abschied von Milli und all ihre neugewonnenen Freunde genommen und wäre nicht traurig, noch einmal in die Welt von Albion eintauchen zu können.
Schnell war mir klar, dass ist keine „normale“ Fantasywelt mit Drachen … hier verbirgt sich eine Steampunkwelt mit Alchemie und Geheimnissen.
Die 13 jährige Paisley bekommt von der Mechanistenkirche ...
Schnell war mir klar, dass ist keine „normale“ Fantasywelt mit Drachen … hier verbirgt sich eine Steampunkwelt mit Alchemie und Geheimnissen.
Die 13 jährige Paisley bekommt von der Mechanistenkirche ihren von den Sternen vorbestimmten Weg zugeteilt. Dieser Weg, der so unausweichlich scheint, weil alles vorbestimmt ist wie ein funktionierendes Rädchen in einer Maschine, beinhalten, dass sie vor ihrem 14. Lebensjahr sterben wird.
Doch sie ergibt sich nicht ihrem Schicksal. Sie will ihr Leben selbst in die Hände nehmen. Das Auftauchen einer geheimnisvollen und bösartigen dunklen Drachenhüterin wird ihres und das Leben ihres jüngeren Bruder Dax auf den Kopf stellen und sie werden in ein spannendes Abenteuer gezogen.
Mich hat die Welt abgeholt und mein Kopf sagte mir ständig: ich will mehr wissen. Fliegende Stadtteile, kleine mechanische Kreaturen, große Drachen und sympathische Helden machen Lust auf mehr. Ich freue mich schon auf Band 2.
Götter und Mythologien - sei es Rom, Ägypten oder Griechenland - war schon immer eine meiner Leidenschaften
Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf „Stone Blind“ traf, diesmal als Form des Hörbuches, ...
Götter und Mythologien - sei es Rom, Ägypten oder Griechenland - war schon immer eine meiner Leidenschaften
Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf „Stone Blind“ traf, diesmal als Form des Hörbuches, sicher aber auch eines Tages noch einmal als Buch.
Anfangs sind es einzelne Erzählstränge die wir als Leser rund um Medusa begleiten, die aber Stück für Stück und ein Ganzes ergeben, um die Dramatik hinter dem „Monster“ mit dem Schlangenhaar und den versteinernden Blick zu erkennen.
Im Intrigen- und Machtspiel der Götter ist die sterbliche Medusa nur eine unbedeutende Schachfigur. Ihre Eltern sind alte Meeresgötter, die sie nie kennenlernte. Als hilfloses Baby wird sie am Stand ihren beiden Schwestern, Stheno und Euryale, abgelegt. Die beiden unsterblichen Gorgonen, mit ihrem furchteinflössenden Aussehen, entwickeln schnell eine starke Liebe zur ihrer verletzlichen Schwester.
Sie kümmern sich um liebevoll um sie und entwickeln sich durch diese Bindung weiter.
Medusa wächst zu einer klugen, interessierten und schönen jungen Frau heran. Ein Opfer in Augen von Poseidon, der sich wie sein Bruder Zeus nimmt, was ihm gefällt.
Medusa ist somit das erste beschriebene „Victim blaming“-Opfer (Täter-Opfer-Umkehr). Was Poseidon ihm Tempel der Athene Medusa antut, ist in Augen von Athene eine Beleidigung ihr gegenüber. Sie hinterfragt nicht, ob Medusa ein Opfer ist und Poseidon ein Täter. Sie verflucht das traumatisierte Mädchen, verwandelt ihr Haar in schmerzhafte Schlangen und lässt alles versteinern, was sie ansieht. Medusa ist gebrochen und nun macht auch noch Zeus unehelicher Sohn
Perseus jagt auf sie.
Mir hat das Hörbuch/Buch sehr gut gefallen. Die Worte sind eindrucksvoll und belebenden die Mythologie zu neuem Leben. Es sind viele Orte und Ereignisse, aber wenn man in der Geschichte drin ist, ergibt alles einen Sinn. Die Sprecherin Laura Maire hat mich mit ihrer ruhigen und eindrucksvollen Art sehr überzeugt.
Momme leidet an einer Angst vor der Zahl 13 und hat im Laufe seines noch jungen Lebens einige Ticks in Bezug auf seine Ängste entwickelt. Dies führte auch dazu, dass er nun abgebrannt, ohne Job und Perspektive, ...
Momme leidet an einer Angst vor der Zahl 13 und hat im Laufe seines noch jungen Lebens einige Ticks in Bezug auf seine Ängste entwickelt. Dies führte auch dazu, dass er nun abgebrannt, ohne Job und Perspektive, in Berlin auf die Zwangsräumung seiner Wohnung wartet. Nur das Angebot der seltsam analogen Schwanstein GmbH als Haussitter zu arbeiten, scheint seine einzige Rettung zu sein.
Das ehemalige Hotel, auf das er aufpassen muss, verfügt sogar offiziell über kein Zimmer Nummer 13 … doch auch das soll sich ändern und Momme wird nicht nur mit Zimmer 13 konfrontiert, sondern mit einem Parallelen Welt, in der es 13. Ziffern auf den Uhren gibt.
Wir und Momme leben in der Zwölfwelt, in der Fortschritt und Technologie zu unserem Alltag gehört, während die Dreizehnwelt den Stillstand feiert, ohne Strom, ohne Gleichberechtigung, ohne Medizin. Diese neuen Dinge werden verteufelt.
Mommes Ängste und Ticks werden sehr gut in dem Buch beschrieben und als Leser kann man sich in ihn hineinversetzen.
Doch auch die Idee dieses rückständigen, parallelen Berlins gefiel mir sehr gut. Der Spruch: „Früher war alles besser.“, was nicht immer der Wahrheit entspricht, nimmt hier eine tragische Dimension an. Früher starb man an Krankheiten, die heute kein Thema mehr sind. Viele Regeln waren steif und ungerecht. Arbeit sehr viel erschwertet. Doch auch unsere Zeit hat seine Laster, mit der Schnelllebigkeit, den Überkonsum von Medien usw.
Das Buch hatte einige Längen, aber im Großen und Ganzen hat es mich schon gut unterhalten.