Profilbild von Franeeeeee

Franeeeeee

Lesejury Profi
offline

Franeeeeee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Franeeeeee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2025

Zwei Zeitebenen, eine Geige, viele Emotionen

Verliebt in Stockholm
0

Ein schwedischer Roman voller Musik, Vergangenheit und Emotionen

Ich habe mich für Verliebt in Stockholm entschieden, weil ich mal etwas anderes lesen wollte als sonst. Die Idee, dass Musik, Geige spielen ...

Ein schwedischer Roman voller Musik, Vergangenheit und Emotionen

Ich habe mich für Verliebt in Stockholm entschieden, weil ich mal etwas anderes lesen wollte als sonst. Die Idee, dass Musik, Geige spielen hier eine zentrale Rolle einnimmt, fand ich interessant. Schon nach kurzer Zeit war ich gefesselt: Ich habe das Buch innerhalb einer Woche gelesen und trotz der kleinen Schriftgröße konnte ich flüssig und mit viel Freude durch die Kapitel lesen.

Schreibstil und Aufbau

Der Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem die Darstellung der wörtlichen Rede war nicht immer klar erkennbar, es fiel mir schwer zu unterscheiden, ob eine Figur etwas sagt oder nur denkt. Auch die Übergänge zwischen Dialogen und inneren Monologen waren nicht immer eindeutig. Doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und konnte den Text besser einordnen. Ab der Hälfte des Buches war das Lesen deutlich angenehmer, auch weil ich bewusster gelesen habe.

Zwei Zeitebenen – Vergangenheit trifft Gegenwart

Ein besonderes Merkmal des Romans ist die Struktur in zwei Zeitebenen: Die Gegenwart und eine Vergangenheit, die 14 Jahre zurückliegt. Diese parallelen Erzählstränge haben mir sehr gefallen. Die Vergangenheit war für mich besonders spannend und emotional mitreißend. Ich war neugierig, was damals passiert ist, weil vieles in der Gegenwart nur angedeutet wurde. Oft konnte ich es kaum erwarten, aus einem Gegenwartskapitel wieder in die Vergangenheit zu springen.

Gerade die Dynamik zwischen Mira und William in der Vergangenheit hat mich sehr berührt. Ihre Beziehung war intensiv beschrieben, während die Gegenwart eher ruhiger, stellenweise sogar ein wenig flach wirkte. Emotional hat mich die Vergangenheit deutlich mehr angesprochen.

Handlung und Figuren

Der Klappentext weckt Erwartungen an eine intensive Dreiecksgeschichte zwischen Mira, William und Alessandro. Diese Konstellation steht jedoch nicht im Mittelpunkt. Vielmehr dreht sich alles um Mira und ihre persönlichen Fragen sowie die Verarbeitung ihrer Vergangenheit. Alessandro spielt nur eine kleine Rolle und tritt nicht so in den Vordergrund, wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Das fand ich ein wenig schade, hat mich aber nicht enttäuscht.

Die Handlung spielt sich meist in kurzen Zeiträumen ab, manchmal innerhalb eines Tages oder sogar nur über wenige Stunden. Das hat mir sehr gefallen, weil man nie den Faden verloren hat. Die Kapitel setzten oft genau dort an, wo das vorherige aufgehört hatte, das galt für beide Zeitebenen.

Die Nebenfiguren waren interessant gestaltet. Manche hatten Ecken und Kanten, was die Geschichte lebendig machte. Es war spannend zu sehen, wie sie Mira beeinflussen oder herausfordern. Gerade solche Charaktere, die nicht perfekt sind, sorgen für Spannung und echte emotionale Reaktionen beim Lesen.

Kritikpunkte

Trotz vieler positiver Aspekte hatte das Buch auch einige Schwächen. In der Gegenwart fehlte mir manchmal die emotionale Tiefe. Mira als Hauptfigur war mir in manchen Momenten nicht greifbar genug. Gegen Ende gab es einen Moment, den ich als etwas unrealistisch empfand, was mich kurz aus der Geschichte herausgerissen hat. Obwohl der Roman insgesamt eine angenehme Länge hat, hatte ich das Gefühl, dass sich der Anfang sehr viel Zeit nahm, um die Geschichte aufzubauen und den Leser langsam hineinzuziehen wohingegen das Ende zu abrupt war, ich hätte mir hier noch mehr aus der Vergangenheit gewünscht, mehr Auflösung, mehr Details

Fazit

Verliebt in Stockholm ist ein Roman, der durch, die Verbindung von Musik, Vergangenheit und Gegenwart, sowie durch unterschiedliche Charaktere überzeugt. Auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden und es kleinere Schwächen gibt, hat mich das Buch berührt und zum Nachdenken angeregt. Vor allem die Rückblicke in die Vergangenheit waren stark, emotional und gut erzählt. Ein solider Roman, der etwas anderes wagt, und genau das macht ihn lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2025

voller Witz, Farbe und Überraschungen

Super-Dad und die explodierende Kacke
0

Allgemeiner Eindruck:

Der Comic-Roman "Super Dad und die explodierende Kacke" hat mir außerordentlich viel Spaß gemacht. Schon nach den ersten Seiten war ich begeistert von der Kombination aus Humor, ...

Allgemeiner Eindruck:

Der Comic-Roman "Super Dad und die explodierende Kacke" hat mir außerordentlich viel Spaß gemacht. Schon nach den ersten Seiten war ich begeistert von der Kombination aus Humor, kreativer Gestaltung und originellen Ideen. Trotz des auf den ersten Blick kindlichen Titels konnte mich das Buch auch als erwachsene Leserin überzeugen.

Illustrationen und Stil:

Besonders hervorheben möchte ich den fantastischen Illustrationsstil. Die Bilder sind extrem vielfältig und stecken voller Details, die man beim zweiten oder dritten Blick erst entdeckt. Die Farbgebung variiert immer wieder, ganze Doppelseiten sind mal komplett in Grün, mal in Blau oder Gelb gehalten, was nicht nur optisch reizvoll ist, sondern auch zur Atmosphäre beiträgt. Die Mischung aus Comic-Seiten, ganzseitigen Illustrationen und kurzen Textkapiteln sorgt für Abwechslung und hält die Spannung hoch.

Struktur und Erzählweise:

Das Buch ist in viele kleine Unterkapitel aufgeteilt, meist zwei bis drei Seiten lang. Diese Kürze macht das Lesen angenehm und dynamisch. Mal überwiegt der Text, mal das Bild, eine gelungene Balance, die nie eintönig wird.

Charaktere:

Die Figuren werden zu Beginn des Buches sehr gut eingeführt, sodass man schnell ein Gefühl für ihre Persönlichkeiten bekommt. Im Verlauf der Handlung macht es Spaß, ihre Entwicklung zu beobachten und mitzuverfolgen, was ihnen als Nächstes passiert. Einige ihrer Handlungen und Aussagen haben mich grinsen lassen, durch die Situationskomik oder durch die lustige Art, wie sie gezeichnet sind.

Stilmittel:

Ein besonderes Stilmittel des Romans ist das Durchbrechen der sogenannten „vierten Wand“: Die Leserinnen werden ab und zu direkt angesprochen, insbesondere durch eine kommentierende Oma-Figur. Anfangs fand ich ihre Kommentare sehr unterhaltsam und charmant. Gegen Mitte des Buches ließ dieser Effekt jedoch etwas nach, da sich ihre Einwürfe teilweise wiederholten und vorhersehbar wurden. Trotzdem eine originelle Idee, die zum Ton des Buches passt.

Thema und Zielgruppe:

Inhaltlich richtet sich das Buch vor allem an ein jüngeres Publikum, das Thema „explodierende Kacke“ ist natürlich bewusst albern und soll genau das: Spaß machen. Dennoch spricht der Humor auch ältere Leser
innen an, vor allem durch clevere Illustrationen und subtile Gags.

Fazit:

Super Dad und die explodierende Kacke ist ein kunterbunter, herrlich absurder Comic-Roman, der mit einem ungewöhnlichen Thema, tollen Zeichnungen und viel Humor überzeugt. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann mir sehr gut vorstellen, auch den zweiten Band zu lesen. Wer Spaß an kreativen Illustrationen, verrückten Ideen und einer Portion Chaos hat, wird dieses Buch echt mögen ganz unabhängig vom Alter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2025

Visuell überzeugend, inhaltlich mit Fragezeichen

I think I turned my Childhood Friend into a Girl 01
0

Erster Eindruck & Thema

Anfangs war ich neugierig, das Thema „ein Junge interessiert sich für Make-up“ fand ich originell und interessant. Allerdings hatte ich beim Lesen auch schnell einen unangenehmen ...

Erster Eindruck & Thema

Anfangs war ich neugierig, das Thema „ein Junge interessiert sich für Make-up“ fand ich originell und interessant. Allerdings hatte ich beim Lesen auch schnell einen unangenehmen Beigeschmack, weil die Story anfangs nicht ganz klar gemacht hat, worauf sie hinauswill. Ich hatte auch kurz das Gefühl, dass es eine leicht homophobe Richtung einschlagen könnte, gerade weil Hiura als Junge glaubt, nur dann Aufmerksamkeit zu bekommen , wenn er sich äußerlich zu einem "Mädchen" verändert.

Zeichnungen & Gestaltung

Die Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen. Der Zeichenstil ist emotional, liebevoll und abwechslungsreich, große Szenen wechseln sich mit kleineren Panels ab, was das Lesen angenehm dynamisch macht. Besonders positiv aufgefallen sind mir die liebevoll gestalteten Steckbriefe der Charaktere. Einziger Wermutstropfen: Das Alter der Figuren fehlte dort, was ich erst selbst nachschlagen musste (zweites Oberschuljahr, also ca. 16/17 Jahre).

Charaktere & Darstellung

Hiura wirkte auf mich sehr klischeehaft. Seine geringe Körpergröße scheint bewusst gewählt, um ihn als „süß“ und „niedlich“ darzustellen. Das wirkt leider sehr gezwungen und bedient bekannte Manga-Stereotype. Auch die zwischenmenschliche Beziehung zu Kenshiro hat sich in eine Richtung entwickelt, die ich eher fragwürdig fand: Warum muss sich Hiura äußerlich verändern, wenn er als Freund doch schon längst wichtig war?

Story & Entwicklung

Obwohl der Manga mit Selbstfindung und Geschlechterrollen zu spielen scheint, fand ich den Umgang damit eher oberflächlich. Statt einer differenzierten Auseinandersetzung mit Identität oder Freundschaft bleibt die Story auf einer Ebene hängen, bei der Veränderung gleichgesetzt wird mit „jemandem gefallen wollen“. Das Thema hätte so viel Tiefe bieten können, aber es wurde aus meiner Sicht nicht gut ausgearbeitet, besonders im Hinblick auf jüngere Leser*innen, die vielleicht genau mit solchen Fragen ringen.

Weitere Eindrücke

Einige stilistische oder sprachliche Entscheidungen haben mich ebenfalls irritiert. Zum Beispiel enthält die deutsche Ausgabe kleinere Rechtschreibfehler wie „Ich versuche es so gut wie möglich zu vermieden“, was beim Lesen ein bisschen stört. Auch die zensierte Schreibweise von „Di⚫neyland“ wirkte merkwürdig, vermutlich rechtlich motiviert, aber dennoch auffällig.

Die Bonusinhalte am Ende des Bandes haben mich persönlich nicht überzeugt. Sie wirkten eher wie angehängtes Extra-Material, das besser in die eigentliche Handlung integriert worden wäre.

Fazit

Ich tue mich ehrlich gesagt schwer mit der Bewertung, weil Manga-Geschichten oft über mehrere Bände hinweg ihre volle Tiefe entfalten. Dennoch konnte mich Band 1 inhaltlich nicht überzeugen. Die Thematik rund um Identität und Selbstfindung ist wichtig, wird hier aber meiner Meinung nach nicht sensibel oder konsequent genug behandelt. Die Botschaft, dass man sich stark verändern muss, um gemocht zu werden, halte ich für problematisch, gerade in einer Geschichte, die sich um Jugendliche dreht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2025

Eine zuckersüße Entwicklung und humorvolle Wendungen

Süße Bisse 01
0

"Süße Bisse" hat mich wirklich gut unterhalten. Ich mochte besonders Hina, die mit ihrem niedlichen, zurückhaltenden Charme wirklich etwas Besonderes hatte. Ihre süße Art war einfach herzergreifend!
Hina ...

"Süße Bisse" hat mich wirklich gut unterhalten. Ich mochte besonders Hina, die mit ihrem niedlichen, zurückhaltenden Charme wirklich etwas Besonderes hatte. Ihre süße Art war einfach herzergreifend!
Hina zeigt trotz Ihrer süßen Art unterschiedliche Seiten, denn sie kann auch stylisch und selbstbewusst sein.
Das Ende war dann wirklich ein Highlight! Es gab nicht nur emotionale Momente, sondern auch jede Menge Witz, was den Manga so richtig aufgelockert hat. Diese kleinen, humorvollen Momente haben den Manga für mich noch unterhaltsamer gemacht.
Ein weiterer spannender Punkt war die Einführung von drei neuen Charakteren zum Ende hin. Ich bin sehr gespannt, wie sich ihre Dynamiken auf die Handlung und die weiteren Bände auswirken werden, da könnte noch einiges an neuen Konflikten und Entwicklungen auf uns zukommen.

Insgesamt ist "Süße Bisse" eine sehr unterhaltsame und zuckersüße Geschichte, die mit interessanten Charakteren, einer schönen Weiterentwicklung und viel Humor punkten kann. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2025

Gefühlvoll, aber unausgewogen - Eine Geschichte mit Potenzial

Our Infinite Fates
0

"Hart und weich. Schmerz und Lust. Unsere gesamte Existenz kondensiert... und zu einem einzelnen diamantenen Augenblick kristallisiert"

Inhalt & Einstieg

Das Buch beginnt mit einem neugierig machenden ...

"Hart und weich. Schmerz und Lust. Unsere gesamte Existenz kondensiert... und zu einem einzelnen diamantenen Augenblick kristallisiert"

Inhalt & Einstieg

Das Buch beginnt mit einem neugierig machenden und interessanten Einstieg, der sofort mein Interesse geweckt hat. Die Geschichte entfaltet sich über verschiedene Zeitebenen hinweg, wobei die Themen Identität, Wiedergeburt und queere Liebe eine zentrale Rolle spielen.

Struktur & Verständlichkeit

Ein großer Kritikpunkt für mich war die Orientierung innerhalb der verschiedenen Zeitebenen. Die Geschichte springt zwischen mehreren Jahrhunderten hin und her, und es war oft schwierig nachzuvollziehen, in welcher Epoche man sich gerade befindet. Die Namen der Figuren änderten sich mit den Zeitsprüngen, was das Ganze noch komplexer machte. Zwar wurden manchmal Hinweise auf das Geschlecht der Figuren gegeben, aber sie gingen im Verlauf oft unter. Die Verwendung von Pronomen war inkonsistent: Obwohl anfangs „they/them“ angekündigt wurde, wurde dann doch oft „sie“ verwendet, was für Verwirrung sorgte.

Sprache & Stil

Ein weiterer Punkt, der mir aufgefallen ist, war der sprachliche Stil in den verschiedenen Zeitabschnitten. Während die Geschichte sich über viele Jahrhunderte erstreckt, unterschied sich die Sprache nur minimal. Gerade bei den Passagen aus dem Jahr 1200 hätte ich mir eine deutlichere sprachliche Anpassung gewünscht. Erst gegen Ende wurde die Wortwahl etwas besser an die jeweilige Epoche angepasst, aber insgesamt blieb dieser Aspekt unterentwickelt. Dadurch wirkte der Übergang zwischen den Zeiten oft zu nahtlos, und ich musste mehrfach auf mein Handy schauen, um zu überprüfen, in welcher Zeit ich mich gerade befand.

Aber besonders im letzten Teil, kurz vor dem Ende, wurde der Schreibstil überraschend poetisch, was mir sehr gefallen hat. Es gab einige Sätze, die so schön formuliert waren, dass ich mir sogar ein Zitat herausgeschrieben habe, das habe ich mir mehrmals angehört, weil es mich so berührt hat. Dieser plötzliche poetische Tonfall hat die Geschichte noch einmal aufgewertet und ihr einen emotionalen, fast melancholischen Abschluss verliehen, den ich sehr genießen konnte.

Protagonisten

Evelyn war als Protagonistin gut geschrieben, besonders ihre emotionale Tiefe und Hilfsbereitschaft haben mir gefallen. Ihre Liebe zu Arden entwickelte sich langsam, anfangs distanziert, später intensiv, aber nicht immer ganz nachvollziehbar. Arden selbst blieb für mich eher blass. Seine Geheimniskrämerei machte ihn anfangs unsympathisch, und obwohl seine Emotionen später greifbarer wurden, fehlte mir insgesamt die Tiefe, um wirklich mit ihm mitzufühlen.

Handlung & Spannung

Der Spannungsbogen entwickelte sich für mich erst spät. Anfangs war ich mir unsicher, worauf die Geschichte hinauswollte, und fragte mich, welches Genre eigentlich dominiert. Die Fantasy-Elemente, insbesondere das Konzept der Wiedergeburt, waren für mich eher ein Nebenaspekt. Viel mehr wirkte das Buch wie ein Liebesdrama zwischen den beiden Hauptfiguren, mit starkem Fokus auf deren Beziehung. Wer sich auf einen reinen Fantasy-Roman freut, könnte enttäuscht sein. Erst gegen Ende nahm die Handlung für mich richtig Fahrt auf, und ich wollte unbedingt wissen, was es mit der Wiedergeburt auf sich hat. Hier konnte mich das Buch schließlich fesseln, auch wenn die Umsetzung des Konzepts insgesamt nicht vollends überzeugt hat.

Gesamteindruck

Buch hatte viele interessante Ideen, konnte diese aber nicht immer konsequent umsetzen. Die schwammige Struktur der Zeitsprünge, die mangelnde sprachliche Differenzierung und der geringe Fantasy-Anteil haben mich stellenweise herausgerissen.

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen.
Ein interessantes Konzept voller Emotion, aber in der Umsetzung mit Schwächen. Wer sich auf die Geschichte ohne den Anspruch eines klaren roten Fadens einlässt, kann dennoch ein fesselndes Leserlebnis genießen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere