Ich liebe diese Reise
Die Pforten von Lopahr: Lichter und Geheimnisse"Verdrossen malte sie mit dem Finger die Umrisse eines kleinen Tillis auf das Glas. Wo steckte die Rachel, die diesen Planeten fürchtete und sich nach der Erde sehnte?"
Es hat kaum ein paar Sätze gebraucht, ...
"Verdrossen malte sie mit dem Finger die Umrisse eines kleinen Tillis auf das Glas. Wo steckte die Rachel, die diesen Planeten fürchtete und sich nach der Erde sehnte?"
Es hat kaum ein paar Sätze gebraucht, bis ich wieder komplett in dieser Welt versunken war und die neue Kullise fühlt sich deutlich schattiger und komplexer an. Cornelia löst zwar einige Knoten aus dem ersten Band, wirft aber gleichzeitig Fragen auf, die mich direkt wieder gepackt haben.
Rachel bekommt den verdienten Raum sich zu verändern und sie sammelt nicht nur neue Erfahrungen, sie stößt auch an ihre Grenzen. Vor allem erkennt sie, dass der Frieden (wie wohl häufig in der realen Welt), eine zerbrechliche Angelegenheit ist.
Unter den Neuzugängen hat es mir Aros besonders angetan. Was sich da zwischen ihm und Cayl abzeichnet, kam für mich völlig unerwartet und das Bonuskapitel am Ende hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt 😵.
Da es hier um den zweiten Band geht, vermeide ich jetzt natürlich Spoiler und halte mich von Story-Angaben fern, aber eines bleibt: Erins Fantasie beim Worldbuilding ist einfach grenzenlos. Ich liebe es, wie sie Bilder erschafft, auf die man sich einfach nur einlassen muss.
Ein riesiges Kompliment geht an Fanny Bechert, denn dieses Mal habe ich das Buch auch gehört, und Fanny hat Rachel so eindrucksvoll „gespielt“, dass ich mit geschlossenen Augen das Gefühl hatte, einen Film zu sehen. Die Mischung aus Erins Worten und Fanny's Stimme war für mich einfach perfekt.
4,5/5 ⭐