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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2023

Ein durchwachsenes Finale, das vor allen Dingen durch Andrea Broccardos Illustrationen lebt.

Deep Beyond. Band 3
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Meine Meinung

Im finalen dritten Band des dystopischen Science-Fiction-Thrillers Deep Beyond von Mirka Andolfo und David Goy wartet das Autorenduo mit einer actionreichen Szenerie auf, die einen rasanten ...

Meine Meinung

Im finalen dritten Band des dystopischen Science-Fiction-Thrillers Deep Beyond von Mirka Andolfo und David Goy wartet das Autorenduo mit einer actionreichen Szenerie auf, die einen rasanten Einstieg bereitet.

Während Paul und ein Amphibienwesen von der Regierung gefangen gehalten wird, scheinen Jolene, Mari und Lucas dem sicheren Tod in die Arme zu gehen. Doch natürlich kommt mal wieder alles anders als erwartet und der Gruppe gelingt es durch teilweise mehr als glückliche Zufälle zu überleben und weiter im Geschehen mitzumischen.

Eigentlich hatte ich mir von diesem Abschlussband erwartet, dass die Fäden besser zueinander geführt werden und es ein großes Finale mit Aha-Effekt gibt. Doch das Autorenduo hatte anderes im Sinn und präsentiert seiner Leserschaft noch mehr Fadensalat. Anstatt z. B. an der besseren Verknüpfung zu arbeiten, wird sich an weiteren Baustellen verfranzt und die Zusammenhänge der agierenden Seiten bleibt bis zum Ende unübersichtlich und nicht ganz nachvollziehbar.

Viele Fragen bleiben einfach offen. Welche Rolle hat z. B. die wortkarge amphibische Mitgefangene von Paul in diesem Band überhaupt gespielt? Für mich hat diese andere Spezies einfach viel zu wenig Raum eingenommen. Hieraus hätte man sicherlich mehr machen können. Stattdessen bekommen Mitglieder des Kolonialrats eine kurze Sequenz, bei der ich mich gefragt habe, warum mit der Einbindung dieser so lange gewartet wurde? Somit war dies leider nur eine weitere Randnotiz am Geschehen.

Der Abschluss kommt mir insgesamt sehr aus der Luft gegriffen vor und passt mit seinem abrupten Friede-Freude-Eierkuchen, alle vertragen sich und die Bedenken werden einfach über Bord geworfen, nicht zum Rest der Story.

Wirklich sehr schade, dass die Handlung sich so verloren hat, denn Andrea Broccardos Illustrationen schaffen eine faszinierende Welt und haben mich sofort mitgenommen. Dieser atmosphärischen Brillanz hätte eine besser harmonierende Story gut zu Gesicht gestanden. Von daher gibt es nur eine eingeschränkte Leseempfehlung von mir. Wer auf eindrucksvolle Bilder und temporeiche Action steht, kommt hier auf seine Kosten.

Fazit

Ein durchwachsenes Finale, das vor allen Dingen durch Andrea Broccardos Illustrationen lebt, aber die Story nicht zu einem überzeugenden Abschluss bringt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 18.02.2023

Veröffentlicht am 17.03.2023

Ein von der ersten Seite mitreißender Roman über Verlust, Liebe, psychische Probleme in ganz besonderer Verbindung zu Dingen.

Die leise Last der Dinge
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Beschreibung

Als Benny Oh seinen Vater durch einen Unfall mit einem Laster verliert, ist er gerade einmal 12 Jahre alt. Ein Jahr später beginnt er Stimmen von Dingen zu hören, die ihn verrückt machen ...

Beschreibung

Als Benny Oh seinen Vater durch einen Unfall mit einem Laster verliert, ist er gerade einmal 12 Jahre alt. Ein Jahr später beginnt er Stimmen von Dingen zu hören, die ihn verrückt machen und seine ganze Konzentration kosten. Seine Mutter Annabelle hortet gleichzeitig immer mehr Dinge in ihrer Wohnung, was für Benny schier unerträglich ist. Das psychische Trauma der beiden ist so schwerwiegend, sodass sich ihr Leben in ein Chaos verwandelt. Ist ein Buch mächtig genug, um ihnen den nötigen Halt zurückzugeben und ihre Zukunft zu retten?

Meine Meinung

Der preisgekrönte Roman »Die leise Last der Dinge« von Ruth Ozeki entfaltet gleich zu Beginn seine unglaubliche Sogwirkung, denn durch ihren einfühlsamen Schreibstil und ihre fein gezeichneten Charaktere möchte man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte wird aus einer ganz besonderen Perspektive erzählt, nämlich vom Buch des dreizehnjährigen Benny Oh, welcher zwischendurch selbst zu Wort kommt und das Erzählte kommentiert. In dieser einzigartigen Erzählweise spiegeln sich die außergewöhnlichen Charaktere wider, welche mir allesamt sehr ans Herz gewachsen sind. Von dem Jungen Benny, der seit dem Tod seines Vaters Stimmen von Gegenständen hört und sich in psychiatrischer Behandlung befindet, über seine Mutter Annabelle, die nach dem Verlust ihres geliebten Mannes die schreckliche Leere mit dem Kauf von Dingen zu füllen versucht, und damit in kürzester Zeit ihre gesamte Wohnung vollmüllt, bis hin zu Alice bzw. dem Aleph, einer drogenabhängigen Mülltaucherin und Künstlerin und dem F-Mann, einem obdachlosen sowie alkoholkranken Philosophen.

Mir hat wirklich ausgesprochen gut gefallen, dass Ruth Ozeki die von der Gesellschaft als Außenseiter abgestempelte Menschen mit viel Herzenswärme von einer anderen Seite zeigt. Außerdem bringt die Autorin jede Menge wichtige Lebensfragen und Zen-Weisheiten in ihrem Roman unter, die einem auch noch lange nach dem Schließen der Buchdeckel begleiten.

Welchen Wert messen wir unseren Besitztümern bei? Und besitzen diese nicht uns? Was ist eigentlich real?

Ruth Ozeki umgarnt diese und viele weiteren Fragen in »Die leise Last der Dinge« mit magischem Realismus und der gefühlvollen Coming-of-Age Geschichte von Benny Oh. Auch wenn der fast 700 Seiten umfassende Roman auch ein paar Längen aufweist, konnte mich die Geschichte auf ihre Weise fesseln und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Den Abschluss empfand ich bei dem gemächlichen Erzähltempo als etwas überhastet, wirkte er doch wie ein schneller Cut.

Fazit

Ein von der ersten Seite mitreißender Roman über Verlust, Liebe, psychische Probleme in ganz besonderer Verbindung zu Dingen.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 16.02.2023

Veröffentlicht am 17.03.2023

Die distanzierte Erzählweise hat es mir leider sehr schwer gemacht einen Zugang zur Geschichte zu finden und meine großen Erwartungen wurden nicht erfüllt.

Das Gesetz der Natur
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Beschreibung

Nach einer nuklearen Katastrophe wurde die Menschheit mit ihrem Fortschritt wieder zurückversetzt und sie leben in Neuamerika nun nach dem Gesetz der Natur. Versteckt in den Wäldern lebt ...

Beschreibung

Nach einer nuklearen Katastrophe wurde die Menschheit mit ihrem Fortschritt wieder zurückversetzt und sie leben in Neuamerika nun nach dem Gesetz der Natur. Versteckt in den Wäldern lebt die letzte Mutantin Gaia Marinos mit einem Jäger und einem Lehrer. Vom Jäger lernt sie das Jagen und der Lehrer bringt ihr die kostbare Fähigkeit des Lesens bei, dass eigentlich nur wenigen wichtigen Menschen vorbehalten ist. Als Gaia in Gefangenschaft gerät und ihr Leben auf dem Spiel steht, rettet sie dieses Wissen und sie nimmt sich vor, die letzten Bücher der Erde zu finden…

Meine Meinung

Durch die Buchbewerbung hatte ich bei Solomonica de Winters »Das Gesetz der Natur« einen Fantasy-Roman erwartet, jedoch hatte ich beim Lesen vielmehr das Gefühl, in einer Dystopie zu stecken, da in der Story keinerlei typische Fantasyelemente enthalten sind.

Der besondere Erzählstil, der durch eine poetisch anmutende Sprache gezeichnet und von Gesetztestexten und Verszeilen durchbrochen ist, machte es mir schwer einen Zugang zur Geschichte zu finden. Sicherlich liegt hier auch die Schwierigkeit in der deutschen Übersetzung, da bei solch einem Erzählstil viel von der Melodie und Wortkraft ausgeht und das in einer Übersetzung nur schwer einzufangen ist.

Die Autorin zeichnet eine Welt, die durch eine nukleare Katastrophe in ein rückschrittliches Leben zurückfällt, welche von einfachen Gesetzen geprägt ist, die auf den letzten Schriftstücken der Welt festgehalten sind und nur von ausgewählten Lesern vorgelesen werden, denn dem Rest der Bevölkerung ist es verboten, die Fähigkeit des Lesens zu erlernen.

Während der Weltenbau von Solomonica de Winter eher stiefmütterlich behandelt wird, fokussiert sich die von einem auktorialen Erzähler verfassten Story auf den Lebensweg der jungen Frau Gaia Marinos, die als letzte lebende Mutantin ein Leben in ständiger Gefahr vor Entdeckung bei einem Jäger und einem Lehrer in einer Waldhütte führt, bis sie schließlich in Gefangenschaft gerät und sich nur durch die erlernte Gabe des Lesens vor dem sicheren Tod retten kann.

Gaia ist gezeichnet durch die gesellschaftliche Stigmatisierung als Mutantin und bewegt sich nun in der neuen Welt, welche vom Verfall der Menschheit kündet und kämpft dabei um ihr Überleben und später auch um die Sicherheit ihres Kindes. Die mittelalterlich anmutende Szenerie wird über eine große Zeitspanne mit gladiatorähnlichen Kämpfen gefüllt, in der die Geschichte nicht wirklich vorankommt und Gaias eigentliches Ziel, das Aufspüren der geheimgehaltenen letzten Bücher, damit vom Tisch zu sein scheint.

Zwar kommt die Handlung später schließlich doch noch voran und es gibt wirklich ein paar wunderbare Szenen, vor allem als sich Gaia mutterseelenallein durch den Wald kämpft und wilden Tieren begegnet, die für mich zu einem Highlight der Geschichte wurden, aber es gibt auch einige Längen und so richtig gefunkt hat es bei mir einfach nicht. Zu erwähnen bleibt noch eine Protagonistin, die neben Gaia aus der patriarchalen Welt besonders hervorsticht, das Menschenmädchen Julie Bonaparte, deren Beweggründe für ihre Entwicklung nicht ganz offensichtlich sind und sie damit so interessant für mich machten. Außerdem bleibt festzuhalten, dass Solomonica de Winter mit »Das Gesetz der Natur«, welches erst den Auftakt zu einer epischen Trilogie darstellt, einige gesellschaftspolitische Themen anspricht.

Fazit

Die distanzierte Erzählweise hat es mir leider sehr schwer gemacht einen Zugang zur Geschichte zu finden und meine großen Erwartungen wurden nicht erfüllt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.02.2023

Veröffentlicht am 17.03.2023

Eine magische Geschichte, die mit der Mystik der chinesisch-malayischen Kultur verzaubert

Schattenbraut
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Beschreibung

1893, Malaya. Als Tochter eines einst erfolgreichen Händlers lebt die 17-jährige Li Lan in einem verarmten Haushalt und sorgt sich um ihren opiumsüchtigen Vater. Von der wohlhabenden Familie ...

Beschreibung

1893, Malaya. Als Tochter eines einst erfolgreichen Händlers lebt die 17-jährige Li Lan in einem verarmten Haushalt und sorgt sich um ihren opiumsüchtigen Vater. Von der wohlhabenden Familie Lim erhält Li Lan einen möglichen Ausweg aus ihrer Situation geboten. So soll sie den Geist des kürzlich verstorbenen Sohns der Familie heiraten. Li Lan hat jedoch Bedenken sich auf einen solchen Pakt einzulassen und als sie schließlich auch noch angsteinflößende Träume plagen, verschwindet sie im Schattenreich. In der Welt der Geister findet Li Lan nicht nur die Liebe, sondern auch die Wahrheit über die Familie Lim, die eng mit ihrer eigenen verwoben ist.

Meine Meinung

In der deutschen Übersetzung kam zunächst Yangsze Choos zweiter Roman »Nachttiger« heraus, welcher mich mit seinem mystischen Charme sehr begeistert hat (sogar mein Jahreshighlight 2019 wurde), umso mehr habe ich mich nun auf das Debüt der begabten Schriftstellerin in der deutschen Fassung gefreut.

Genau wie in »Nachttiger« bringt uns Choo auch in »Schattenbraut« die Kultur und Folklore Malayas näher. Dieses Mal führt uns die Autorin noch weiter in die Vergangenheit, nämlich ins 19. Jahrhundert in die Stadt Malakka, welche die glorreichen Zeiten des florierenden Gewürzhandels bereits hinter sich gelassen hat, doch durch die Zuwanderung von Chinesen, Briten, Portugiesen und Niederländern immer noch ein kultureller Schmelztiegel ist.

Die ledige Li Lan, die als Tochter eines verarmten Händlers kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag steht, übernimmt die Hauptrolle in Yagnsze Choos historischem Roman, der vor allem durch seine besonders spirituelle Seite besticht und damit ein ungewöhnliches Leseerlebnis bietet, bei dem die Realität schon bald von der Geisterwelt aus dem chinesischen Glauben abgelöst wird.

In Anbetracht der eingeschränkten Rolle der Frau bietet sich durch diesen magischen Kniff mit dem Eintauchen in die Welt der Schatten und Geister eine wunderbare Entwicklungsmöglichkeit für Li Lan. Im realen Leben ans Haus gefesselt, kann die junge Frau in der mystischen Schattenwelt sich frei bewegen und selbstbestimmter agieren und damit auch eine starke Persönlichkeit entwickeln.

Am meisten fasziniert hat mich jedoch die Einbindung der kulturellen Einflüsse, wie der chinesische Ahnenkult, der Glaube an eine Geisterwelt und die Mischung mit malayischen Traditionen. Dies greift Yagnsze Choo für eine bessere Einordnung auch nochmals im Nachgang an den Roman auf.

Ein paar kleinere Längen hat der Roman zwar aufzuweisen, aber das wird mit dem mitreißenden Setting, einer Prise Spannung und durch das Aufdecken der Familiengeheimnisse wieder ausgeglichen.

Fazit

Eine magische Geschichte, die mit der Mystik der chinesisch-malayischen Kultur verzaubert und in das Reich der Geister entführt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 11.02.2023

Veröffentlicht am 17.03.2023

Der Zauber von 1001 Nacht ist vorhanden, nur in dieser düsteren Fassung von Aladdin nicht so ganz auf mich übergesprungen.

Disney. Twisted Tales: Leuchtende Wunderwelt (Aladdin)
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Beschreibung

Der Großwesir von Agrabah hat große Pläne und als er an die Lampe des Dschinni kommt, rücken seine Träume über die Weltherrschaft in greifbare Nähe. Doch nur mit der Hilfe des Straßenjungen ...

Beschreibung

Der Großwesir von Agrabah hat große Pläne und als er an die Lampe des Dschinni kommt, rücken seine Träume über die Weltherrschaft in greifbare Nähe. Doch nur mit der Hilfe des Straßenjungen Aladdin ist es Jafar gelungen, die Wunderlampe in seinen Besitz zu bringen. Während Aladdin sich ohne die Hilfe des Dschinni aus der Wunderhöhle befreien muss, ist Jasmin dem neuen Sultan Jafar und seinen Machenschaften ausgeliefert. Doch so leicht gibt die Prinzessin nicht auf und gemeinsam mit Aladdin und den Straßenratten beginnt die Rebellion gegen das neue Regime…

Meine Meinung

Zu meinen absoluten Lieblings-Disney-Märchen zählt die bezaubernde Story über den armen Straßenjungen Aladdin, die im goldenen Käfig gefangene Prinzessin Jasmin und den blauhäutigen magischen Dschinni. Klar, dass mich hier auch die Neuerzählung »Leuchtende Wunderwelt« von Liz Braswell ungemein gereizt hat, denn hier wird der Verlauf der Geschichte kurzerhand umgedreht.

Zu Beginn folgt Liz Braswell über einen längeren Zeitraum hinweg dem Disney-Original, was die magisch-orientalische 1001-Nacht-Feelings wach werden lässt. Ehrlich gesagt war mir das fast schon etwas zu langatmig erzählt (da doch jeder die Geschichte kennt) oder ich war einfach zu ungeduldig auf den kommenden Twist.

Als Alladin aus der Wunderhöhle mit der Lampe zurückkehrt, ändert sich der Handlungsverlauf, denn die mächtige Wunderlampe gerät in die Hände des Großwesirs Jafar und läutet damit einen düsteren Wendepunkt für ganz Agrabah ein. Dieses geänderte Setting bringt Prinzessin Jasmin in eine Situation, die sie zu einer wahren Kämpferin für Freiheit und Gerechtigkeit werden lässt. Doch um gegen Jafar bestehen zu können und ihm die Sultanskrone abzuluchsen, benötigt sie Hilfe aus der Bevölkerung.

Sehr gut hat mir gefallen, dass in »Leuchtende Wunderwelt« die Missstände in Agrabah viel Raum einnehmen und Liz Braswell ein beeindruckendes Bild der Lebensumstände von Aladdin und den Straßenratten zeichnet. Der Kontrast zwischen Arm und Reich ist bestechend herausgearbeitet und man fiebert regelrecht mit Jasmin und Aladdin mit, ob es ihnen tatsächlich gelingen wird, Jafar das Handwerk zu legen.

Bei der Ausarbeitung von Dschinnis Charakter hat mir etwas der Witz des blauen Magiewesens gefehlt, denn auch hier setzt Liz Braswell auf den düsteren Grundton ihrer Story und hebt vor allen Dingen das Sklavendasein und das Schicksal seiner Spezies hervor. Meiner Meinung nach hätte der Geschichte die Spritzigkeit von Original-Dschinnis Humor jedoch erheblich auflockern können.

Leider hat es sehr lange gedauert, in die Geschichte hineinzukommen und ich bin mit dieser düsteren Fassung eines meiner absoluten Disney-Lieblingsmärchen bis zum Schluss nicht so recht warm geworden. Daher gibt es von mir nur eine bedingte Leseempfehlung.

Fazit

Der Zauber von 1001 Nacht ist vorhanden, nur in dieser düsteren Fassung von Aladdin nicht so ganz auf mich übergesprungen.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.02.2023