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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2019

Wunderschön

Scarlett (Scarlett 1)
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Oh nein, wie peinlich! Die 12jährige Scarlett hat kein Geheimnis, das nicht von ihrer Mutter auf ihrem Blog veröffentlicht wird und somit weiß es dann natürlich - gefühlt - die ganze Welt. Aber das ändert ...

Oh nein, wie peinlich! Die 12jährige Scarlett hat kein Geheimnis, das nicht von ihrer Mutter auf ihrem Blog veröffentlicht wird und somit weiß es dann natürlich - gefühlt - die ganze Welt. Aber das ändert sich zum Glück, als Nachbarin Rosemary ins Krankenhaus kommt und Scarlett bei ihr ein altes Kochbuch findet. Scarlett probiert die Rezepte aus und auf einmal wendet sich alles zum Guten.
Ein wunderbarer Roman für Kinder, der aber auch Erwachsene noch verzaubert. Ein gelungener, ansprechender Schreibstil und eine schöne Geschichte - perfekt für die Altersstufe. Und die Beziehung zu der alten Nachbarin schlägt gut eine Brücke zur älteren Generation. Ein Roman, der das Herz erwärmt und ein angenehmes Gefühl hinterlässt.

Veröffentlicht am 28.12.2018

Schwächer als der erste Teil

Queen and Blood
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Achtung, Band 2 der Reihe. Einige Zeit ist vergangen nach den Ereignissen, mit denen der erste Band endete. Und auch seit meiner Lektüre, doch es ist mir gut gelungen, wieder in die Geschichte einzusteigen.
Kjell ...

Achtung, Band 2 der Reihe. Einige Zeit ist vergangen nach den Ereignissen, mit denen der erste Band endete. Und auch seit meiner Lektüre, doch es ist mir gut gelungen, wieder in die Geschichte einzusteigen.
Kjell unternimmt Reisen, um die letzten Feinde zu vernichten. Dadurch erhält der Leser eine recht gute Vorstellung von den unterschiedlichen Gebieten, was mir gefiel, denn die mittelalterlich angehauchte Welt wurde durch die vielen Beschreibungen gut vor meinen Augen erweckt. Leider ging es danach viel zu sehr um die Liebesgeschichte und es passiert auch nicht mehr so viel Spannendes, so dass mir der erste Teil wesentlich besser gefallen hat als diese Fortsetzung.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Sehr berührend

Jeder von uns ist ein Rätsel
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Alvie ist 17 Jahre alt, wohnt alleine, arbeitet im Zoo und versteht Tiere besser als Menschen.
Auch Stanley ist anders, ein Außenseiter. Und durch einen Zufall lernen sich die beiden kennen.
Als sie sich ...

Alvie ist 17 Jahre alt, wohnt alleine, arbeitet im Zoo und versteht Tiere besser als Menschen.
Auch Stanley ist anders, ein Außenseiter. Und durch einen Zufall lernen sich die beiden kennen.
Als sie sich persönlich treffen, schockiert sie Stanley mit ihrer direkten Art, mit ihm Sex haben zu wollen. Doch für Alvie ist das nur so eine Sache, die sie erfahren möchte, obwohl sie es gar nicht mag, wenn andere Menschen sie berühren. Denn sie ist Autistin, hat das Asperger Syndrom.
Erzählt wird diese anrührende Geschichte aus Alvies Sicht und wirbt so auf unaufdringliche Weise für die Einzigartigkeit der Menschen, für ein anderes Weltbild und für mehr Menschlichkeit. Es ist eine Geschichte, die nachdenklich stimmt, aber auch zum Lächeln bringt, die Geschichte einer Freundschaft und vorsichtigen Annäherung.
Eine Geschichte, die nicht mit dem erhobenen Zeigefinger erzählt wird, die den Leser immer wieder mit Alvies offener, direkter Art konfrontiert und die mich zu meinem Bücherregal zu "Watership Down" geführt hat.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Wo ist Professor Hardaker?

Die Sternen-Saga 1. Taurus
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Nathalie Hardaker ist 13 Jahre alt und führt kein alltägliches Leben, denn ihr Großvater ist ein berühmter Astro-Archäologe, der nicht nur viele Ausgrabungen geleitet hat, sondern auch von den Menschen ...

Nathalie Hardaker ist 13 Jahre alt und führt kein alltägliches Leben, denn ihr Großvater ist ein berühmter Astro-Archäologe, der nicht nur viele Ausgrabungen geleitet hat, sondern auch von den Menschen erkannt wird, weil er oft in Talkshows auftritt. Nathalie ist mit ihm schon durch die ganze Welt gereist und für ihr Alter ist sie oft sehr altklug. Nach einem Vortrag in London wird der Professor von einigen Leuten entführt. Ob er etwas geahnt hat? Denn entgegen seinen Gewohnheiten war ihr Großvater vor diesem Vortrag sehr nervös und wollte ihr auch nicht verraten, worum es geht. Nämlich um das Orakulum, von dem Natalie vorher noch nie etwas gehört hat, aber ihr Großvater beschäftigt sich schon so lange damit. Sehr mysteriös. Und dann findet Natalie auch noch ein jahrhundertealtes Tagebuch, in dem der Name ihres Großvaters steht. Gemeinsam mit Giles, den sie eigentlich nicht mag, macht sie sich auf die Suche.
Gut gefallen haben mir die Kapitelanfänge mit den Sternbildern und Zitaten. Ich habe etwas gebraucht, um mit dem Schreibstil und der Geschichte warm zu werden. Die empfohlene Altersangabe ist meiner Meinung nach zu niedrig angesetzt.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Spannender Fall

Kälter als die Angst
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Carla Delbrück wird am Totensonntag ermordet, umgeben von Grablichtern. Hat dieser Mord etwas mit einem lange zurück liegenden Mord zu tun? Und was ist mit den Drohbriefen, die die Bewohner des Hauses ...

Carla Delbrück wird am Totensonntag ermordet, umgeben von Grablichtern. Hat dieser Mord etwas mit einem lange zurück liegenden Mord zu tun? Und was ist mit den Drohbriefen, die die Bewohner des Hauses erhalten, in dem dieser Mord verübt wurde? Genau in dieses Haus ist Katrin gezogen, die die Leser der Reihe noch aus dem ersten Band, „Schattenfreundin“, kennen. Katrin wendet sich an Charlotte, die sich im Innendienst langweilt und endlich wieder ermitteln möchte.
Christine Drews ist wieder einmal ein spannender Münster-Thriller gelungen, der mit einer überraschenden Auflösung des Falles aufwartet, mit der ich so nicht gerechnet hätte, im Rückblick aber überzeugend ist. Auf die vorhergehenden Bänden wird immer mal wieder verwiesen, was den Kenner der Reihe erfreut, jedoch ist dieser Band auch gut unabhängig von den anderen Büchern zu lesen.
Der Leser erfährt natürlich auch etwas über das Privatleben, aber die Ermittlungen stehen immer im Vordergrund. Durch die wechselnden Perspektiven und die Auszüge aus einem "Sachbuch" (ohne Spoiler kann nicht weiter darauf eingegangen werden) sowie der Bezug zu dem lange zurück liegenden Mordfall wird die Spannung auf hohem Niveau gehalten. Auch der lokale Bezug zu Münster hat mir sehr gefallen.

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