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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

Monster

House of the Beast
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Als Almas Mutter schwer erkrankt, wendet sie sich an ihren Vater, den sie bisher noch nicht kannte, aber sie hofft, er könne ihre Mutter retten. Denn außer ihrer Mutter hat sie doch niemanden.
Doch dann ...

Als Almas Mutter schwer erkrankt, wendet sie sich an ihren Vater, den sie bisher noch nicht kannte, aber sie hofft, er könne ihre Mutter retten. Denn außer ihrer Mutter hat sie doch niemanden.
Doch dann stellt sich heraus, dass sie eben doch jemanden hat, ein Biest, ein Monster, das in ihr steckt.
Eine sehr düstere Atmosphäre, passend zum Monat November. Keine leichte, süße Lektüre, sondern eher deprimierend und eben definitiv keine Romantasy, hier gibt es allerhöchstens angedeutete Liebesgeschichten. Und auch wenn das sicherlich viele bemängeln (werden), so hat es mir gerade deswegen gefallen, denn dadurch ist dieses Buch anders und nicht so vorhersehbar. Zwischendurch leider ein paar Längen, aber insgesamt hat es mir gut gefallen. Insgesamt aber eine gute Dynamik und ein manchmal schon poetischer Schreibstil.

Veröffentlicht am 11.11.2025

Eiskalt

Lügennebel
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Eiskalte Atmosphäre herrscht auch im vierten Fall für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog, wieder im hohen Norden.
Eine Studentengruppe verbringt die Winterferien in Åre und neben den sportlichen Aktivitäten ...

Eiskalte Atmosphäre herrscht auch im vierten Fall für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog, wieder im hohen Norden.
Eine Studentengruppe verbringt die Winterferien in Åre und neben den sportlichen Aktivitäten wird auch viel Alkohol getrunken und Drogen konsumiert. Wir erfahren hier einiges über die gemeinsamen Feiern und Skifahrten. Aber dann wird eine der Studentinnen ermordet...
Auch dieser Band wurde aus wechselnden Perspektiven geschrieben und ich habe die ganze Zeit über mitgeraten und bin einige Male auf falsche Fährten abgebogen.
Es ist immer schöner, wenn man eine Reihe von Anfang an liest, denn dann findet man die privaten Entwicklungen im Hintergrund interessanter, aber meines Erachtens lässt sich dieses Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Wieder ein spannendes Buch von Viveca Sten mit einer überraschenden und überzeugenden Auflösung. Ein super Thriller.

Veröffentlicht am 11.11.2025

Rebellen

Silver Elite
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Die zwanzigjährige Wren Darlington ist eine taffe Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Aber Wren ist auch eine sogenannte Modifizierte und auf die wird Jagd gemacht. Als sie gefangen ...

Die zwanzigjährige Wren Darlington ist eine taffe Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Aber Wren ist auch eine sogenannte Modifizierte und auf die wird Jagd gemacht. Als sie gefangen genommen wird und in das namengebende Silver Elite Programm gesteckt wird, könnte das ihre Chance bedeuten, das System von innen heraus zu unterwandern. Wren war mir manchmal zu naiv und impulsiv, dann wieder sehr gradlinig. Den Gegenpart, der Sohn des Generals, Cross, lernt man nur aus der Sicht von Wren kennen, es gibt keine zwei Perspektiven.
Einige unerwartete Wendungen, viel Action und - natürlich - ein Cliffhanger am Ende des Buches. Nichts revolutionär Neues, aber dennoch eine gute Lektüre.

Veröffentlicht am 11.11.2025

Eine neue Geschichte

Das Antiquariat am alten Friedhof
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Eine neue Geschichte aus dem Graphischen Viertel in Leipzig, eine neue Büchergeschichte. Und dieses Mal geht es um Bücherdiebe und einen Club von vier gelangweilten jungen Männern im Jahr 1930. Und dann ...

Eine neue Geschichte aus dem Graphischen Viertel in Leipzig, eine neue Büchergeschichte. Und dieses Mal geht es um Bücherdiebe und einen Club von vier gelangweilten jungen Männern im Jahr 1930. Und dann fünfzehn Jahre später, nach dem Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten. Denn dann kehrt Felix, einer der Bücherdiebe, zurück nach Leipzig. Mittlerweile arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner.
Wie schon in den anderen Büchern über das Graphische Viertel ist das Viertel auch hier wieder ein weiterer Protagonist und der Nebel und die Dunkelheit spielen hier ebenso wieder eine Rolle.
Ein ganz eigener Genremix, eine düstere Geschichte, viele Bücher und viele Geheimnisse sowie Freundschaften. Die Charaktere sind gut gezeichnet, hier gibt es oft keine klare Einteilung in gut und böse und kein Schubladendenken.
Gerne habe ich dieses Buch gelesen und bin wieder in das Graphische Viertel zurück gekehrt.

Veröffentlicht am 10.11.2025

Eine Reise

Odysseus und ich
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Laura Coffey flieht vor ihrem eigenen Leben, ihren Problemen zu Hause. Auf geht es nach Italien, eine Ausgabe der Odyssee im Gepäck. Der Vergleich mit Odysseus ist eher symbolisch, im übertragenen Sinne ...

Laura Coffey flieht vor ihrem eigenen Leben, ihren Problemen zu Hause. Auf geht es nach Italien, eine Ausgabe der Odyssee im Gepäck. Der Vergleich mit Odysseus ist eher symbolisch, im übertragenen Sinne gemeint. Die Odyssee von Laura Coffey ist erst einmal eine Flucht vor dem eigenen Leben, vor einer gescheiterten Beziehung und der Krankheit des Vaters, ein Neuanfang. Aus den geplanten zwei Wochen wird ein halbes Jahr.
Ein lockerer Schreibstil, eine Lektüre, die man gut lesen kann, kein Vergleich mit dem antiken Epos. Man merkt, dass die Autorin Reisejournalistin ist und die Beschreibungen der Reise(n) haben mir besser gefallen als die privaten Probleme und die Beschreibung der Auszeit. Aber das ist ja Geschmackssache.