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Veröffentlicht am 09.09.2018

Geschichte für eine Nacht

Königskinder
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Max und Tina müssen die Nacht in ihrem Auto verbringen, weil sie trotz einer Straßensperre die Passstraße genommen haben. Zum Glück ist ihnen nichts passiert, aber sie stecken fest. Damit die Zeit schneller ...

Max und Tina müssen die Nacht in ihrem Auto verbringen, weil sie trotz einer Straßensperre die Passstraße genommen haben. Zum Glück ist ihnen nichts passiert, aber sie stecken fest. Damit die Zeit schneller vergeht und Tina nicht so sehr an ihre Lage denken muss, erzählt Max ihre eine Geschichte. Die beiden sind seit vielen Jahren verheiratet, sind sich in den großen Angelegenheiten einig, streiten sich jedoch darüber, wann der Scheibenwischer angeschaltet werden muss und Ähnliches. Max erzählt die Geschichte des Kuhhirten Jakob, der Ende des 18. Jahrhunderts gelebt hat, genau dort, wo jetzt das Auto der beiden feststeckt. Jakob verliebt sich in die Bauerstochter Marie, die gesellschaftlich über ihm steht und ihr Vater ist gegen diese Verbindung. Doch Jakob und Marie geben nicht auf.

Alex Capus hat es geschafft, diese beiden Erzählebenen gut zu verbinden, eine Leichtigkeit beim Lesen zu erschaffen, die den Leser neben Tina zu einem weiteren "Zuhörer" macht. Was entspringt der Fantasie von Max, was ist historische Realität? Und was denkt wohl der Steinbock darüber?

Veröffentlicht am 08.09.2018

Spannend und unerwartet

Mädchen, Mädchen, tot bist du
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Mel Wallis de Vries ist auch mit diesem Buch wieder ein spannender Jugendkrimi gelungen. Ich mag auch sehr, dass die Cover sich sehr ähneln, auch wenn die Geschichten nicht miteinander zusammen hängen. ...

Mel Wallis de Vries ist auch mit diesem Buch wieder ein spannender Jugendkrimi gelungen. Ich mag auch sehr, dass die Cover sich sehr ähneln, auch wenn die Geschichten nicht miteinander zusammen hängen.
Der Leser ist einen Schritt weiter als die Mädchen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Zu Beginn erfahren von Leilas Tod. Und dann schaltet sich der Erzähler ein und erklärt uns, dass es sich hier mitnichten um einen Selbstmord handelt. Doch was haben diese 16jährigen nur getan, wo gibt es eine Verbindung? Als Leser muss man sich rasch umstellen, denn vor ihrem Tod berichten die Mädchen aus der Ich-Perspektive. Doch auch wenn der Leser lange im Dunkeln tappt, so wird die Geschichte am Ende gelungen zusammen geführt und aufgelöst.

Veröffentlicht am 04.09.2018

Hatte mehr erwartet

Ein Augenblick für immer. Das erste Buch der Lügenwahrheit, Band 1
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June beschließt ziemlich kurzfristig ihr letztes Schuljahr in Cornwall zu verbringen und zieht zu ihrem Onkel, der in ihrer Erinnerung in einem kleinen Cottage lebte. Nach der Schule möchte sie in Oxford ...

June beschließt ziemlich kurzfristig ihr letztes Schuljahr in Cornwall zu verbringen und zieht zu ihrem Onkel, der in ihrer Erinnerung in einem kleinen Cottage lebte. Nach der Schule möchte sie in Oxford studieren, um später Anwältin für Menschenrechte zu werden. Nun ja, das Cottage ist nur so ein Sommersitz, das Herrenhaus ist viel größer, es gibt einen Butler, eine Köchin,... Und ihre beiden Cousins sind doch nicht auf Weltreise, sondern noch da und wiederholen ihr letztes Schuljahr. Beide gut aussehend, aber charakterlich sehr unterschiedlich, beide an June interessiert - und sie an ihnen. In der Schule wirken die beiden geheimnisvoll und lassen kein Mädchen an sich ran. June findet sofort Freunde und dann entdeckt sie eine geheimnisvolle Gabe an sich. Insgesamt eine Teeniegeschichte, die sich gut lesen lässt und das hält, was sie verspricht. Mir war das Buch insgesamt ein wenig zu klischeehaft und vieles wurde bisher nur angedeutet. Ich hoffe, das wird in den folgenden Bänden besser.

Veröffentlicht am 04.09.2018

Von den Ottonen zur 1848er Revolution

Land im Sturm
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Von der Zeit der Ottonen zu den Wenden, zum 30jährigen dann ein Sprung ins 19. Jahrhundert in die napoleonische Zeit und zum Abschluss die 1848er Revolution - um die 1000 Jahre deutsche Geschichte.
Unterteilt ...

Von der Zeit der Ottonen zu den Wenden, zum 30jährigen dann ein Sprung ins 19. Jahrhundert in die napoleonische Zeit und zum Abschluss die 1848er Revolution - um die 1000 Jahre deutsche Geschichte.
Unterteilt in 5 Abschnitte geht es doch immer wieder um die Nachkommen der "Stammfamilien", die der Leser bereits im 1. bzw. 2. Abschnitt kennen lernt. Die Geschichten spielen über einen relativ kurzen Zeitraum, jedem Abschnitt ist ein knapper historischer Rahmen vorangestellt zur besseren Orientierung. Wir lernen die Geschichte immer aus der Sicht der handelnden Personen kennen und wissen darum immer nur so viel, wie sie wissen konnten.
Ein Säbel begleitet den Leser als roter Faden durch das Buch. Die Namen kehren immer wieder, auch wenn zwischen den Abschnitten viele Generationen liegen. Gefallen hat mir, dass dieses Muster zum letzten Abschnitt hin unterbrochen wurde und wir nur einen Zeitsprung von 35 Jahren unternehmen.
Ulf Schiewe gelingt es wunderbar mit diesem episodenhaften Roman seine Leser zu unterhalten und nebenbei historisches Grundlagenwissen zu vermitteln ohne jedoch lehrmeisterisch oder langweilig daher zu kommen. Interessante Charaktere, die ein Leben voller Entbehrungen, oder aber auch in (relativem) Reichtum führen, die im Krieg leben, aber auch die Liebe kennen lernen. Manches Mal wäre ich gerne bei der ein oder anderen Person länger verweilt.
Ein umfangreicher, seitenstarker Roman, der jedoch trotz der Länge keine Langeweile aufkommen lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Abenteuer
  • Geschichte
  • Spannungsbogen
  • Thema
Veröffentlicht am 28.08.2018

Was wäre, wenn...

Zurück auf Gestern
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Claire und Lulu kennen sich zwar erst seit einem Jahr, aber seitdem sind sie allerbeste Freundinnen. So schenken sie sich auch zum 15. Geburtstag die gleiche Halskette. Wobei da vermutlich Alexa, Besitzerin ...

Claire und Lulu kennen sich zwar erst seit einem Jahr, aber seitdem sind sie allerbeste Freundinnen. So schenken sie sich auch zum 15. Geburtstag die gleiche Halskette. Wobei da vermutlich Alexa, Besitzerin von Schnick Schnack Schmuck und Omilis beste Freundin, ihre Hand im Spiel hatte. Omilie, die Oma von Claire, ist leider schon gestorben, aber zum 15. Geburtstag bekommt Claire einen Anhänger von ihr geschenkt. Eine Kugel, die jedoch in zwei Hälften zerbricht, zwei Uhren. Claire gibt ihrem Herzenszwilling Lulu die andere Uhr. Und dann geht das Abenteuer los, denn mit diesen Uhren kann man die Zeit zurück stellen. Das erste Mal passiert zufällig und die Mädchen sind verwirrt. Doch dann testen sie es aus.
Aber was für Konsequenzen gibt es, wenn man die Vergangenheit verändert? Ist das immer eine gute Sache? Oder kann es auch passieren, dass nicht nur das Schlechte ungeschehen, sondern auch das Gute nie passiert ist?
Eine süße Geschichte für Mädchen mit einer Moral. Eine Prise Liebesgeschichte ist auch dabei, aber eindeutig steht die Mädchenfreundschaft im Mittelpunkt.