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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2017

Verwirrspiel

Die Falle
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Die Romanautorin Linda Conrads hat seit zwölf Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen und lebt sehr zurück gezogen. Auslöser für diese Zurückgezogenheit war der Mord an ihrer Schwester. Linda hat den Mörder ...

Die Romanautorin Linda Conrads hat seit zwölf Jahren ihr Haus nicht mehr verlassen und lebt sehr zurück gezogen. Auslöser für diese Zurückgezogenheit war der Mord an ihrer Schwester. Linda hat den Mörder gesehen, bevor er flüchten konnte. Seitdem lebt sie in Angst. Aber jetzt hat sie ihn im Fernsehen gesehen und möchte ihm eine Falle stellen, damit der Mörder von Anna endlich bestraft wird.

Melanie Raabe ist ein sehr spannender Thriller gelungen. Die Geschichte wird recht ruhig erzählt und der Leser wird immer wieder in ein Verwirrspiel gezogen, dass ihn immer wieder zur Überprüfung und Anpassung seiner Hypothesen führt. Die Auflösung am Ende ist logisch nachvollziehbar und meiner Meinung nach gelungen. Ich bin gut unterhalten worden und habe mit gerätselt. Auf weiter Bücher der Autorin bin ich gespannt.


Veröffentlicht am 24.04.2017

Rätselhaft

Monday Club. Das erste Opfer
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Die sechzehnjährige Faye lebt mit ihrem Vater in Newhaven in Maine. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben. Sie leidet unter einer seltenen Schlafkrankheit und läuft nachts oft draußen rum, aber in ...

Die sechzehnjährige Faye lebt mit ihrem Vater in Newhaven in Maine. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben. Sie leidet unter einer seltenen Schlafkrankheit und läuft nachts oft draußen rum, aber in dem kleinen Ort passiert ihr sicher nichts, weil hier doch nie etwas passiert. Doch direkt nach den Sommerferien trifft sie ihre Freundin Amy wieder und diese verhält sich seltsam. Bevor sie sich aussprechen können, stirbt Amy bei einem mysteriösen Autounfall. Und dann fangen die Ungereimtheiten an. Was haben die mächtigen Familien der Stadt zu verbergen, was steckt hinter dem Monday Club? Durch die Familie ihrer Mutter gehört Faye auch zu diesen Familien und bisher stellte das für sie auch kein Problem dar. Aber nun beginnt sie alles zu hinterfragen und auf einmal verhalten sich alle eigenartig, auch Josh, ihr Freund. Dann ist da noch die verrückte Missy Austen, ein Messie, die immer vor sich hinredet. Was hat das alles mit der Vergangenheit zu tun?

Krystina Kuhn ist ein spannendes Buch mit einem Hauch Mysterie gelungen, bei dem man sich immer fragt, was ist jetzt noch natürlich zu erklären und wo beginnt das Übernatürliche. In diesem ersten Teil der Trilogie erhält man noch nicht viele Antworten, sondern es werden mehr Fragen gestellt und man ist gespannt, wie es weitergehen wird.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Hier kommt keine Langeweile auf

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Harry Potter musste den Sommer über zu den Dursleys und mit einigen Pannen und Verzögerungen kommen auch Ron und Harry wieder in Hogwarts an und das zweite Schuljahr startet. Jetzt ist auch Ginny, Rons ...

Harry Potter musste den Sommer über zu den Dursleys und mit einigen Pannen und Verzögerungen kommen auch Ron und Harry wieder in Hogwarts an und das zweite Schuljahr startet. Jetzt ist auch Ginny, Rons jüngere Schwester, auf der Schule und sie ist ganz in Harry verschossen. Bald schon tauchen die ersten Probleme auf, weil die Kammer des Schreckens geöffnet wurde. Was ist das und warum wird sie so genannt? Wird es Harry und seinen Freunden gelingen, dahinter zu kommen und unbeschadet durch das Schuljahr zu kommen?

Es ist einfach immer wieder schön, diese Reihe zu lesen und es gibt so viele Kleinigkeiten, die ich seit der letzten Lektüre wieder vergessen habe. Eine Reihe, die man immer wieder lesen kann, ganz unabhängig vom Alter. Unglaublich, wie vorausschauend Rowling die Reihe aufbaut. Wenn man alle Bücher kennt, fällt auf, wie gut sie geplant hat und welche Charaktere schon viel früher erwähnt werden. Oder auch die Peitschende Weide, die später noch eine Rolle spielen wird.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Zu unrealistisch

Kühlschrank-Chroniken
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Billie Ball ist 17, hat gerade Abitur gemacht und von Oma Elfie, die zu ihrem Schwarm nach Australien zieht, ihre tolle Wohnung geschenkt bekommen. Endlich eine eigene Bude – aber wie finanziert sie ihr ...

Billie Ball ist 17, hat gerade Abitur gemacht und von Oma Elfie, die zu ihrem Schwarm nach Australien zieht, ihre tolle Wohnung geschenkt bekommen. Endlich eine eigene Bude – aber wie finanziert sie ihr Leben? Ihr Traum ist, Drehbuchautorin zu werden, sie schafft es, ein unbezahltes Praktikum zu erhalten und um Geld für den Lebensunterhalt zu bekommen, macht sie eine WG aus ihrer Wohnung und bald wohnt sie mit zwei anderen Mädels in der Wohnung. Ki-Lu ist der Star der Fernsehserie, für die auch Billie arbeitet und Sarah war auf ihrer Schule.

Billie muss viel arbeiten, wird regelrecht ausgebeutet, beschwert sich aber nicht. Trotzdem bleibt noch Zeit für WG- und Liebesleben – Letzteres eher kompliziert, weil sich Billie nicht entscheiden kann, für wen sie denn nun schwärmt. Andere Probleme sind eher nebensächlich und Billies Eltern halten sich total raus, treten nur ganz am Anfang am Rande in Erscheinung.

Es kam mir doch etwas unrealistisch vor, dass eine 17jährige so auf sich gestellt eine WG aus der Wohnung macht, sogar die Polizei mal auftaucht, doch die fragt auch nicht nach den Eltern. Einiges wird bewusst ausgespart und ist darum kein Problem. Als ich darüber hinweggesehen habe, gefiel mir das Buch ein wenig besser. Doch am Schluss gibt es für mich zu viele lose Enden und anderes wird mir zu glatt gebügelt.

Veröffentlicht am 24.04.2017

Hat mich nicht überzeugt

Das Fundbüro der Wünsche
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Martha Lost ist ein Findelkind und wurde vor 16 Jahren im Fundbüro der Liverpool Station abgegeben. Sie hofft immer noch, dass jemand sie dort abholen kommt und in der Zwischenzeit arbeitet sie in dem ...

Martha Lost ist ein Findelkind und wurde vor 16 Jahren im Fundbüro der Liverpool Station abgegeben. Sie hofft immer noch, dass jemand sie dort abholen kommt und in der Zwischenzeit arbeitet sie in dem Fundbüro. Ihre Pflegemutter hat sie davon überzeugt, dass sie den Bahnhof nie verlassen darf, denn sonst passiert dem Bahnhof etwas Furchtbares und so kennt Martha nur den Bahnhof und lernt dort einige interessante Menschen kennen, wie den römischen Soldaten, der jeden Tag um 17.37 Uhr mit dem Zug ankommt oder die Cafébetreiberin Elisabeth, die sie immer mit Kuchen versorgt und immer ein offenes Ohr für sie hat. Ein Australier, der einen Koffer mit Fundstücken der Beatles findet, gehört auch dazu und erweitert ihren Horizont. Dann tauchen auf einmal Briefe auf und Martha stellt ihre Herkunft in Frage.

Eigentlich eine Mischung für eine gute Geschichte, aber mich konnte sie leider nicht überzeugen. Es gab zu viele lose Enden und der Schreibstil sagte mir leider auch nicht so zu.