Cover-Bild Die Falle

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 11.04.2016
  • ISBN: 9783442714179
Melanie Raabe

Die Falle

Thriller
Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Verwirrspiel, dem es oftmals an Spannung fehlt

1

Ich hatte einige Schwierigkeiten in das Buch herein zu finden, denn die Geschichte konnte mich nicht wirklich packen und auch mit der Protagonistin konnte ich nur wenig anfangen. Spannung kam für mich ...

Ich hatte einige Schwierigkeiten in das Buch herein zu finden, denn die Geschichte konnte mich nicht wirklich packen und auch mit der Protagonistin konnte ich nur wenig anfangen. Spannung kam für mich leider auch nur sehr wenig bis gar nicht auf.
Zur Mitte wurde das Buch dann deutlich spannender und ich war gespannt was aus meinen Theorien wird und wie sich alles auflöst. Die Autorin spielt lange Zeit mit dem Leser und man ist regelrecht verwirrt was man nun glauben soll und was tatsächlich passiert.

Das Ende war zwar in sich stimmig und es bleiben keine Fragen offen, aber dennoch fand ich die Auflösung im Gesamtkontext etwas lahm. Hier hätte ich mir noch ein paar andere spannende Wendungen gewünscht.

Das Buch beinhaltet ein eigenes Buch, was für mich immer eine tolle und interessante Sache ist. Stellenweise hat mir diese Geschichte sogar besser gefallen als das eigentliche Buch. Gut hat mir hier auch gefallen, dass sich die beiden Geschichten stilistisch sehr unterscheiden.

Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und man fliegt durch das Buch, auch wenn die Geschichte für mich als solches nicht völlig packend war.

Veröffentlicht am 19.03.2020

Spannender Pageturner

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Linda findet ihre Schwester tot in ihrer Wohnung doch nicht nur das, der Mörder verschwindet gerade über den Balkon und Linda sieht ihm direkt in die Augen. Jahre später entdeckt die Zurückgezogen lebende ...

Linda findet ihre Schwester tot in ihrer Wohnung doch nicht nur das, der Mörder verschwindet gerade über den Balkon und Linda sieht ihm direkt in die Augen. Jahre später entdeckt die Zurückgezogen lebende Autorin den Mörder ihrer Schwester im Fernsehen und versucht das, was die Polizei die ganzen Jahre nicht geschafft hat, ihn zu überführen.

Ich habe das Buch nur so verschlungen, da der Schreibstil sehr einfach ist und voll meinem Lesefluss entsprochen hat. Ich habe das Exemplar mit den schwarz weißen Cover, das ich nicht so recht verstehe aber manche Thriller Cover sind ja eh etwas kryptisch oder sollen gar nicht so viel ausdrücken. Es ist auf jeden Fall recht einfach gehalten und ich würde sagen, dadurch könnte es sogar etwas unter gehen.
Der Klappentext ist sehr spannend geschrieben und verspricht auf jeden Fall Lesestunden voller Thrill.


Linda als Charakter kam mir erst etwas komisch vor. Sie hat seit Jahren das Haus nicht mehr verlassen aber es kommt für mich erst ziemlich spät warum eigentlich. Dennoch finde ich dann krass dass sie es von einer Minute auf die andere tut (ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viel verraten).
Die Sache mit dem Buch im Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Das war mal etwas anderes um die Geschichte zu erzählen, was ich so noch nie hatte. Auf jeden Fall sehr gelungen.

Ich wusste in der Story nie so richtig wie es enden würde. Immer wieder haben sich meine Gedanken überschlagen auch wenn das was am Ende rauskam sehr einfach war, so war es dennoch nicht schlecht.
Das Buch ist auf jeden Fall wert gelesen zu werden also eine absolute Empfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2019

Die Falle, die selbst eine ist?

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Linda Conrads Schwester wurde getötet. Sie erhaschte am Tatort einen letzten Blick auf den Mörder. Dies ist nun 12 Jahre her.
Seitdem lebt sie völlig zurückgezogen und schreibt Romane.
Plötzlich steht ...

Linda Conrads Schwester wurde getötet. Sie erhaschte am Tatort einen letzten Blick auf den Mörder. Dies ist nun 12 Jahre her.
Seitdem lebt sie völlig zurückgezogen und schreibt Romane.
Plötzlich steht ihre Welt Kopf. Sie erkennt im Fernsehen den Mörder ihrer Schwester. Ein bekannter Journalist.
Linda will ihm eine Falle stellen. Sie schreibt einen Thriller über den Mord an ihrer Schwester und was sie gesehen hat. Und sie plant das Interview zu ihrem neuem Roman, mit ihm zu führen.
Die Falle, die selbst eine ist....


Mein Fazit:
Der Roman ist in 2 Erzählweisen eingeteilt. Die Handlung spielt in der Gegenwart, man erhält aber auch Einblicke in die Vergangenheit und dann gibt es noch den Roman im Roman. Ein Thriller in dem Linda den Mord an ihrer Schwester schildert. An sich sehr gut gemacht, jeder Abschnitt bringt einen in der Geschichte weiter, egal ob aus Linda's Thriller erzählt wird oder der Gegenwart.
Die Kapitel aus der Gegenwart und Linda's Thriller wechseln sich ab und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. Aber es war stellenweise sooooo zäh und langatmig. Es gab ganz ganz viele Wiederholungen und immer wiederkehrende Sätze. Die Erzählungen über das Interview mit dem Journalisten ziehen sich über endlos viele Seiten. Man kommt sich vor als würde man auf der Stelle treten. Trotzdem baut die Autorin Spannung auf, teilweise sogar sehr nervenaufreibende Spannung. Das war schon echt gut, aber leider zu wenig Ich hab mit dem Gedanken gespielt das Buch abzubrechen weil es so langwierig und voller Wiederholungen ist. Aber ich wollte wissen wie es endet. Ich habe das Buch sogar in 2 Tagen verschlungen. Das spricht ja einerseits für sich, aber andererseits konnte es mich doch nicht überzeugen. Mir fehlt das gewisse Etwas. Ich habe auf viel viel mehr Spannung gehofft. Viel mehr Wirrungen und Wendungen. Aber leider kam da nur eine einzige Wendung und die war für mich total vorhersehbar und nicht spektakulär
Ein sehr bekannter Thriller Autor beschrieb das Buch unter anderem als "ein atemberaubendes & absolut fesselndes Leseerlebnis". Dem kann ich leider nicht ganz zustimmen. Fesselnd, ja. Aber nur weil man wissen will wie es endet. Atemberaubend? Nein, in keiner Weise.....
Ich hatte echt viel mehr erwartet und bin nun ein wenig enttäuscht Das Buch ist echt nicht schlecht und die Story super gut durchdacht und an sich mega gut, aber die Umsetzung leider nicht. Mehr Spannung, psychologische nervenaufreibende Spielchen & weniger belangloses und es wäre so super geworden.....
Für mich leider auch kein Thriller, Spannungsroman trifft es besser.
Ich vergebe 3/5 Sterne

Veröffentlicht am 04.08.2019

Lieblings Psycho-Thriller (Mustread)

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"Die Falle" gehört zu meinem ersten Psycho-Thriller den ich je gelesen habe und auch zu einer der Besten. Die Story catcht einen sofort und das Buch was im Buch drinnen ist gefällt mir auch sehr. Die Story ...

"Die Falle" gehört zu meinem ersten Psycho-Thriller den ich je gelesen habe und auch zu einer der Besten. Die Story catcht einen sofort und das Buch was im Buch drinnen ist gefällt mir auch sehr. Die Story handelt sich um eine Buchautorin namens Linda Conrads, wessen Schwester vor ihren Augen blutrünstig ermordet wurde. Seit diesem Geschehen bunkterte Linda sich in ihr zuhause ein, da sie angst hatte, dass der Mörder ihrer Schwester sie aufsuchen würde. Sie hat für mehrere Jahre nicht ihr Haus verlassen und machte sich ein leben indem sie Bücher schrieb und sie verkaufte. Eines Tages, sah sie den Mörder ihrer Schwester in den Medien und ab da beginnt die mitreisende Geschichte. Linda recherchierte und fand heraus, dass der Mann Vicror Lenzen hieß und, dass er Interviewer da fiel ihr eine brilliante Idee ein. Sie schrieb ein neues Buch und ladete ihn zu einem Interview ein.

Weiter will ich nicht erzählen, da man das Buch auf jeden Fall lesen sollte. Wenn man einmal anfängt das Buch zu lesen kann man nicht aufhören.

Veröffentlicht am 29.06.2019

Gutes Buch

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Das Buch selbst wird in zwei Ebenen, welche sich stetig abwechseln, erzählt. Einmal die Kapitel, welche in der Gegenwart spielen und dann die, welche die Vergangenheit aufgreifen. Hierbei gibt es allerdings ...

Das Buch selbst wird in zwei Ebenen, welche sich stetig abwechseln, erzählt. Einmal die Kapitel, welche in der Gegenwart spielen und dann die, welche die Vergangenheit aufgreifen. Hierbei gibt es allerdings die Besonderheit, dass es „Buch-im-Buch“-Passagen gibt, durch welche man als Leser Informationen über den Mord erhalten soll. Leider gibt es dabei einen kleinen Widerspruch. Es heißt, dass Linda hochliterarische Bücher schreibt, doch die Auszüge aus ihrem neusten Buch, stimmen damit nicht überein, da diese sehr einfach geschrieben sind. Und doch ist es gelungen, diese Passagen von der eigentlichen Kerngeschichte zu trennen. Als Leser spürt man den Unterschied. Es gibt eine klare Grenze zwischen Lindas Sichtweise und ihrem Buch.

Der Schreibstil insgesamt hat mir gefallen. Es gab viele kurze, abgehackte Sätze, welche Tempo in die Geschichte bringen. Die Gegenwartsform kombiniert mit der Ich-Perspektive zieht direkt ins Geschehen und gibt das Gefühl, als würde Linda vor einem sitzen und die Geschehnisse, sowie ihre Gefühle schildern. Hinzu kommen Metaphern, Vergleiche und Beschreibungen, die beim Lesen eine unglaubliche Freude bereiten.

Die Spannung ist besonders im Mittelteil da. Es gibt viele Momente, in denen man als Leser nicht mehr weiß, was man glauben soll. Alles wird über den Haufen geworfen, wodurch man ständig Zweifel hat, was denn nun wahr ist und wer der Böse ist. Die Stellen, bei denen sich Linda und Victor gegenüberstehen, sind besonders gut gemacht. Da wird der Zweifel um einiges verstärkt und man bekommt als Leser kurzzeitig den Gedanken, ob Linda sich nicht doch alles ausgedacht hat. Man wird immer wieder in bestimmte Richtungen gelenkt und weiß im Endeffekt doch nichts.

Die Protagonistin an sich war mir recht sympathisch. Ich konnte ihre Entscheidung, sich aus dem sozialen Umfeld zurückzuziehen, zu einhundert Prozent nachvollziehen. Durch die Ich-Perspektive merkt man recht schnell, wie traumarisiert Linda tatsächlich ist. Man kann alles hautnah miterleben und alles wirkt sehr glaubwürdig und nachvollziehbar.

Leider kam das Ende zu schnell und wirkte zu einfach. Man hätte viel mehr daraus machen können, weshalb es doch etwas enttäuschend war.

Insgesamt handelt es ich aber um ein sehr empfehlenswertes, kurzweiliges und mitreißendes Buch, welches es wert ist, gelesen zu werden.