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Gavroche

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2023

Leider nicht mein Fall

The Witches of Silent Creek 1: Unendliche Macht
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Ich bin eigentlich keine, die wegen eines Covers ein Buch kaufen würde, aber ein schönes und gut gelungenes Cover schaue ich mir dennoch gerne an. Und hier hat das Cover sofort mein Interesse geweckt und ...

Ich bin eigentlich keine, die wegen eines Covers ein Buch kaufen würde, aber ein schönes und gut gelungenes Cover schaue ich mir dennoch gerne an. Und hier hat das Cover sofort mein Interesse geweckt und ich finde es wunderschön gestaltet und auch passend für dieses Hexen-Buch.
Ich war nach dem Klappentext sehr neugierig und freudig gespannt, dieses Buch zu lesen. Aber leider konnte es meine Erwartungen nicht so recht erfüllen. Ich bin zum einen mit den Personen nicht so recht warm geworden und zum anderen war mir die Geschichte leider zu inkonsequent und Spannung kam auch erst gegen Ende auf.
Silent Creek, wohin Helena nach dem Tod ihrer Eltern zieht, hat mich sehr neugierig gemacht und auch das College sowie der geheimnisvolle Tyrael. Insgesamt war die Geschichte allerdings zu vorhersehbar und leider nicht so besonders. Lediglich zum Ende hin gefiel es mir besser.

Veröffentlicht am 31.01.2023

Neue Zeiten

Fräulein Gold: Die Rote Insel
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Neue Zeiten für Hulda Gold. Nachdem sie nicht mehr in der Klinik arbeiten darf, arbeitet sie nun als Krankenschwester in der Praxis von Grete. Ihre Schwangerschaft schreitet immer weiter fort, aber vermisst ...

Neue Zeiten für Hulda Gold. Nachdem sie nicht mehr in der Klinik arbeiten darf, arbeitet sie nun als Krankenschwester in der Praxis von Grete. Ihre Schwangerschaft schreitet immer weiter fort, aber vermisst sie Johann wirklich so sehr? Und was ist mit Karl?
In diesem Fall geht es um Kommunisten und Nationalsozialisten, um die "Rote Insel", auf der Hulda nun lebt. Auch wenn es nicht so weit weg ist vom Winterfeldplatz, so vermisst sie doch ihr altes Leben, schämt sich allerdings auch.
Und Karl muss sein Verhältnis zu seinem Vater überdenken und aufpassen, dass er nicht zu sehr in seine krummen Machenschaften hingezogen wird.
Dieses Mal überwog meiner Meinung nach die Hintergrundgeschichte und der Krimifall war nicht ganz so spannend, aber dennoch hat es mir wieder gut gefallen und auch Anna Thalbach hat wieder mal einen tollen Job gemacht.

Veröffentlicht am 28.01.2023

Tankred - ein Abenteurer HB Rezension

Tankred: Weihrauch und Schwert
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Michael Römling entführt uns mit seinem neuen (Hör-)Buch in die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts. Tankred ist der Bibliothekar des Klosters Prüm in der Eifel. Ein Angriff der Wikinger steht bevor, die ...

Michael Römling entführt uns mit seinem neuen (Hör-)Buch in die zweite Hälfte des 9. Jahrhunderts. Tankred ist der Bibliothekar des Klosters Prüm in der Eifel. Ein Angriff der Wikinger steht bevor, die Mönche flüchten und nehmen nur die Bücher mit, die den Lehren der Kirche entsprechen, aber nicht die wertvollen Kopien griechischer und römischer Autoren. Tankred tut es in der Seele weh, diese Manuskripte zurück zu lassen, die er oftmals nur unter Mühen beschaffen konnte oder aufwendig kopieren ließ. Nur sein alter Mentor bleibt mit ihm im Kloster. Doch es ist zu spät, die Dänen stehen bereits vor den Klostertoren. Aber Tankred gelingt die Flucht und somit lässt er auch sein Leben als Mönch hinter sich. Als er erfährt, dass seine Halbschwester Judith von den Wikingern entführt wurde, macht er sich auf die Suche.
Nach und nach erfahren wir mehr über die Biografie Tankreds, die sehr turbulent und abwechslungsreich ist. Ein sympathischer Protagonist, der manchmal etwas zu viel zu gut kann, aber dafür ist es ein rechtes Abenteuer, kurzweilig und spannend erzählt. Ein äußerst gelungener historischer Roman mit hohem Unerhaltungsfaktor - ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe und auch wieder auf den versierten Sprecher Oliver Rohrbeck.

Veröffentlicht am 28.01.2023

Alex Stern ist wieder da

Wer die Hölle kennt
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Achtung, zweiter Teil einer Reihe! Um sich nicht zu spoilern und höheren Lesegenuss zu erhalten, sollte man unbedingt vorher "Das neunte Haus" lesen - es lohnt sich definitiv!
Ich finde das Cover dieses ...

Achtung, zweiter Teil einer Reihe! Um sich nicht zu spoilern und höheren Lesegenuss zu erhalten, sollte man unbedingt vorher "Das neunte Haus" lesen - es lohnt sich definitiv!
Ich finde das Cover dieses Buches genial gemacht, allerdings wirkt es auf mich auch sehr verstörend, aber dafür eben umso passender. Auf jeden Fall ein Cover, das auffällt und sich abhebt von der Menge.
Die Ereignisse setzen hier ein Jahr später ein. Allerdings gibt es auch hier wieder unterschiedliche Zeitebenen, zusätzlich eben zwei in der Vergangenheit.
Alex Stern hat es auch wieder gar nicht leicht und muss sich ordentlich behaupten. Die Suche nach Darlington war immer noch nicht erfolgreich. Erschwerend hinzu kommt, dass Lethe Darlington mittlerweile für tot erklärt hat.
Alex Stern steht also mal wieder so einiges bevor. Es hat mir gut gefallen, wie die Figur weiter entwickelt wurde und es ist einfach eine phantastisch geniale Lektüre. Leigh Bardugo hat mal wieder bewiesen, was sie drauf hat.

Veröffentlicht am 28.01.2023

Neue Sichtweise

STONE BLIND – Der Blick der Medusa
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Das Cover finde ich sehr gelungen und lässt sofort an die griechische Mythologie denken. Allerdings ist dieses Buch viel mehr als ein Buch über Medusa, denn es gibt ständig wechselnde Perspektiven und ...

Das Cover finde ich sehr gelungen und lässt sofort an die griechische Mythologie denken. Allerdings ist dieses Buch viel mehr als ein Buch über Medusa, denn es gibt ständig wechselnde Perspektiven und die Leser*innen erhalten so einen recht guten Ein- und Überblick über die griechische Mythologie. Und so manch ein Eindruck muss hier bei dieser Version überdacht werden. Vor allem die Gorgonen und mit ihnen eben gerade Medusa wird hier ganz anders dargestellt, aber durchaus überzeugend. Dafür kommt der Held Perseus hier nicht so gut weg.
"Und wer bist du, zu entscheiden, wer ein Monster ist?", unterbrach ihn der Götterbote.
"Sie hat sie [die Gorgonen] als Monster bezeichnet." Perseus deutete auf Athene.
"Nein, habe ich nicht", widersprach sie. "Ich habe sie als gefährliche Kreaturen bezeichnet, was sie auch sind. Du bist derjenige, der denkt, dass alles, was nicht so aussieht wie du, ein Monster sein muss."
"Sie haben Schlangen als Haare!", rief Perseus.
"Schlangen sind keine Monster", stellte Hermes klar.
"Und Stoßzähne."
"Wildschweine sind auch keine Monster."
"Und Flügel."
"Ich bin sicher, nicht einmal du glaubst, dass Vögel Monster sind."
(S. 257)
Für mich ist dies die Schlüsselszene des Romans und zeigt auch gut für unsere Welt, was Vorurteile mit uns machen können.
Ein toller Schreibstil, eine interessante Sicht der Dinge - mir gefiel es sehr gut.