Queere Sports Romance
Ippon für die LiebeIch habe schon einige Sports Romance gelesen, von Football (wo ich wirklich keine Ahnung habe) bis hin zu Fechten (da habe ich zumindest eine grobe Vorstellung).
Judo war für mich allerdings völliges ...
Ich habe schon einige Sports Romance gelesen, von Football (wo ich wirklich keine Ahnung habe) bis hin zu Fechten (da habe ich zumindest eine grobe Vorstellung).
Judo war für mich allerdings völliges Neuland. Ich habe den Sport nie selbst gemacht und wusste entsprechend gar nicht, was mich erwartet. Trotzdem hat Saskia es geschafft, den sportlichen Aspekt so spannend und verständlich zu gestalten, dass ich nie das Gefühl hatte, etwas nicht nachvollziehen zu können. Im Buch wird zwar empfohlen, sich die Wurftechniken auf YouTube anzuschauen, aber ich wollte bewusst ohne zusätzliche Recherche lesen, um zu sehen, ob ich mir die Bewegungen allein durch die Beschreibungen vorstellen kann. Und das hat erstaunlich gut funktioniert.
Das Buch ist angenehm kurz und verliert sich nicht in unnötigen Längen. Die Romance steht im Mittelpunkt, aber ohne dabei kitschig oder überzogen zu sein. Genau das, was ich an Romance so gern mag: ein glaubhaftes Sich-Verlieben, kleine Momente des Über-sich-Hinauswachsens und eine Beziehung, die sich gegenseitig stärkt und wertschätzt.
Auch die Nebencharaktere sind wunderbar getroffen. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die nächsten Bände und darauf, wie auch sie ihr Happy End bekommen.
Insgesamt ein schönes, leichtes Buch, das einen mit einem guten Gefühl zurücklässt. Ein Sport, den ich nicht kannte, wurde mir interessant und anschaulich vermittelt, und die Romance war genau das, was ich gesucht habe.