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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.05.2025

Nicht so stark wie die Vorgänger

Court of Night
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Nach dem starken Start der Reihe mit Band 1 und 2 waren meine Erwartungen an Teil 3 ziemlich hoch. Ich habe gehofft, dass es genauso spannend, emotional und fesselnd weitergeht. Leider wurde ich ein bisschen ...

Nach dem starken Start der Reihe mit Band 1 und 2 waren meine Erwartungen an Teil 3 ziemlich hoch. Ich habe gehofft, dass es genauso spannend, emotional und fesselnd weitergeht. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht.

Dabei ist der Anfang wirklich vielversprechend:
Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, wird Arianna bereits mit einer schrecklichen Wahl konfrontiert: Entweder sie verrät Ruadan binnen 24 Stunden – oder eine grausame Pest wird freigesetzt. Als wäre das nicht genug, droht Baleros damit, ihre wahre Identität zu enthüllen. Die Gefahr ist allgegenwärtig, und man fiebert sofort mit ihr mit.

Auch die düstere Fantasywelt ist wieder da: Dämonen, dunkle Magie und schräge Ideen wie eine Rollerdisco mit Alanis Morissette. Irgendwie ist das kreativ und gleichzeitig verrückt – manchmal fast zu verrückt.
Die Kämpfe sind sehr brutal, stellenweise war mir das zu viel. Menschen werden zerfetzt oder gehäutet – das war mir persönlich zu heftig.

Inhaltlich passiert gefühlt weniger als in den ersten Bänden. Es gibt zwar viele Kämpfe und Geheimnisse, aber viele Szenen sind zu schnell vorbei und wirken dadurch ein bisschen oberflächlich.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, aber es fehlt manchmal an Tiefe.
Vor allem die Beziehung zwischen Arianna und Ruadan hätte ich mir emotionaler gewünscht. Der „Slow Burn“ zieht sich ganz schön, und das Knistern zwischen den beiden bleibt oft eher schwach.

Trotzdem hat das Buch auch seine Stärken: Arianna ist eine starke, mutige Heldin mit Ecken und Kanten. Ihr Sarkasmus und ihre Entschlossenheit machen sie sympathisch. Auch Ruadan zeigt langsam mehr von sich – obwohl er immer noch sehr verschlossen ist. Außerdem gibt es einige wichtige Enthüllungen, die Lust auf das Finale machen. Und das Ende hat natürlich wieder einen fiesen Cliffhanger.

Fazit:
Band 3 ist düster, brutal und schnell erzählt – aber leider nicht ganz so stark wie die Vorgänger. Wer dunkle Romantasy mit Sarkasmus, „Enemies to Lovers“ und einer Portion Wahnsinn mag, wird trotzdem gut unterhalten. Ich gebe solide 4 von 5 Sternen und hoffe, dass das Finale wieder mehr Herz und Tiefe mitbringt.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Das Ende hat mich etwas enttäuscht

Der Kuss der Goldenen Fee
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Der Kuss der Goldenen Fee ist für mich ein gelungener Abschluss der Eldasien-Reihe – auch wenn ich mit gemischten Gefühlen zurückbleibe.

Die ersten beiden Bände habe ich regelrecht verschlungen, und meine ...

Der Kuss der Goldenen Fee ist für mich ein gelungener Abschluss der Eldasien-Reihe – auch wenn ich mit gemischten Gefühlen zurückbleibe.

Die ersten beiden Bände habe ich regelrecht verschlungen, und meine Vorfreude auf das Finale war entsprechend groß. Zum Glück wurde ich größtenteils nicht enttäuscht. Die magische Welt, die Karola Löwenstein erschaffen hat, ist erneut atmosphärisch, fantasievoll und detailreich beschrieben. Eldasien hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig und detailreich.

Besonders Nola als Protagonistin hat mich überzeugt. Sie ist verletzlich, aber zugleich entschlossen – eine Figur, mit der man mitfühlt und mitfiebert. Auch die Drachen und das stimmungsvoll beschriebene Setting zählen für mich zu den großen Stärken des Buches. Immer wieder hatte ich das Gefühl, selbst Teil dieser faszinierenden Welt zu sein.

Weniger gelungen empfand ich das Liebesdreieck zwischen Nola, Tiago und Eron. Das ständige Hin und Her mit Tiago, das sich bereits in Band 2 angedeutet hatte, wirkte auf mich eher ermüdend als emotional packend. Auch das große Finale konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Einige Figuren und magische Elemente, wie die Schwestern oder die Elfen, die zuvor bedeutend erschienen, spielten letztlich kaum eine Rolle. Das war schade – hier hätte ich mir mehr Konsequenz, Spannung und Dramatik gewünscht.

Ein kleiner sprachlicher Kritikpunkt: Das Wort „bedächtig“ taucht auffallend häufig auf – ganze 27 Mal. Etwas mehr sprachliche Abwechslung hätte dem Text gutgetan.

Fazit:
Trotz kleiner Schwächen habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und war bis zum Schluss emotional dabei. Die Eldasien-Reihe hat mir insgesamt sehr gut gefallen – auch wenn das Ende für mich nicht ganz den krönenden Abschluss bot.
Ich bin gespannt, was als Nächstes von Karola Löwenstein kommt.


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Veröffentlicht am 25.05.2025

Gefährlich, emotional und absolut mitreißend!

To Tempt a God
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Mit dem Auftakt ihrer neuen Romantasy-Reihe hat Anna Benning mich sofort in den Bann gezogen.
Ich wusste, dass sie großartig erzählen kann – aber To Tempt a God hat mich überrascht. Schon nach wenigen ...

Mit dem Auftakt ihrer neuen Romantasy-Reihe hat Anna Benning mich sofort in den Bann gezogen.
Ich wusste, dass sie großartig erzählen kann – aber To Tempt a God hat mich überrascht. Schon nach wenigen Seiten war ich völlig vertieft in die Geschichte. Wie schon bei Vortex hat sie mich in eine Welt gezogen, aus der ich gar nicht mehr auftauchen wollte.

Ich bin mit Aurora in Silver City eingetaucht – eine Stadt der Götter.
Menschen dürfen dort nur leben, weil es ihnen erlaubt wird. Die Stadt ist nicht nur Schauplatz, sondern auch Spiegel einer Gesellschaft voller Macht und Unterdrückung.
Verstöße gegen die göttlichen Regeln werden sofort mit dem Tod bestraft.

Im Fokus stehen Aurora und Colden. Aurora hat mich sofort begeistert.
Sie ist eine mutige junge Frau, die für den Dienst als Valet an den Hof der Götter berufen wird und sich plötzlich inmitten göttlicher Intrigen wiederfindet.
Colden ist der Sohn des mächtigsten Gottes und zerrissen zwischen dem, was von ihm erwartet wird, und dem, was er tief in sich fühlt.
Ihre Beziehung ist ein emotionaler Drahtseilakt zwischen Vertrauen, Misstrauen und einer Liebe, die eigentlich nicht sein darf.
Ich habe jede Szene zwischen ihnen förmlich aufgesogen.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist das Worldbuilding.
Es ist düster, atmosphärisch und detailreich gestaltet, ohne jedoch überladen zu wirken.
Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, selbst dort zu sein.
Aber auch optisch ist das Buch ein Traum und ein echtes Highlight.
Der Farbschnitt, die liebevollen Details,
das Overlay, die edlen Veredelungen… man merkt einfach, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt.

Und dann kam das Ende. Ein Cliffhanger, der mich fassungslos zurückgelassen hat. Ich habe das Buch zugeklappt – und wollte sofort weiterlesen. Wie soll ich bitte die Wartezeit auf Band zwei überstehen?

Mein Fazit:
Wenn du Enemies to Lovers, Power Imbalance oder Forced Proximity liebst – dann ist dieses Buch ein absolutes Muss.
Ein Reihenauftakt, der alles hat: Spannung, Gefühl, Magie – und eine Liebe, die unter die Haut geht.
Für mich ein Jahreshighlight und ganz klar: 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Eine Dystopie, die unter die Haut geht

Der Schicksalspreis
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Stell dir vor, jede Entscheidung in deinem Leben – dein Beruf, deine Beziehungen, sogar dein Tod – wird von einer künstlichen Intelligenz getroffen.
Lina, 17, glaubt fest an dieses System, das allen Menschen ...

Stell dir vor, jede Entscheidung in deinem Leben – dein Beruf, deine Beziehungen, sogar dein Tod – wird von einer künstlichen Intelligenz getroffen.
Lina, 17, glaubt fest an dieses System, das allen Menschen ein perfektes Leben verspricht. Doch ihr Vertrauen zerbricht, als sie mitansehen muss, wie ihre beste Freundin brutal ermordet wird. Die Behörden sprechen von einem „notwendigen Schicksalspreis“.
Lina beginnt zu zweifeln und ermittelt auf eigene Faust. Es dauert nicht lange, bis sie zwischen die Fronten gerät. Plötzlich ist sie eine Gejagte: von der Regierung, skrupellosen Verbrechern und ihrem eigenen Vater, einem der führenden Köpfe hinter dem System.

Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
Ava Coopers Schreibstil ist flüssig, lebendig und atmosphärisch, mit einer Prise Romantik, ohne kitschig zu werden.
Die von ihr geschaffene Welt wirkt erschreckend real.
Die Handlung ist rasant, mit starken Plottwists und einer Protagonistin, die mit sofort sympathisch war.
Lina ist keine makellose Heldin und gerade das macht sie so authentisch. Ihre Entwicklung ist zu jeder Zeit nachvollziehbar und tiefgründig. Auch die Nebenfiguren sind facettenreich und glaubwürdig gezeichnet.

Besonders beeindruckt hat mich, dass Ava Cooper in ihrem Roman nicht nur auf Spannung und Technik setzt, sondern grundlegende Fragen in den Mittelpunkt rückt:
Wie frei sind wir wirklich? Wer entscheidet, was "das Beste" für uns ist?
Diese Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und haben mich immer wieder zum Nachdenken angeregt.

Fazit:
Ein fesselnder, emotionaler Roman, der unter die Haut geht.
Geeignet für Leser*innen ab ca. 14 Jahren – aber auch für Erwachsene absolut lesenswert.
Für alle, die Dystopien lieben, mitfühlen, mitdenken und mitfiebern möchten: eine klare Leseempfehlung!
Ich freue mich schon jetzt auf Band 2.

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Ein rundum gelungener Auftakt

Night Of Blood
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Wow – was für ein Buch!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn Night of Blood hat mich von der ersten Seite an gefesselt und begeistert. Tanja Neise hat mich mitten in eine düstere, magische Welt ...

Wow – was für ein Buch!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn Night of Blood hat mich von der ersten Seite an gefesselt und begeistert. Tanja Neise hat mich mitten in eine düstere, magische Welt geworfen, aus der ich am liebsten gar nicht mehr auftauchen wollte.
Schon auf den ersten Seiten spürt man die Gefahr und vor allem die Verbindung und die knisternde Spannung zwischen den Figuren.

Besonders beeindruckt hat mich das Worldbuilding:
Eine Welt voller Magie, mystischer Wesen und uralter Geheimnisse. Tanja Neise hat sie so bildhaft und lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mich selbst mitten im Geschehen zu befinden.

Lumiel und Shay sind zwei Gegensätze, die eigentlich Feinde sein müssten, aber durch das Schicksal auf dramatische Weise miteinander verbunden werden.
Ihre Beziehung ist intensiv, voller Emotionen und wunderbar feinfühlig erzählt. Diese stille Nähe, das unausgesprochene Vertrauen trotz aller Zweifel – einfach meisterhaft, wie Tanja diese Gefühle transportiert.

Und dann ist da noch Sam...
Er hat sich ganz leise in mein Herz geschlichen – und ist dort geblieben.❤️

Der Schreibstil ist ein Traum: bildhaft, gefühlvoll und mitreißend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Besonders der Kodex zwischen den Kapiteln hat mir regelmäßig Gänsehaut beschert.

Manchmal ging mir die Handlung fast ein wenig zu schnell – doch das war mir völlig egal, denn die Emotionen haben einfach alles überstrahlt.
Die Autorin hat mit diesem Buch mein Herz im Sturm erobert.
Und dann... dieser Cliffhanger! Puh...🫣

Für mich ist Night of Blood ein rundum gelungener Auftakt – voller Gefühl, Spannung und Magie.
Danke, Tanja, für diese intensive, berührende Geschichte. Ich bin sowas von bereit für Band 2!

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