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Veröffentlicht am 25.04.2025

Ein Must-Read für alle Romantasy Fans

Die Prinzen des Winters: Eisflammen
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Drei Edelsteine. Drei Reiche. Drei gefährliche Missionen.
Die Suche nach den drei Edelsteinen geht weiter. K.T. Steen hat mich wieder mitgenommen in ihre magische Märchenwelt voller Feen, Elfen, Drachen ...

Drei Edelsteine. Drei Reiche. Drei gefährliche Missionen.
Die Suche nach den drei Edelsteinen geht weiter. K.T. Steen hat mich wieder mitgenommen in ihre magische Märchenwelt voller Feen, Elfen, Drachen und anderen märchenhaften Geschöpfen.

Das Cover ist wieder ein richtiger Eycatcher und einfach wunderschön.
Mit der Fortsetzung der Story hat die Autorin mich wieder einmal begeistert. Einfach nur Wow!
Aber ich bin auch nichts anderes von ihr gewohnt. Wenn ich in ihre Geschichten eintauche, habe ich immer das Gefühl des „Nachhausekommens“. Mit ihrem emotionalen, bildhaften Schreibstil und ihrer eloquenten Ausdrucksweise trägt sie einen regelrecht durch die Seiten.
Es fiel mir, auch dank der kurzen Zusammenfassung zu Beginn des Buches, deshalb nicht schwer, wieder in die Geschichte hineinzufinden.

Während Eyra und Lazar in Estraora alles riskieren, um den Eiskristall an sich zu bringen, reisen Fayette und Noah auf der Suche nach dem Feenstein nach Oritea. Patricia und Saul machen sich auf den Weg nach Vallesland.– ins Reich der Waldelfen, wo der Smaragd unter strengster Bewachung liegt. Auf ihrer Suche begegnen ihnen Gefahren, es werden Intrigen gesponnen und sie entdecken eine Verräterin in den eigenen Reihen.

Wir begleiten nicht nur Eyra und ihre Gefährten auf ihrer Reise, sondern lernen auch immer neue Facetten der magischen Welt und ihrer Charaktere kennen.
Die Handlung wird diesmal abwechselnd aus der Sicht von Eyra, Fayette und Patricia erzählt. Durch die Perspektivwechsel, lernte ich nicht nur Estraora, Oritea und Vallesland und ihre Kultur kennen, sondern ich hatte das Gefühl, an jedem Ort hautnah dabei zu sein.

Intrigen, Action, Magie und spektakuläre, überraschende Wendungen sorgten dafür, dass die Spannung auf einem konstant hohen Level blieb. Das Worldbuildung fand ich schon in den vorangegangenen Bänden wunderbar beschrieben, doch in Band 3 hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nochmal eine Schippe drauf gelegt hat.

Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Es wird sehr emotional und tiefgründig.
Der erste Teil von Band 3 endet super spannend und mit einem fiesen Cliffhanger. Der nächste Teil liegt Gott sei Dank schon bereit!

Für alle die epischer Fantasy mit Herz, Spannung und starken Figuren lieben, ist die Eisfeuer-Saga ein absolutes Must-Read. Emotional, spannend und voller Magie. Die Story bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!
5 von 5 Sternen


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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2025

Eine tolle Fortsetzung

Thorns of Frost
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Bereits mit Band 1 der Reihe, Court of Winter, konnte die Autorin mich völlig in den Bann ziehen, aber mit Thorns of Frost hat sie es geschafft, sogar noch eine Schippe draufzulegen.

Nachdem sich die ...

Bereits mit Band 1 der Reihe, Court of Winter, konnte die Autorin mich völlig in den Bann ziehen, aber mit Thorns of Frost hat sie es geschafft, sogar noch eine Schippe draufzulegen.

Nachdem sich die Neigungen von Ilara entwickelt haben, gerät sie in den Fokus des Königs. Um zu überleben, muss sie sich nicht nur den starren höfischen Regeln beugen und ihre neuen Kräfte trainieren, sondern auch an den Brautkämpfen teilnehmen. Ein Sieg bedeutet, an der Seite von Kronprinz Nurivus zu regieren. Eine Niederlage? Eine erzwungene Heirat mit einem Fremden.
Plötzlich steht sie mitten im Zentrum eines tödlichen Spiels um Macht, Magie und Liebe.

Der bildhafte Schreibstil der Autorin sorgte bei mir für echtes Kopfkino und ich war sofort wieder mitten in dieser eisigen, magischen Welt.
Die Fortsetzung ist unheimlich spannend und voller überraschender Wendungen. Besonders die Dynamik zwischen Ilara und dem Prinzen ist faszinierend – voller Misstrauen, Anziehungskraft, innerer Zerrissenheit und tiefen Emotionen.
Ilara habe ich schon in Band 1 ins Herz geschlossen. Sie ist eine großartige Protagonistin: stark, klug und voller innerer Stärke. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und gekämpft.
Die Slowburn-Romance hat ein tolles Tempo und ist absolut glaubwürdig.
Oft enttäuschen zweite Teile – dieser nicht. Mit Thorns of Frost hat mich die Autorin komplett überzeugt und von der ersten Seite an emotional mitgerissen. Das traumhaft schöne Cover ist das Sahnehäubchen obendrauf. Band 2 bietet alles, was das Herz begehrt und ich kann es kaum erwarten, Band 3 in den Händen zu halten!

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 24.02.2025

Ein wunderschöner Auftakt der Familien-Saga

Der Unendlichkeit so nah
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„Der Unendlichkeit so nah“ von Theresa Kern

Emmas großes Ziel ist es, eines Tages Astronautin zu werden. Doch weder ihre Familie, noch ihr Freund Michael unterstützen sie bei ihrem Traum. Im Gegenteil. ...

„Der Unendlichkeit so nah“ von Theresa Kern

Emmas großes Ziel ist es, eines Tages Astronautin zu werden. Doch weder ihre Familie, noch ihr Freund Michael unterstützen sie bei ihrem Traum. Im Gegenteil. Alle versuchen, es ihr auszureden.
Nach einem großen Streit mit Michael zieht Emma einen Schlussstrich und nutzt die Einladung von Becky, um auf Hawaii zur Ruhe und mit sich ins Reine zu kommen.
Dort lernt sie auch Beckys Sohn Elias kennen. Er teilt als Wissenschaftler Emmas Leidenschaft für das Weltall und kann ihren großen Traum gut verstehen. So kommen die beiden sich langsam näher.
Doch dann entdeckt Emma auf Hawaii im Haus von Becky das gleiche alte Foto, dass sich auch im Besitz ihrer Familie befindet. Was hat das zu bedeuten?


Hinter dem Pseudonym Theresa Kern verbirgt sich die Autorin Rena Fischer, die mir schon von vielen ihrer Jugendfantasy-Bücher bekannt ist. Ich liebe ihren Schreibstil und war sehr neugierig darauf die neue Seite an ihr kennenzulernen.
Es machte mir so auch keine Schwierigkeiten, in die Geschichte einzutauchen. Ich liebe die lebendige und atmosphärische Ausdrucksweise der Autorin. Es gelingt ihr auf wunderbare weise, die Emotionen der Geschichte so einzufangen, dass ich mich komplett fallen lassen konnte und es einfach genossen habe.

Um die Familienbande zu verstehen, haben mir die Stammbäume im Einband sehr geholfen.
Auch den Glossar am Ende des Buches fand ich an einigen Stellen sehr hilfreich.

Wir begleiten die Charaktere in der Gegenwart und in der Vergangenheit und trotz der Zeitsprünge und unterschiedlichen Perspektiven fiel es mir nicht schwer, der Handlung zu folgen.
Die Handlungsstränge greifen perfekt ineinander, so dass ich beim Lesen nie der rote Faden der Geschichte verloren habe.
Es gelingt der Autorin wunderbar, Vergangenheit und Gegenwart, sowie die einzelnen Geschichten der Protagonisten zu schildern. Außerdem merkt man deutlich, dass Theresa Kern den geschichtlichen Hintergrund umfangreich recherchiert hat.

Die Charaktere sind von der Autorin sehr lebendig und realistisch gestaltet und fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Besonders Emma und Marie habe ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen.
Doch auch das Setting hat mich begeistert. Die wunderbare Landschaft ist so bildhaft beschrieben, dass ich sie zu jeder Zeit bildhaft vor Augen hatte.

Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger und nun muss ich ungeduldig auf den finalen Teil der Dilogie warten.

Fazit
„Der Unendlichkeit so nah“ ist der wundervolle Auftakt einer tollen Familien-Saga, die voller Gefühl und emotionaler Momente ist. Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Eine außergewöhnliche Fantasy-Geschichte, die lange nachwirkt

Liberantas
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Ich habe vor dem Lesen die Triggerwarnung nicht beachtet. Aber ich empfehle dringend, dies unbedingt so tun, vor allem, wenn man unter Depressionen leidet und psychisch Krank ist!

Die 21-jährige Elainy ...

Ich habe vor dem Lesen die Triggerwarnung nicht beachtet. Aber ich empfehle dringend, dies unbedingt so tun, vor allem, wenn man unter Depressionen leidet und psychisch Krank ist!

Die 21-jährige Elainy kämpft mit Selbstzweifeln und verletzt sich immer wieder selbst. Als bei einem ihrer regelmäßigen Besuche bei der Psychologin Dr. Lennox, eines Tages Dr. Michaels, die Behandlung übernimmt, bietet er ihr eine positive Veränderung durch eine Hypnose an.
Elainy lässt sich darauf ein, doch als sie erwacht, befindet sie sich nicht mehr in ihrer Welt, sondern in Liberantas. In dieser fremden, paradiesischen Welt ist alles anders. Die Farben sind leuchtender und die Gerüche intensiver. Doch der Schein trügt.
Diese Welt ist auch gefährlicher, denn ihr begegnen Geschöpfe, die von Emotionen angelockt werden. Deshalb sind intensive Gefühle, wie zum Beispiel Liebe, verboten.
Kontrolliert wird diese magische Welt von den Inanis, den Hütern Liberantas. Sie machen keinen Hehl daraus, dass Elainy ihrer Meinung nach, nicht in diese Welt gehört.
Besonders der Inanis Awan ist immer sofort zur Stelle, sobald die Emotionen bei ihr überhandnehmen und es gefährlich für sie wird. So bleibt es nicht aus, dass sie sich mit der Zeit näher kommen und Elainy beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch Awan ist Liberantas verpflichtet ….

Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig und atmosphärisch. Es ist ihr auf eine wunderbare Art gelungen, die Spannung und die Emotionen einzufangen.
Wie in einem Sog wurde ich durch die Geschichte gezogen und durchlebte die gesamte Gefühlspalette von Elainy.
Auch das Worldbuilding ist so detailliert und bildhaft beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, Liberantas mit eigenen Augen zu sehen.
Am Ende des Buches findet man in einem Glossar einen Überblick über die Geschöpfe dieser Welt und Erklärungen von welchen Emotionen sie angelockt werden.

Elainy fühlt sich wohl in Liberantas, doch die Vergangenheit holt sie schnell ein und es fällt ihr schwer, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen. Ich konnte mich schnell in sie hineinversetzen und es fiel mir nicht schwer, ihre Handlungen und Gedanken nachzuvollziehen.
Elainy kämpft mit ihren Gefühlen und immer wieder lockt sie damit die mehr oder weniger gefährlichen Geschöpfe dieser Welt an. Außerdem fällt es ihr schwer, sich an die Regeln zu halten, die in Liberantas gelten.
Awan blieb für mich lange Zeit geheimnisvoll und undurchschaubar. Doch seine Entwicklung im Laufe des Plots hat mir gut gefallen. Unbeantwortet blieb für mich die Frage, was er und Milo in der Aviswelt verloren haben.
Aber vielleicht klärt sich das ja in der Fortsetzung.

Liberantas – Im Schatten der Erinnerung ist der Auftakt einer Fantasy-Geschichte, die mich mehr als überrascht hat und die ich so nicht erwartet habe.
Eine Story, die keine leichte Kost ist, aber emotional berührt und zum Nachdenken anregt.
Dafür gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Eine richtig tolle Fantasystory

Der 6. Kreis
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„Der 6. Kreis: Fremde“ von Robert Deiss

Qiunns Geschichte beginnt in Ghorka. Einem Ort, in dem abgeschottet durch einen Bannzauber, Verbrecher aller Art verstoßen werden. Doch seit der Bannzauber gesprochen ...

„Der 6. Kreis: Fremde“ von Robert Deiss

Qiunns Geschichte beginnt in Ghorka. Einem Ort, in dem abgeschottet durch einen Bannzauber, Verbrecher aller Art verstoßen werden. Doch seit der Bannzauber gesprochen wurde, befindet sich die Welt im Ungleichgewicht.
Um den Bann zu zerstören und das Gleichgewicht wieder herzustellen, muss Qiunn alle Kreise der Magie betreten. Doch so einfach ist das nicht, denn für jeden Kreis muss der junge Magier sich neue Fähigkeiten erarbeiten und sich schwierigen Aufgaben stellen.
Wir begleiten Qiunn auf seinem Weg, der ihn nicht nur zu den sechs Kreisen der Magie, sondern auch auf eine Reise zu sich selbst führen wird.

Ich bin sehr schnell in die Handlung eingetaucht, denn der Schreibstil von Robert Deiss ist lebendig und sehr angenehm zu lesen.
Normalerweise lese ich am liebsten Romantasy, also Fantasy mit einem kleinen oder großen Romance Anteil. Für mich war das deshalb schon fast ein Blick über den Tellerrand, denn eine Liebesgeschichte sucht man hier vergebens.
Doch ich habe die Entscheidung, mich auf die Story einzulassen nicht bereut. Im Gegenteil.
Ich habe mich wunderbar unterhalten und Qiunn gerne bei seinen Abenteuern begleitet.
Das Worldbuildung ist sehr lebendig und detailliert beschrieben worden. Ich hatte keine Schwierigkeiten, mir die Schauplätze vorzustellen.

In vielen Storys erhalten die Protagonisten ihre Fähigkeiten von selbst und müssen nichts dafür tun. Doch bei Qiunn ist das anders. Der Heiler und Magier Marten entdeckt, dass er Magie in sich trägt und nimmt ihn unter seine Fittiche. Qiunn muss sich alle magischen Fähigkeiten hart erarbeiten.
Um die Kreise der Magie zu erlernen und sie anschließend zu betreten, begibt er sich auf die Reise. Auf seinem Weg lernt er, (und wir natürlich auch) viele unterschiedliche Völker, ihre Lebensweisen und sehr unterschiedliche Charaktere kennen. Obwohl wir mit ziemlich vielen Protagonisten konfrontiert werden, sind sie gut durchdacht und facettenreich und lebendig gestaltet,
ohne dabei zu klischeehaft zu wirken.
Besonders das Volk des Wassers fand ich sehr spannend.

Wir wissen zu Beginn so gut wie nichts über die Vorgeschichte von Quinn. Doch der Autor verspricht, dass wir im nächsten Teil etwas mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren werden.

Auf einigen Abschnitten begleiten ihn Thorwald, Orin, Marten und die kleine Trollfrau Maki (die ich besonders ins Herz geschlossen habe). Sie alle werden im Laufe der Reise zu guten Freunden. Doch einige Erfahrungen muss Qiunn auch alleine machen. Er wächst mit jeder Prüfung und bekommt immer mehr Selbstvertrauen. Auch wenn ich oft Mitleid mit ihm hatte, konnte ich seine immer wieder aufflackernde Wut jedoch nicht richtig nachvollziehen.

Obwohl das Buch fast 600 Seiten hat, habe ich es innerhalb weniger Tage beendet.
Am Ende bleiben jedoch viele Fragen offen. Woher kommt Qiunn eigentlich und wohin wollte er? Wer oder was steckt hinter der Obrigkeit, die für die Bannzauber verantwortlich ist?
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und vergebe für Band 1 verdiente 5 Sterne

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