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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2021

Gewitzte Queen

Das Windsor-Komplott
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Cozy crime at its best, im Gegensatz zu einem Roman dieses Genres, den ich mal las der eher Groschenroman Niveau hatte. Dieser hier war wirklich gut geschrieben und sehr unterhaltsam, er brachte ein bißchen ...

Cozy crime at its best, im Gegensatz zu einem Roman dieses Genres, den ich mal las der eher Groschenroman Niveau hatte. Dieser hier war wirklich gut geschrieben und sehr unterhaltsam, er brachte ein bißchen royales Flair in den Alltag
Queen Elisabeth begibt sich daran einen Fall zu lösen, weil ihr die Ermittlungen durch den MI5 zu langsam gehen und der Generaldirektor sich zusehends in abstruse Theorien verstrickt.

Eigentlich war der Fall mir gar nicht so wichtig, mir gefiel ausgesprochen gut ein bisschen am an den Festivitäten und Staatsbesuchen "teilzunehmen". Es wirkte als ob die Queen jedoch immer noch nicht genug Zersteuung hätte und ihr Hobby Fälle lösen einfach so nebenbei erledigte. Der Roman hatte sehr viel Charme und Bennett zeichnete eine schöne Charakterstudie der Queen, die durchaus glaubhaft wirkte.
Besonders gut gefiel mir ihre gleichmütige Haltung im Gespräch mit dem Generaldirektor. Durch ihre Contenance ließ sie ihn nie merken was sie wirklich dachte und der Generaldirektor hatte den Eindruck sie wäre nur eine harmlose alte Dame.

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Veröffentlicht am 11.05.2021

Lustige Lehreranekdoten

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!
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Es sind hier wirklich sehr lustige Lehrer- Anekdoten zu finden, ich habe mich dabei herrlich amüsiert, des Öfteren gelacht und oft den Kopf schütteln müssen. Manche Begebenheiten sind wirklich absurd und ...

Es sind hier wirklich sehr lustige Lehrer- Anekdoten zu finden, ich habe mich dabei herrlich amüsiert, des Öfteren gelacht und oft den Kopf schütteln müssen. Manche Begebenheiten sind wirklich absurd und skurril. Manches habe ich aus meiner Schulzeit wiedererkannt, manches habe ich aber so nicht erlebt : D. Ein Lehrer kam mir jedoch sehr bekannt vor, meine Erdkundelehrerin hielt auch Monologe, nur selten stellte sie Fragen, Finger schossen hoch, sie beantwortete die Fragen und unisono sanken die Finger wieder resigniert herunter.
Die Überleitungen jedoch fand ich absolut überflüssig, sie waren oft sehr bemüht und bieder, noch dazu auch oft wertend. Die Anekdoten sprachen oft für sich und das Kapitel Schulrecht hätte ausgereicht. Man sollte vielleicht auch nicht die über den einzelnen Anekdoten stehenden Überschriften lesen, hier wird oft gespoilert. Abgerundet wurde das Buch durch Lehrer -Typen ( gerne stereotyp) und es kamen auch Lehrer zu Wort.

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Veröffentlicht am 11.05.2021

Esscape Room der anderen Art

Raum der Angst
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Selten las ich einen Psychothriller der schon auf den ersten drei, vier Seiten so spannend war, dies ist schon was ganz besonderes. Der Roman fesselte mich also von der dritten bis letzten Seite. Obwohl ...

Selten las ich einen Psychothriller der schon auf den ersten drei, vier Seiten so spannend war, dies ist schon was ganz besonderes. Der Roman fesselte mich also von der dritten bis letzten Seite. Obwohl die Probanden /Opfer des Escape room Experiments nicht alle durchweg sympathisch waren, ich würde eher symphatisch-unsymphatisch sagen, fieberte ich mit ihnen ums Überleben mit. Mithilfe der Sicht der Hauptprotagonistin fühlte man sich als Teil des Teams das verzweifelt die Räume erkundete um dem Albtraum zu entfliehen.
Mir gefiel besonders der Einfallsreichtum mit dem Marc Meller mit vielen Details und Raffinessenn die Escape Räume ausstattete.
Einen ganz kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch, das Ende lässt noch ein paar kleine Fragen offen und man kann durch einige Hinweise vermuten, dass Marc Meller eine Fortsetzung schreiben möchte .

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Veröffentlicht am 11.02.2021

Euphancholie

Hard Land
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Die Geschichte dieses Romans spielt 1986, die Zeit meiner Jugend und handelt vom Erwachsen werden.
Jedoch hält Benedict Wells etwas  Distanz zu unserer Jugend in dem er die Geschichte in die ...


Die Geschichte dieses Romans spielt 1986, die Zeit meiner Jugend und handelt vom Erwachsen werden.
Jedoch hält Benedict Wells etwas  Distanz zu unserer Jugend in dem er die Geschichte in die USA verlegt, in eine Kleinstadt in Missouri, aus der man gleichzeitig so schnell wie möglich weg will, aber die gleichzeitig eine Gemütlichkeit ausstrahlt.
Als Frau mochte ich die Jungssicht des ersten Verliebtseins sehr , ich konnte es damals natürlicherweise nur erahnen wie sie es erlebten .
Benedict Wells fing an zu lesen und sich für Bücher zu interessieren, um mit Mädchen ins Gespräch zu kommen, das nur eine Bemerkung am Rande, aber wie ich finde zum Thema passend.
Nett fand ich die Idee des Titel gebenden,  in der Stadt berühmten Gedichtsband " Hard Land" , dessen versteckte Pointe/Geheimnis nur wenige lösen konnten. Und dass Wells den Gedichtsband  als zentrales Thema verwendet und mit dem Roman verbindet.
B. Wells wundervoller Schreibstil ist geprägt von John Irving und einiges erinnerte mich hier auch sofort an ihn..
Er erzählt in einfühlsamer Weise wie schwierig und auf einmal anders die Jugendzeit ist. Sam die Hauptperson beschreibt dieses Erwachen als Sehen mit neuen  Augen , nicht mehr Blind ist. Und für ihn ist es noch schwieriger da seine Mutter an Krebs erkrankt ist.

" Kind sein ist wie einen Ball hoch werfen, Erwachsenwerden ist, wenn er wieder herunter fällt"



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Veröffentlicht am 04.01.2021

Nein, einfach nein...mir zu abstrus

Dark Matter. Der Zeitenläufer
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Es fiel mir schon am Anfang sehr schwer in den Roman rein zu kommen.Dies ist dem Sprachstil geschuldet der sehr trocken und schnörkellos ist.Da bevorzuge ich lieber den schönen Sprachstil eines Ray Bradbury ...

Es fiel mir schon am Anfang sehr schwer in den Roman rein zu kommen.Dies ist dem Sprachstil geschuldet der sehr trocken und schnörkellos ist.Da bevorzuge ich lieber den schönen Sprachstil eines Ray Bradbury oder Dicks .Nachdem ich mich dran gewöhnt habe fand ich die Story und die Idee dahinter eigentlich recht interessant.Nur soviel ,es hat mit Parallel Welten zu tun. Im weiteren Verlauf hatte das Buch so seine Längen und als ich mich wieder mit dem Roman gerade richtig wohl gefühlt habe,wurde es sehr abstrus. Naja, man muss dem Author vielleicht zu gute halten,dass er seine Idee konsequent durchführt /weiterentwickelt hat. Aber ne,das war zu viel, hätte er lieber drauf verzichtet. Dann hätte ich den Roman ganz gut gefunden, so bekommt er nur 2 1/2 Sterne.

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