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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2019

Solides Kochbuch

One Pot Pasta
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Zunächst einmal gefällt mir der Grundgedanke, mit möglichst wenig Aufwand und Abwasch ein warmes Essen auf den Tisch zu zaubern, echt gut.

Die Rezepte in diesem Kochbuch sind abwechslungsreich, die Anleitungen ...

Zunächst einmal gefällt mir der Grundgedanke, mit möglichst wenig Aufwand und Abwasch ein warmes Essen auf den Tisch zu zaubern, echt gut.

Die Rezepte in diesem Kochbuch sind abwechslungsreich, die Anleitungen ausreichend detailliert und vom Schwierigkeitsgrad her meiner Meinung nach auch für absolute Kochanfänger geeignet.

Zwar haben mir persönlich nicht alle Rezepte zugesagt, aber das war bei mir bisher bei fast jedem Kochbuch so, dass das eine oder andere Rezept dabei war, das mich jetzt nicht so unbedingt ansprach.

Mir hat "One Pot Pasta" auf jeden Fall sehr gut gefallen, ich würde es auch definitiv weiterempfehlen. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet, es wirkt nicht altbacken oder so. Für mich ein rundum stimmiges Paket.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2019

Nach leichten Längen am Anfang absolut fesselnd

One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt
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Auf "One true Queen 1 - Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau war ich unglaublich neugierig. Seit den beiden Dark Canopy Büchern zähle ich zu den Fans der Autorin und wurde von One true Queen 1 nicht ...

Auf "One true Queen 1 - Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau war ich unglaublich neugierig. Seit den beiden Dark Canopy Büchern zähle ich zu den Fans der Autorin und wurde von One true Queen 1 nicht enttäuscht. Obwohl ich zugeben muss, dass sich das erste Drittel des Buches ein wenig gezogen hat. Die Welt, in die Mailin entführt wird, ist zwar interessant, aber für meinen Geschmack hat sich Jennifer Benkau hier ein bisschen zu viel Zeit genommen mit der Einführung in das Land Lyaskye.

Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, sind entweder liebenswert oder absolut unsympathisch. Ich jedenfalls habe mich ab dem Ende des ersten Drittels genau wie Mailin in dieser Welt verloren, habe mitgefiebert, mitgelitten und am Ende sogar ein paar Tränchen vergossen. Ich freue mich schon auf den zweiten Band der Reihe und darauf, die lieb gewonnenen Charaktere wieder zu treffen.

Von mir erhält der Roman aufgrund der anfänglichen Länge nur vier von fünf Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2019

Großartig

Missing Boy
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Mit "Missing Boy" hat die australische Autorin Candice Fox den nach bisherigem Stand dritten und letzten Band der "Crimson-Lake-Serie" veröffentlicht.

Zum dritten Mal ermitteln der ehemalige Cop Ted ...

Mit "Missing Boy" hat die australische Autorin Candice Fox den nach bisherigem Stand dritten und letzten Band der "Crimson-Lake-Serie" veröffentlicht.

Zum dritten Mal ermitteln der ehemalige Cop Ted Conkaffey und die Privatdetektivin Amanda Pharrell gemeinsam in einem Fall. Dieses Mal sind sie auf der Suche nach einem verschwundenen Jungen und der Frage, was mit ihm geschehen ist.

Neben den Ereignissen rund um die Ermittlungen der beiden erfährt man auch wieder so einiges über die Entwicklungen im Privatleben der beiden Ermittler. Es gibt rührende Momente zwischen Ted und seiner kleinen Tochter und überraschende, neue Freundschaften für Amanda.

Die Stärke der Autorin ist für mich, neben großen erzählerischem Geschick und einer Hand für Spannungsbögen, dass sie mit Ted und Amanda zwei Charaktere geschaffen hat, mit denen man mitfiebert. Beiden ist in ihrem Leben schon übel mitgespielt worden, beide sind irgendwie Außenseiter, aber man hofft für sie doch auf positive Entwicklungen und eine bessere Zukunft.

Ich hoffe wirklich, dass dies nicht auf Dauer der letzte Band um die beiden Privatdetektive sein wird und empfehle den Thriller definitiv weiter.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Spannendes Kino in Buchformat

Cold Storage - Es tötet
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Der Name David Koepp war mir bisher noch nicht bekannt - weder im Zusammenhang mit den Film Jurassic Park oder Panic Room, noch als Drehbuchautor oder Regisseur. Aber man merkt "Cold Storage" definitiv ...

Der Name David Koepp war mir bisher noch nicht bekannt - weder im Zusammenhang mit den Film Jurassic Park oder Panic Room, noch als Drehbuchautor oder Regisseur. Aber man merkt "Cold Storage" definitiv an, dass sich der Mann mit dem Aufbau und dem Halten von Spannungsbögen, Action und dem Erzählen von Geschichten auskennt.

Zu Beginn hatte ich zwar ein wenig das Gefühl, dass sich die Handlung ziehen würde - die Einführung von Cordyceps novus kam mir ein wenig zu ausgedehnt vor, war aber im Nachhinein betrachtet genau richtig. Man bekommt ein Gefühl für die Charaktere Roberto und Trini, die auch im weiteren Verlauf der Handlung noch eine Rolle spielen werden. Zum anderen begreift man, wie genau dieser gefährliche Pilz agiert, der Jahre später die gesamte Menschheit bedrohen könnte.

Aber die gefühlte Länge beim Lesen war leider zu Beginn des Buches vorhanden, sodass ich leider einen Stern abziehen muss.

Ansonsten habe ich an dem Buch nichts auszusetzen. Wie bei einem guten Actionfilm baut der Autor nach der Einführung schnell einen Spannungsbogen auf, der bis zum Ende gehalten wird. Die Charaktere werden mit genug Informationen vorgestellt, sodass man sich mit ihnen identifizieren oder eine entsprechende Abneigung gegen sie entwickeln kann. Man fiebert mit den "Guten" mit und bangt um das Ende der Geschichte. Auch die Entwicklung der Beziehung der einzelnen Protagonisten untereinander wird ausreichend behandelt und trägt zur Unterhaltung bei.

Von mir erhält "Cold Storgage" daher vier Sterne und eine Leseempfehlung. Das Buch ist spannend bis zum Schluss, ich konnte es ab dem zweiten Drittel gar nicht mehr aus der Hand legen. Hoffentlich schreibt David Koepp noch viele weitere spannende Bücher.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Berührende Geschichte

Alles okay
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In dem Roman „Alles okay“ von Nina LaCour geht es im Kern um die Gefühlswelt und die Erlebnisse von Marin, die nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Großvater aufgewachsen ist. Zu Beginn des Romans begegnet ...

In dem Roman „Alles okay“ von Nina LaCour geht es im Kern um die Gefühlswelt und die Erlebnisse von Marin, die nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Großvater aufgewachsen ist. Zu Beginn des Romans begegnet man als Leser einer extrem verstörten und beinahe traumatisiert erscheinenden Marin, die sich für den Besuch von Mabel, ihrer Freundin aus der Zeit vor einem bestimmten Ereignis, vorbereitet.

Nach und nach enthüllt Nina LaCour, was zum Ende des Sommers, bevor für Marin und Mabel das College begann, geschehen ist. Dabei liegt der Fokus weniger auf Handlung, als vielmehr einer gefühlvollen Beschreibung von Beziehungen, Gefühlen und Momentaufnahmen aus dem Leben von Marin.
Die Beziehung zu ihrem Großvater wird ausgeleuchtet, mit all ihren Stärken und Schwächen. Marins Zerbrechlichkeit wird dabei sehr deutlich, ab und an gehen einem die Aussagen in dem Buch doch sehr ans Herz.

Auch wenn Nina LaCour einen wunderschönen Schreibstil besitzt und ich mit Marin mitgefühlt habe, kann ich leider nicht mehr als drei Sterne für „Alles okay“ vergeben.

Mir bleiben einige innerhalb der Geschichte aufgenommene Inhalte zu offen und unbeantwortet zurück. Und das Ende ist für mich zwar herzerwärmend, aber ein bisschen zu einfach und beinahe kitschig. Trotzdem kann ich „Alles okay“ weiterempfehlen und freue mich schon auf das nächste Werk von Nina LaCour.