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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2017

Wer Mia und Nic mochte, wird Lizzy und Liam lieben.

Für immer vertraut
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In "Backstage-Love: Unendlich nah" begleiteten wir die beiden besten Freunde Mia und Nic dabei, wie aus ihrer Freundschaft Liebe wurde und die beiden endlich zueinanderfanden. Im zweiten Teil dreht sich ...

In "Backstage-Love: Unendlich nah" begleiteten wir die beiden besten Freunde Mia und Nic dabei, wie aus ihrer Freundschaft Liebe wurde und die beiden endlich zueinanderfanden. Im zweiten Teil dreht sich alles um die chaotische Lizzy und den perfektionistischen Liam. Wir erfahren wie aus den beiden Freunde und schlussendlich ein Traumpaar wird.

Lizzy war ein sehr großer Bestandteil von Teil 1. Sie ist die beste Freundin von Mia und eine wahnsinnig große Stütze für sie gewesen. Jetzt wird Lizzy die ganze Aufmerksamkeit gewidmet. Mit ihren ganzen Sachen und Pebbles bepackt steht sie plötzlich vor Liams Tür und braucht eine Bleibe. Lizzy stellt seine komplette Welt auf den Kopf. Sie ist ein Wirbelwind. Treu, liebenswert, immer für ihre Freunde da aber auch tollpatschig und zieht eine Spur von Chaos hinter sich her. Glaubt mir, wenn ich euch sage, dass das sehr unterhaltsam ist!

Liam hat es gar nicht so leicht mit so einer chaotischen Mitbewohnerin. Die beiden liegen sich öfter in den Haaren und man kommt als Leser definitiv auf seine kosten. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht, die beiden auf ihrem Weg zu begleiten. Liam ist ein liebevoller und beschützender Bruder und anfangs vermutet man auch, dass er diese Gefühle für Lizzy hat, aber dann ändert sich etwas zwischen den beiden. Von dem Rockstar, der jede Nacht eine andere hat, sich betrinkt und Bindungsängste hat, lernt man noch eine andere Seite kennen. Eine wesentlich Sympathischer.

Lizzy und Liam sind wie Feuer und Wasser und das macht das Lesen gerade so spannend. Die Handlung dreht sich um die beiden, um das Zusammenleben, das Anfreunden und das Verlieben aber nicht nur das. Wir erleben wieder den Zusammenhalt der Familien Kennedy und Donahue, als es schlechte Nachrichten zu verkünden gilt, und lieben diese beiden Familien einfach immer mehr. Das Leben geht weiter und somit sind auch Mia und Nic mit von der Partie und bespaßen uns mit ihrem kleinen Rockstar Josh und ihren Freuden und Problemen als Familie.

Fazit
Wer Mia und Nic mochte, wird Lizzy und Liam lieben. Die beiden sind einfach eine großartige Kombination und das Buch steckt voller Witz, Leidenschaft, Spannung und Chaos. Ich hatte dank Lizzy richtig Spaß beim Lesen und wollte auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Veröffentlicht am 29.01.2017

Macht euch gefasst auf die Kennedys und die Donahues.

Unendlich nah
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Wisst ihr, was ich ich sehr an den Romanen von Kathrin Lichters liebe? Es sind nicht nur die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere und die Handlung an sich. Es ist die Familie. Kathrin baut immer wieder ...

Wisst ihr, was ich ich sehr an den Romanen von Kathrin Lichters liebe? Es sind nicht nur die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere und die Handlung an sich. Es ist die Familie. Kathrin baut immer wieder liebevolle Familien ein. In "Backstage-Love" treffen wir auf die Kennedys und die Donahues, die fest miteinander verwoben sind. Da wundert es einen nicht, dass die Kinder nicht nur beste Freunde sind, sondern sich etwas mehr zwischen ihnen entwickelt.

Mia Kennedy ist eine toughe aber auch sehr liebenswerte und führsorgliche Frau. Sie ist immer für ihre Freunde und ihre Familie da, doch nicht jeder sieht, was wirklich in ihr vorgeht. Sie ist seit Jahren in ihren besten Freund Nic verliebt. Zwischen den beiden ist es kompliziert, da er nicht nur ihr Bester Freund ist, sondern auch Leadsänger der Newcomerband "Swores". Die beiden sind unzertrennlich, bis die Band durchstartet. Nic bringt an Mia alle möglichen Seiten zum Vorschein. Ihre temperamentvolle Seite, wenn die beiden sich in die Haare kriegen, ihre verletzliche Seite, wenn Nic sich mal wieder wie der größte Idiot auf Erden verhalten hat und ihre leidenschaftliche Seite, wenn zwischen den beiden die Gefühle hochkochen.

Nic ist zwar berühmt und der momentan heiß begehrterste Junggeselle aber glücklich ist er trotzdem nicht ganz. Seine Band ist wahnsinnig erfolgreich, er kann das machen, was er liebt, verdient mehr Geld, als er ausgeben kann und ihm liegen die Frauen zu Füßen. Trotzdem zieht es ihn immer wieder nach Bodwik in seinen Heimatort. Zu Mia.
Nic wird einem im Buch wohl nicht immer sympathisch sein. Er macht haufenweise Fehler, trifft falsche Entscheidungen und zerstört beinahe das Beste in seinem Leben aber trotz allem mochte ich ihn. Er hat immer wieder gezeigt, dass in ihm mehr steckt als ein verzogener Rockstar mit Hang zu Partys und Alkohol. Eben das machte ihn liebenswert, dass er nicht perfekt ist und auch mal einen Fehler macht.

Neben Mia und Nic sind besonders Liam und Lizzy noch sehr wichtig für die Geschichte. Liam als Mias Bruder und Nics bester Freund und Bandkollege hat auch seinen Anteil daran zu tragen, dass die beiden so lange brauchen, um zusammenzukommen. Lizzy ist ein Wirbelwind und der Fels in der Brandung. Sie steht in jeder einzelnen Situation hinter Mia und hilft ihr, unterstützt sie und gibt gute Ratschläge. Sie würde ihren eigenen Bruder sogar für Mia verprügeln. Sie ist mit recht die beste Freundin von Mia und die kleine Schwester von Nic.

Die Handlung zeigt nur ansatzweise das Rockstarleben von Nic Donahue. Eigentlich spielt es sich eher hinter der Kulisse ab, deshalb Backstage-Love. Wir erleben das umeinander Herumtanzen der beiden, die Annäherung, die Probleme, die Komplikationen, die Guten und die schlechten Tage ... wir sind immer an der Seite der beiden Freunde, die auf den 458 Seiten so einiges durchmachen müssen. Der Einstieg ist ein bisschen langatmig und schwierig, weil Kathrin Lichters mit Namen um sich wirft und man erst einmal alle Charaktere kennenlernen soll. Spätestens nach den ersten 60 Seiten legt sich das alles aber und ich war vollkommen in der Geschichte drin. Es wurde beim Lesen nie langweilig, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.

Fazit
Wundervolle Charaktere, zwei liebenswerte Familien, ein haufenweisen Probleme und eine alles verzehrende Liebe. Das alles wird mit dem wundervollen Schreibstil von Kathrin Lichters zu einer spannenden und flüssig zu lesenden Geschichte verbunden. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Macht euch gefasst auf die Kennedys und die Donahues.

Veröffentlicht am 29.01.2017

Genussvoller Liebesroman

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Achtung, stellte euch darauf ein, dass euch während dem Lesen das Wasser im Mund zusammenläuft, ihr Hunger bekommt und euch ärgert, dass es keinen Andrew gibt, der euch eben mal mit seinen Kreationen verwöhnt.

Ein ...

Achtung, stellte euch darauf ein, dass euch während dem Lesen das Wasser im Mund zusammenläuft, ihr Hunger bekommt und euch ärgert, dass es keinen Andrew gibt, der euch eben mal mit seinen Kreationen verwöhnt.

Ein wundervolles Buch mit Humor, fabelhaften Charakteren und der Leidenschaft für das Kochen erwartet euch. Die Charaktere Brooke und Andrew konnten mich beide von sich überzeugen. Andrew ist nicht der typische Macho mit Selbstüberschätzung. Er ist selbstbewusst aber so charmant und humorvoll, dass ich ihm sofort verfallen bin. Außerdem mag ich es sehr, wie er Brooke sieht. Er achtet nicht so auf ihr Aussehen, sondern ist fasziniert von ihrem Charakter!

Brooke ist fantastisch. Sie ist der Charakter, der mich durchweg zum Lächeln bringt. Ihr Durchsetzungsvermögen, ihre ehrliche Art und ihre Sturheit sind großartig. Sie will für den gut aussehenden Großstädter nicht hübsch aussehen und versucht sich nicht beliebt zu machen. Sie ist ein erfrischend ehrlicher und natürlicher Charakter. Allerdings, und das ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist ihre Reaktion auf Andrews Geheimnis zu übertrieben. Es ging über mein Verständnis hinaus und hat sie kurzzeitig ein paar Sympathiepunkte gekostet.

Andrew wächst alles über den Kopf, er ist unglücklich und unzufrieden und braucht eine Auszeit. Ich mochte den Aufhänger der Geschichte. Poppy beschreibt Andrews Zweifel und seine Frustration sehr gut und auch, wie er die Leidenschaft fürs Kochen wiederentdeckt. Brooke hat eine schwere Last auf den Schultern, durch das Restaurant und ihre Eltern und das macht sie zu einem sehr starken Charakter, der sich nie beschwert, sondern alles gibt. Sie ist unheimlich stark und dann, ohne es zu wissen, bringt sie auch Andrews Leben wieder in die richtigen Bahnen. Eine schöne Geschichte.

Die Geschichte ließ sich klasse lesen. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, hatte immer ein Lächeln auf den Lippen und durch Poppys wundervolle, locker flockigen Schreibstil und ihrem Humor verflogen die Seiten nur so.

Fazit
Großartige Charaktere, genialer Humor und wundervoller Schreibstil. Einzig Brookes Reaktion fand ich etwas übertrieben ansonsten perfekt. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 04.10.2017

Sehr viel ungenutztes Potenzial

Snow
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"Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" ist ein Buch, was mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Die ersten 300 Seiten haben sich gezogen und mir aus vielen Gründen nicht gefallen. Es wird mit der Zeit besser, ...

"Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" ist ein Buch, was mir Kopfzerbrechen bereitet hat. Die ersten 300 Seiten haben sich gezogen und mir aus vielen Gründen nicht gefallen. Es wird mit der Zeit besser, aber erst die letzten 90 Seiten zeigen, dass die Autorin auch anders kann.

Auf den ersten Seiten lernen wir die Protagonistin kennen. Snow ist ein junges Mädchen, die von Ihrer Mutter in eine Anstalt gesteckt wurde. Ihr Tag besteht aus Aufstehen, Tabletten nehmen, ihre Serie mit Vern schauen, Tabletten nehmen und schlafen. Nicht nur, dass der Alltag in der Anstalt zu wenig dargestellt wird, sondern auch mit Snow wurde ich nicht warm. Ich habe kein Gefühl dafür, wie alt sie ist und was sie gerne macht. Sie ist so farblos und gefühllos. Im Laufe der Geschichte passieren viele Ereignisse, die ihr Reaktionen entlocken, die ich entweder nicht nachvollziehen konnte oder die ohne große Gefühle hingenommen wurden. Zum Beispiel geht sie viel zu locker damit um, dass sie in eine neue Welt gelangt, eigentlich eine Prinzessin ist und sich sogar eine Prophezeiung um sie dreht. Ich könnte noch eine ganze Menge aufzählen. Ihr seht also, dass ich mit der Protagonistin absolut nicht zufrieden bin. Erst gegen Ende taute sie für mich etwas auf.

Die Geschichte wird so lapidar herunter erzählt. Sie hat keine Gefühle in mir auslösen können. Ich war oftmals nur enttäuscht, verwirrt und genervt. Der Aufbau der Welt, die Wesen, die darin leben ... das alles hatte für mich keine Substanz und einige Dinge wurden nicht richtig erklärt.

Es kommen noch weitere Charaktere ins Spiel. Wir haben den Feuerjungen Bale, der mit Überraschung aufwarten kann. Über ihn erfährt man aber viel zu wenig, um ihn mögen zu können. Bei Kai wird es etwas besser und auch Jagger ist ein Charakter, zu dem man irgendwie Sympathie aufbaut, obwohl mir das Hin und Her mit ihm dann auch auf die Nerven ging.

Ich fasse es aber einfach nicht, dass auf den letzten 90 Seiten plötzlich Spannung rein kommt. Es wird spannend, Snow zeigt endlich mal ordentliche Gefühle und die Autorin überrascht sogar mit einem WTF-Moment. Sie hat es tatsächlich geschafft, auf den letzten 90 Seiten meine Neugierde auf die Fortsetzung zu wecken. Aber es ist so mühselig sich erst durch 300 Seiten zu kämpfen, bis es dann so wird, wie man es sich von Anfang an gewünscht hat.

Fazit
Die Geschichte hat sehr viel ungenutztes Potenzial. Die Idee fand ich nämlich gut, nur die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Snow ist für mich ein sehr blasser Charakter und es reicht leider nicht aus, dass die letzten Seiten dann doch überzeugen können. Ich hoffe sehr, dass Band 2 fortgesetzt wird, wie der erste Teil endete.

Veröffentlicht am 04.10.2017

Ein durchweg geniales Buch

Scythe – Die Hüter des Todes
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Mit "Scythe: Hüter des Todes" hat Neal Shusterman eine originelle Dystopie erschaffen, die es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen lässt. Es regt zum Nachdenken an und lies mir den Atem stocken.

Irgendwann ...

Mit "Scythe: Hüter des Todes" hat Neal Shusterman eine originelle Dystopie erschaffen, die es einem eiskalt den Rücken herunterlaufen lässt. Es regt zum Nachdenken an und lies mir den Atem stocken.

Irgendwann in der Zukunft können die Menschen nicht mehr sterben. Sie tragen Naniten in sich, die Heilen, Schmerzen lindern und sogar die Emotionen steuern. Wenn man in einen totenähnlichen Zustand gerät, tauchen Ambudronen auf, bringen einen in ein Revival Center und der Thunderhead belebt einen wieder und man wird wieder zusammengeflickt. Es ist ein sehr befremdliches System, in das wir eingeführt werden, aber gleichzeitig ist es faszinierend. Ich brauchte einen kleinen Anlauf, aber dann konnte ich mich sehr gut in der Welt einfinden. Wir lernen zu beginn die beiden Protagonisten Citra und Rowan kennen und mit ihnen die Grundregeln der Welt.

Durch die Unsterblichkeit, die die Menschheit erreicht hat, muss es auch etwas gegen die Überbevölkerung geben. Es wurde das Scytheum gegründet. Die Scythe sind eine Gruppe von Menschen, die nach einer beinahe willkürlichen Auswahl andere Menschen nachlesen d.h. sie aus der Welt entfernen. Sie sind die Einzigen, die das können und unantastbar. Citra und Rowan werden dazu ausgewählt ein Scythe Lehrling zu werden und mit den beiden lernen wir die Regel der Scythe näher kennen.

Citra ist ein unauffälliges aber kluges Mädchen, die ausspricht, was sie denkt und nicht einmal bei einem Scythe zurückschreckt. Sie war mir sofort sympathisch und das nimmt auch im Laufe der Geschichte nicht ab. Sie hat noch die Menschlichkeit an sich, Mitgefühl, Gerechtigkeit und einen starken Willen. Mit jeder Seite wird sie zu einem immer stärkeren Charakter. Rowan hingegen war mir am Anfang sympathisch, aber er verliert auch schnell wieder etwas davon. Auch sein Charakter wird stärker aber in einer anderen Form als Citra. Einerseits mochte ich ihn bis zum Schluss, aber ich mochte die Entwicklung, die er nimmt nicht sehr. Jedoch denke ich, dass er seinen Glanzmoment im zweiten Teil bekommen wird.

Aber nicht nur diese beiden Charaktere lernen wir besser kennen, sondern eine Handvoll Scythe die unterschiedlicher nicht sein können. Faraday, Curie und Goddard stehen da im Mittelpunkt und mit ihnen lernen wie mehr über das Scythum und die Probleme die dort unterschwellig herrschen. Die Handlung der Geschichte ist durchweg spannend, hat mich neugierig gemacht und immer wieder dazu gebracht zum Buch zu greifen. Ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Es wird blutig, teilweise erschreckend und die ganze Geschichte kommt mit wenig Liebe aus. Es gibt zwei Kleinigkeiten, die mir nicht ganz so gut gefallen haben und die gegen Ende auftauchen aber das tat meiner Lesefreude keinen Abbruch.

Fazit
Für mich ein durchweg geniales Buch! Spannend bis zur letzten Seite mit einer faszinierenden und ausgefallenen Idee. Die Charaktere passten auch hervorragend zur Geschichte. Ich bin begeistert und warte sehnsüchtig auf den zweiten Band.