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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannend!

Maddie - Der Widerstand geht weiter
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Achtung! Spoiler zu Band 1!

„Vielleicht reicht es schon, wenn wir jeden Tag zehn Minuten lang üben, uns zu mögen. Vielleicht sollten wir uns weniger vor der Meinung anderer fürchten, und erst einmal dafür ...

Achtung! Spoiler zu Band 1!

„Vielleicht reicht es schon, wenn wir jeden Tag zehn Minuten lang üben, uns zu mögen. Vielleicht sollten wir uns weniger vor der Meinung anderer fürchten, und erst einmal dafür sorgen, dass wir uns selbst akzeptieren können, wie wir sind.“ (S.203)

Maddie ist nach LA zu ihrem Bruder Joe gezogen, damit sie ihren Abschluss an der Digital School machen kann, anstatt in ein Umerziehungscenter ein gewiesen zu werden. Seit 4 Wochen lebt sie jetzt in dieser Metropole, und hat nicht ein Wort von Justin gehört. Natürlich taucht er wie immer im richtigen Moment auf, wenn Maddie wieder in Schwierigkeiten steckt. Wird er sie diesmal retten können?

Dieses Buch schließt nahtlos an den ersten Band an und ist ebenso spannend. Maddie ist eine beeindruckende Person, und diese Geschichte lässt sie mehr wachsen, mehr zu sich selbst finden, und endlich eine Entscheidung fällen. Mir tut es gerade richtig weh, dass ich den letzten Teil nicht hier habe. Ich bin mir sicher, der lohnt sich ebenso wie die ersten beiden. Der Schreibstil ist flüssig und vor allem fesselnd, es kommt keine Langeweile auf. Maddie und Justin stehen auf Geschwindigkeit, das merkt man an dem Buch, denn man liest es mit atemberaubender Geschwindigkeit durch. Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Dieses Buch fesselt bis zum Schluss

Die Rebellion der Maddie Freeman
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„In der digitalen Welt kann ich sein, wer ich will.“ (S.11)

In einer Welt, in der alles digitalisiert ist, haben die Menschen verlernt, was Leben bedeutet. Die Bäume und der Rasen sind künstlich. Freunde ...

„In der digitalen Welt kann ich sein, wer ich will.“ (S.11)

In einer Welt, in der alles digitalisiert ist, haben die Menschen verlernt, was Leben bedeutet. Die Bäume und der Rasen sind künstlich. Freunde und Schule sind nur online, denn alles läuft im Netz ab. Es ist gefährlich, das Haus zu verlassen, denn Menschen sind gefährlich. Und doch gibt es einige Rebellen, die für die Abschaltung der Digital School sind, für ein Leben offline, für Tanzen zu echter Musik, Treffen in echten Cafes, echten Kuchen und echten Kaffee. Und Maddie, 17, Tochter des „Erfinders“ der Digital School, wird durch eine Zufallsbekanntschaft mitten in dieses Offline-Leben hineingezogen, und merkt plötzlich, wie schön das Leben eigentlich sein kann.

Als ich anfing dieses Buch zu lesen musste ich spontan an den Film Surrogates denken, wo alle Menschen zu Hause sitzen und sich nur noch durch Roboter auf die Straße trauen. Ähnlich ist es in der Zukunft, in der Maddie lebt, denn dort findet alles online statt. Man muss nicht mal mehr das Haus verlassen, sogar das Essen ist so vereinfacht, dass man nicht mal mehr kochen muss. Alles geht um Sicherheit und Zeit sparen, und Maddie hat es besonders schwer, als Tochter ihres Vaters.
Dieses Buch ist der Wahnsinn. So „abhängig“ wie die Menschen heutzutage von ihren Smartphones und dem Computer sind, scheint diese Zukunft auch gar nicht so abwegig. Es gibt immer mehr Gewalt in der Welt, immer mehr Tote, teilweise auch durch friendly Fire, es dauert also nicht mehr lange bis wir uns in unsere Häuser schließen und „online leben“.
Der Schreibstil ist fantastisch, sehr flüssig und mitreißend. Die Geschichte wird aus Maddies Sicht erzählt, und zwischendurch schreibt sie ihre Gedanken und Erlebnisse in ein echtes Tagebuch.

Alles in allem ist dieses Buch grandios, und etwas fürs Herz ist auch dabei. Maddie ist ein beeindruckendes Mädchen, naja und über Justin muss ich gar nichts sagen, er ist einfach der Traumtyp in diesem Buch ;) Hier also eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein schöner Start einer Reihe

Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
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Tyen ist ein Student der Akademie von Leratia, einer Industriemacht. Dort wird Magie vor allem für das Betreiben diverser Maschinen benutzt. Tyen studiert Geschichte und Zauberei, in der Hoffnung so einen ...

Tyen ist ein Student der Akademie von Leratia, einer Industriemacht. Dort wird Magie vor allem für das Betreiben diverser Maschinen benutzt. Tyen studiert Geschichte und Zauberei, in der Hoffnung so einen guten Job zu bekommen. Bei einer Ausgrabung findet er ein magisches Buch. Als es sich ihm offenbart, und er beschließt, es nicht der Akademie auszuhändigen, ändert sich sein ganzes Leben.

Rielle ist Schülerin im größten Tempel von Fyre, einer eher ländlichen Gegend. Nur den Priestern ist es gestattet, Magie zu nutzen. Jeder, der Magie den Engeln stiehlt, ist ein Befleckter und wird aus Fyre verbannt. Rielle hofft durch ihre gute Bildung einen guten Ehemann zu finden, und so die gesellschaftliche Stellung ihrer Familie zu festigen. Als sie auf dem Heimweg vom Tempel von einem Befleckten als Geisel genommen wird, ändert sich ihr ganzes Leben.

Dieses Buch ist sehr vielschichtig. Es beschreibt die Leben von Tyen und Rielle, die unterschiedlicher nicht sein können. Ähnlich wie das Stadtleben mit dem sehr ländlichen Leben. Die beiden scheinen auf den ersten Blick nichts gemein zu haben, doch bei genauerem Hinsehen wird eins klar: Magie beherrscht ihre Leben.
Das Buch ist fantastisch zu lesen. Der Titel hat auf den ersten Blick, und auch auf den zweiten, nichts mit dem Buch so wirklich zu tun, deswegen hoffe ich sehr auf die nächsten Teile, dass sie etwas erklärender sind. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man taucht sofort nach Leratia und Fyre ein. Es ist, als würde man über den Markt oder durch die Akademie schlendern, mit Tyre oder Rielle an der Seite. Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, mir fehlen sie jetzt schon ein wenig. Ich bin sehr froh, dass mich dieses Buch von Trudi Canavan nicht enttäuscht hat, und kann es jedem empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lest doch selbst :D

BookElements, Band 1: Die Magie zwischen den Zeilen
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„Ich wusste nicht, was schlimmer war: der Tod oder ein Leben ohne Bücher.“ (S.189)

Wenn durch das Lesen die Charaktere, die einem am Herzen liegen in unsere Welt projiziert werden, würden wir dann noch ...

„Ich wusste nicht, was schlimmer war: der Tod oder ein Leben ohne Bücher.“ (S.189)

Wenn durch das Lesen die Charaktere, die einem am Herzen liegen in unsere Welt projiziert werden, würden wir dann noch weiterlesen? Meine erste Antwort wäre klar! Wer würde sich nicht über einen Roth oder einen Daemon Black freuen? Dass Stefanie Hasse auch Fan dieser Charaktere ist, merkt man sofort.
Aber was ist, wenn nicht nur die heißen Bookboyfriends in unsere Welt kommen, sondern auch die bösen Hexen, Lord Voldemort, oder eine Hexe, die Charaktere beinflussen kann und das Ende der Realität herbeiführen kann, so wie Elizabeth aus Otherside? Um die Seelenlosen, wie die Charaktere aus den Büchern in unserer Realität genannt werden, zurückzuschicken, gibt es die Wächter. Und Lin gehört zu diesen Wächtern. Sie ist Luftelementar und kann sich in eine kleine Fee verwandeln. Zusammen mit ihrem Team schickt sie die Seelenlosen zurück in ihre Geschichen. Doch Lin hat ein Geheimnis, das ihre gesamte Welt gefährdet…

Dieses Buch ist einfach nur fantastisch. Ich war sofort gefesselt von Lin und Ric, die Idee der Wächter und Elementar ist fesselnd, und die ganze Geschichte hat mich bis zum Schluss gefesselt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ach, was soll ich hier noch lange rumschreiben, lest doch einfach selbst! ;D

Veröffentlicht am 15.09.2016

Als nicht feinfühliger Mensch ok

Medium zwischen Himmel und Erde
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„Der Schmerz, den ihr als Menschen empfindet, hat die gleiche Funktion wie ein Wecker. Er soll euch erinnern und aufwecken aus der Illusion.“ (S. 43f.)

Dieses Buch ist ein Ratgeber für feinfühlige Menschen. ...

„Der Schmerz, den ihr als Menschen empfindet, hat die gleiche Funktion wie ein Wecker. Er soll euch erinnern und aufwecken aus der Illusion.“ (S. 43f.)

Dieses Buch ist ein Ratgeber für feinfühlige Menschen. Es beschreibt, wie diese medialen Menschen die Umwelt und Menschen wahrnehmen, und auch was sich zwischen Himmel und Erde befindet, aber auch, wie man das fördern und üben, aber auch ausblenden kann. Zu den einzelnen Beschreibungen gibt es verschiedene Fälle aus Frau Moras Leben als Medium und Erfahrungen, und Anleitungen zu diversen Übungen. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und sehr leicht zu lesen. Man fliegt quasi über die Seiten. Die Übungen sind für mediale Menschen bestimmt sehr hilfreich, für mich aber nicht.
Warum ich das Buch gelesen habe? Ich bin zwar nicht feinfühlig, aber blind bin ich auch nicht. Ich weiß, dass da mehr ist, als das Auge sieht, und nur weil ich es nicht sehen oder wahrnehmen kann, heißt das nicht, dass es nicht da ist. Und wenn man solche spirituellen Bücher als „Muggel“ richtig liest, sich darauf einlässt, kann man ganz viel für sein Leben lernen. Klar kann man das Buch auch als Schwachsinn abtun, man kann es aber auch sein lassen. Ob man an Engel und Energien und Auren glaubt oder nicht, hindert das ganze ja nicht daran zu existieren. Also für mich waren die Übungen nichts, aber ich werde bei einigen Dingen auf jeden Fall meine Einstellung überdenken. In diesem Buch steckt sehr viel Wahrheit, und die habe ich für mich herausgefiltert und werde sie anwenden.