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Veröffentlicht am 05.06.2021

Das Leben der Louise Weber

Die Tänzerin vom Moulin Rouge
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Dieses Buch ist das wohl beste, was ich in den letzten Wochen gelesen habe - ich bin echt begeistert, wie toll die Moulin Rouge-Atmosphäre rüberkommt, die toll die Autorin die Entwicklung der Hauptpersonen ...

Dieses Buch ist das wohl beste, was ich in den letzten Wochen gelesen habe - ich bin echt begeistert, wie toll die Moulin Rouge-Atmosphäre rüberkommt, die toll die Autorin die Entwicklung der Hauptpersonen einfängt und an den Leser/die Leserin weiter gibt. Dass es nicht "nur" ein Roman ist bedeutet mir echt viel, es ist die Lebensgeschichte der eigentlich in Vergessenheit geratenen Louise Weber, die mich zwischen den beiden Buchdeckeln fasziniert hat.

Ich durfte das Buch sozusagen Probe lesen - habe das Manuskript erhalten und konnte es tatsächlich nicht zur Seite legen - es hat mich fasziniert, wie lebendig Tanja Steinlechner die Entwicklung der Hauptperson Louise darstellt, wie authentisch sie schreibt, wie mitfühlend und mitreißend.

Man fühlt sich echt in die Zeit und das Milieu versetzt - aus ärmlichen Verhältnissen kommend, Wäscherin mit ihrer Mutter - und kaum Geld, um zu überleben, wird sie zur Größe des Moulin Rouge - aber dann .... mehr möchte ich gar nicht verraten, lest selbst, die Geschichte ist anstecken. man lernt das Paris dieser Zeit kennen - fühlt sich von Beginn an in der Handlung wohl und eingebunden. Fesselnd geschrieben und flüssig zu lesen, kurzweilig, spannend und unterhaltsam !!!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 30.04.2021

Biografie eine radverrückten mutigen Frau

Die Rebellion der Alfonsina Strada
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"Die Rebellion der Alfonsina Strada" - in diesem Buch geht es um Alfonsina Strada - die schon als kleines Mädchen einen Traum hatte - nämlich, den Fahrrad zu fahren - schnell Fahrrad zu fahren ...

1891 ...

"Die Rebellion der Alfonsina Strada" - in diesem Buch geht es um Alfonsina Strada - die schon als kleines Mädchen einen Traum hatte - nämlich, den Fahrrad zu fahren - schnell Fahrrad zu fahren ...

1891 wurde sie geboren, in eine arme Familie hinein in Norditalien im Dörfchen Fossamarcia. Sie fährt heimlich Rad - schnell Rad. Sie meldet sich zu Rennen an, obwohl man es ihr verboten hat, und sie gewinnt und sie wird immer besser, immer schneller ...

Sie möchte eines - am Giro d´Italia teilnehmen ... Aber das dürfen nur Männer. Was macht sie ???

Das Leben der Alfonsina Strada wird mit diesem Buch mehr als lebendig. Man spürt förmlich den Fahrtwind zwischen den Buchseiten - den unerschütterlichen Willen gegen alle Steine, die man ihr in den Weg leg, die Kreativität und den Mut, ihr Ziel zu erreichen ...

Die Autorin schreibt das Buch so lebendig, dass man direkt in den Gefühlen und Träumen Alfonsina schwebt - sich einfühlen kann - das Radfahren mit den Augen dieses Mädchens, dieser Frau erleben darf.

Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen und mit Schutzumschlag und inhaltlich eine Romanbiografie vom Feinsten, nicht nur für Biografie- und Radsportfans, sondern überhaupt interessant in Bezug auf den Mut einer Frau, das Durchsetzungsvermögen und die Tatsache, dass sie ihrer Zeit weit voraus war, einer Zeit, in der Männer noch mehr galten als Frauen ....

Historisches und Sportliches wird perfekt mit dem Leben dieser Frau verbunden, man lernt sie als Kind kennen, kann ihre Entwicklung sehr gut nachvollziehen - ein einmalig gelungenes Buch, welches ich sehr empfehlen kann.


  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 19.03.2021

Gelungene Weiterführung der Krimireihe

Mordsand
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"Mordsand" ist der neue Kriminalroman von Romy Fölck. Ich durfte ihn lesen und möchte euch berichten, wie er mir gefallen hat und um was es geht.

Wir lernen die kleine Insel Bargsand kennen - in der Unterelbe ...

"Mordsand" ist der neue Kriminalroman von Romy Fölck. Ich durfte ihn lesen und möchte euch berichten, wie er mir gefallen hat und um was es geht.

Wir lernen die kleine Insel Bargsand kennen - in der Unterelbe gelegen - Idylle pur - unberührte Natur. Dann allerdings entdeckt ein junges Pärchen am Strand den Schädel eines Skeletts, welches aus dem Sand herausschaut.

Die Mordkommission Itzehoe - Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn - haben es mit diesem Fall alles andere als leicht. Die männliche Leiche lag schon 30 Jahre dort - unentdeckt, aber wer war der gefesselte Mann. Es bleibt nicht bei diesem einen Toten, ein Bauunternehmer aus Hamburg wird auf einer Nachbarinsel tot aufgefunden, im Sand eingegraben bis zum Rumpf - und ebenso gefesselt, wie der andere Tote.

Wir gehen in diesem Krimi zurück in der Zeit in die Vergangenheit und lesen von der damaligen DDR und den berüchtigten Jugendwerkhöfen. Dramatisch, spannend und brisant, ausgereifte Handlung und perfekt konzipiert, hat mich dieser Krimi zu 100 Prozent überzeugt und perfekt mit kriminalistischer Spannung und Gespür für bestes und regionales Krimifeeling unterhalten. Außerdem hat mir gefallen, wie die Autorin ihre Charaktere innerhalb der Handlung hat "spielen" lassen.

Die Geschichte erzählt Fall Vier der beiden Ermittler, die Autorin lässt nicht nach in der Qualität, hat hier noch einen draufgesetzt und die Handlung raffiniert gestrickt, sodass man immer am Ball bleiben und das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 02.11.2020

Di Vulvio hat es wieder einmal geschafft mich zu begeistern !!!

Es war einmal in Italien
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Ich durfte das neue Buch des Autors Luca Di Fulvio lesen und war schon im Vorfeld echt neugierig darauf. Da ich eine Vorgängerbücher schon mit großem Interesse gelesen hatte, ging ich alles andere als ...

Ich durfte das neue Buch des Autors Luca Di Fulvio lesen und war schon im Vorfeld echt neugierig darauf. Da ich eine Vorgängerbücher schon mit großem Interesse gelesen hatte, ging ich alles andere als unvoreingenommen in die Lektüre. Schließlich wurde ich nicht enttäuscht. Di Fulvio hat wieder einmal einen Roman geschaffen, der zu Herzen geht, der Charaktere lebendig werden lässt, die viel zu bieten haben, mit denen man mitfiebern kann und die man lieb gewinnt oder hasst. Dieses Buch ist für mich im Nachgang und schon während des Lesens echt emotional geschrieben und ich denke, dass ich die Lektüre so schnell nicht vergessen werde. Die Geschichte beginnt spannend und diese Spannung wird bis zum Ende gehalten, ja, ständig ausgebaut. Wir befinden uns in der Ewigen Stadt - in Rom - wir lernen Pietro kennen im Waisenhaus und er nimmt eine rasante Entwicklung - indem Nella ihn adoptiert - ihr Mann .... das verrate ich nicht .... Außerdem werden lebendig und agieren nachvollziehbar und authentisch Melo und Marta vom Zirkus und all die anderen Charaktere, die dieses Buch zu dem werden lassen, was es ist. Pietro, der Waisenjunge, der die Kamera zum Freund hat und dessen Beziehung zu Marta sich entwickelt und Nella, der Henri kennen- und ....lernt .... all das liest sich lebendig und glaubwürdig und diese bildgewaltige Geschichte erzählt außerdem von den dramatischen Ereignissen, die in Rom passierten als die Stadt auf dem Weg zum Nationalstaat war - das war 1870, als auch die Handlung angesiedelt ist. Di Fulvio schreibt fesselnd, ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen und bin nachhaltig beeindruckt, wie der Autor es wieder einmal geschafft hat, einen solch epochalen Roman zu schreiben. Absolute Leseempfehlung !!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 05.04.2019

Spannend, lebendig und authentisch

Wer sich umdreht oder lacht ...
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Dieses neue Buch von Mel Wallis de Vries hat mich - das gleich vorweg - zu 100 Prozent überzeugt. Es ist lebendig geschrieben, von Beginn an spannend und durchweg fesselnd, sodass ich es schlecht aus der ...

Dieses neue Buch von Mel Wallis de Vries hat mich - das gleich vorweg - zu 100 Prozent überzeugt. Es ist lebendig geschrieben, von Beginn an spannend und durchweg fesselnd, sodass ich es schlecht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind detailliert und glaubwürdig beschrieben und die Art und Weise, wie sie agieren innerhalb der Handlung nimmt man ihnen so ab. Wer ist nun der Täter? Das fragt man sich immer wieder, man meint, man sei ihm auf der Fährte, dann aber doch wieder denkt man anders, bis zum Schluss doch alles ganz anders kommt, als ich es erwartet hätte, ein sehr guter Schluss, hat mich überzeugt. Prima auch gemacht die eigentliche kriminalistische Handlung, die durchweg spannend ist und die Handlung, die sich mit der Krankheit der Mutter des Hauptcharakters auseinandersetzt, all das macht dieses Buch sehr authentisch, man nimmt der Autorin die Handlung genau so ab.

  • Cover
  • Geschichte
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Erzählstil