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Veröffentlicht am 19.03.2021

Gelungene Weiterführung der Krimireihe

Mordsand
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"Mordsand" ist der neue Kriminalroman von Romy Fölck. Ich durfte ihn lesen und möchte euch berichten, wie er mir gefallen hat und um was es geht.

Wir lernen die kleine Insel Bargsand kennen - in der Unterelbe ...

"Mordsand" ist der neue Kriminalroman von Romy Fölck. Ich durfte ihn lesen und möchte euch berichten, wie er mir gefallen hat und um was es geht.

Wir lernen die kleine Insel Bargsand kennen - in der Unterelbe gelegen - Idylle pur - unberührte Natur. Dann allerdings entdeckt ein junges Pärchen am Strand den Schädel eines Skeletts, welches aus dem Sand herausschaut.

Die Mordkommission Itzehoe - Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn - haben es mit diesem Fall alles andere als leicht. Die männliche Leiche lag schon 30 Jahre dort - unentdeckt, aber wer war der gefesselte Mann. Es bleibt nicht bei diesem einen Toten, ein Bauunternehmer aus Hamburg wird auf einer Nachbarinsel tot aufgefunden, im Sand eingegraben bis zum Rumpf - und ebenso gefesselt, wie der andere Tote.

Wir gehen in diesem Krimi zurück in der Zeit in die Vergangenheit und lesen von der damaligen DDR und den berüchtigten Jugendwerkhöfen. Dramatisch, spannend und brisant, ausgereifte Handlung und perfekt konzipiert, hat mich dieser Krimi zu 100 Prozent überzeugt und perfekt mit kriminalistischer Spannung und Gespür für bestes und regionales Krimifeeling unterhalten. Außerdem hat mir gefallen, wie die Autorin ihre Charaktere innerhalb der Handlung hat "spielen" lassen.

Die Geschichte erzählt Fall Vier der beiden Ermittler, die Autorin lässt nicht nach in der Qualität, hat hier noch einen draufgesetzt und die Handlung raffiniert gestrickt, sodass man immer am Ball bleiben und das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Spannung
  • Cover
Veröffentlicht am 02.11.2020

Di Vulvio hat es wieder einmal geschafft mich zu begeistern !!!

Es war einmal in Italien
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Ich durfte das neue Buch des Autors Luca Di Fulvio lesen und war schon im Vorfeld echt neugierig darauf. Da ich eine Vorgängerbücher schon mit großem Interesse gelesen hatte, ging ich alles andere als ...

Ich durfte das neue Buch des Autors Luca Di Fulvio lesen und war schon im Vorfeld echt neugierig darauf. Da ich eine Vorgängerbücher schon mit großem Interesse gelesen hatte, ging ich alles andere als unvoreingenommen in die Lektüre. Schließlich wurde ich nicht enttäuscht. Di Fulvio hat wieder einmal einen Roman geschaffen, der zu Herzen geht, der Charaktere lebendig werden lässt, die viel zu bieten haben, mit denen man mitfiebern kann und die man lieb gewinnt oder hasst. Dieses Buch ist für mich im Nachgang und schon während des Lesens echt emotional geschrieben und ich denke, dass ich die Lektüre so schnell nicht vergessen werde. Die Geschichte beginnt spannend und diese Spannung wird bis zum Ende gehalten, ja, ständig ausgebaut. Wir befinden uns in der Ewigen Stadt - in Rom - wir lernen Pietro kennen im Waisenhaus und er nimmt eine rasante Entwicklung - indem Nella ihn adoptiert - ihr Mann .... das verrate ich nicht .... Außerdem werden lebendig und agieren nachvollziehbar und authentisch Melo und Marta vom Zirkus und all die anderen Charaktere, die dieses Buch zu dem werden lassen, was es ist. Pietro, der Waisenjunge, der die Kamera zum Freund hat und dessen Beziehung zu Marta sich entwickelt und Nella, der Henri kennen- und ....lernt .... all das liest sich lebendig und glaubwürdig und diese bildgewaltige Geschichte erzählt außerdem von den dramatischen Ereignissen, die in Rom passierten als die Stadt auf dem Weg zum Nationalstaat war - das war 1870, als auch die Handlung angesiedelt ist. Di Fulvio schreibt fesselnd, ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen und bin nachhaltig beeindruckt, wie der Autor es wieder einmal geschafft hat, einen solch epochalen Roman zu schreiben. Absolute Leseempfehlung !!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 05.04.2019

Spannend, lebendig und authentisch

Wer sich umdreht oder lacht ...
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Dieses neue Buch von Mel Wallis de Vries hat mich - das gleich vorweg - zu 100 Prozent überzeugt. Es ist lebendig geschrieben, von Beginn an spannend und durchweg fesselnd, sodass ich es schlecht aus der ...

Dieses neue Buch von Mel Wallis de Vries hat mich - das gleich vorweg - zu 100 Prozent überzeugt. Es ist lebendig geschrieben, von Beginn an spannend und durchweg fesselnd, sodass ich es schlecht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind detailliert und glaubwürdig beschrieben und die Art und Weise, wie sie agieren innerhalb der Handlung nimmt man ihnen so ab. Wer ist nun der Täter? Das fragt man sich immer wieder, man meint, man sei ihm auf der Fährte, dann aber doch wieder denkt man anders, bis zum Schluss doch alles ganz anders kommt, als ich es erwartet hätte, ein sehr guter Schluss, hat mich überzeugt. Prima auch gemacht die eigentliche kriminalistische Handlung, die durchweg spannend ist und die Handlung, die sich mit der Krankheit der Mutter des Hauptcharakters auseinandersetzt, all das macht dieses Buch sehr authentisch, man nimmt der Autorin die Handlung genau so ab.

  • Cover
  • Geschichte
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.10.2018

Genial konstruierter extrem spannungsgeladener Kepler-Krimi

Hasenjagd
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Joona Linna - befindlich im Hochsicherheitstrakt der JVA Kumia - wird zu einem Treffen mit dem schwedischen Premierminister geholt. Seine Hilfe wird benötigt. Ein Mann wurde ermordet, und das in einem ...

Joona Linna - befindlich im Hochsicherheitstrakt der JVA Kumia - wird zu einem Treffen mit dem schwedischen Premierminister geholt. Seine Hilfe wird benötigt. Ein Mann wurde ermordet, und das in einem Reichenviertel Stockholms. Es könnte sich um einen terroristischen Anschlag handeln. Erst einmal hält man die Tat geheim, dann geschieht ein weiterer Mord, ähnlich dem ersten. Beide Toten mussten einen quälenden Tod erdulden, währenddessen ihnen ein Kinderlied vorgespielt wurde ...

Genial konstruiert ermittelt Joona Linna gemeinsam mit Saga Bauer unter völliger Geheimhaltung. Extrem spannend geht es schon los, man steigt sofort in die Handlung ein und der Spannungsbogen wird gehalten, ja ständig weiter ausgebaut, man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Authentisch und lebendig - man fühlt sich involviert, erlebt man die Ermittlungen, die immer wieder auf eine falsche Fährte führen, ich wusste bis zum Schluss nicht, wie alles genau zusammenhängt.

Leseprobe:
========

Der kräftige Mann kommt auf die Beine und bleibt zwischen den Resten des Hamburgers, Salatfetzen, Pommes und Ketchupverpackungen stehen, während seine Auto geradewegs den steilen Grashang zur Straße hinauffährt.
Joona überquert den Fußweg, fährt über den Grünstreifen ....

Oft verwendet der Autor die wörtliche Rede, die der gesamten Handlung noch mehr Realität verleiht. Ich konnte mich von Beginn an in die Szenen hineinversetzen und wurde davon getragen von den realen Beschreibungen und den detailliert beschriebenen Charakteren.

Bestens konstruiert, genauso hätte es passiert sein können ....

  • Cover
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Geschichte
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2018

Spannender Zeitreiseroman für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene

Auf ewig mein
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Wer die Zeitenzauber-Trilogie Eva Völler mochte, der wird mit Band 1 ("Auf ewig dein") und Band 2 ("Auf ewig mein") gut bedient sein. Das Buch ist wundervoll ausgestattet, cover schaut toll aus und passt ...

Wer die Zeitenzauber-Trilogie Eva Völler mochte, der wird mit Band 1 ("Auf ewig dein") und Band 2 ("Auf ewig mein") gut bedient sein. Das Buch ist wundervoll ausgestattet, cover schaut toll aus und passt zu Band 1 und das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen ausgestattet.

Ich habe neulich Band 2 gelesen, da bald Band 3 rauskommt und ich schon extrem neugierig bin auf die Lektüre - wie es mit Anna und Sebastiano weiter geht.

In Band zwei haben die beiden wieder neue Herausforderungen zu bestehen. Die Zeitmaschine wird gestohlen, ein Unbekannter nimmt sie an sich. Er schafft es, im Jahr 1873 neue Portale erstehen zu lassen. Zukunftsmenschen werden so in die Kolonialzeit zurück versetzt. Anna wird involviert, ob sie will oder nicht, gemeinsam mit ihren Freunden geht sie also auf Zeitreise - auf eine historische Reise durch die Welt - und das in 80 Tagen, wie damals bei Jules Verne - genial gemacht finde ich - hat mir extrem gut gefallen. Man taucht in die Vergangenheit ein, meint - da es so lebendig geschrieben ist, man wäre dabei und alles wäre real wirklich so passiert, man kann sich perfekt eindenken und alles ist authentisch und detailliert beschrieben, sowohl Szenen als auch Charaktere, doch ist es nicht langatmig, sonder durchweg spannend. Ich konnte nicht genug davon bekommen und nun warte ich sehnsüchtig auf Band drei.