Profilbild von Hauntedcupcake

Hauntedcupcake

Lesejury Star
offline

Hauntedcupcake ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Hauntedcupcake über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2019

Das Böse in Victor Vale und Eli Ever

Vicious - Das Böse in uns
0

Inhalt
Die jungen Medizinstudenten Victor Vale und Eli Ever wollen sterben, um als Helden wiedergeboren zu werden. Denn sie sind sich sicher: Wer eine Nahtoderfahrung durchgemacht hat, wird mit besonderen ...

Inhalt
Die jungen Medizinstudenten Victor Vale und Eli Ever wollen sterben, um als Helden wiedergeboren zu werden. Denn sie sind sich sicher: Wer eine Nahtoderfahrung durchgemacht hat, wird mit besonderen Fähigkeiten wieder auferstehen. Ihr Experiment glückt und Victor hat die Macht, Schmerzen zu geben oder zu nehmen, während Eli eine Selbstheilungskraft entwickelt. Aber beide vergessen, dass es nicht Superkräfte sind, die wahre Helden ausmachen...

Meine Meinung
Nachdem ich die Weltenwanderer-Trilogie der Autorin geliebt habe, und auch Das Mädchen, das Geschichten fängt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört, musste ich einfach zu ihrem neuesten Werk greifen. Das Buch wird zurzeit in den sozialen Medien sehr gehypet - wodurch ich eigentlich schon skeptisch hätte werden müssen.

Eli Ever und Victor Vale sind sich sicher, dass sie durch eine Nahtoderfahrung (NTE) zu sogenannten ExtraOrdinären (EOs) werden - Menschen mit Superkräften. Minutiös planen sie das Experiment um ihre eigenen Tode und Wiederauferstehungen. Und sind erfolgreich. Doch ihre Freundschaft steht bald auf der Kippe und nachdem Eli Victor ins Gefängnis gebracht hat, schwört dieser Rache an seinem einstigen Freund.

Die Geschichte wird anhand verschiedenster Rückblenden und kurzen Sprüngen ins Jetzt erzählt. Der Leser erfährt, wie Victor und Eli auf die Idee kommen, Superkräfte anzustreben und wie sich das alles entwickelt hat, während im Jetzt klar wird, das etwas furchtbar schief gelaufen ist, denn Victor kennt nur eins: Rache an Eli. Diese Rückblenden habe ich zu Beginn als okay, in der Mitte als mühsam, und gegen Ende hin endlich als fesselnd empfunden. Tatsächlich fand ich die Story bis etwa zur Mitte alles andere als spannend. Ich habe sogar mehrfach überlegt, das Buch abzubrechen, weil es mich einfach nicht abholen konnte.

Vicious wird als düster, anders und brutal umschrieben. Und ja, es ist definitiv anders als andere Superhelden-Bücher. Weder Victor noch Eli sind sympathisch. Und genau daran ist das Buch bei mir gescheitert. Denn auch wenn es einen Antihelden gibt, so finde ich doch entweder immer irgendwas, das ich nachvollziehen kann, oder aber ich hasse ihn unsagbar fest. Weder Victor noch Eli ist dies hier gelungen. Victor ist für mich einfach ein verzogener Bengel, der alles haben will, während Eli ein verblendeter Gottesfürchtiger ist. Beide sind mir einfach nur unsympathisch, konnten in mir aber keine anderen Gefühle wecken - weder Verständnis noch Abneigung. Ehrlich gesagt fand ich sie einfach nur mühsam.

In der fiktiven Stadt Merit, in der sich offenbar immer mehr EOs niederlassen, lernen wir auch andere Personen kennen. Mitch, einen Ex-Sträfling, der das Pech gepachtet zu haben scheint, und Sydney, die die Toten wiederauferstehen lassen kann, haben mich von allen am ehesten angesprochen. Tatsächlich hätte mir die Geschichte wohl etwas mehr gefallen, wenn die beiden die Hauptprotagonisten gewesen wären.

Ein paar Pluspunkte kann die Geschichte mit ihrem Endteil holen. In einem Showdown kommt es, wie es kommen muss, und ich hatte absolut keine Ahnung, wie das alles enden soll. Spannend war es, emotional konnte es mich aber auch hier nicht abholen. Zu Band 2 werde ich nicht mehr greifen.

Fazit
Kurzweilige dennoch teilweise langatmige Geschichte über Antihelden und Moral, über verflossene Freundschaft und Neid. Die Hauptprotagonisten haben mich mehr gelangweilt als unterhalten, mich mehr genervt als geschockt. Für mich leider kein Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Elli & Ben - und eine Menge unnötiges Drama

Winter of Love: Elli & Ben
0

Inhalt
Elli ist als Landei aufgewachsen und dem Trott entflohen; seit zwei Jahren studiert sie in Berlin und hat sich ein neues Leben aufgebaut. Über die Festtage zieht es sie zurück aufs Land zu ihrer ...

Inhalt
Elli ist als Landei aufgewachsen und dem Trott entflohen; seit zwei Jahren studiert sie in Berlin und hat sich ein neues Leben aufgebaut. Über die Festtage zieht es sie zurück aufs Land zu ihrer Familie, zurück nach St. Aurel zu ihren Freundinnen. Doch ausgerechnet vor ihrem Freund und Traummann Ben versteckt sie diese ländliche Seite - dumm nur, dass er sie zurück nach Hause begleiten will. Ist sie wirklich bereit, ihm alles von ihr zu zeigen?

Meine Meinung
Der letzte Teil des Winter-Specials ist aus der Feder von Katharina Wolf. Und leider leider hat es mir nicht so gut gefallen, wie seine Vorgänger. Zum einen liegt das am Schreibstil der Autorin - irgendwie habe ich keinen Zugang dazu gefunden und er war mir einfach zu simpel. Emotionen kamen da leider kaum rüber.

Der Abschluss beschäftigt sich nun mit Elli, die sich die Haare bunt färbt, in Berlin studiert und ein herzensguter Mensch ist. Schon in den ersten drei Teilen mochte ich sie sehr gerne. Umso weniger konnte ich nachvollziehen, weshalb sie sich so verhält. Denn auch ihr Freund, Ben (Tarantino!), ist gütig, freundlich und witzig - und nur weil er einmal erwähnt hat, dass er gewisse Menschen vom Land hinterwäldlerisch findet, beschliesst Elli, ihm ihre Herkunft zu verleugnen. Ich finde, das passt so gar nicht zu ihr.

Tatsächlich reist Ben - süss und liebevoll wie er ist - Elli nach St. Aurel nach um sie zu überraschen. Und die Probleme, die ich wirklich nicht nachvollziehen kann, beginnen. Elli lügt, Ben ist verletzt, Ben lügt, Elli ist verletzt. Passt nicht - weder zu Elli, noch zu Ben. Ich habe das ganze künstliche Drama einfach nicht verstanden, und es tut mir echt leid, ich hätte das Buch so gerne geliebt. Das einzige, was mich richtig abholen konnte, waren die Rückblenden von Elli und Ben - in denen hat die Autorin eigentlich auch gezeigt, dass sie wunderbar und emotional schreiben kann. Warum das dann im "Jetzt" nicht geklappt hat, ist mir unerklärlich.

Fazit
Elli & Ben - ein leider nicht so runder Abschluss eines wunderbaren Winter-Serials. Das künstliche Drama war mir zu viel und hat gar nicht zu den Protas, zwei herzensguten Menschen, gepasst. Lediglich die Rückblenden haben mich gut unterhalten und die entsprechende Wohlfühlstimmung vermittelt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2019

Urban Fantasy meets Crime

Schatten der Ewigkeit - Zwillingsblut
0

Inhalt
Die Alias - Götter, Geister, Fabelwesen - wandeln seit jeher unter den Menschen. Eine davon ist die Gestaltwandlerin Kit, die bei der DoAC arbeitet, einer Einheit, die ein Reibungsloses Zusammenleben ...

Inhalt
Die Alias - Götter, Geister, Fabelwesen - wandeln seit jeher unter den Menschen. Eine davon ist die Gestaltwandlerin Kit, die bei der DoAC arbeitet, einer Einheit, die ein Reibungsloses Zusammenleben zwischen den Völkern und Rassen garantiert und abtrünnige, böse Alias aufspürt. Nach einer Katastrophe in London, bei der ihr Partner getötet wurde, verschlägt es Kit nach Edinburgh, wo sie unter Aufsicht ihrer Tante wieder eingegliedert werden soll. Dass ihr neuer Partner Keagan ausgerechnet ein Mensch ist, macht ihr Leben nicht einfacher - und dass Nakir Helios, Todesdämon und ranghoher Alias hinter ihr her ist, ebenfalls nicht... Und warum häufen sich die Todesfälle immer da, wo sich Kit gerade befindet?

Meine Meinung
Seit Traumknüpfer bin ich Fan von Carolins Fantasy. Kein Wunder also, war ihr neuestes Werk eine meiner heissersehntesten Neuerscheinungen in diesem Jahr! Der Schreibstil hat mich auch hier wieder überzeugen können und obschon ich nicht immer dranbleiben konnte, habe ich die Seiten nur so eingeatmet.

Die Gestaltwandlerin Kit will sich nach dem Tod ihres Partners eigentlich nur noch zurückziehen, doch ihre Patentante holt sie nach Edinburgh, wo sie der dortigen DoAC-Einheit (Departement of Alias Crime) dienen soll. Gemeinsam mit Keagan, ihrem neuen Partner, einem wortkargen Menschen, soll sie die Alias-Todesfälle in Schottland aufklären, die sich in letzter Zeit immer mehr häufen. Doch nicht genug; ausgerechnet ein Todesdaimon hat sich an Kits Ferse geheftet, denn Nakir ist der festen Überzeugung, dass Kit mehr über das Geschehene weiss, als sie zugibt...

Urban Fantasy ist einfach mein Ding. Wenn sich Gestaltwandler, mürrische (aber heisse) Menschenmänner und gefährliche Todesdämonen in die Geschichte mischen, bin ich Feuer und Flamme. Und wenn die Protagonistin noch Kick-Ass und nicht auf den Mund gefallen ist, hat man mich sowieso. All das und viel mehr hat die Autorin in Schatten der Ewigkeit vereint und mir ein paar wahnsinnig tolle Lesestunden beschert.

Die Mischung aus Legenden und Mythologie, Magie, Wesen und diesem Krimifaktor hat mir unglaublich gut gefallen. Denn Carolin Wahl bietet hier nicht nur Fantasy, sondern auch noch Crime. So arbeitet die Protagonistin für eine Einheit, die aussergewöhnliche Mordfälle untersucht und abtrünnige Alias aufspürt. Mit sich bringt sie somit auch Forensiker, Leichen und ein spannendes Rätsel um Täter und Motiv. Die Mischung hat es mir direkt angetan und ich hätte noch gerne sehr viel mehr davon gelesen!

Mit viel Action und Spannung kämpft sich die Protagonistin durch die Geschichte - aber ehrlich gesagt kam mir das Ende dann etwas chaotisch vor. Ich habe den Überblick verloren, wer wie wo was und hier hätte ich mir - wie für die Geschichte allgemein - einfach ein paar mehr Seiten gewünscht.

Setting
Schatten der Ewigkeit spielt in unserer Zeit und in unserer Welt, genauer in Edinburgh, Schottland. Die Stadt hat es mir seit einem Urlaub diesen Herbst wahnsinnig angetan und so habe ich mich sehr gefreut, wieder dorthin zu reisen - und sei es nur mittels einer Geschichte. Edinburgh eignet sich auch wahnsinnig gut als Schauplatz dieser Geschichte - manchmal düster, manchmal regnerisch, aber immer faszinierend.

In unsere Welt hat die Autorin nun die Alias gebracht - Gestaltwandler und Vampire, Hexen und Dämonen, Götter und Kobolde, und noch so viel mehr. Das Worldbuilding als solches hat mir unglaublich gut gefallen. Ich stehe einfach auf Urban Fantasy und hier wurde sie wunderbar umgesetzt. Es gibt eine tolle Vielfalt an Wesen zu entdecken, die alle ihre eigenen Fähigkeiten und Eigenarten mitbringen. Dazu kommen noch Magie, Gegenstände und dergleichen, was abwechslungsreichen Lesespass garantiert. Und damit es nicht langweilig wird: Die Nox. Düstere, dunkle Schattenwesen, die den Menschen die Seele stehlen. Spannung pur!

Ein klein wenig schade fand ich es entsprechend, dass die Geschichte "nur" etwas über 380 Seiten lang ist. Denn eine solche Welt verdient es, vertieft und ausführlich umschrieben zu werden. Die Autorin hat auf jeden Fall ihr bestes gegeben, aber manchmal kam ich nicht ganz mit und hätte mir einfach ein bisschen mehr gewünscht. Ich hoffe entsprechend, dass ein zweiter Band (bald) folgt. Und dass wir da vor allem auch noch etwas mehr über Raki, die Niemalswelt erfahren.

Charaktere
Kit Sune, Special Agent bei der Alias-Einheit, liebt ihren Job über alles. Aber nach einem Überfall der Nox auf sie und ihren Partner, der dabei verstorben ist, ist sie einfach nicht mehr dieselbe. Sie trauert, sie zweifelt, und sie möchte sich nur von allem zurückziehen. Ich habe sie auf Anhieb in mein Herz geschlossen.

Ihr neuer Partner Keagan ist ein Mensch mit einer ganz besonderen Vergangenheit. Keagan ist verschlossen, stark, ein Fels in der Brandung - und mein heimlicher Liebling der Geschichte. Tatsächlich haben mir die Kabbeleien zwischen Kit und Keagan ganz besonders gefallen.

Als Antiheld sozusagen fungiert Nakir Helios. Ein Todesdaimon, den alle fürchten. Doch auch Nakir bringt seine Geschichte mit. Und er muss leiden und zweifeln und trauern. Wie alle Charaktere der Geschichte war auch er vielschichtig, authentisch und gut ausgearbeitet.

Fazit
Urban Fantasy gemischt mit spannendem Krimifaktor, genau so mag ich das! Eine toughe Gestaltwandlerin, ein wortkarger Mensch und ein gefährlicher Todesdaimon haben mir in einem faszinierenden, magischen Edinburgh ein paar tolle Lesestunden geschenkt. Ich will mehr davon!

4.5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2019

Lina & Phil - Was sich liebt, das neckt sich

Winter of Love: Lina & Phil
0

Inhalt
Die Protagonistin Lina steckt gefühlt in ihrem Leben fest. Während all ihre Freundinnen aus dem Heimatort St. Aurel, weggezogen sind und ihren Träumen hinterherrennen, muss sie im Traditionshotel ...

Inhalt
Die Protagonistin Lina steckt gefühlt in ihrem Leben fest. Während all ihre Freundinnen aus dem Heimatort St. Aurel, weggezogen sind und ihren Träumen hinterherrennen, muss sie im Traditionshotel ihrer Eltern arbeiten, das sie eines Tages übernehmen soll. Nur an den Nachmittagen kann sie ihrer wahren Leidenschaft, dem Snowboarden nachgehen und gibt Unterricht in der Skischule ihrer Schwester. Bis Phil wieder in St. Aurel auftaucht und alles durcheinanderbringt. Denn Lina ist sich sicher: ihr Leben wäre ganz anders verlaufen, hätte sie damals anstelle von Phil den Contest gewonnen. Und: Phil ist schuld daran. Die alte Rivalität entfacht aufs Neue, doch warum verhält sich Phil so komisch und weshalb schlägt ihr Herz plötzlich schneller, wenn sie ihn sieht?

Meine Meinung
Als ich von dem Winter-Special Winter of Love von Impress gehört habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich lese zwar weniger aus dem Genre und erst recht nicht Weihnachtsbücher, aber irgendwie haben mich die Bücher sofort angesprochen. Den Start macht Ina Taus mit Lina & Phil. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen und war entsprechend gespannt. Ihr Schreibstil gefällt mir gut, er lässt sich leicht und flüssig lesen, und ich finde ihren Humor grossartig. Genauso trocken wie mein eigener

Mir hat die Geschichte um Lina und Phil sehr gefallen. Ich bin zwar mit Lina selbst nicht wirklich warm geworden - sie ist mir einfach zu impulsiv und nachtragend, dafür, dass sie eigentlich ein sehr bedachter Mensch ist - dennoch habe ich mit ihr mitgefiebert. Phil mochte ich von Anfang an ganz gerne, denn im Gegensatz zu Lina habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass er "erwachsen" geworden ist. Wie er indes mit Lina und ihren Neckereien umgegangen ist, fand ich sehr süss.

Die Gefühle von Lina - im Leben festzustecken und irgendwie hinten anzustehen - kann ich erschreckenderweise sehr gut nachvollziehen. Wer hat nicht manchmal das Gefühl, auf der Stelle zu treten? So hat es mir Spass gemacht mitzuverfolgen, wie sie daran wächst. Das Ende - was ihre Zukunft betrifft - kam mir dann aber doch irgendwie zu schnell. Das sich entwickelnde Prickeln zwischen Phil und Lina hat indes genau gepasst - und Leute, das war ein ordentliches Prickeln!

Auf jeden Fall bin ich jetzt gespannt auf die anderen Geschichten - weshalb war Julia so lange nicht erreichbar? Warum bricht Anna immer noch in Tränen aus, wenn man Vince erwähnt? Wer wird Ellis Herz erobern? Und wer zum Geier ist Tarantino? Und ganz ehrlich: Warum haben Hannah und Joschi keine eigene Geschichte bekommen?

Fazit
Eine locker-leichte Winter-Weihnachtsgeschichte, kurzweilig und mit viel Humor und Romantik. Genau das, was man an einem Adventstag lesen möchte.

4.5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2019

Julia & Reed - eine Liebe Off-Stage

Winter of Love: Julia & Reed
0

Inhalt
Julia studiert an der School of Arts in Kalifornien und hat auf der Bühne ihren Romeo gefunden. Dass ihr Herz für Reed, der den Romeo mimt, auch neben der Bühne schlägt, hat sie bisher für sich ...

Inhalt
Julia studiert an der School of Arts in Kalifornien und hat auf der Bühne ihren Romeo gefunden. Dass ihr Herz für Reed, der den Romeo mimt, auch neben der Bühne schlägt, hat sie bisher für sich behalten. Als er sie eines Abends mir nichts dir nichts einfach küsst und dann stehen lässt, bleibt sie verwirrt und unsicher zurück. Über die Weihnachtszeit reist sie nach Hause nach St. Aurel, um ihre Familie und ihre Freundinnen endlich einmal wieder zu sehen, und um etwas Abstand zu gewinnen. Nichts ahnend läuft sie dort aber ausgerechnet wieder Reed in die Arme..

Meine Meinung
Anja Tatlisu hat mich mit Love without Limits einfach umgehauen. Nun kehrt sie mit Julia & Reed für das Impress-Special Winter of Love zurück und Leute, ich hab mich so auf das Buch gefreut! Recht schnell war klar: Es wird wieder genial! Denn Anja's Schreibstil ist so wunderbar, ihre Charaktere sind einfach perfekt, die Geschichte ist so süss und romantisch. Ich bin verliebt. Und wer mich kennt, weiss, dass ich eigentlich nicht so auf das ganze Romantik-Gedöns stehe. Ausser Anja Tatlisu hat es geschrieben!

Mit Julia hat die Autorin eine wunderbare Protagonistin geschaffen. Süss und nett, romantisch-tagträumerisch veranlagt und einfach nur authentisch. Mit ihr würde ich mich sofort verstehen! Reed hab ich mir ja zum Glück schon vorgängig gesichert (ja, es gibt Zeugen! Reed gehört mir!), er ist ein echter Herzensbrecher. Lange Zeit ist nicht klar, was in dem Kerl vorgeht, er ist still und geheimnisvoll und doch so wunderbar. Aber ganz ehrlich? Der wahre Star der Show ist Dallas. Reed's bester Kumpel, notorischer Frauenheld und nicht auf den Mund gefallen. Dallas hat so oft für Lacher gesorgt, dass er auch ein klein wenig von meinem Herzen gestohlen hat. Sorry Reed.

Ich wusste eigentlich von Anfang an, dass ich das Buch lieben werde - weil von Anja - und doch hat sie mich überrascht. Sie hat Szenen geschrieben, die mein Herz zum rasen gebracht haben, hat Emotionen in mir geweckt und mich so gut unterhalten. Sie macht mich echt noch zu so einer schnulzigen Romantikerin. Also hier an dieser Stelle: Danke Anja! Danke für die vielen tollen Momente. Für die Filmanspielungen. Und vor allem: Danke für meine liebste Szene seit langem. Onkel Toms Hütte. Du weisst schon.

Fragen bleiben noch einige offen. Für mich geht es jetzt mit Anna & Vince weiter. Und vielleicht erfahre ich ja endlich, wer Tarantino ist?

Fazit
Eine wunderbare romantisch-niedlich-humorvolle Weihnachtsgeschichte um Julia und Romeo, die sich Off Stage näher kommen, als für die beiden gut ist. Ein Buch gut für das Herz und perfekt für die Adventszeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere