3.5 Sterne
Of Flame and FuryBrandgefährliche Phönixrennen in einer dystopisch anmutenden Welt, eine unheilbare bedrohliche Krankheit und ein Tech-Mogul, der diese erforscht, eine junge Frau, die alles für ihren Phönix und ihr Rennteam, ...
Brandgefährliche Phönixrennen in einer dystopisch anmutenden Welt, eine unheilbare bedrohliche Krankheit und ein Tech-Mogul, der diese erforscht, eine junge Frau, die alles für ihren Phönix und ihr Rennteam, die Howler, tun würde. Klingt wild? War es auch. Tatsächlich hat mich "Of Flame and Fury" überrascht. Statt 0815-Romantasy kommt hier mal etwas neues daher; actiongeladene und für die Reiter oft tödliche Phönixrennen. Kelyn 'Kel' Varra hat ihren Phönix Savita von ihrem Vater übernommen und mit ihrer besten Freundin Dira die Howler gegründet, ein mal mehr mal weniger erfolgreiches Rennteam. Gerade mal wieder brauchen sie einen neuen Reiter und da bietet sich der berüchtigte - und von Kel berabscheute - Rivale Warren 'Coup' Coupers an. Eigentlich will Kel ablehnen aber sie braucht das Geld und ausgerechnet der Tech-Mogul Cristo will sie sponsoren.
Worldbuilding und Setting konnten mich überzeugen. Auch wenn es hier ein bisschen mehr Show-don't-tell hätte vertragen können und defknitiv mehr Tiefe. Ich bin gespannt, was da in Teil 2 noch kommt.
Und die Charaktere? Nun, sie haben leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Man muss mal wieder Tropes bedienen, hier Rivals-to-Lovers, aber ich hab weder die Rivalität noch die Lovers-Aspekte fühlen können. Immerhin war der Fake Dating-Trope nice umgesetzt.
Ein bisschen Mühe hatte ich zudem mit den Namen, denn alle werden irgendwie immer unterschiedlich genannt, also Kelyn, Kel, Varra, Savita, Sav, Warren, Coup, Coupers und so entsteht das Gefühl, es handle sich um x Charaktere, während es derer eigentlich nicht allzu viele waren.
Und weiter? Naja, immer wenn ich mir ein Bisschen mehr Tiefe gewünscht hätte, kam wieder ein Phönixrennen. Actiongeladen und spannend. Aber halt manchmal nicht gerade der Story dienlich.
Alles in allem aber war es überraschend gelungen und defintiv mal was anderes!
3.5 Sterne