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Veröffentlicht am 26.03.2026

Gelungen!

Mehl, Magie und Machenschaften
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Skelettpferde, ein mörderischer Sauerteigansatz, eine Leiche in der Bäckerei und mittendrin die 14-jährige Mona, die denkt sie sei nichts Besonderes. Denn niemand weiss, welche Magie ein Mensch erhält, ...

Skelettpferde, ein mörderischer Sauerteigansatz, eine Leiche in der Bäckerei und mittendrin die 14-jährige Mona, die denkt sie sei nichts Besonderes. Denn niemand weiss, welche Magie ein Mensch erhält, und während andere Blitze schleudern oder Wasser befehligen können, so wirkt Monas Magie nur bei ... Brot. Aber während ein Komplott gegen die Herzogin aufgedeckt wird, magisch Begabte Tod aufgefunden werden oder fliehen, ist es Mona, die ihren Mut und ihre Treue entdeckt. Gemeinsam mit dem Strassenjungen Spindle und ihrem treuen Lebkuchenmann, erlebt Mona, was es heisst, eine Heldin zu sein.

Zu düster für ein Kinderbuch, so beschriebt T. Kingfisher in der Danksagung ihr Werk, und das ist doch ziemlich passend. Denn obschon es düster ist, ist doch klar, dass es für die jüngere Leserschaft gedacht ist. Denn teilweise ist es absurd wild, wie es halt Jugendbücher manchmal so sind. So heisst einer der Bösewichte zum Beispiel "der frühlingsgrüne Mann", was ich irgendwie seltsam fand.
Nichtsdestotrotz hatte ich als Erwachsene richtig Spass an der Story. Allem voran ist es dem Schreibstil zu verdanken, denn der war einfach genial, es wird definitiv nicht das letzte Buch von der Autorin sein, das ich gelesen habe! Die (teils wirren aber absolut witzigen) Ideen haben mich sehr gut unterhalten und ich musste mehr als einmal laut lachen. Ein Sauerteigansatz namens Bob, der gerne mal tote Fische oder Ratten isst? Eine schrullige Magierin, die Pferdeskelette befehligen kann? Fiese Lebkuchenmänner? Find ich gut!

Der Einstieg ist mir leicht gefallen. In der Mitte hat sich die Geschichte etwas gezogen. Dafür war das Ende episch. Also alles in allem wie man es sich wünscht.

4 Sterne von mir für Mona und ihr Abenteuer.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Gewaltig

Ich, die ich Männer nicht kannte
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39 Frauen und ein Kind, eingesperrt in einem Käfig unter der Erde, bewacht von Männern, die nicht mit ihnen reden, und keine weiss, wieso sie dort sind.
Angepriesen als feministische Dystopie, hat mich ...

39 Frauen und ein Kind, eingesperrt in einem Käfig unter der Erde, bewacht von Männern, die nicht mit ihnen reden, und keine weiss, wieso sie dort sind.
Angepriesen als feministische Dystopie, hat mich doch eher der mysteriöse Klappentext angesprochen als das Label - zum Glück. Denn wer einen feministischen Roman sucht, wird hier nicht fündig werden. Wer aber in eine beklemmende Endzeitstory mit philosophischen Fragen über Existenz und Zugehörigkeit abtauchen möchte, die trotz sehr langsamem Pacing eine unglaubliche Atmosphäre erzeugt, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
Schon lange nicht mehr hat mich eine Geschichte so gepackt, so intensiv begleitet, so nachhaltig gefesselt.
"Ich, die ich Männer nicht kannte" hat eine beklemmende Atmosphäre, es stellt unbequeme Fragen - wer sind wir, wenn nichts mehr bleibt? Ohne Gesellschaft, ohne Religion, ohne Zugehörigkeit? Was passiert, wenn uns nichts mehr bleibt? Wie schafft man es, unter allen äusseren Umständen selbstbestimmt zu leben? Und über alledem die grosse Frage: Warum? Was ist hier los?

Der Schreibstil ist wie geschaffen für diese Art Roman. Philosophisch, traurig, fragend, verzweifelt und gleichzeitig zuversichtlich.

Und auch wenn das Ende für mich persönlich unbefriedigend war, so habe ich im Verlauf der Geschichte irgendwie schon damit gerechnet und habe damit meinen Frieden gefunden, denn es passt allemal. Am Schluss habe ich ein, zwei Tränen verdrückt. Es war unglaublich.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Empfehlung

Cooking for Family
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Als Mutter eines vierjährigen Kindes und eines Babys, das gerade anfängt zu essen, bin ich immer auf der Suche nach neuen Familienrezepten. Sie müssen schnell gemacht sein, gesund sein, und natürlich schmecken. ...

Als Mutter eines vierjährigen Kindes und eines Babys, das gerade anfängt zu essen, bin ich immer auf der Suche nach neuen Familienrezepten. Sie müssen schnell gemacht sein, gesund sein, und natürlich schmecken. In "cooking for family" bin ich tatsächlich auf das ein oder andere Rezept gestossen, dass wir jetzt öfters kochen werden. Zum Beispiel gab es heute direkt die mediterrane Maultaschenpfanne. Auch die Mama-Hacks, die aufgeführt werden haben mir mehrheitlich zugesagt. Wie immer benötige ich persönlich keine Rezepte für Snacks oder Desserts lediglich die Hauptspeisen sind für mich von Interesse. Die Fotos sind ansprechend gestaltet, die Rezepte übersichtlich. Kann es alles in allem emfpehlen.


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Veröffentlicht am 18.03.2026

Tolles Ende

Fae Isles − Das Herz der Schlacht
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This is the end, hold your breath and count to ten... die letzte Schlacht gegen die Mutter steht an, die Verbündeten müssen schwierige Entscheidungen treffen, es werden neue Freunde gefunden und alte Feinde ...

This is the end, hold your breath and count to ten... die letzte Schlacht gegen die Mutter steht an, die Verbündeten müssen schwierige Entscheidungen treffen, es werden neue Freunde gefunden und alte Feinde getroffen. Alles findet ein Ende, und was für ein würdiges!

Ja tatsächlich war das wohl mein liebstes Buch der Reihe. Viel Gefühl, viel Entwicklung, ein wahnsinnig toller Plott-Twist, ein richtig gelungenes Ende.

Einen halben Stern Abzug gebe ich dennoch. Denn der Spice war mir persönlich einfach zu langgezogen. Und es gab mir zu viele "was wäre wenn"-Momente von Em. Ohne die wäre das Buch wohl nur halb so lange geworden.

4.5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Leider nicht so meins

Blossoms of Fire
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In Blossoms of Fire wird eine Kräuterhexe entführt, um einen Drachen zu heilen. Und das in den schottischen Highlands. Klingt so, als wäre es allein für mich geschrieben worden.

Aber die Ernüchterung ...

In Blossoms of Fire wird eine Kräuterhexe entführt, um einen Drachen zu heilen. Und das in den schottischen Highlands. Klingt so, als wäre es allein für mich geschrieben worden.

Aber die Ernüchterung folgt schnell. Insta-Love, Geheimnisse, die keine sind, eine FMC, die in Bezug auf ihre Beziehung höchst problematisch ist (mimimi er hat mir nicht gesagt, dass er weg geht mimimi), ein MMC der eigentlich eine Green Flag ist aber mit ein paar tiefroten Punkten drauf, viele m.M.n. absolut unnötige Se×szenen (nur weil was gerade auf Booktok in ist, muss es nicht überbordernd in jedem Buch vorkommen...), ein absolut vorhersehbarer Plottwist und ein verlorener roter Faden (sie soll die Drachen als Heilerin studieren, aber verbringt ihre Zeit dann doch eher damit, magischen Kompost zu verteilen...) - tja... da hilft auch die magische Ente nichts, die immerhin etwas an Humor dazubringt.

Nett für zwischendurch. Mehr leider nicht.

2 Sterne

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