Gelungen!
Mehl, Magie und MachenschaftenSkelettpferde, ein mörderischer Sauerteigansatz, eine Leiche in der Bäckerei und mittendrin die 14-jährige Mona, die denkt sie sei nichts Besonderes. Denn niemand weiss, welche Magie ein Mensch erhält, ...
Skelettpferde, ein mörderischer Sauerteigansatz, eine Leiche in der Bäckerei und mittendrin die 14-jährige Mona, die denkt sie sei nichts Besonderes. Denn niemand weiss, welche Magie ein Mensch erhält, und während andere Blitze schleudern oder Wasser befehligen können, so wirkt Monas Magie nur bei ... Brot. Aber während ein Komplott gegen die Herzogin aufgedeckt wird, magisch Begabte Tod aufgefunden werden oder fliehen, ist es Mona, die ihren Mut und ihre Treue entdeckt. Gemeinsam mit dem Strassenjungen Spindle und ihrem treuen Lebkuchenmann, erlebt Mona, was es heisst, eine Heldin zu sein.
Zu düster für ein Kinderbuch, so beschriebt T. Kingfisher in der Danksagung ihr Werk, und das ist doch ziemlich passend. Denn obschon es düster ist, ist doch klar, dass es für die jüngere Leserschaft gedacht ist. Denn teilweise ist es absurd wild, wie es halt Jugendbücher manchmal so sind. So heisst einer der Bösewichte zum Beispiel "der frühlingsgrüne Mann", was ich irgendwie seltsam fand.
Nichtsdestotrotz hatte ich als Erwachsene richtig Spass an der Story. Allem voran ist es dem Schreibstil zu verdanken, denn der war einfach genial, es wird definitiv nicht das letzte Buch von der Autorin sein, das ich gelesen habe! Die (teils wirren aber absolut witzigen) Ideen haben mich sehr gut unterhalten und ich musste mehr als einmal laut lachen. Ein Sauerteigansatz namens Bob, der gerne mal tote Fische oder Ratten isst? Eine schrullige Magierin, die Pferdeskelette befehligen kann? Fiese Lebkuchenmänner? Find ich gut!
Der Einstieg ist mir leicht gefallen. In der Mitte hat sich die Geschichte etwas gezogen. Dafür war das Ende episch. Also alles in allem wie man es sich wünscht.
4 Sterne von mir für Mona und ihr Abenteuer.