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Veröffentlicht am 28.06.2019

Eines meiner Lieblingsbücher...

Save Me
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Allgemeine Infos:
Autorin: Mona Kasten
Seitenanzahl: 410
Verlag: Lyx Verlag
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 978-3736305564

Inhalt:
Oxford: Das ist Ruby Bells größter Traum, dem sie vor zwei Jahren mit dem Wechsel ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Mona Kasten
Seitenanzahl: 410
Verlag: Lyx Verlag
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 978-3736305564

Inhalt:
Oxford: Das ist Ruby Bells größter Traum, dem sie vor zwei Jahren mit dem Wechsel zum Maxton Hall College, einer der teuersten Privatschulen Englands, etwas näher gekommen ist. Auch in ihrem letzten Schuljahr möchte sie am liebsten nicht auffallen und sich nur auf das Lernen konzentrieren. Das gelingt ihr aber nicht mehr wirklich, nachdem sie unfreiwillig ein Geheimnis erfährt, das den Ruf der Beaufort-Familie, einer der reichsten und angesehensten Familien Englands, gefährden könnte. Plötzlich fällt sie mehr auf und der arrogante, reiche James Beaufort versucht alles, damit sie ihren Mund hält. Dabei kommt Ruby ihm näher, als sie eigentlich wollte…

Meinung:
Ich starte wie immer mit dem Cover: Das Cover von ‚Save Me‘ gefällt mir unglaublich gut mit dem Glitzer! Es passt zum Buch, ist gleichzeitig modern und edel und findet sich sogar später im Buch wieder. Die Buchstaben sind etwas hervorgehoben und das ganze Cover schimmert leicht!
‚Save Me‘ hat, wie die anderen Bücher von Mona Kasten, eine Playlist, was ich eine total tolle Idee finde (Ich höre die Playlist zu den Büchern immer, wenn ich die Rezensionen schreibe )! Durch die Playlist wird die Stimmung des Buches nochmal ganz anders zusammengefasst. Und gerade diese Details machen das Buch so toll und beliebt!
Wie auch bei Begin Again gibt es in ‚Save Me‘ einen großen Pluspunkt für Mona Kastens lockeren, jugendlichen Schreibstil! Ich lese sehr gerne Bücher, die nicht nur die für die Story wichtigen Stellen enthalten, sondern auch alltägliche Dinge mit einbeziehen (z.B. Ben & Jerry’s Eiscreme in ‚Save Me‘ ). Die Kapitel sind wechselnd aus Rubys bzw. James‘ Perspektive geschrieben. Dadurch erhält man einen guten Überblick über den Inhalt und ich glaube, ohne James‘ Perspektive wäre es schwer geworden, seine Hintergründe und die Story zu 100% zu verstehen. ‚Save Me‘ enthält so viele schöne Zitate über Rubys Träume, James‘ Wünsche oder die Vorbereitungen auf die Oxford Interviews!
Zu den Charakteren: Mona Kasten erschafft in ihren Büchern Charaktere, die man einfach lieben muss! Ruby war mir ab der ersten Seite ans Herz gewachsen, weil sie nicht das typische naive, hilflose Mädchen ist, das sich in den reichen Jungen verliebt, sondern selbstbewusst, stark und ehrgeizig ist! Sie und ihren Ordnungsfimmel finde ich super sympathisch wahrscheinlich, weil sie mich oft an mich selbst erinnert. Und sie macht ein Bullet Journal!!! Das ist auch wieder eines der Details, die ich so an Mona Kastens Schreibstil liebe!

Auch Nebencharaktere, wie z.B. Rubys Familie oder James‘ Schwester Lydia, sind nicht nur Statisten im Buch, sondern spielen eine größere Rolle, sodass der Leser sie richtig kennenlernen kann und sie zu einem Teil des Buches werden.
Apropos Familie: Ich liebe Rubys Eltern und vor allem ihre Schwester Ember! Ihre Art miteinander umzugehen und, dass sie sich immer aufeinander verlassen können und sich gegenseitig unterstützen finde ich total toll! Besonders Ember, ihr Blog und die Aussage dahinter haben mich begeistert! Trotz einiger Vorfälle in der Vergangenheit (mehr verrate ich nicht ) ist Rubys Familie immer füreinander da und die Szenen mit Rubys Familie haben mir wegen dieses Zusammenhaltes mit am besten gefallen!
Rubys Familie ist natürlich das komplette Gegenteil von James‘ reichen und kalten Familie! Auch, wenn sie manchmal nicht über alles reden, versteht sich James am besten mit seiner Zwillingsschwester Lydia und ich habe gemerkt, dass sie eine sehr enge Beziehung zueinander haben.
Ruby lässt sich aber nicht von James‘ arroganter Fassade unterkriegen (Jaaa, die Rezension ist spoilerfrei, aber achtet mal auf die Szene mit dem Geld!! Ich liebe Rubys Reaktion an diese Stelle und ich glaube genau das macht sie auch so sympathisch!!)

Fazit:
‚Save Me‘ enthält die perfekte Mischung aus Rubys bzw. James‘ Perspektive; aus Spannung, Liebe, Party, College, Familie und Freundschaft! Im Buch werden so viele wichtige Themen angesprochen, die hoffentlich in Band 2 und 3 weiter ausgeführt werden (Sorry, aber mehr kann ich leider nicht verraten ohne zu spoilern ). In vielen Teilen des Buches konnte ich mich selbst wiederfinden und habe mich mitgefreut oder geärgert! Durch den lockeren Schreibstil will man einfach wissen, wie es weitergeht und fliegt nur so durch die Seiten. Aber dieses Ende…!! Ich glaube die Frage, ob ich den zweiten Teil lesen möchte ist überflüssig

Lieblingszitat:
„Vergebung kann niemals falsch sein. 〈…〉 Vergebung ist ein Zeichen von Größe und Stärke. Wenn man sich jahrelang im Zorn verliert und sich selbst kaputtmacht, ist man nicht besser als die Person, die einem unrecht getan hat.“ (S. 321)

Bewertung: 5/5 Sternen

Veröffentlicht am 13.03.2022

Spannung, Romantik, Humor und ein geheimnisvolles Abenteuer in einer anderen Zeit!

#London Whisper – Als Zofe ist man selten online
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Anfang des Jahres haben wir uns durch die Verlagsvorschau gescrollt und sind begeistert bei London Whisper hängen geblieben, denn das Wort Zeitreise reicht schon aus, um unsere Herzen höher schlagen zu ...

Anfang des Jahres haben wir uns durch die Verlagsvorschau gescrollt und sind begeistert bei London Whisper hängen geblieben, denn das Wort Zeitreise reicht schon aus, um unsere Herzen höher schlagen zu lassen… Wir beide lieben dieses Thema einfach! Und der Klappentext von London Whisper hat uns zusätzlich so begeistert, dass feststand: Wir MÜSSEN dieses Buch unbedingt lesen.
Das Cover passt perfekt zum Inhalt und auch die Farben gefallen uns sehr gut und sind angenehm auffällig.

Direkt am Anfang habe ich begeistert gemerkt, dass sich das Buch sehr flüssig lesen lässt. Ich habe es sofort verschlungen! Schon der Prolog am Anfang hat mir sehr gut gefallen, weil man als Leser einen kleinen Einblick in den späteren Teil der Geschichte bekommt. Das mag ich sehr! Aus “Nur einmal kurz das erste Kapitel lesen” wurde schnell noch ein Kapitel und noch ein Kapitel… bis ich plötzlich schon auf Seite 200 war! Ich musste mich sogar beherrschen, das Buch nicht sofort an einem Tag durchzulesen, damit ich auch noch am nächsten Tag ein bisschen von der Zeitreise erleben konnte.

Zoe mochte ich von Anfang an! Ihr Humor und ihre lockere Art haben mir richtig gut gefallen. Allerdings hat es mich ein bisschen überrascht, dass sie so schnell und gut mit der neuen Situation in der Vergangenheit klargekommen ist. Mir fehlten nämlich leider ein bisschen die Beschreibungen der Zeit und die Verwirrung über die Zeitreise. Vor allem die Situationen am Anfang der Zeitreise und das Einleben in der neuen Zeit wurden kaum beschrieben, obwohl das für mich meistens der aufregendste Teil bei Zeitreise-Büchern ist. Denn gerade diese Anfänge sind für mich oft am lustigsten und sorgen für das ein oder andere Missverständnis. Besonders die Ankunftszeit im Jahr 1816 hätte noch viel mehr Potenzial gehabt und ich persönlich finde, dass sie sich ein bisschen zu schnell an die neue Zeit gewöhnt hat. Auch der Moment, in dem sie realisiert hat, dass sie nicht träumt, sondern wirklich durch die Zeit gereist ist, kam mir ein bisschen zu kurz.
Was mir aber sehr gut gefallen hat, sind die Momente, in denen Zoe den Lebensstil und die gesellschaftlichen Werte der Gegenwart auch ein bisschen mit in die Vergangenheit nimmt und so z.B. Miss Lucie auf die Ballsaison vorbereitet.
Über den geheimnisvollen Hayden, der schon in der Inhaltsangabe erwähnt wird, erfährt man noch nicht so viel (weil er auch erst relativ spät vorkommt), aber das wird sich bestimmt im nächsten Band noch ändern. Mich hat das auch nicht unbedingt gestört, im Gegenteil, es passt zum Bild des geheimnisvollen Zeitreisenden.

Der Schreibstil von Aniela Ley ist sehr flüssig zu lesen. Die Orte und die Personen der damaligen Zeit werden detailliert beschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Außerdem hat mir gut gefallen, dass einige Briefe, um die es in der Story ging, im Buch abgedruckt waren. Das lockert die Story auf und gibt einige Einblicke in die Probleme der damaligen Zeit.

Am Ende habe ich gemerkt: Das Buch hätte gerne doppelt so dick sein können!
Nachdem ich den Prolog des Buches schon so toll fand, endet das Buch auch genauso spannend, wie es angefangen hat! Es blieben natürlich noch einige Dinge offen, die dann hoffentlich im nächsten Teil noch vertieft werden. Für uns steht jetzt schon fest, dass London Whisper ein wunderbares Zeitreisebuch ist, das uns ganz hibbelig auf die Fortsetzung warten lässt. Um noch mehr über die genauen Abläufe von Zoes Zeitreise erfahren zu können, müssen wir uns wohl noch bis zum zweiten Teil gedulden… Wir sind froh, dass wir nicht ein ganzes Jahr auf den nächsten Band warten müssen: Der zweite Teil von London Whisper erscheint schon dieses Jahr im Herbst! Bei diesem spannenden Ende hätten wir wahrscheinlich auch nicht länger warten können! Wir sind gespannt und freuen uns schon darauf, im nächsten Band mehr über die Geheimnisse des Zeitreisens zu erfahren!

Fazit: Spannung, Romanzen, Humor und ein geheimnisvolles Abenteuer in einer anderen Zeit gehören für uns zum Erfolgsgeheimnis eines guten Zeitreise-Buches. Und London Whisper erfüllt all diese Kriterien auf jeden Fall! Ich habe es so schnell verschlungen und könnte es jetzt direkt nochmal lesen! Wir hoffen, dass im nächsten Teil Zoes alltäglichen Abläufe des 19. Jahrhunderts noch etwas detaillierter beschrieben werden, damit man sich noch besser in die Zeit versetzen kann. Aniela Ley konnte uns mit der Magie der Zeitreise auf jeden Fall mit ins Jahr 1816 nehmen. Wir hatten sehr viel Spaß beim Lesen.
Eine eindeutige Empfehlung an alle Zeitreise Fans und alle, die es noch werden wollen!

Lieblingszitat:

„Ist es nicht absurd, dass die Zeit mit jedem kleinen Ticken, das ein Uhrwerk von sich gibt, immer einen Schritt weiter in Richtung Zukunft geht, während die Gegenwart zur Vergangenheit verrinnt?“ (Seite 286)

Bewertung: 4,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2020

Ein tolles Buch für Bücherwürmer und Buchblogger!

What I Like About You
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Allgemeine Infos:
Autorin: Marisa Kanter
Seitenanzahl: 480
Verlag: ONE
Genre: Young Adult
Preis: 14,00€
ISBN: 978-3846601051

Inhalt:
Halle Levitt liebt Bücher. Aber was kaum jemand weiß: Sie bloggt auch ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Marisa Kanter
Seitenanzahl: 480
Verlag: ONE
Genre: Young Adult
Preis: 14,00€
ISBN: 978-3846601051

Inhalt:
Halle Levitt liebt Bücher. Aber was kaum jemand weiß: Sie bloggt auch über sie. Als Kels hat Halle bei Twitter mit ihrem Blog One True Pastry eine große Fangemeinde. Sie veröffentlicht nicht nur Beiträge über ihre Lieblingsjugendbücher, sondern backt auch Cupcakes, die sie aufwendig und zu den jeweiligen Büchern passend verziert. In der Online-Welt ist Halle beliebt – im echten Leben dagegen hat sie kaum Freunde und muss wegen der Arbeit ihrer Eltern oft umziehen. Das letzte Highschool Jahr soll sie nun mit ihrem Bruder bei ihrem Großvater in Connecticut verbringen. Dort beginnt sich Halles Webidentität mit der realen Welt zu vermischen, denn in ihrer neuen Schule trifft sie plötzlich Nash, ihren besten Freund, den sie bis jetzt aber nur online kannte. Und als wären das nicht schon Chaos genug, muss Halle sich auch noch mit Collegebewerbungen, Abschlussprüfungen und ihrem letzten Schuljahr beschäftigen…

Erster Satz:
„Die Blumen sind verblüht, um mich herum sehe ich nur Orange, und auf der Suche nach einem Ladegerät für mein Handy habe ich die Sachen aus meinem Koffer im ganzen Zimmer verteilt.“

Meinung:
Erste einmal ein ganz großes Dankeschön an die Lesejury und den ONE Verlag für das Rezensionsexemplar! Danke, dass wir das Buch vorab lesen und an der Leserunde zu What I Like About You teilnehmen durften! Es hat – wie immer – sehr viel Spaß gemacht!

Jetzt geht’s los mit meiner Rezension und ich beginne natürlich mit dem Cover: Zum Cover von What I Like About You könnte ich jetzt mehrere Seiten schreiben! Keine Sorge – ich versuche, mich kurz zu fassen und nicht zu sehr ins Schwärmen zu geraten! Ich liebe den Stil des Covers! Es passt perfekt zum Buchblog Thema und die Zeichnungen sehen toll aus. Für mich ist ein großer Pluspunkt, dass man die Personen nur halb erkennen kann und deswegen nicht so eingeschränkt bei der eigenen Vorstellung ist!


Beim Lesen sind mir direkt die Chatverläufe aufgefallen. Das Buch beginnt nämlich mit den ersten Twitternachrichten, die sich Nash und Halle geschrieben haben. Im Buch gibt es zwischen den Kapiteln immer wieder Chatverläufe, Auszüge aus Whats App Gruppen, Blogbeiträge oder Mails. Das hat mir richtig gut gefallen, weil es natürlich den Lesefluss fördert und zusätzlich perfekt zum Inhalt Buchblog passt. Der Leser erfährt so einiges über Halles online Freundschaften oder ihren Blog.

Die Protagonistin Halle war mir ab der ersten Seite sympathisch. Ich wollte unbedingt mehr über sie und ihren Blog erfahren und konnte gar nicht aufhören zu lesen! Wegen ihrer Begeisterung für ihren Blog und für Jugendbücher konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren und habe immer mit ihr mitgefiebert. Gerade, weil das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, lernt man Halle und ihre Familie schon auf den ersten Seiten des Buches ziemlich gut kennen. Ihren Bruder Ollie mochte ich auch sofort! Außerdem liebe ich das Buch-Cupcake-Prinzip ihres Blogs!
Über Nash, Halles besten Freund, erfährt man anfangs leider noch nicht so viel. Und obwohl die beiden durch Halles Umzug auf die gleiche Schule gehen, ändert sich das auch lange nicht. Halle kennt Nash wegen ihrer langen online Freundschaft natürlich sehr gut, für den Leser bleibt Nashs Charakter allerdings in der ersten Hälfte des Buches sehr oberflächlich. Ich hätte mir gewünscht, mehr über ihn und seine Familie zu erfahren.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailliert. Marisa Kanter nennt viele Details wie Marken, Anspielungen auf Filme oder die Titel der Bücher (leider gibt es diese Bücher nicht wirklich, obwohl Halles Rezensionen oft richtig neugierig auf den Inhalt machen). Durch die alltägliche Sprache in Dialogen oder Chatverläufen gab es so einige lustige Stellen! Der Schreibstil ist nicht nur humorvoll, ich habe mir auch wieder sehr viele Stellen im Buch mit Klebezettelchen markiert, weil mir Halles Gedanken über Bücher und das Bloggen so gut gefallen haben.
In What I Like About You werden sehr viele Themen wie Sexualität, Verlust oder die jüdische Religion behandelt. Trotzdem hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, das die Autorin krampfhaft diese Themen irgendwo erwähnen wollte: besonders die jüdischen Traditionen und Feste wurden nicht nur zwei oder drei Mal am Anfang, sondern immer wieder erwähnt, was mir sehr gut gefallen hat. Nur wäre eine kurze Erklärung der verschiedenen Bräuche manchmal hilfreich gewesen.
Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass es ab ca. der Hälfte des Buches sehr viele zeitliche Sprünge gibt (teilweise über zwei Monate), die dann nur kurz in einigen Sätzen zusammengefasst werden. Das fand ich schade, weil man die Entwicklung der Geschichte und Halles Entscheidungen im Gegensatz zu der ersten Buchhälfte nicht mehr so gut nachvollziehen konnte.

Es ist ziemlich schwer, einen weiteren Kritikpunkt aufzuführen, ohne in der Rezension zu spoilern. Ich formuliere einfach mal allgemein, dass Halle inhaltlich einige Entscheidungen trifft, mit denen ich nicht immer zufrieden war und die das Ende teilweise etwas vorhersehbar gemacht haben. Ich hatte aber trotzdem sehr viel Spaß beim Lesen und obwohl das Ende etwas plötzlich kam, hat es mir trotzdem gefallen. Nur ein Epilog wäre vielleicht noch schön gewesen.

Fazit: What I Like About You ist ein tolles Jugendbuch, in dem es um viel mehr als ’nur‘ das Buchbloggen geht. Es geht um Freundschaft, Liebe , Identitätssuche, Verlust und Selbstzweifel während des letzten Schuljahres. Der Leser begleitet Halle über eine Zeit von fast einem Jahr und kann so ihre Entwicklung im Buch miterleben. Kleine Kritikpunkte sind die zeitlichen Sprünge gegen Ende und einige inhaltlichen Entscheidungen von Halle, die mir manchmal nicht gefallen haben.

Lieblingszitat:
„Überall Fotos – im Wohnzimmer, an den Küchenwänden, im Treppenhaus und in Alben auf dem Sofatisch. Vertraute Gesichter. Fremde Gesichter. Bei jedem unserer Besuche bekamen wir eine neue Geschichte erzählt, die auf einem der Bilder basierte.“


Bewertung: 4,5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 23.09.2020

Toller Einstieg in die Fantasy Reihe!

Oceanblue
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Allgemeine Infos:
Autorin: Stefanie Peisker
Seitenanzahl: 428
Herausgeber: BoD – Books on Demand
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3748182047

Inhalt:
Als Kaisy bei einem Live-Auftritt ihrer Band auf einmal fast ...

Allgemeine Infos:
Autorin: Stefanie Peisker
Seitenanzahl: 428
Herausgeber: BoD – Books on Demand
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3748182047

Inhalt:
Als Kaisy bei einem Live-Auftritt ihrer Band auf einmal fast das ganze Publikum wortwörtlich verzaubert und in ihren Bann zieht, ist das für sie keine große Überraschung: Schließlich wusste sie, dass sie als Halbsirene möglicherweise einen Gendefekt geerbt hat, sodass sie nach ihrem 16. Geburtstag zur Sirene wird. Plötzlich ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es vorher war: Kaisy muss ihr altes Leben verlassen und zieht auf eine Insel. Dort besucht sie eine Schule, in der Sirenen unterrichtet werden, mit ihren Kräften umzugehen. Kaisy erfährt viel über ihr Erbe und findet schnell neue Freunde. Doch schon bald muss sie feststellen, dass es auf der Insel nicht nur Freunde, sondern auch einige Feinde gibt, die vor nichts zurückschrecken…

Erster Satz:
„Voller Genugtuung verließ sie den Raum und genoss dabei jeden Schritt.“

Meinung:
Ich habe das Buch als Ebook gelesen und ich bin vor allem durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam geworden. Als ich jünger war hatte ich eine Phase, während der ich nur Bücher über das Meer, Delfine, Meerjungfrauen und Sirenen gelesen habe. Deshalb wurde ich sofort durch das Thema Sirenen neugierig und wollte das Buch lesen. Gut gefallen hat mir, dass das Cover im Buch eine Rolle spielt und auch beschrieben wird. Allerdings ist verbesserungfähig, dass das Cover so dunkel ist. Dadruch ist es mit erst auf den zweiten Blick aufgefallen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich manchmal ein bisschen an Bücher von Jennifer Estep erinnert. An einigen Stellen sind mir Zeichen- oder Rechtschreibfehler aufgefallen (aber das könnte auch an der Ebook Formatierung liegen? :)). Alles in allem hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen: Ich konnte das Buch sehr flüssig lesen und habe mich schnell in Kaisys Welt hineinversetzen können.

Die Idee für die Story hat mich begeistert. Am Anfang wird Kaisys ‚altes‘ Leben kurz beschrieben. Die kurze Beschreibung hat aber nicht wirklich gestört, weil der Großteil der Geschichte sowieso von ihrem neuen Leben auf der Insel-Schule handelt. Die Spannung im ganzen Buch wird sehr gut aufgebaut und es gibt nicht nur einen Spannungshöhepunkt, sondern mehrere.
Das Buch wurde nie langweilig, weil man immer entweder etwas Neues über Kaisy oder die Sirenen herausgefunden hat oder es spannende Kapitel gab. Bei diesen Kapiteln gab es auch den ein oder anderen Wendepunkt, der mich überrascht hat. Das hat die Spannung noch erhöht, sodass ich einfach schnell weiterlesen musste ;). Ohne zu spoilern kann ich schon mal sagen, dass es ein paar spannende Kämpfe beziehungsweise Auseinandersetzungen gibt, bei denen ich mit gefiebert habe.

Die Hauptcharaktere sind mir jetzt schon im ersten Teil ans Herz gewachsen, da man sie über einen langen Zeitpunkt in der Schule begleitet. Kaisy war mir von Anfang an sympathisch und auch ihre Freunde mochte ich wirklich gerne, weil sie Kaisy so unterstützen. Der einzige richtige Kritikpunkt, den ich erwähnen muss, ist, dass Kaisy sich teilweise sehr naiv verhält. Zum Beispiel, dass sie sich (trotz des Risikos eines Angriff) alleine nach draußen begibt. Das war manchmal ein bisschen nervig. Sonst ist sie allerdings sehr mutig und gibt nicht schnell auf, wodurch sie mir sofort sympathisch war, weil sie in gefährlichen Situationen nicht auf einen Retter wartet, sondern versucht, sich selbst zu retten. Viele Charaktere sind sehr schlagfertig und es gab einige Situationen, bei denen ich durch die lustigen Diskussionen zwischen den Hauptpersonen lachen musste. Stefanie Peisker hätte die Nebencharaktere ein bisschen besser beschreiben können. Denn an einigen Stellen hatte ich den Überblick verloren, weil besonders am Anfang von Kaisys Schulzeit auf der Insel so viele neue Personen dazukamen, dass es schnell unübersichtlich wurde. Aber das ist schon Kritik auf hohem Niveau, weil ich mich letztendlich doch gut in die Geschichte hineinversetzen konnte.

Am Ende des Buches war ich ein bisschen enttäuscht, dass das Meer keine wirkliche Rolle gespielt hat, obwohl Sirenen ja oft Meereswesen sind und die Schule auch auf einer Insel liegt. Aber vielleicht geht es ja in den nächsten Bänden noch ein bisschen mehr um das Meer… Ich bin schon gespannt! Diese kleine Enttäuschung wurde aber schnell vergessen, als ich den letzten Satz gelesen hatte: Denn dieser Cliffhanger am Ende ist ja nicht auszuhalten! Ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Fazit: Ich kann Oceanblue – Tochter der Sirenen wirklich nur empfehlen! Spannung, Wendepunkte und Lovestory: Es ist wirklich alles dabei. Auch wenn das Buch ein bisschen unbekannter ist, lohnt es sich auf jeden Fall, der Story eine Chance zu geben! Ich wurde nicht enttäuscht und bin begeistert von dem Schreibstil einer so jungen Autorin. Eine klare Empfehlung für Fans von spannenden Fantasyromanen und Fans von Jennifer Estep!

Bewertung: 4,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2019

Ein tolles Buch mit kleinen Schwächen!

Everything I Didn't Say
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Vielen, vielen Dank an den LYX Verlag und die Lesejury für die Möglichkeit, an der Leserunde zum Buch teilzunehmen!
Juchu! Es gibt eine Playlist! Das ist der erste Aspekt, der mir beim Aufschlagen des ...

Vielen, vielen Dank an den LYX Verlag und die Lesejury für die Möglichkeit, an der Leserunde zum Buch teilzunehmen!
Juchu! Es gibt eine Playlist! Das ist der erste Aspekt, der mir beim Aufschlagen des Buches sofort aufgefallen ist! Ich liebe Bücher, die eine Playlist haben, weil man sie sich beim Lesen anhören kann!
Vor dem Lesen ist mir natürlich das wunderschöne Cover des Buches aufgefallen! Everything I Didn’t Say zieht auf jeden Fall alle Blicke auf sich! Der Farbverlauf der Pinselstriche und der leichte Glitzer – ich habe mich sofort in das Cover verliebt!
Everything I Didn’t Say ist abwechselnd aus der Perspektive der beiden Protagonisten Jamie und Carter geschrieben. Das Buch beginnt mit einem wunderschönen Prolog, indem Jamie über Happy Ends und ihr Leben nachdenkt. Um ehrlich zu sein, hat mich die Autorin schon nach diesen ersten Seiten des Prologs gefesselt, sodass ich die nächsten Seiten nur noch verschlungen habe!
Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben: April 2019 und August 2015, die sich im Laufe des Buches immer wieder abwechseln und so sowohl Einblicke in die Zeit des Kennenlernens von Jamie und Carter, als auch in die Zeit 4 Jahre später geben. Anfangs dachte ich, dass das erste Kapitel aus dem Jahr 2019 nur eine Art Epilog wäre und ich habe mich total gefreut, als diese Kapitel immer wieder vorkamen! Dieser Wechsel zwischen den Zeiten macht das Buch viel spannender als ‚normale‘ New Adult Bücher, was ich eigentlich gar nicht erwartet habe! Der Leser fragt sich immer wieder, was innerhalb der 4 Jahre passiert sein könnte.

Das ganze Buch ist sehr detailliert geschrieben. Es werden immer wieder Details wie der Name des Studios, bei dem Jamie arbeitet, erwähnt. Dadurch und wegen des alltäglichen Schreibstils wird das Buch noch authentischer. Man hat das Gefühl, die Handlung wirklich mitzuerleben und fiebert bei allen wichtigen Entscheidungen der Charaktere richtig mit! Obwohl durch Jamies Praktikum natürlich viele Details über das Filmset und das Leben am Set allgemein geschildert werden, erfährt man auch viel über Jamies Privatleben oder den Alltag an der Uni.

Durch die Perspektivenwechsel lernt man sowohl Carter als auch Jamie sehr gut kennen und kann sich mit beiden sofort identifizieren! Die Charaktere machen im Laufe der vier Jahre eine erkennbare Entwicklung durch, die dem Leser aber erst nach und nach durch die Kapitel im ‚April 2019‘ deutlich wird.
Jamie als Protagonistin ist mir ab der ersten Seite direkt sympathisch gewesen! Obwohl sie manchmal unsicher ist, setzt sie alles daran, ihre Ziele zu erreichen, um ihren Berufstraum zu verwirklichen. Trotz einiger Probleme lässt sie nicht nach und kämpft für ihre Ziele! Mir ist allerdings aufgefallen, dass sich Jamie zwar häufig Ziele setzt, diese aber manchmal (besonders im Bezug auf ihre Beziehung mit Carter) schon auf der nächsten Seite ignoriert und entgegen ihrer eigenen Vorgaben handelt.

Neben Carter und Jamie habe ich auch die Nebencharaktere liebgewonnen! Obwohl viele Nebencharaktere eigentlich sehr selten vorkommen, mochte ich z.B. Jamie Bruder oder Carters Freund Dexter ab der ersten Seite!
Im Gegensatz dazu gab es aber Charaktere, die ich überhaupt nicht mochte, weil ich ihre Meinung einfach nicht verstehen konnte (z.B. bei Carters Vater!!).
Ab der Hälfte des Buches gab es eine für mich überraschende Wende, über die ich natürlich nicht schreiben kann, ohne zu spoilern. Ich fand die Handlung aber sehr gelungen und sie passt auch weiterhin zum Inhalt des Buches! Die Handlung, die der Leser durch den Klappentext erwartet, rückt jedoch etwas in den Hintergrund.
Das Ende ging mir allerdings zu schnell. Obwohl Jamie eigentlich viel über die beste Möglichkeit und eine Lösung für ihre Situation (mehr verrate ich nicht ) nachdenkt, bekommt man durch einen erneuten Perspektivenwechsel ihre Entscheidung nicht mit und ist über ihren plötzlichen Meinungswechsel ziemlich überrascht. Ich hätte gerne mehr über einige Dialoge erfahren, die am Ende allerdings nur mehr oder weniger zusammengefasst wurden. Dadurch blieb das Ende etwas oberflächlich.
Lieber etwas weniger Drama im Mittelteil und stattdessen mehr Details bei der Lösung am Ende!
Trotzdem toll, dass Kim Nina Ocker am Ende wieder mehr auf das ‚Leben der Stars‘ eingeht und die verschiedenen Zeitebenen im Epilog mit einem Ausblick in die Zukunft fortsetzt!

Fazit: Meiner Meinung nach ist Everything I Didn’t Say eine perfekte Mischung aus Spannung, Liebesbeziehung und dem Leben am Filmset! Im Laufe des Buches kamen mir einige Aspekte (Filmset und Jamies Praktikum) allerdings etwas zu kurz und ich fand Jamies Entscheidungen manchmal voreilig und unverständlich.
Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen zeitlichen Ebenen und die erkennbare Entwicklung der Charaktere im Laufe des Buches!
Ich war richtig traurig, als ich das Buch beendet habe und freue mich schon auf den zweiten Teil aus der Sicht von Carters Freund Dexter! Eine eindeutige Empfehlung von mir

Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, nach jedem Abschnitt über das Buch nachzudenken und mir nicht nur am Ende eine Meinung über das gesamte Buch zu bilden!
Auch der Austausch mit den anderen Lesern war einfach toll - vielen Dank für diese Möglichkeit!

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