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Veröffentlicht am 07.08.2017

Guter Querschnitt durch die beliebtesten Restaurants in Düsseldorf

111 Düsseldorfer Restaurants, die man kennen muss
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111 Restaurants in Düsseldorf werden vorgestellt mit je einem großen Foto, einer kurzen Beschreibung der Küche und der Besonderheiten des Restaurants sowie einer groben Orientierung hinsichtlich des preislichen ...

111 Restaurants in Düsseldorf werden vorgestellt mit je einem großen Foto, einer kurzen Beschreibung der Küche und der Besonderheiten des Restaurants sowie einer groben Orientierung hinsichtlich des preislichen Niveaus.
Die Restaurants werden in alphabetischer Reihenfolge präsentiert, hinten im Buch gibt es noch mehrere übersichtliche Lagepläne.

Die Auswahl der Restaurants ist meines Erachtens sehr aktuell und ausgewogen. Es sind ganz unterschiedliche Kategorien von Restaurants enthalten von günstig bis unglaublich teuer, Asiaten genauso wie Italiener oder klassisch deutsche Küche. Aufgeführt sind Brauhäuser in der Altstadt genauso wie schicke Restaurants im Medienhafen.
Die Beschreibungen geben einen guten Überblick, was man von der Küche und der Atmosphäre erwarten kann, wobei die Darstellungen an sich tendenziell eher positiv sind. Viele der Restaurants kenne und schätze ich (auch schon vor der Lektüre des Buches), z.B. das Café Muggel, den Gingerboy, Sila Thai, Ohme Jupp...
Einige Restaurants haben wir durch das Buch auch neu entdeckt.
Es gibt natürlich auch sehr gute Restaurants in Düsseldorf, die NICHT aufgeführt sind, aber insgesamt ist die Auswahl schon gut.

Für mich bietet das Buch einen guten Überblick, an dem man sich gut orientieren kann, wenn man einmal neue Restaurants in Düsseldorf ausprobieren möchte.

Veröffentlicht am 07.08.2017

Glücklich in Düsseldorf - auch ohne Kö-Schickimicki

Glücksorte in Düsseldorf
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Nachdem ich die "Glücksorte am Niederrhein" und die "Glücksorte im Ruhrgebiet" so schön fand, brauchte ich auch den Band "Glücksorte in Düsseldorf", weil ich schließlich dort arbeite und viel Zeit verbringe.
Wie ...

Nachdem ich die "Glücksorte am Niederrhein" und die "Glücksorte im Ruhrgebiet" so schön fand, brauchte ich auch den Band "Glücksorte in Düsseldorf", weil ich schließlich dort arbeite und viel Zeit verbringe.
Wie in den anderen Bänden der Reihe auch werden 80 Orte, Events, Geschäfte, Restaurants, Gebäude, Parks, Wälder... vorgestellt. Die Darstellung besteht je Glücksort aus einem schönen Foto sowie einer Kurzbeschreibung mit weiteren Tipps.

Die Auswahl finde ich insgesamt wieder sehr gelungen, wobei ich viele der Orte kannte und regelmäßig besuche (Café Heinemann, Bäckerei Hinkel, den Aaper Wald, Burghof in Kaiserswerth, das Apfelparadies in Wittlaer, die Kö, den Lakritzstand auf dem Carlsplatz, Tanzhaus NRW...). Es sind Klassiker dabei, aber es gab auch Tipps, die mir völlig neu waren oder die ich auch nicht besuchen würde (z.B. Hotels...).
Insgesamt sind die "Glücksorte in Düsseldorf" vielleicht etwas Kulinarik-lastig, insbesondere im Vergleich zu den "Glücksorten am Niederrhein", die eher zu Ausflügen anregen.

Das Buch ist ansonsten gewohnt schön gestaltet und für Düsseldorfer und Düsseldorf-Gäste insgesamt zu empfehlen.

Veröffentlicht am 06.08.2017

Glück im Revier

Glücksorte im Ruhrgebiet
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Nachdem mir "Glücksorte am Niederrhein" sehr gut gefallen hatte, war ich froh, als ich das Buch "Glücksorte im Ruhrgebiet" von Tanja Weimer und Torsten Wellmann im Buchhandel entdeckte.
Wie die anderen ...

Nachdem mir "Glücksorte am Niederrhein" sehr gut gefallen hatte, war ich froh, als ich das Buch "Glücksorte im Ruhrgebiet" von Tanja Weimer und Torsten Wellmann im Buchhandel entdeckte.
Wie die anderen Bücher, die ich aus der Reihe kenne, werden auch in diesem Band 80 Orte des Glücks von Duisburg bis Dortmund, über Oberhausen, Essen, Herten, Gelsenkirchen..., vorgestellt.
Zu jedem Ort gibt es ein ganzseitiges Foto und eine kurze Beschreibung.
Die Auswahl reicht von Denkmälern, Gebäuden über Seen bis hin zu besonderen Läden oder Kneipen.

Neben der schönen Gestaltung des Führers mit den gelungenen Fotos und der ansprechenden Schrift finde ich auch die Auswahl der 80 Glücksorte wiederum sehr gelungen.
Ich habe vieles wiederentdeckt, was ich schon sehr lange gut kenne (z.B. die Kneipe Finkenkrug, das Tetraeder, das Museum der deutschen Binnenschifffahrt...), aber auch sehr viele neue Tipps kennengelernt.
Die Auswahl ist natürlich sehr subjektiv, aber m.E. ist für jeden etwas dabei.
Schön wäre auch eine Übersichtskarte, auf der die einzelnen Plätze mit ihren Nummern eingetragen sind, und manchmal auch die eine oder andere Zusatzinformation, aber um einen guten Überblick zu bekommen und sich Anregungen für Ausflüge oder Unternehmungen am Wochenende zu holen, ist dieses Buch sehr gut geeignet.

Ein schönes Buch, das Lust auf Unternehmungen im Ruhrgebiet macht und abwechslungsreiche Tipps bietet.

Veröffentlicht am 06.08.2017

Wieder ein ganz toller Liebesroman von Julie Leuze

Für einen Sommer und immer
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Annika ist erfolgreich in ihrem Job, hat ein super Auto und liebt gutes Essen. Als sie erfährt, dass ihre Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist, nimmt sie sich überstürzt Urlaub und bucht drei Wochen ...

Annika ist erfolgreich in ihrem Job, hat ein super Auto und liebt gutes Essen. Als sie erfährt, dass ihre Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist, nimmt sie sich überstürzt Urlaub und bucht drei Wochen in einem Luxushotel in den Dolomiten. Um sich richtig auszupowern, bucht sie diverse Bergtouren mit dem jungen Bergführer Samuel, der sie schon bald mit seinen braunen Locken und seiner Begeisterung für die Berge durcheinander bringt.
Schnell kommen die beiden sich näher, auch wenn ihre Zuneigung keine Zukunft zu haben scheint...

Ich habe den Roman von Julie Leuze praktisch inhaliert, weil ich so von der Heldin und der schönen Erzählweise fasziniert und gepackt war. Am Anfang steht Annika sich einfach nur selbst im Weg und meint, in allem, was sie tut, stark sein zu müssen. Im Laufe ihres Aufenthalts in Südtirol wird sie immer nachdenklicher und erfährt so einiges über sich und auch über ihre Eltern. Sie muss sich entscheiden, was für sie im Leben wirklich wichtig ist und wie sie leben will.
Die Entwicklung, die sie durchmacht, ist extrem glaubwürdig beschrieben und durchaus beachtlich. Mich hat sie sehr berührt.
Aber auch Samuel entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter und lässt Annika - und damit auch die Leserin - an sich heran.
Dadurch hat man das Gefühl, Zeit mit guten Freunden zu verbringen, und möchte sich einfach nur in die Handlung stürzen und alles andere um sich herum vergessen.

Für mich ist "Für einen Sommer und immer" ein großartiges, sehr gefühlvolles Buch, das mir sehr schöne Stunden beschert hat.

Veröffentlicht am 06.08.2017

Gefühlvolle Unterhaltung

Feel Again
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"feel again" von Mona Kasten ist der dritte Band aus der "again"-Reihe, kann aber unabhängig von den ersten beiden Bänden gelesen werden.

Die junge Sawyer Dixon ist tätowiert, tough und lebt ihr Leben ...

"feel again" von Mona Kasten ist der dritte Band aus der "again"-Reihe, kann aber unabhängig von den ersten beiden Bänden gelesen werden.

Die junge Sawyer Dixon ist tätowiert, tough und lebt ihr Leben mit viel Alkohol und One-Night-Stands, während sie Fotographie studiert. Seitdem ihre Eltern gestorben sind, lässt sie keinen mehr näher an sich heran. Eines Abends lernt sie Isaac Grant in einer Kneipe kennen, der wie ein Nerd gekleidet ist und scheinbar kein Glück bei den Frauen hat. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer gibt Isaac Nachhilfe beim Flirten und darf im Umkehrschluss seine Entwicklung fotographisch festhalten und für ihre Abschlussarbeit in der Uni nutzen.
Doch hinter dem Nerd-Aussehen verbirgt sich viel mehr, wie Sawyer in Laufe der Zeit herausfindet.
Wird es Isaac gelingen, Sawyers Panzer zu knacken?
Was ist in ihrer Jugend passiert? Und wie kann sie darüber hinwegkommen?

Der Roman ist sehr gut zu lesen, weil er sehr flüssig geschrieben ist und man den Hauptfiguren, die sehr glaubwürdig dargestellt sind, schnell nahe kommt.
Besonders Sawyer, aber auch Isaac, machen im Laufe der Geschichte eine beachtliche, aber immer glaubwürdig beschriebene Entwicklung durch.
Es gibt viele Stellen zum Lachen, z.B. als Sawyer sich am Anfang des "Flirtkurses" um Isaacs Kleiderschrank kümmert, aber vor allem sehr emotionale Stellen, bei denen die Leserin mit den Helden leidet.
Zum Glück gibt es wie erwartet ein Happy End, das natürlich nicht überraschend ist.

Das Buch ist wirklich schön zu lesen, wenn man gut und gefühlvoll unterhalten werden möchte.