Platzhalter für Profilbild

HexeLilli

Lesejury Star
offline

HexeLilli ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit HexeLilli über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2024

Nichts ist wie es scheint

Tode, die wir sterben
0

Durch die Farben gelb und blau erkennt man am Cover gleich einen Schwedenkrimi.
Die Geschichte spielt in Malmö und ist der Auftakt einer neuen Krimiserie mit den Ermittlern Svea Karhuu und Jon North. Brandaktuelle ...

Durch die Farben gelb und blau erkennt man am Cover gleich einen Schwedenkrimi.
Die Geschichte spielt in Malmö und ist der Auftakt einer neuen Krimiserie mit den Ermittlern Svea Karhuu und Jon North. Brandaktuelle Themen werden sehr realistisch dargestellt.
In einem Brennpunktviertel wird ein 13 jähriger Junge erschossen. North noch in seiner Trauer gefangen, (seine Frau und sein bester Freund sind tödlich verunglückt) und Svea strafversetzt aus Stockholm werden auf den Fall angesetzt. Aber sie umgibt eine Mauer des Schweigens. Handelt sich um einen Bandenkrieg, war der Junge zur falschen Zeit am falschen Ort, oder macht einer gezielt Jagd auf Ausländer. Dann gibt es den nächsten Toten und der beste Freund des Jungen, der evtl. zur Aufklärung beitragen kann ist verschwunden.
Die Handlung gewinnt schnell an Fahrt. Obwohl Svea und Jon beide mit den Dämonen der Vergangenheit kämpfen, müssen sie sich zusammen raufen. Svea war mit gleich sympathisch, Jon für mich eher ein Stinkstiefel. Merkt jahrelang nichts von dem Treiben seines Freundes und Kollegen. Behandelt Mittarbeiter ungerecht und von oben herab. Auch den Umgang mit seiner Schwiegermutter fand ich nicht in Ordnung. Zum Glück kommt er zum Schluss noch zur Vernunft.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, ein starker Auftakt, spannend und mit einem nicht vorhersehbarem Ende, weiter so.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2024

Sie schweigt

Wenn sie lügt
0

Das düstere Cover, die dunklen Seitenschnitte mit dem Titel haben mich auf den ersten Blick angesprochen. Gut gefallen haben mir auch die Info über Verbrechen und Morde vor einigen Kapiteln. Die Geschichte ...

Das düstere Cover, die dunklen Seitenschnitte mit dem Titel haben mich auf den ersten Blick angesprochen. Gut gefallen haben mir auch die Info über Verbrechen und Morde vor einigen Kapiteln. Die Geschichte spielt im Heute und in der Vergangenheit. Es kommen die Hauptprotagonisten Norah, Goran und Er zu Wort. Dieser Er bleibt bis ziemlich zum Schluss ein Rätsel. Die Kapitel sind kurz und lassen sich flüssig lesen.
Nach fast 20 Jahren kommt Goran in seine alte Heimat Waldesroda in den Thüringer Wald zurück. Seine ehemals beste Freundin Norah erhält Drohbriefe. Die damalige Clique brach auseinander, als Norah sich in den Außenseiter David verliebte und dieser zum Mörder wurde.
Die Geschichte lebt von vielen unerwarteten Wendungen und Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen. Die Story kommt nur langsam voran. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als hätte ich manche Sätze schon einmal gelesen, viele Gedankengänge wiederholten sich. Der Autor lenkt den Leser einige Male auf die falsche Spur. Mit den Protagonisten konnte ich nicht so richtig warm werden, jeder hatte so seine Geheimnisse. Das Ende hat mich leider überhaupt nicht überzeugt, aber trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.06.2024

Der Unfall, der keine war

Der Totenarzt (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 13)
0

Das Cover ähnelt den Vorgängern der Reihe. Dies ist mittlerweile der 13. Band mit dem Profiler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia vom LAPD. Auch dieser Thriller ist an Spannung und Nervenkitzel ...

Das Cover ähnelt den Vorgängern der Reihe. Dies ist mittlerweile der 13. Band mit dem Profiler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia vom LAPD. Auch dieser Thriller ist an Spannung und Nervenkitzel kaum zu überbieten. Durch die kurzen Kapitel schnell und flüssig zu lesen.
Dank aufmerksamer Gerichtsmediziner findet man zwei Leichen, die schon vor dem vermeintlichem Tod gestorben waren. Vorher wurden sie über Tage bestialisch gequält. Die beiden Detective haben schnell eine Spur und kommen dem Täter Schritt für Schritt näher. Sie tauchen immer mehr in schockierende Abgründe.
Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite packend und fesselnd. Durch unterschiedliche Perspektiven konnte man dem Täter über die Schultern schauen und dabei sein, wenn er sein nächstes Opfer fand. Das Thema war gut gewählt, die Zusammenhänge logisch und gut erklärt, mit blutigen und schonungslosen Details, also nichts für empfindliche Leser.
Mir hat der Thriller spannende Lesestunden beschert und ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2024

Ein Niemand

Krähentage
0

Das düstere Cover mit der Krähe und der Titel passen sehr gut zu dem 400 Seiten starken Thriller. Kurze Kapitel und flüssiger und atmosphärischer Schreibstiel zogen mich von Anfang an in seinen Bann. Beim ...

Das düstere Cover mit der Krähe und der Titel passen sehr gut zu dem 400 Seiten starken Thriller. Kurze Kapitel und flüssiger und atmosphärischer Schreibstiel zogen mich von Anfang an in seinen Bann. Beim Lesen gruselte es mich teilweise, aber die Spannung war so groß, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Die Arbeit und Suche der Ermittler und die Denk-und Handlungsweise des Täters.
Mila Weiß und Jakob Krogh leiten die neu eingerichtete Gruppe für serielle Straftaten (Gruppe 4). Ihnen zur Seite stehen vier weitere Spezialisten. Es kommt zu Mordfällen, bei denen die Opfer, obwohl tot, noch lebend gesehen wurden. Am Tatort befinden sich ausgehungerte Krähen und eine geheimnisvolle Botschaft. Warum schlüpft der Täter in das Leben seiner Opfer? Was haben die Krähen für eine Bedeutung?
Der Autor lässt den Leser in eine kranke und gestörte Persönlichkeit blicken. Auch die Ermittler haben so ihre Geheimnisse. Trotzdem fand ich sie allesamt sympathisch, sie ergänzten sich toll. Der Schluss lässt vermuten, dass es bald eine Fortsetzung geben wird, ich bin auf jeden Fall wieder dabei und kann das Buch nur jedem Thriller Fan wärmstens empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2024

Tod in der Sauna

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 3)
0

Von hexelilli

Cover und Titel lassen uns auf einen eher vergnüglichen Krimi hoffen. Dies ist der mittlerweile dritte Band aus der Küstenkrimi Reihe. Leichte Kost, ohne die Vorgänger Bände zu kennen. Die ...

Von hexelilli

Cover und Titel lassen uns auf einen eher vergnüglichen Krimi hoffen. Dies ist der mittlerweile dritte Band aus der Küstenkrimi Reihe. Leichte Kost, ohne die Vorgänger Bände zu kennen. Die Geschichte spielt in St. Peter Ording. Der Schreibstiel ist leicht, locker und angenehm, die Kapitel kurz gehalten. Landschaft und Personen wurden gut dargestellt. Die Handlung sollte man allerdings nicht auf die Goldwaage legen. Es wird in zwei Handlungsstränge erzählt, eine davon in der Ich-Form aus Sicht des Täters. Es dauert ziemlich lange bis die Geschichte an Fahrt gewinnt.
Auf St. Peter Ording wird ein Film gedreht. Einheimische und Touristen sind schier aus dem Häuschen, kennt man die Schauspieler doch aus dem Fernsehen. Dann brennt es in einem Ferienhaus und man findet den Hauptdarsteller tot in der Sauna. Schnell ist klar, es handelt sich um Mord. Die Inselpolizei nebst Familie versucht den Fall zu lösen. Diesmal ist Fred´s Vater Ede Kommissar a.D. mit dabei, er ermittelt undercover.
Spannung und Nervenkitzel sucht man in diesem Buch vergeblich. Wer leichte, lockere Unterhaltung mit einfach gestrickter Handlung sucht, ist mit dieser Geschichte gut bedient.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere