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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2025

Mut, Freundschaft, ein schönes Bilderbuch

Flapp lernt fliegen
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Meinung:
Mich persönlich hat diese Geschichte allein schon deswegen angesprochen, da es sich bei Flapp um eine Fledermaus handelt und ich diese Tiere sehr gerne mag.

Mein dreijähriger Sohn hingegen wollte ...

Meinung:
Mich persönlich hat diese Geschichte allein schon deswegen angesprochen, da es sich bei Flapp um eine Fledermaus handelt und ich diese Tiere sehr gerne mag.

Mein dreijähriger Sohn hingegen wollte zunächst gar nicht die Geschichte lesen.
Im Verlauf der Handlung fand er jedoch immer mehr gefallen an Flapp und seiner Geschichte.

Fledermaus Flapp hat Angst davor das erste Mal zu fliegen. Denn alle seine bisherigen Versuche landeten mit einem Rumms auf dem Boden. Als eine Motte ihm Mut zuspricht und ihn ermuntert loszufliegen, scheitert der Versuch leider wieder. Doch als ein Sturm aufkommt und das Leben, der Motte in Gefahr ist, springt Flapp über seinen Schatten und kann plötzlich fliegen.

Die Geschichte erzählt auf bezaubernde Art und Weise, dass Fledermäuse oder eben auch Kinder viele Dinge erst noch lernen müssen. Dazu gehören jede Menge Übung und auch eine gehörige Portion Mut, um den Sprung ins Ungewisse zu wagen.

Fledermaus Flapp wächst in diesem Buch über sich hinaus, weil er einem Freund helfen möchte. Daraus ergibt sich ein spannendes Abenteuer, das Kindern aufzeigt, dass man nur fest genug an sich selbst glauben soll.

Mir haben bei diesem Bilderbuch vor allen Dingen die Illustrationen von Sarah Warburton richtig gut gefallen. Vor allem die Naturgewalt des Sturms wird hier sehr beeindruckend dargestellt.

Fazit:
Fledermaus Flapp wächst in diesem Band nicht nur über sich hinaus, sondern beweist auch unfassbar viel Mut. Dabei zeigt sich, dass man immer an sich glauben sollte und Freundschaft etwas absolut Wichtiges ist.

Veröffentlicht am 26.11.2025

Damals wie heute einfach nur toll!

Gespensterjäger auf eisiger Spur (Band 1) - Mit 8 neu illustrierten Farbseiten
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Toms größte Angst ist der Keller des Hauses und das in ihm lebende Gespenst. Als seine Großmutter zu Besuch ist, gibt sie ihm den Tipp sich bei ihrer guten Freundin Hedwig Kümmelsaft einen Ratschlag über ...

Toms größte Angst ist der Keller des Hauses und das in ihm lebende Gespenst. Als seine Großmutter zu Besuch ist, gibt sie ihm den Tipp sich bei ihrer guten Freundin Hedwig Kümmelsaft einen Ratschlag über Gespenster zu holen. Mithilfe der Tricks von Hedwig kann Tom zwar das Gespenst besiegen, dennoch muss er feststellen, dass das Gespenst gar nicht so böse ist. Es wurde einfach nur von einem UEG (Unglaublich ekelhaftem Gespenst) aus seiner Villa vertrieben.

Als großer Cornelia Funke Fan kam ich vor einigen Jahren nicht umhin auch ihre Gespensterjäger Reihe zu lesen. Zwar ist diese eher für Kinder gedacht, doch mich konnte sie damals schon begeistern. Nachdem nun die neue Ausgabe mit farbigen Bildern erschienen ist, konnte ich nicht anders und musste zugreifen.

Tom muss in diesem ersten Band einiges an Mut, Durchsetzungsvermögen und Entschlossenheit an den Tag legen. Und das ist doch so gar nicht Toms Stärke, denkt er zumindest. Denn in diesem Band wandelt sich der ruhige und stille Tom in einen mutigen, kleinen Jungen. Aber auch die anderen Charaktere wie Hugo das Gespenst und Hedwig Kümmelsaft wissen mit ihrer tollen Art zu überzeugen.

Cornelia Funke hat mit dieser Reihe wieder ins Schwarze getroffen. Kinder werden die leicht gruselige Stimmung und die damit verbundene Spannung lieben. Die verschiedenen Gespenster und ihre Begriffe wie UEG und MUG (mäßig unheimliches Gespenst) lassen Leserherzen höher schlagen.

Mit dieser tollen Reihe hat es Cornelia Funke, damals wie heute, geschafft mich vollkommen zu überzeugen. Die tollen und lustigen Begriffe sowie die verschiedenen Gespenster sind wieder wahnsinnig gut erdacht. Spannung ist für die Kinder zu jeder Zeit gegeben und die farbigen Illustrationen geben dem Buch seinen ganz eigenen Charme.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Mittelalterlicher Hintergrund und jede Menge spannende Elemente

Die unendliche Klassenfahrt - Spuk auf Burg Hammelstein
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Meinung:
Zeitreisegeschichten lese ich persönlich immer furchtbar gerne. Daher war ich aufgrund des Klappentextes und des ansprechenden Covers sofort angetan von diesem Buch.

Lehrer Herr Vogelsang hat ...

Meinung:
Zeitreisegeschichten lese ich persönlich immer furchtbar gerne. Daher war ich aufgrund des Klappentextes und des ansprechenden Covers sofort angetan von diesem Buch.

Lehrer Herr Vogelsang hat bei einem seiner Experimente aus Versehen das Klassenzimmer in die Luft gesprengt. Da dort jetzt erst mal nicht unterrichtet werden kann, begibt sich Herr Vogelsang mit seinem Bus ROSINE und seiner Klasse auf eine ganz besondere Klassenfahrt. So landen die Kinder nicht etwa im Zeltlager, sondern bei einer alten Burgruine, in der nicht alles mit rechten Dingen vorzugehen scheint.

Die Geschichte habe ich zusammen mit meinem neunjährigen Sohn gelesen. Er hatte wirklich viel Spaß an der abwechslungsreichen Geschichte und konnte lange Zeit nicht erahnen, dass die Charaktere in ein Buch, das in der Mittelalterzeit spielt, gereist sind. Ich fand es von Autor, Michael Petrowitz gut gelöst, dass dieser Punkt nicht bereits zu Beginn der Geschichte für jeden jungen Leser klar ist. Denn dies sorgt für noch mehr Spannung und einen kleinen Aha-Moment, während des Lesens.

Ganz besonders angetan hatten es meinem Sohn die vielen farbigen Illustrationen. Illustratorin Stefanie Klaßen hat diese besondere Klassenfahrt mit ihren ansprechenden Bildern noch mehr zum Leben erweckt.

Richtig cool ist außerdem, dass die komplette Klasse dank eines Klassenfotos und mit Namen zu Beginn und am Ende des Buches abgebildet ist. So kann man sich die verschiedenen Schüler ganz genau ansehen.

Fazit:
Meinem Sohn hat diese etwas andere Klassenfahrt in ein mittelalterliches Setting richtig gut gefallen. Denn die Handlung bietet nicht nur spannende Elemente, sondern überzeugt, auch aufgrund des mittelalterlichen Hintergrundes. Viele farbenfrohe Bilder lockern zudem die Handlung perfekt auf.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Perfekte Lektüre für die anstehende Halloweenzeit

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen
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Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich der Blick auf das Cover sofort davon überzeugt hat, dieses Hörbuch zu hören. Denn Skelett Kuno und die anderen Charaktere auf dem Buch empfand ich als total ansprechend. ...

Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich der Blick auf das Cover sofort davon überzeugt hat, dieses Hörbuch zu hören. Denn Skelett Kuno und die anderen Charaktere auf dem Buch empfand ich als total ansprechend. Auch der Untertitel hat einen gewissen Charme und Witz.

Bereits ab der ersten Minute war ich dann total fasziniert von dieser wundervollen und total niedlichen Geschichte.

Skelett Kuno verliert ausgerechnet kurz vor seinem 100. Geburtstag seine linke Ferse, ein wahres Fiasko! Zunächst schiebt Kuno den Verlust auf seine Schusseligkeit. Doch dann beklagen immer mehr Skelette den Verlust ihrer Knochen und somit macht sich Kuno mit seinem unausstehlichen Cousin Jonas auf, den Knochendieb zu fangen.

Oliver Rohrbeck als Sprecher dieses Hörbuchs ist eine tolle Wahl. Denn er verleiht den Charakteren so viel Witz und Ausdrucksstärke, dass man gebannt am Hörbuch hängt.

Aber auch die Geschichte an sich konnte mich vollends überzeugen. Autorin Tina Schilp hat hier eine sehr abwechslungsreiche Geschichte geschrieben. Zudem fand ich es klasse, dass man nicht so schnell auf den Täter kommt.

Dieser Auftaktband macht große Lust auf weitere Abenteuer von Kuno, Jonas und Zombiemädchen Amy.

Fazit:
Passend für die anstehende herbstliche Jahreszeit habe ich ein richtig tolles Buch für euch. Kuno Klapper ist eine humorvolle, aber auch abenteuerliche Geschichte für Kinder ab acht Jahren und konnte mich von Anfang bis Ende absolut überzeugen.

Veröffentlicht am 05.10.2025

So langsam wünschen wir uns ein zufriedenstellendes Ende

Der Zauberschüler (Band 7) - Die verschwundene Waldfee
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten Band der Reihe „Der Zauberschüler“. Zwar gibt es auf zwei Seiten einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse, dennoch würde ich empfehlen, die ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den siebten Band der Reihe „Der Zauberschüler“. Zwar gibt es auf zwei Seiten einen kurzen Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse, dennoch würde ich empfehlen, die Reihe nicht mit diesem siebten Band zu starten.

Dank des kurzen Rückblicks ist man als Fan der Reihe schnell wieder im Geschehen, rund um Zauberlehrling Flo und seine Freunde.

Im neuesten Abenteuer trifft Flo endlich auf seine Mutter, die Prinzessin der Waldfeen. Diese ist jedoch an das Schloss der Hexe Onda gebunden. Können es Flo und seine Freunde schaffen, nicht nur seine Mutter zu befreien, sondern auch Meister Humbuck und den Hexen das Handwerk zu legen?

Mein Sohn mag die Reihe rund um den Zauberschüler Flo wahnsinnig gerne. Tatsächlich fand er diesen Band jedoch nicht so stark wie die Vorangegangenen. Die Handlung konnte ihn dieses Mal nicht so sehr begeistern wie erhofft. Ich muss gestehen, dass ich seine Meinung teile. Zwar wird die Handlung vorangetrieben, dennoch wünscht man sich als Leser ein schnelleres Vorankommen. Ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn die Reihe so langsam zu einem zufriedenstellenden Ende geführt wird.

Ein großer Gewinn und absolutes Highlight der Bücher sind wie immer die Illustrationen von Leonie Daub. Die farbintensiven Bilder stellen die verschiedenen Charaktere besonders präsent hervor. Mein Sohn und ich betrachten immer wieder gerne diese Illustrationen.

Fazit:
Für meinen Sohn und mich verliert die Reihe leider so langsam an Glanz. Zwar liest sich auch dieser siebte Band wieder gut, dennoch würde man sich langsam ein zufriedenstellendes Ende der Reihe wünschen. Besonders hervorzuheben sind wieder die wunderschönen Illustrationen.