Kommt sehr ruhig daher, dennoch liest man gerne weiter
Stadt der Sänger und Verschwörer (Stadt der Magier 2)Meinung:
Cor und Ro reisen in die Stadt Granadis. Dort soll Cor seine Ausbildung als Magier unter der Leitung von Maestra Ascendi vertiefen. Und auch Ro findet eine neue Beschäftigung bei der Hilfe und ...
Meinung:
Cor und Ro reisen in die Stadt Granadis. Dort soll Cor seine Ausbildung als Magier unter der Leitung von Maestra Ascendi vertiefen. Und auch Ro findet eine neue Beschäftigung bei der Hilfe und Unterstützung von Maestra Ascendis Ehemann in der Heilkunde. Dann hält eine mysteriöse Krankheit die Stadt in Atem. Cor und Ro haben schnell einen Verdacht, woher diese Krankheit stammen könnte.
Die Geschichte lässt sich auch wunderbar lesen, ohne dass man den ersten Band bereits kennt. Denn beide Geschichten enden in sich abgeschlossen und hier in diesem zweiten Band wird ein ganz neues Thema behandelt.
Ich für meinen Teil musste feststellen, dass ich etwas mehr von dieser Geschichte erwartet habe. Ja, auch der erste Band war ruhig, es wurde viel erklärt und die Geschichte hat sich langsam aufgebaut. Da man aber nun die Welt und die Charaktere bereits kennt, hatte ich mit einer etwas spannenderen Geschichte gerechnet. Für mich gibt es lange Zeit keinen großen Konflikt, den die Charaktere zu bewältigen haben. Ja, da wäre die Krankheit, doch die Handlung plätschert teilweise dahin.
Nichtsdestotrotz muss ich festhalten, dass ich die Geschichte gerne gelesen habe. Trotzdem nicht so viel passierte, fühlte ich mich größtenteils gut unterhalten.
Dies lag unter anderem an der Familie Ascendi, die frischen Wind in die Handlung hineinbringt.
Besonders schön ist auch die Beziehung zwischen Cor und Ro. Die beiden Freunde stehen immer füreinander ein und sind der jeweilige Fels in der Brandung für den anderen. Auch das Ende der beiden hat mich sehr berührt und positiv gestimmt.
Fazit:
Der zweite Band der Reihe kommt ebenfalls sehr ruhig daher. Ich muss gestehen, dass ich mit einem etwas dynamischeren Handlungsverlauf gerechnet habe. Trotzdem ich etwas anderes von der Geschichte erwartet hatte, fühlte ich mich zu fast jeder Zeit sehr gut unterhalten. Dies spricht eindeutig für den Schreibstil von Autorin Judith Mohr.