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Veröffentlicht am 26.11.2025

Heimkehr in die Vergangenheit

Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand
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Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes kehrt die 49-jährige Polizistin Hannah Bülow nach 30 Jahren in ihre alte Heimat an der Ostsee zurück. In der kleinen Polizeiwache in Ostersande kann sie nicht nur mit ...

Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes kehrt die 49-jährige Polizistin Hannah Bülow nach 30 Jahren in ihre alte Heimat an der Ostsee zurück. In der kleinen Polizeiwache in Ostersande kann sie nicht nur mit ihrer besten Freundin aus Jugendtagen, Constanze, zusammenarbeiten sondern sich auch gleichzeitig um ihren Vater kümmern, der nachD dem Tod ihrer Mutter sich anscheinend selbst aufgegeben hat.
Doch in Ostersande ruht auch ein wunder Punkt ihrer Vergangenheit. Schon bald nach ihrer Rückkehr wird ihre Jugendliebe Philip Langmar tod aufgefunden. Unfall oder Mord, das ist die Frage. Die Wismarer Kripo und auch Hannahs Chefin Constanze möchten den Fall bald als Unfall zu den Akten legen, doch Hannah fühlt sich verpflichtet tiefer nachzugraben. Das ist sie ihrer Judgendliebe schuldig. Und schon bald führen die Spuren weit in die Vergangenheit und wird nicht nur für Hannah sondern auch für ihre Jugendfreunde sehr persönlich.

Jan F. Wielpütz erzählt mit sehr viel Lokalkolorit der wunderschönen alten Hansestadt Wismar und ihrer Umgebung einen spannenden Kriminalfall. Die Hauptfigur Hannah, couragiert, direkt und zielstrebig, mischt das beschauliche Leben der regionalen Wache gehörig auf. Getrieben durch ihre persönliche Vergangenheit mit dem Opfer bringt sie auch Schwung in die Arbeit der Kriminalpolizei. Sie organisiert nicht nur das private Chaos in der Familie des Kriminalkommissars und hilft ihrer jungen Kollegin bei der Orientierung in ihrem Job, sondern motiviert ganz nebenbei ihren Vater wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Schlussendlich wird Hannah die Dämonen der Vergangenheit vertreiben, verliert dabei ihre verbliebenen Jugendfreunde, findet aber zu ihrem Vater zurück und anscheinend auch eine neue Liebe.
Ich habe erst am Ende des Buches erfahren, dass der Autor das Buch post mortem nach den Aufzeichnungen und Ideen von Nina Ohlandt geschrieben hat. Nach dem Cover dachte ich, die beiden hätten das Buch gemeinsam geschrieben. Für ein post mortem verfasstes Buch ist diese Kriminalgeschichte durch und durch stimmig.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Festtagsgerichte gut und schön präsentiert

Hessische Festtagsmenüs
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Das Buch präsentiert 10 Menüvorschläge für die Weihnachtsfesttage. Alle Menübestandteile werden einzeln vorgestellt. Jede Vorspeise, Hauptspeise und jedes Dessert werden auf 2 Seiten dargestellt.. Auf ...

Das Buch präsentiert 10 Menüvorschläge für die Weihnachtsfesttage. Alle Menübestandteile werden einzeln vorgestellt. Jede Vorspeise, Hauptspeise und jedes Dessert werden auf 2 Seiten dargestellt.. Auf der linken Seite werden am Rand, braun unterlegt, die Zutaten aufgelistet. Neben dieser Randnotiz wird die Zubereitung der Speisen detailliert und auch für Anfänger verständlich erläutert. Die gegenüberliegende rechte Seite zeigt jeweils ein Foto der Speise. Die Speisen sind auf einer weihnachtlich dekorierten Tafel präsentiert, so das der Leser auch gleich Dekorationsvorschläge für seine Tafel und seine Gerichte erhält.

Für eine 66-jährige Kochveteranin wie mich hält das Buch kaum noch Neues bereit. Außer bei den Dessert, da wurde selbst ich überrascht. Neben Altbewährtem wie den gebackenen Apfelringen mit Vanillesoße gibt es z.B. einen Frankfurter Pudding mit beschwipsten Mispelchen oder eine Kürbiscreme auf Götterspeise. Da werde ich einige Rezepte ausprobieren.

Sehr schön finde ich, das die Zubereitung der verschiedenen Kartoffelbeilagen am Ende des Buches separat dargestellt wird. Da man die Beilagen ja doch bei den Gerichten öfter variiert, muss man nicht das jeweilige Gericht dazu heraussuchen. Das erspart Zeit.

Das Buch ist vor allem für Kochanfänger eine gute Lektüre und hilft, die Weihnachtsfeiertage kulinarisch perfekt zu planen und zu gestalten. Das Äußere und die Gestaltung des Buches sind sehr ansprechend.

Ein großes Manko für mich: Das Buch kann man im aufgeschlagenen Zustand nicht ablegen. Es klappt sofort zu. Das finde ich für ein Kochbuch, wo ich beide Hände für das Kochen benötige, nicht sehr hilfreich.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Die Hilfe der vier Helden

Ein Marquess auf der Flucht
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Nachdem wir in den vorangegangenen Bänden dieser Buchreihe die vier Helden, einst vier Schulfreunde der Eliteschule des britischen Empire in Eton, heute vier einflussreiche Freunde des englischen Hochadels, ...

Nachdem wir in den vorangegangenen Bänden dieser Buchreihe die vier Helden, einst vier Schulfreunde der Eliteschule des britischen Empire in Eton, heute vier einflussreiche Freunde des englischen Hochadels, kennenlernten und ihre Liebesgeschichten begleiten durften, handelt es sich nun im neuen Buch um den Schwager eines der Heroes. Sebastian, der Erbe des Titel und des Vermögens des verstorbenen Marquess of Beaconsfield muss beschützt werden. Sein Vormund möchte ihn aus dem Weg reumen, um selbst Titel und Vermögen übernehmen zu können. Doch die Zeit läuft ihm davon, denn bald erreicht Sebastian seine Volljährigkeit.

Eine außergewöhnliche Rettungsaktion beginnt. Sebastian findet unter fremden Namen eine Anstellung als Hauslehrer. Die Heroes setzen zeitgleich einen Verwalter auf Sebastians Landsitz ein, Welches ebenfalls von dem Vormund und seinen Schergen belagert wird. Die Heroes wählen Lieutenant Colonel a.D. Marcus Willcott zum Verwalter, das bietet den im Krieg Verwundeteten eine neue berufliche Perspektive und ihm und seiner kleinen Schwester Helen eine Zukunft. Dumm nur, dass er London über Nacht verlassen muss, jetzt wo er eine junge Frau kennengelernt hat.

Sowohl Sebastian als auch Marcus schlagen sich in ihren neuen Anstellungen sehr erfolgreich und gewinnen die Sympathien ihres neuen Umfeldes. Bald kommt es zu einem recht vorhersehbaren Verwirrspiel der Gefühle der jungen Adligen.

Das Buch gibt ein Spiegelbild der damaligen Zeit, erzählt eine wunderschöne Geschichte über Männerfreundschaft und deren anscheinend unbegrenzte Möglichkeiten sowie eine wunderschöne Liebesromanze um gleich zwei Paare. Einiges an der story war leicht vorhersehbar und zum Schluss führten die vielen Rettundsaktionen für Sebastian für zusätzliche Verwirrung.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Das Glück der Heiratsvermittlerin

Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice
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Lady Beatrice, durch einen Unfall in ihrer Jugend werden nicht nur ihr Körper, sondern auch ihr Gesicht durch hässliche Narben entstellt, hat die Hoffnung auf eine Vermählung längst vergraben. Doch mit ...

Lady Beatrice, durch einen Unfall in ihrer Jugend werden nicht nur ihr Körper, sondern auch ihr Gesicht durch hässliche Narben entstellt, hat die Hoffnung auf eine Vermählung längst vergraben. Doch mit 27 Jahren kennt sie die Herrschaften des ton sehr gut und hat schon in einigen Fällen das Eheglück für andere angebahnt. Nun sind ihre besten Freundinnen längst vermählt und ihr graut vor der neuen Saison und der ihr drohenden Langeweile auf den Plätzen der Mauerblümchen. Da erhält sie den Auftrag passende Bräute für die drei Söhne der Marchionness of Bayne zu finden.
Freda MacBride entführt die Leser auf die Ballsäle des Englands zum Ende der napoleonischen Ära. Während die junge Beatrice alle Hände voll zu tun hat, die jungen Lords of Bayne an die Frau zu bringen, verliert sie ihr Herz an den Jüngsten ihrer Mandanten. Doch ihr fehlt der Glaube an ihr Glück, der Glaube an die Liebe. Francis, der jüngste Lord of Bayne, ist erst vor kurzem aus Indien zurückgekehrt und trägt ein Geheimnis mit sich. Francis erkennt sofort, welche Perle Beatrice ist. Sie gibt ihm die Lebensfreude zurück und er kämpft um sein Glück. Vergisst dabei allerdings, ihr die ganze Wahrheit über sein Leben zu erzählen.
Eine herzerwärmende Liebesromanze, spannend bis zum Ende. Zu empfehlen für alle Bridgerton-Fans, aber auch für alle Fans romantischer Liebesgeschichten der verschiedensten Epochen.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Das Fuchserl

Rauhnächte
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Ellen Sandberg erzählt eine dramatische, durch die Ansiedlung in den Rauhnächten stark mystische Familiengeschichte. Pia, eine junge, stark verunsicherte Frau mit feuerroter Mähne, erfährt an Heiligabend ...

Ellen Sandberg erzählt eine dramatische, durch die Ansiedlung in den Rauhnächten stark mystische Familiengeschichte. Pia, eine junge, stark verunsicherte Frau mit feuerroter Mähne, erfährt an Heiligabend von der bevorstehenden Trennung ihrer Eltern und von ihrer Adoption. Plötzlich wird ihr klar, warum sie sich einen Leben lang fremd vorkam in ihrer Familie. Spontan fährt sie an den fast vergessenen Ort ihrer Kindheit und versucht, die Erinnerungen an ihre Mutter wieder zu erlangen und ihren leiblichen Vater zu finden.

Sie reist von München in die ländliche Umgebung von Wasserburg am Inn und trifft dort mitten in der Hochzeit der Rauhnächte mit ihren mystischen Bräuchen ein. Während Pia kaum Erinnerungen hat an die Ereignisse vor 18 Jahren um den Tod ihrer Mutter, scheint sie in ihrem Heimatort noch jeder zu kennen und es scheint, alle wissen mehr als sie.

Je mehr Pia in der Vergangenheit gräbt, um so verdichten sich die Hinweise, dass es beim Tod ihrer Mutter nicht mir rechten Dingen zugeht und plötzlich häufen sich die Übergriffe auf Pia und sie gerät in ernsthafte Gefahr.

Der Autorin gelingt es, mit dem verweben der Familiengeschichte mit der Mystik der Rauhnächte, eine düstere, drohende Stimmung aufzubauen und die Spannung in der Handlung mit Fortschreiten der Rauhnächte dramaturgisch zu steigern. Das Finale ist packend und durchweg passend.

"Rauhnächte" ist das erste Buch, welches ich von Ellen Sandberg alias Inge Löhnig gelesen habe und ich war begeistert. Von mir erhält das Buch die volle Punktzahl. Eine dramatische Familiengeschichte mit einem Mord bzw. Totschlag in der Vergangenheit und gefährlichen Anschlägen auf das Leben der Hauptprotagonistin in der Gegenwart verwoben mit mystischen Bräuchen, verarbeitet zu einer fesselnden Story.

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