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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2026

Emotional, authentisch und mitreißend

Broadway Lights 1: Broken Shine
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Broken Shine hat mich von Beginn an gut abgeholt. Der Schreibstil von Elle Ellis ist angenehm, klar und atmosphärisch, sodass man schnell in die Welt der Charaktere hineinfindet. Die Autorin schafft es, ...

Broken Shine hat mich von Beginn an gut abgeholt. Der Schreibstil von Elle Ellis ist angenehm, klar und atmosphärisch, sodass man schnell in die Welt der Charaktere hineinfindet. Die Autorin schafft es, Szenen lebendig wirken zu lassen, ohne dabei zu übertreiben, und vermittelt die Emotionen der Figuren auf eine ruhige, authentische Weise.

Die beiden Hauptcharaktere sind glaubwürdig gezeichnet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte nachvollziehbar weiter. Ihre Beziehung baut sich langsam auf – für meinen Geschmack etwas langsamer, als es nötig gewesen wäre –, doch gerade diese Zurückhaltung sorgt dafür, dass man die kleinen Momente zwischen ihnen intensiver wahrnimmt. Man begleitet sie durch Unsicherheiten, Hoffnungen und innere Konflikte, was die Geschichte emotional greifbar macht.

Besonders gelungen ist die Art, wie die Autorin die persönlichen Herausforderungen der Figuren beschreibt. Nichts wirkt künstlich dramatisiert; stattdessen entsteht ein realistisches Bild zweier Menschen, die ihren eigenen Weg suchen und dabei lernen, einander zu vertrauen. Diese Bodenständigkeit verleiht dem Buch eine angenehme Tiefe.

Am Ende bleibt ein stimmiges Gefühl zurück – genug abgeschlossen, um zufrieden zu sein, aber offen genug, um neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Für mich steht fest: Den zweiten Teil möchte ich unbedingt lesen, um zu erfahren, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und welche neuen Herausforderungen auf sie warten.

Broken Shine ist ein gut geschriebenes, emotionales und atmosphärisch starkes Buch, das mich überzeugt hat und definitiv Lust auf mehr macht.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2025

Gregs Geburtstag: chaotisch, lustig und typisch Greg

Gregs Tagebuch 20 - Bock auf Party?
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Der zwanzigste Band von Gregs Tagebuch zeigt einmal mehr, dass Gregs Leben voller Missgeschicke steckt, die nur ihm passieren können. Diesmal dreht sich alles um seinen Geburtstag, der eigentlich ein ganz ...

Der zwanzigste Band von Gregs Tagebuch zeigt einmal mehr, dass Gregs Leben voller Missgeschicke steckt, die nur ihm passieren können. Diesmal dreht sich alles um seinen Geburtstag, der eigentlich ein ganz besonderer Tag werden sollte. Greg hat große Wünsche – von einem Jetski über ein Katana-Schwert bis hin zu einem Stapel Geld. Doch wie so oft bleibt die Realität weit hinter seinen Träumen zurück. Schon die letzten Geburtstage waren für ihn eine Enttäuschung, und auch diesmal scheint sich das Schicksal gegen ihn verschworen zu haben.

Als der große Tag endlich gekommen ist, hofft Greg darauf, dass seine Eltern ihn überraschen wollen. Er ist überzeugt, dass der Kuchen, den seine Mutter seit Tagen vorbereitet, für ihn bestimmt ist und bei einer geheimen Party serviert werden soll. Doch statt einer Feier wartet auf ihn die nüchterne Wahrheit: Der Kuchen gehört zu einem Wettbewerb der Kirche, und Greg bleibt enttäuscht zurück. Gerade diese Mischung aus Hoffnung, Selbsttäuschung und bitterer Erkenntnis macht die Geschichte so typisch für Greg – man lacht über seine Erwartungen und fühlt gleichzeitig mit ihm, wenn sie zerplatzen.

Jeff Kinney gelingt es auch im zwanzigsten Band, die Balance zwischen Humor und Alltagssituationen zu halten. Die kurzen Texte, kombiniert mit den bekannten Cartoons, sorgen dafür, dass man das Buch fast in einem Rutsch durchliest. Die Szenen sind pointiert, die Dialoge lebendig, und die Zeichnungen verstärken die komischen Momente noch zusätzlich. Besonders eindrucksvoll ist, wie alltägliche Missverständnisse – wie das Vergessen eines Geburtstags – zu großen Abenteuern werden, die Greg mit seiner typischen Mischung aus Selbstmitleid und Einfallsreichtum meistert.

Was die Reihe so besonders macht, ist die Verlässlichkeit, mit der Greg immer wieder in neue Schwierigkeiten gerät, ohne dass es langweilig wird. Man erkennt die Muster, freut sich aber gleichzeitig über die neuen Wendungen. Dass diesmal sogar ein alter Kühlschrank eine Rolle spielt, zeigt, wie kreativ Kinney darin ist, banale Dinge zu Auslösern für komische Katastrophen zu machen.

Insgesamt ist Gregs Tagebuch 20 ein weiterer gelungener Band, der die Fans der Reihe nicht enttäuschen wird. Er bietet genau das, was man von Greg erwartet: viel Chaos, jede Menge Missverständnisse und eine große Portion Humor. Wer die Reihe liebt, wird auch hier wieder bestens unterhalten – und es bleibt die Hoffnung, dass dies noch lange nicht das letzte Abenteuer von Greg sein wird.

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Veröffentlicht am 12.11.2025

Ein witziges Kinderbuch über Freundschaft, verrückte Erfindungen und die Suche nach der perfekten Lehrerinn

Der Lehrerinnendrucker
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Ich fand das Buch richtig lustig und spannend! Die Idee, dass man sich mit einem Biodrucker eine perfekte Lehrerin drucken will, ist total verrückt – aber genau das macht die Geschichte so besonders. Fritz ...

Ich fand das Buch richtig lustig und spannend! Die Idee, dass man sich mit einem Biodrucker eine perfekte Lehrerin drucken will, ist total verrückt – aber genau das macht die Geschichte so besonders. Fritz und Carl sind zwei sympathische Jungs, die zeigen, wie wichtig Freundschaft, Mut und Teamarbeit sind. Ich musste oft lachen, weil so viele verrückte Dinge passieren, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, genau richtig für Kinder ab 8 Jahren. Die Kapitel sind nicht zu lang, und die vielen lustigen Ideen machen richtig Spaß. Besonders toll fand ich, dass es auch ein bisschen Technik und Erfindergeist gibt – das ist mal was anderes als in vielen anderen Schulgeschichten.

Was ich mir noch gewünscht hätte: Manche Figuren hätten noch ein bisschen mehr Tiefe haben können. Manchmal ging alles sehr schnell, und ich hätte gern noch mehr über die Gefühle der Kinder erfahren. Aber das ist nur eine kleine Sache – insgesamt war das Buch super unterhaltsam!

Mein Lieblingszitat: „Wenn man sich seine Lehrerin schon selbst druckt, dann soll sie auch Gummibärchen mögen.“ Das fand ich einfach genial – weil es zeigt, wie verrückt und gleichzeitig süß die Idee ist.

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – besonders für alle, die gerne lachen, verrückte Erfindungen mögen und Geschichten über Schule lieben!

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Zauberhaft und herzerwärmend – eine winterliche Ponygeschichte voller Freundschaft, Magie und nordischem Flair.

Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall
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„Winterzauber im Stall“ spielt auf der schwedischen Insel Lillasund, die sich in eine märchenhafte Schneelandschaft verwandelt hat. Mit warmherziger Sprache und atmosphärischen Bildern schafft es die Autorin ...

„Winterzauber im Stall“ spielt auf der schwedischen Insel Lillasund, die sich in eine märchenhafte Schneelandschaft verwandelt hat. Mit warmherziger Sprache und atmosphärischen Bildern schafft es die Autorin Kathrin Lena Orso erneut, eine Welt zu erschaffen, in der Kinderträume wahr werden. Die Hauptfiguren Ida und Elsa erleben gemeinsam mit ihren Islandponys ein winterliches Abenteuer, das von mehr als nur Reitstunden und Stallarbeit handelt: Es geht auch um geheimnisvolle Wichtelspuren und eine ganz besondere Weihnachtsaufführung.

Die Geschichte lebt von der liebevollen Darstellung der Freundschaft zwischen den Mädchen und ihren Ponys, der familiären Wärme auf dem Reiterhof Österviksgård und dem Hauch von nordischer Magie, der sich durch die Handlung zieht. Die winterliche Kulisse mit Pfefferkuchenduft, Lichterglanz und meterhohem Schnee sorgt für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die perfekt zur Vorweihnachtszeit passt.

Was das Buch besonders macht, ist die gelungene Mischung aus realistischen Reiterlebnissen und fantasievollen Elementen. Die Ponyliebe wird authentisch dargestellt, ohne kitschig zu wirken, und die kleinen Geheimnisse rund um die Hof-Wichtel sorgen für Spannung und Neugier. Die Figuren sind sympathisch und altersgerecht gezeichnet, sodass sich junge Leserinnen gut mit ihnen identifizieren können.

Die Sprache ist klar, lebendig und kindgerecht mit vielen liebevollen Details, die das Lesen zu einem Vergnügen machen. Auch die Illustrationen von Tobias Goldschalt tragen zur besonderen Stimmung bei und ergänzen die Geschichte auf charmante Weise.

Insgesamt ist „Winterzauber im Stall” ein rundum gelungenes Kinderbuch, das nicht nur Pferdefans begeistert, sondern auch Lust auf Schnee, Weihnachten und Freundschaft macht. Es eignet sich hervorragend zum Vorlesen oder Selbstlesen und ist ein echtes Wohlfühlbuch für die kalte Jahreszeit.

Fazit: Ein herzerwärmendes Winterabenteuer mit Ponys, Freundschaft und einem Hauch Magie – ideal für gemütliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Einfühlsam, lustig und spannend. Ein Leseerlebnis für Pferdefans!

Horse Academy – Stürmische Zeiten
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„Stürmische Zeiten“ knüpft nahtlos an den ersten Band der „Horse Academy“-Reihe an und vertieft die Geschichte um Holly, ihre Freundschaften und ihr Leben an der renommierten Reitschule. Helen Martins ...

„Stürmische Zeiten“ knüpft nahtlos an den ersten Band der „Horse Academy“-Reihe an und vertieft die Geschichte um Holly, ihre Freundschaften und ihr Leben an der renommierten Reitschule. Helen Martins versteht es meisterhaft, die Welt der Pferde mit dem Alltag junger Mädchen zu verweben und dabei Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Rivalität und Selbstfindung auf sensible und authentische Weise zu behandeln.

Besonders gut gelungen ist die Darstellung der Hauptfigur Holly, die sich nicht nur reiterlich, sondern auch emotional weiterentwickelt. Ihre Beziehung zu ihrem Pferd Diamond wird liebevoll und glaubwürdig beschrieben – ein echtes Highlight für Pferdefans. Auch die Dynamik zwischen den Schülerinnen, inklusive kleinerer Konflikte und zarter Annäherungen, wirkt realistisch und nachvollziehbar, ohne ins Klischeehafte abzurutschen.

Die Handlung bleibt durchweg spannend, ohne übertrieben dramatisch zu sein. Es gibt genug Wendungen, um die Leserinnen bei der Stange zu halten, aber auch ruhige Momente, die zum Nachdenken anregen. Die Sprache ist altersgerecht, lebendig und bildhaft, sodass man sich die Szenen gut vorstellen kann und sich schnell in die Welt der Horse Academy hineinträumt.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Atmosphäre: Die Reitschule als Schauplatz bietet viel Raum für Fantasie und Abenteuer und die liebevolle Beschreibung von Trainingseinheiten, Pferdepflege und Turniervorbereitungen lässt das Herz von Pferdeliebhaberinnen höher schlagen.

Insgesamt ist „Stürmische Zeiten” ein rundum gelungenes Jugendbuch, das nicht nur unterhält, sondern auch Werte wie Zusammenhalt, Mut und Empathie vermittelt – ganz ohne den berühmten erhobenen Zeigefinger. Wer den ersten Band mochte, wird diesen lieben. Und wer neu einsteigt, findet schnell Anschluss an die Figuren und die Welt der Horse Academy.

Fazit: Ein gefühlvoller, spannender und atmosphärischer Roman, der junge Leserinnen zum Mitfiebern, Träumen und Nachdenken einlädt.

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