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Veröffentlicht am 01.07.2025

Mir persönlich hat es echt gut gefallen.

Never Trust Your Fake Husband
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Das Buch ist mir aufgefallen, da es momentan überall auftaucht und ich war so neugierig ob es dem Hype darum wohl gerecht wird. Und, sind wir mal ehrlich, das wunderschöne Cover und die Annotation haben ...

Das Buch ist mir aufgefallen, da es momentan überall auftaucht und ich war so neugierig ob es dem Hype darum wohl gerecht wird. Und, sind wir mal ehrlich, das wunderschöne Cover und die Annotation haben mich einfach mega neugierig gemacht.

Ich kannte die anderen Bücher der Autorin nicht, daher bin ich wohl anders an den Titel ran, als viele andere, die die Jugendbücher der Autorin gelesen und geliebt haben, bei dem hier aber sehr zögerlich wirkten, oder sogar enttäuscht.

Mir gefiel der Schreibstil, der sehr locker und fluffig war. Hatte ziemlich drive und war voller Tempo. Super fand ich auch die Wortkreationen von Zoe, die einfach nur witzig waren und mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Vom Schreibstil her war ich mir einfach manchmal nicht ganz sicher, wie alt die Protas eigentlich sind; einmal wirken sie sehr erwachsen, ein anderes Mal aber als wären sie fast knapp Anfangs 20.

Die Protas im ersten Band der »The blonde Identity«-Reihe sind Zoe und Sawyer. Zoe wacht mitten in Paris auf der Strasse auf, im Schnee, kein Plan wer sie ist, woher sie kommt und vor allem, was sie in dieser Stadt macht... All zu viel kann ich aber nicht verraten, sonst wäre der Plot ja hin. Was ich aber sagen kann ist, dass sie mir mega sympathisch war. Sie ist witzig, mutig, frech, und da sie aufgrund der Amnesie keine Ahnung hat wer sie ist, ist sie wie eine weisse Leinwand, auf die eine Meisterspionin gepinselt wird. Ich mochte sie einfach.

Sawyer ist ein undurchsichtiger Typ. So ein Prototyp eines Spions im Stil von James Bond. Bei ihm war ich mir immer wieder mal nicht sicher, ob ich ihn zu den Bösen oder Guten zählen soll. Ein bisschen unnahbar, nur nicht für Zoe, die seinen Panzer bricht. Aber auch hier kann ich nicht zu viel verraten.

Ich glaub vielen anderen LeserInnen ist das Insta-Love-Trope zu viel gewesen. Und klar, die Story hat ziemlich Tempo und erinnert eher an eine Action-Serie mit Romance Twist. Und ja, die Charaktere sind auch nicht ganz so tief gezeichnet und manchmal ein bisschen oberflächlich, aber... Mir gefiel es sehr gut und es hat mich gut unterhalten. Ich hab gelacht, mitgefiebert und hach... ein Happy End, das kommt immer gut bei mir an.

Meine Meinung: eine unterhaltsame Romance mit Witz und Charme, die sich gut an einem Sommernachmittag lesen lässt.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Alpha vs. Omega

Game of Hearts – No Rules (St. Gloria College 1)
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Von Yvonne Westphal habe ich schon ein paar Bücher gelesen, nämlich die Kentucky Love Reihe. Und die hab ich wirklich geliebt. Academia Romance war aber schon etwas anderes, daher war ich neugierig, wie ...

Von Yvonne Westphal habe ich schon ein paar Bücher gelesen, nämlich die Kentucky Love Reihe. Und die hab ich wirklich geliebt. Academia Romance war aber schon etwas anderes, daher war ich neugierig, wie mir der Einstieg in diese Reihe wohl gefallen würde.

Wie auch bei den anderen Büchern ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und man kommt zügig vorwärts. Leicht, luftig, logischer Aufbau. Das Setting mit der Schweiz war mal eine schöne Abwechslung. (Und das sag ich nicht nur, weil ich Schweizerin bin...)

Im Zentrum stehen die zwei Häuser Omega und Alpha, zwei konkurrierende Gruppen innerhalb des Elite Colleges. Ein bisschen so wie die Häuser in Hogwarts. Nur, dass es zwei sind und die Schüler eben schon auf dem College. In Band Eins geht es um die Präsidentin des einen und um den Präsidenten des anderen Hauses, die Protas Felicia (Alpha) und um Valentin (Omega).

Die Hauptfiguren waren eigentlich soweit sympathisch, nur war mir Felicia doch an einigen Stellen etwas zu snoby. Da hat sie schon die Oberen-Zehntausend-Attitüde an die Oberfläche kommen lassen. Sie wirkt so beherrscht und kühl, und ich war froh, dass sie im Lauf der Story gelernt hat, dass sie sich selbst sein soll und nicht die Perfektion, die alle in ihr sehen wollen. Die Entwicklung fand ich wirklich gut.

Valentin hatte manchmal auch so seine Momente, wo ich mich echt über die Elite gewundert habe, aber ihn fand ich einen Tick authentischer, als Felicia. Keine Ahnung an was es lag, aber er schien mir einfach durch seine Ehrlichkeit ein bisschen nahbarer.

Mir gefiel die Kentucky Reihe besser, aber das liegt wohl einfach daran, dass mir Smalltown Romance mehr liegt.

Ich werde aber sicher den zweiten Teil lesen, da mich die jetzigen Nebenprotas echt neugierig gemacht haben, ich die sogar ein bisschen spannender fand, als Felicia und Valentin. So biestig wie Omegas Präsidentin Anastasia beschrieben wird, könnte es ziemlich krachen.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Ein schöner Abschluss

Hopeless
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Wer kennt das nicht – der Stapel mit ungelesenen Bücher ist hoch, es gibt so viele, die als nächstes an der Reihe mit Lesen dran wären und dann... kommt ein Paket mit einem Buch auf das man schon soooooo ...

Wer kennt das nicht – der Stapel mit ungelesenen Bücher ist hoch, es gibt so viele, die als nächstes an der Reihe mit Lesen dran wären und dann... kommt ein Paket mit einem Buch auf das man schon soooooo gewartet hat und man kann es nicht einfach auf den Stapel legen, nein man muss es lesen. Muss.

Genau so ging es mir jedenfalls, denn ich habe alle anderen Chestnut Springs Bücher verschlungen und auch bei diesem hier war ich in knapp zwei Tagen durch. Elsie Silver hat einfach einen so flüssigen, leichten, charmanten Schreibstil, dass die Seiten nur so davon ziehen und schwupp, ist man schon durch. Auch hier war es wieder so. Kaum begonnen, schon fertig. (Und es ist ja nicht gerade ein dünnes Büchlein...)

Auf die Story von Beau und Bailey habe ich sehr gespannt gewartet, denn beide erscheinen immer mal wieder in den anderen vorherigen Büchern, aber nur so kurz. Als Protas passen die zwei sehr gut zusammen. Die Autorin hat eine tolle Verbindung erschaffen mit viel Witz, frechen Dialogen und natürlich den ganzen Emotionen.

Bailey war bis zu diesem Buch irgendwie für mich immer so ein stilles, graues Mäuslein, das selbst am liebsten gar nicht gesehen werden möchte. Sie hat aber dennoch ziemlich Mut und ist stärker als sie selbst meint. Ich finde sie macht über die ganze Reihe hinweg, und erst Recht in dem Teil, eine krasse Entwicklung durch. Vermutlich brauchte sie genau so jemanden wie Beau, der sie aus der Komfortzone heraus holt und für sich selbst einstehen lässt.

Beau ist traumatisiert und findet nur schlecht in den Alltag der Kleinstadt rein. Seine Entwicklung innerhalb der Story ist anders als die von Bailey, aber eben so stark. Sich selbst- und in der Gesellschaft wieder einzufinden war in seinem Fall nicht einfach und brauchte Kraft und Mut. Und Bailey war genau die Frau, die ihm einen Tritt in den Allerwertesten verpasst hat, damit er in die Gänge kommt und für sich selbst einsteht.

Auch wenn es schade ist, dass die Chestnut Springs Reihe nun fertig ist, so war »Hopeless« ein schöner Abschluss und hat mir echt gefallen.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Gefühlsblindheit

Feeling Nothing
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Der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht. Und da ich Sportsromance mag, dachte ich mir, das könnte noch eine schöne Lovestory sein.

Die Autorin Ann-Kathrin Karschnick kannte ich bis ...

Der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht. Und da ich Sportsromance mag, dachte ich mir, das könnte noch eine schöne Lovestory sein.

Die Autorin Ann-Kathrin Karschnick kannte ich bis anhin nicht. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und überraschend. Dies ist vielleicht aber auch den Protas geschuldet, denn grad eine Eigenschaft verleiht hier den Dialogen und Szenen unerwartete Perspektiven.

Die Football-Romance dreht sich um die zwei Protagonisten Robin und Tyler. Ein sehr ungleiches Paar könnte man meinen, aber eigentlich eben doch nicht.

Robin ist Physiotherapeutin und nach dem sie an ihrem Arbeitsplatz gekündigt wird, kommt sie bei ihrem Vater, College Football Coach, im Physioteam von Tylers Team unter. Sie ist mit Abstand eine der spannendsten Charaktere, die ich in Sportromances gelesen habe. Und zwar weil sie Alexithymie hat, Gefühlsblindheit. Das macht das Zusammenleben und verstehen der eigenen, aber auch der Gefühle anderer echt komplex und schwierig. Diese Thematik hat die Autorin interessant in eine schöne Lovestory integriert.

Tyler ist ein total lieber Kerl mit viel Geduld, Ehrgeiz und Mitgefühl. Er macht eine tolle Entwicklung durch. Dass er für Robin Risiken eingehen kann, das dauert, aber umso schöner ist es, wie es alles für die zwei ausgeht. Footballspieler sind jetzt keine Minderheit bei den Sportromances, aber ich finde, dass die Autorin hier eine tolle Figur erschaffen hat.

Für mich eine, positiv, überraschende Football-Romance, wie ich es nicht erwartet hatte. Definitive Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Grumpy Racheengel

I Do Regret You
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Ich mochte den ersten Teil der Reihe sehr und darum wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht mit den drei besten Freundinnen.

Auch in Band 2, der sich um Sabrina und Greyson dreht, kam ich super ...

Ich mochte den ersten Teil der Reihe sehr und darum wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht mit den drei besten Freundinnen.

Auch in Band 2, der sich um Sabrina und Greyson dreht, kam ich super schnell vorwärts, da der locker leichte Schreibstil die Geschichte ziemlich zügig macht. Es war sehr angenehm zu lesen; Stil und Sprache haben gepasst, ebenso wie das Ambiente das Pippa Grant geschafft hat. Jetzt sind wir nämlich sozusagen vor Ort in Snaggletooth Creek, Smalltown Romance at its best. Ein schönes Element war übrigens noch der Zusatz-Epilog. Jöh, so süss.

Ich war schon seit Band 1 sehr gespannt auf Sabrina Sullivan. Die Gossip-Königin von Snaggletooth scheint nämlich mehr zu verbergen als man meinen möchte. Und ehrlich gesagt fand ich es sogar sehr spannend zu sehen, dass sie zwar sehr vieles über die Einwohner der Kleinstadt weiss, dies aber nur in den wenigsten Fällen gegen jemanden richtet. Sie ist stark und witzig, aber auch sehr verletzlich. Und das hat die Autorin wirklich toll umgesetzt.

Greyson fand ich auf Hawaii sehr sympathisch, witzig und auch ein bisschen frech. Das komplette Gegenteil zu dem neuen Café Besitzer, der eigentlich skrupellos alles über den Haufen werfen will. Nämlich nicht nur das Café, sondern indirekt auch Sabrinas komplettes Leben. Seine Entwicklung vom Grumpy Racheengel Greyson zum kompromissbereiten Grey fand ich schön umgesetzt.

Wer Band 1 der Reihe gelesen hat und/oder auf Smalltown Romances steht, wird bei dem Band sicher nicht enttäuscht werden. Ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil, denn der Cliffhanger verspricht so einiges.

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