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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2025

Ein Protagonist, der kein Held ist

Und immer wieder Blut
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2012: David Thomsen aus Dresden bekommt von Zeit zu Zeit Aufträge von der UNO, so auch diesmal. Er verlässt seine Frau und reist als Zourist getarnt nach Peru, um die Senatorin nach Genf zu verbringen. ...

2012: David Thomsen aus Dresden bekommt von Zeit zu Zeit Aufträge von der UNO, so auch diesmal. Er verlässt seine Frau und reist als Zourist getarnt nach Peru, um die Senatorin nach Genf zu verbringen. Vor Ort lernt er vor allem die Schönheit Maria kennen und verliebt sich sofort in sie. Bald merkt David, dass der Auftrag von Intrigen durchlöchert ist und er niemandem trauen kann...



Das Buch springt mit Rückblicken durch die 80er, 90er und 2000er und erzählt neben Davids Gegenwart und seinen Erinnerungen noch von Ramon und José was ich an manchen Stellen etwas zu detailliert fand (besonders bei David). Im Gegensatz dazu kam mir das Finale zu kurz vor.

David als Protagonist hat mir leider gar nicht gefallen. Nennt mich altmodisch, aber Heldenfiguren nehmen ihre Frauen in den Arm und schlafen nicht zwei Tage später mir der nächsten. Sie können wirklich was, anstatt dass sie nur ausschließlich mit viel Glück überleben.

Insgesamt hat mir an den entscheidenden Stellen die richtige Tiefe gefehlt und die Sympathien zu den handelnden Personen.

Geschrieben war es aber sehr gut und auch die Recherchen und Bemühungen würden gut integriert. Politische Antworten waren sehr schön neutral/diplomatisch, was ich sehr angenehm empfand.

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Veröffentlicht am 08.03.2025

So viele Tipps, die man mit einem Besuch gar nicht alle schaffen kann!

Essen, Trinken, Erleben – Venedig
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Ein sehr guter Ratgeber für Foodies!

Das Buch ist rein optisch schon attraktiv und die Seiten fassen sich aufgrund des schönen Papiers gut an.

Es ist wohlüberlegt strukturiert: so teilt sich der Ratgeber ...

Ein sehr guter Ratgeber für Foodies!

Das Buch ist rein optisch schon attraktiv und die Seiten fassen sich aufgrund des schönen Papiers gut an.

Es ist wohlüberlegt strukturiert: so teilt sich der Ratgeber nach 'Cannaregio & Ghetto, San Marco & Castello, San Polo & Santa Croce, Drsoduro & Giudecca, Lido, Inseln und Terraferma, sowie Übersetzungshilfen, Köstlichkeiten, lokale Besonderheiten' auf, aber auch nach 'Restaurants, Bars, Produzenten und Erlebnissen' auf.

Klingt viel? Ist es auch! Aber umso besser für uns! Stefan Maiwald hat viel recherchiert und in in dem Buch verewigt, dazu noch eine sehr gute Portion Abwechslung. Neben Sky Bars gibt es auch sehr traditionelle charmante Wirtstuben.

Bei meiner Reise 2018 war ich super stolz, neben der großen Insel noch zwei weitere geschafft zu haben, aber da muss ich wohl noch einmal hin😄

Die Fotos und Texte sind super ästhetisch geworden. Beim nächsten Mal werden wir auf jeden Fall eine der Empfehlungen ausprobieren!

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Ein sehr guter Ratgeber für Foodies!

Essen, Trinken, Erleben – Mallorca
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Da wir familiär bedingt desöfteren auf Mallorca sind, habe ich mich sehr über neue Empfehlungen gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Das Buch ist rein optisch schon attraktiv und die Seiten fassen sich ...

Da wir familiär bedingt desöfteren auf Mallorca sind, habe ich mich sehr über neue Empfehlungen gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Das Buch ist rein optisch schon attraktiv und die Seiten fassen sich aufgrund des schönen Papiers gut an. Es ist wohlüberlegt strukturiert: so teilt sich der Ratgeber nach 'Bucht von Palma, der Westen, der Norden, der Osten, die Inselmitte, sowie Übersetzungshilfen, Köstlichkeiten, lokale Besonderheiten' auf, aber auch nach 'Restaurants, Bars, Produzenten und Erlebnissen' auf.

Die Fotos und Texte sind super ästhetisch geworden. Beim nächsten Mal werden wir auf jeden Fall eine der Empfehlungen ausprobieren!

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Zäh, unsympathisch und ein schlecht geschriebenes Ende

Kummersee
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Die Polizistin Lena Wolff kehrt nach 20 Jahren wieder an ihren Heimatort zurück. Der Kummersee, in dem ihr Bruder gestorben ist, soll für Endlagerzwecke untersucht werden, doch die Einwohner sind alles ...

Die Polizistin Lena Wolff kehrt nach 20 Jahren wieder an ihren Heimatort zurück. Der Kummersee, in dem ihr Bruder gestorben ist, soll für Endlagerzwecke untersucht werden, doch die Einwohner sind alles andere als begeistert davon.



Der Prolog, der die tödliche Erfahrung mit Lenas Bruder beschreibt, hatte sehr stark mein Interesse geweckt. Hätte ich mal lieber vorher gewusst, dass dies das einzig gute am Buch sein werden soll..

Die Protagonistin ist mir von Anfang bis Ende absolut unsympathisch. Sie wirkt extrem naiv, unselbstständig, impulsiv und unprofessionell.

Der plot selbst hat mich enttäuscht, denn besonders am Ende scheint es, als habe sich der Autor keine großen Gedanken gemacht und für ein schnell ballernders Ende gesorgt. Hauptsache Hirnmasse und Blut. Über den weiteren Verbleib vom dem 'Etwas aus dem See' und den Personen kommt leider kein einziger Satz mehr..

Schade!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Heftig

Schwärzer als der Tod
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Als Hörbuch: Gesprochen von Markus J. Bachmann und Anne Düe



1985: Ein paar Kinder finden im Wald eine weibliche Leiche. Nur ihr Kopf schaut noch aus der Erde, mit Sekundenkleber wurde sie vor ihrem ...

Als Hörbuch: Gesprochen von Markus J. Bachmann und Anne Düe



1985: Ein paar Kinder finden im Wald eine weibliche Leiche. Nur ihr Kopf schaut noch aus der Erde, mit Sekundenkleber wurde sie vor ihrem Tod blind , taub und stumm gemacht.

Ihre Lehrerin Anne Navarre, betreut die Kinder und hilft der Polizei. Diese wiederum holt sich mit Mendez Unterstützung vom FBI, da die junge Frau nicht das erste Opfer in der Gemeinde ist...



Bachmann hat ein unglaubliches Geschick und Talent und war als Sprecher für diesen Krimi war eine regelrechte Wohltat 😅.

Inhaltlich ist die Geschichte extrem spannend, zum Ende hin spannt sich der Spannungsbogen erheblich und man hat bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter sein könnte. Auch die Brutalität wurde sehr gut beschrieben (sorry no psycho).

Nach und nach wird deutlich, wie keine der Familien annähernd so gut zusammen passt, wie es nach außen hin aussieht.

Am allerbesten gefallen haben mir all die Perspektivwechsel!
Hoag verdeutlicht hier noch einmal ihr Schreibtalent, weil sie sehr glaubwürdig zwischen den Kindern, die ja trotz des Alters schon eigene Charakterzüge aufweisen, zwischen Polizei oder Anne Navarre wechselt. Das verdeutlicht nicht nur Gedankengänge und Handlungen, sondern es erzeugt u.a. auch Empathie und man wächst immer weiter in die Geschichte hinein.

Neben diesem Titel empfehle ich aber auch eine Namensliste anzufertigen. Mir persönlich waren es zu viele Vor- und Nachnamen und wenn man den einen vertauscht, passt die vermeintlich damit verbundenen Familie auch nicht mehr.

Wie die Autorin anfangs schrieb, ist ihr gewähltes Jahr 1985 ermittlungstechnisch noch lange nicht hilfreich. Nach diesem Hörbuch muss ich sagen: über welches Jahr Hoag schreibt ist mir egal, hauptsache sie schreibt für immer weiter!

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