Hammer pageturner, aber auch etwas lang gezogen
Ein letztes GeschenkEsther Ray ist Künstlerin und lebt mit ihrer Partnerin Jessica zurückgezogen in einer Hütte, in der sie ein Baby kriegen wollen. Nach einer Vernissage, bei der sie einen seltsamen, aber lukrativen Auftrag ...
Esther Ray ist Künstlerin und lebt mit ihrer Partnerin Jessica zurückgezogen in einer Hütte, in der sie ein Baby kriegen wollen. Nach einer Vernissage, bei der sie einen seltsamen, aber lukrativen Auftrag als Buchbinderin erhält, kommt sie nach Hause, um mit Jessica darüber zu reden. Doch Jessica ist gegangen. Und mit ihr die gemeinsamen Träume. Um das Hypothek für das Haus weiter zahlen zu können, nimmt Esther das Angebot an und der Strudel beginnt...
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man konnte sich die Szenen gut vorstellen und hat immer mitgebibbert "Nein Esther, tu es nicht!"
Außerdem hat man aesther sehr ausführlich kennengelernt und konnte somit vieles besser nachvollziehen und sie einschätzen.
Das Ende war natürlich genial und hat keine offenen Fragen mehr erübrigt, was ich ebenfalls sehr mochte. Lediglich die Länge war mir etwas zu viel, das hätte man abkürzen und auf das Essentielle reduzieren können, dann wäre es ein sehr schöner Krimi geworden. Kann man gut lesen, wenn man mal Zeit hat.